Die dunkle Seite der Sozialstaats

Februar 9, 2010 von aron2201sperber

Die durch Thilo Sarrazins Polemik ausgelöste Debatte wird nun in der Welt fortgesetzt:

“Am 22. August 1996 unterschreibt Bill Clinton im Einklang mit den Republikanern ein Gesetz, das den überkommenen Sozialstaat abschafft. Bis dahin war Clinton noch das Idol der amerikanischen Linken, jetzt schallt ihm überall „Rassist!“ entgegen. Warum tut der Präsident das? Der Sozialstaat verhält sich widersinnig, ja regelrecht absurd. Obwohl Amerika pro Kopf immer reicher wird und immer höhere Summen an seine Armen überweist, geraten immer mehr Menschen in Armut. Dabei soll das seit 1935 geltende Familiengesetz unschuldig in Not geratene Mütter befähigen, auch weiterhin die Erziehung ihrer Kinder abzusichern. Schützen soll es die kinderreiche Witwe eines vom Gerüst gestürzten Dachdeckers oder eines sonst wie ums Leben gekommenen Ernährers.”

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Gunnar Heinsohns brillante Analyse wird wohl noch ziemlich hohe Wellen schlagen.

“When the truth is against the law”

Februar 7, 2010 von aron2201sperber

“Ein Mann wie Schimon Peres”

Februar 7, 2010 von aron2201sperber

Ein Mann wie Schimon Peres habe im deutschen Bundestag mit dem Holocaust propagandistischen Mißbrauch betrieben.

Das kann eine Frau wie Evelyn Hecht-Galinski, die Vergleiche mit dem Warschauer Ghetto als sehr moderat empfindet, natürlich nicht durchgehen lassen:

Der Missbrauch des 27. Januar, des sogenannten Holocaustgedenktages, hat dieses Jahr einen unrühmlichen Höhepunkt erreicht. 65 Jahre nach der Auschwitz-Befreiung wurde es einem Mann, wie Schimon Peres gestattet, seinen propagandistischen Mißbrauch des Holocaust im Deutschen Bundestag zu verbreiten. Diese Inszenierung mit Gebeten, Bibelzitaten und der Hatikwa (israelischen Nationalhymne) verdeutlichte auf das Schlimmste, wie die wissenschaftlich begleitete Propaganda heute arbeitet.

Peres solle sich was schämen, den Iran mit Nazideutschland zu vergleichen:

Vergessen hatte Peres dabei natürlich auch nicht, den Iran als Inbegriff des Bösen darzustellen – als Weltbedrohung. Tatsächlich ist Israel der einzige Staat im Nahen Osten, der Atomwaffen besitzt und im Gegensatz zum Iran mit deren Einsatz droht. Und Schimon Peres ist stolz darauf, „Vater der Atombombe“ genannt zu werden. Wo blieb der Aufschrei der Medien, der Politiker, der gesamten Öffentlichkeit in Deutschland und Europa, da sich nun Peres in Deutschland und Netanjahu in Polen nicht schämten Auschwitz zu missbrauchen, indem sie Nazideutschland mit dem Iran vergleichen?

Es gibt noch kein iranisches Auschwitz. 

Vor 1942 gab es jedoch auch kein deutsches Auschwitz. (zumindest noch kein Vernichtungslager)

Die Vernichtung der Juden war erklärtes Ziel der Nationalsozialisten, auch wenn sie für die Umsetzung über 10 Jahre brauchten.

Die Vernichtung des jüdischen Staates ist erklärtes Ziel der Islamischen Republik, auch wenn sie nach 31 Jahren ihr Ziel noch nicht umsetzen konnten – das Mullah-Regime ist freilich stets bemüht, den Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen.

Doch solange kein neuer Holocaust stattgefunden habe, dürfe man die Vorbereitungen für den neuen Holocaust nicht stören – schon gar nicht durch zionistische Propaganda mitten im Deutschen Bundestag.

Gerechte Strafe?

Februar 5, 2010 von aron2201sperber

(Free Iran now!)

Abgesehen davon, dass ich gegen die Todesstrafe bin, ist es für mich zweitrangig, ob Ahmadinejad seine gerechte Strafe bekommt – oder seinen Lebensabend fidel mit guten Freunden an einem schönen Karibikstrand verbringen darf.

Hauptsache das Unrechts-Regime der Mullahs “verschwindet möglichst bald von den Seiten der Geschichte”  – und damit meine ich im Gegensatz zu Ahmadinejad tatsächlich nur das Regime und nicht den iranischen Nationalstaat und das iranische Volk.

Ob man ein Unrechts-Regime wie den Mullah-Staat toleriert, ist keine Frage von internationalem Recht, sondern von Überzeugung.

Wenn es nach den üblichen UNO-Menschrechts(relativisten)juristen geht, soll Den Haag ohnehin nicht dazu dienen, die größten Menschenrechtsverletzer zu bestrafen, sondern jene, die sich beim Kampf gegen die größten Menschenrechtsverletzer die Hände schmutzig machen.

