Japanische Atomkraftwerke schrecken uns zu Tode, selbst wenn bis jetzt kein einziges Todesopfer zu beklagen war.
Sie machen uns soviel Angst, dass wir deswegen sogar unsere eigenen Atomkraftwerke abschalten, obwohl sie nicht in einem Erdbebengebiet stehen.
Iranischen Atomkraftwerken stehen wir hingegen gelassen gegenüber.
Zwar ist der Iran ein Erdbebengebiet, und soll die Anlage von Leuten betrieben werden, die nicht einmal in der Lage sind eine ordentliche Raffinerie zu bauen.
Wir vertrauen jedoch den Mullas, die uns versprochen haben, die Kernenergie bloß friedlich nutzen zu wollen, auch wenn der Iran aufgrund seiner Bodeschätze auf den Atomstrom nicht im geringesten angewiesen wäre.
Da niemand den Japanern ernsthaft unterstellen wird, ihre Atomkraftwerke zu kriegerischen Zwecken zu mißbrauchen, kann dies den unterschiedlichen Zugang jedoch auch nicht ganz erklären.
Woher kommt also unsere Gelassenheit?
Wir Atomgegner sind noch größere Kriegsgegner.
Die Bombe soll die Iraner vor einem „imperialistischen Krieg wie gegen den Irak“ bewahren.
Deswegen handelt es sich für uns um eine Friedensbombe.
Dass die Mullahs Israel mit der Vernichtung drohen, sind für uns nur „Übersetzungsfehler“.
Die Israelis sollen gefälligst auf die „Logik der nuklearen Abschreckung“ vertrauen, selbst wenn es sich beim Iran um ein zutiefst unlogisches Regime handelt.
Wir sagen dies den Israelis als „Freunde, die aus der Geschichte gelernt“ haben:
Wer in der Welt mahnt eindringlicher gegen die „Gefahr von Rechts“?
Wer bestraft unsere Holocaustleugner strenger als wir?
Was die angeblichen Holocaustleugner aus dem Iran betrifft, verweisen wir nochmals auf gewisse Übersetzungsprobleme.
http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/29/leugner-der-holocaustleugnung/