Der Barde des “großen vaterländischen Krieges”

Februar 3, 2010 von aron2201sperber

Der Ur-Antideutsche, nunmehr Anti-Antideutsche, huldigt dem “großen vaterländischen Kriege”:

Stalins völkischer “Blut und Boden”-Kampf gegen feiges, auf deutsche (und jetzt muslimische) Untermenschen Bomben schmeißendes, britisch-amerikanisches ”Finanzkapital”.

Von wem kamen wohl die dringend benötigten Waffen für den “großen russischen vaterländischen Krieg”?

Ohne diese Lieferungen wäre der 2. Weltkrieg wohl anders ausgegangen, und Jürgen Elsässer hätte sich die seltsamen intellektuellen Verrenkungen und Umwege (Antideutscher, Anti-Antideutscher,…) ersparen können – und könnte stattdessen den eigenen heroischen vaterländischen Krieg als oberster völkischer Barde besingen.

Winter

Januar 31, 2010 von aron2201sperber

Endlich wieder einmal ein ”richtiger Winter”:

…und schon vermisse ich den Sommer:

Bin Ladens “anständiger Jude”

Januar 29, 2010 von aron2201sperber

Self-fulfilling prophecy

Januar 29, 2010 von aron2201sperber

Die Tet-Offensive brachte den Umschwung im Vietnamkrieg.

Zwar erlitten die Vietcong derartig schwere Verluste, dass sie laut General Võ Nguyên Giáp in den nächsten 4 Jahren zu keinen größeren Operationen mehr fähig gewesen wären.

Propagandistisch und auf politischer Ebene war die Tet-Offensive für die Angreifer ein voller Erfolg. Als entscheidend erwies sich die Offensive in Hinblick auf die öffentliche Meinung in den USA. Durch die geschilderten Eindrücke des teilweise panikartigen Rückzuges amerikanischer Einheiten, die verlustreichen, brutalen und intensiven Kämpfe und vor allem auch den Angriff auf die amerikanische Botschaft setzte sich der Eindruck eines verlorenen und sinnlos gewordenen Krieges weiter durch.

Im Irak wäre es nach den Terrorjahren 2006 und 2007 auch fast so weit gewesen. Der Senat forderte einen bedingungslosen Abzug, der nur am Veto von Präsident Bush scheiterte.

Sobald sich die Überzeugung durchgesetzt hat, ein Krieg sei nicht zu gewinnen, wird diese Überzeugung zur Self-fullfilling prophecy.

Ab 1969 begann der Abzug der US-Truppen aus Südvietnam. 1973 hatten sämtliche Kampfverbände das Land verlassen.

1975 stand nichts mehr einer Eroberung durch das totalitäre nordvietnamesische Regime im Weg.

Die Folgen des Abzugs waren verheerend, auch wenn sich das Entsetzen über die Leiden der vietnamesischen und der kambodschanischen Bevölkerung sehr in Grenzen hielt. Und selbst wenn man Notiz nahm, war natürlich nicht der Abzug, sondern die ursprüngliche Einmischung schuld.

Wäre die USA 2007 aus dem Irak abgezogen, wären die Folgen wohl noch entsetzlicher als in Indochina gewesen. Was der “irakische Widerstand”, der sich aus Al Qaida, Baathisten und vom Mullah-Regime gesteuerten Schiiten zusammensetzte, mit dem Land angestellt hätte, kann man sich leicht ausmalen.

Schuld wäre natürlich nur Bush gewesen, denn hätte er Saddam nicht abgesetzt, wäre alles noch bestens.

2009 war für die Taliban-Terroristen ein erfolgreiches Jahr.

Und wieder haben wir einen Krieg, “der militärisch nicht zu gewinnen ist”.

Obwohl der Afghanistan-Krieg eigentlich der gute Krieg war, den Obama in seiner Agenda ganz oben positioniert hatte, reichen ein paar Terror/Tet-Offensiven aus, und schon würde man das Land am liebsten sofort wieder den “gemäßigten Taliban” in den Rachen schmeißen.

Baba, Blahovec

Januar 26, 2010 von aron2201sperber

Ein echter Wiener ist heute für immer untergegangen:

Selbst sein Sterben war offenbar typisch für Wien, wo nix über a schene Leich geht.

Der paranoide Welt des Hugo Chavez

Januar 23, 2010 von aron2201sperber

Hugo Chavez beschuldigt die USA, das Erbeben von Haiti durch eine “tektonische Waffe” verursacht zu haben.

Wenn der teuflische Feind nicht davor zurückschreckt, über 100.000 Unschuldige zu töten, nur um eine “Wunderwaffe” zu testen, dann darf man sich selbst auch alles herausnehmen, um diesen Feind in “Notwehr” zu bekämpfen:

Zunächst einmal die Opposition im eigenen Land, der man unterstellt, mit dem imperialistischen Feind unter einer Decke zu stecken.