Unehrenhafter NSU-Terror

Mai 18, 2013

Niemand fragt, ob die Terroristen nicht irgendwelche furchtbaren Kränkungen durch ihre Opfer erlitten hätten.

Niemand weist daraufhin, dass man die tausenden “friedlichen” Gesinnungsgenossen, die noch niemanden ermordet hätten, jetzt keinesfalls unter Generalverdacht stellen dürfe.

Es melden sich auch keine um den Linksstaat Rechtsstaat besorgten Anwälte, welche die “politischen Gefangenen” gegen die grausame Staatsmacht vertreten wollen, um damit den Grundstein für ihre eigenen blendenden politischen Karrieren zu legen.

Und es wird sich wohl kaum ein Nobelpreisträger finden, der den “Verlust der Ehre” einer Terroristenkomplizin literarisch aufarbeiten will.

Das Einzige, was gleich bleibt:

Man versucht, diejenigen, deren mühselige Aufgabe es ist, die Extremisten zu überwachen, für die Taten verantwortlich zu machen.

Der Verfassungsschutz ist darauf angewiesen, mit Leuten aus dem Extremistenmilieu unfeine Deals (z.B. Hafterleichterungen) auszuhandeln, um an Informationen heranzukommen.

Dass der Verfassungsschutz im Rahmen einer “Strategie der Spannung” die Extremisten bewusst fördern würde, gehört zu den alten Mythen, wonach die armen Linken Opfer einer rechten Nato-Geheimdienst-Verschwörung wären.

Einer der Erfinder des “Strategie der Spannung”-Mythos erhielt übrigens ebenfalls den Literaturnobelpreis.

Propaganda der Opferzahlen

Mai 18, 2013

Casualty counts during modern wars have become a highly politicised business. On one hand, they can help alert the outside world to the scale of violence and suffering, and the risks of conflict spreading both within a country’s borders and beyond them. On the other, as in Syria, Iraq, Darfur, the Democratic Republic of Congo and elsewhere, death tolls have routinely been manipulated, inflated or downplayed – a tool for the advancement of political interests.

(2013 – Sharmine Narwani im Guardian)

Die Dame weiß, wovon sie redet.

Der die Lancet-Studie widerlegende Bericht von Iraq Body Count, mit dem sie ihren aktuellen Beitrag verlinkt hat, war zum Zeitpunkt, als sie einen Anti-Bush-Artikel verfasste, auch schon längst bekannt, was sie damals jedoch  nicht davon abhielt, von hunderttausenden toten Irakern und Afghanen zu schreiben:

by the time US troops begin their promised 2011 withdrawal, and several hundred thousand innocent Afghani and Iraqi men, women and children have been killed in wars that have become increasingly difficult to justify to a skeptical American public.

(2010 – Sharmine Narwani auf Mideast Shuffle)

Auch wenn ihre Aussagen zum Propaganda-Missbrauch von Opferzahlen grundsätzlich richtig sind, braucht es schon eine gehörige Portion Frechheit, um für die Relativierung der Opferzahlen in Syrien ausgerechnet auf die eigenen Übertreibungen beim Irak-Krieg zu verweisen.

Der Sultan schickt Soldaten aus

Mai 13, 2013

Am Samstag wurde auf der Facebook-Seite “Die wahre Religion” dieses Foto veröffentlicht, das Suat Kilic (Bildmitte), türkischer Minister für Jugend und Sport, bei einem Treffen mit dem Kölner Salafisten-Chef und Hartz-IV-Betrüger Abou Nagie (2.v.r.) und anderen islamischen Hasspredigern zeigt.

(gefunden bei pi.news)

Möchtegern-Sultan Erdogan schickt gerne “Soldaten” aus und lässt “Bajonette” in Europa errichten:

“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.” 

Wenn sich seine “Soldaten” dann wie in Syrien festrennen und den Terror zurück in die Türkei tragen, schreit er nach der UNO:

Aber das Attentat zeige, „wie ein Funke zum Flächenbrand wird, wenn die internationale Gemeinschaft schweigt und der UNO-Sicherheitsrat nicht handelt“. Schließlich seien „nicht nur die chemischen Waffen“ eine Überschreitung der „roten Linie“, sondern auch die von syrischen Streitkräften verübten „Massaker“

Es stellt sich gerade heraus, dass der Möchtegern-Sultan außer großen Sprüchen über seine “Bajonette und Soldaten” und Drohungen gegen Israel nicht viel draufhat und mit der Situation an den eigenen Grenzen heillos überfordert ist.

Verrat an Hugos Vermächtnis

Mai 13, 2013

Gleich fünfzehn Rechtsanwälte sollten “Carlos” – eigentlich vor dem Pariser Berufungsgericht vertreten. Der Terrorist hat Berufung eingelegt gegen ein Urteil vom November 2011, in dem er wegen Beteiligung an mehreren Bombenanschlägen in Frankreich in den Jahren 1982 und 1983, bei denen elf Menschen getötet und 150 verletzt worden waren, zu lebenslanger Haft und 18 Jahren Sicherheitsverwahrung verurteilt worden war. Carlos bestreitet, für diese Taten verantwortlich gewesen zu sein.

Wie der Rechtsanwalt Francis Vuillemin am Wochenende der Nachrichtenagentur “Reuters” erklärte, soll Chavez zugesagt haben, die Anwaltskosten für Carlos zu übernehmen. Carlos hatte seinerseits verlangt, nach Venezuela ausgeliefert zu werden.

Nun jedoch vermutet Vuillemin wie sein Mandant, dass die Unterstützung für seinen prominenten Mandanten von venezolanischen Regierungskreisen “sabotiert” werde.

(Die Welt)

Eine grausame Verschwörung gegen die bolivarische Revolution und das venezuelanische Volk!

Die Kosten für die fünfzehn Rechtsanwälte des “revolutionären Kämpfers” sollen jetzt doch nicht vom venezuelanischen Staat übernommen werden.

Der ”internationale Kampf” bestand in Wahrheit darin, für Gaddafis Libyen und andere kriminelle Staaten gegen Bezahlung Morde und Terroranschläge durchzuführen.

Dabei wurde bisher wohl nur ein Bruchteil seiner Aktivitäten aufgedeckt.

Beispielsweise hielt sich der Carlos-Mann Thomas Kram alias “Lothar” am Tag des schlimmsten Terroranschlags der italienischen Geschichte am Tatort auf.

Sultan Erdogans Grenzen

Mai 12, 2013

Erdogan hatte sich gerne als Anführer der islamischen Welt, die sich nicht vom Westen bevormunden lassen wolle, aufgespielt.

Nun hat die islamische Welt die westliche (Nicht-)Führung, die sie sich nach den bösen Bush-Jahren so gewünscht hatte.

Man soll aufpassen, was man sich wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen.

Es stellt sich nämlich gerade heraus, dass der Möchtegern-Sultan außer großen Sprüchen über seine “Bajonette und Soldaten” und Drohungen gegen Israel nicht viel draufhat und mit der Situation an den eigenen Grenzen heillos überfordert ist.

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Historiker oder Histrioniker?

Mai 11, 2013

Historiker: Darum plante mein Vater das Wiesn-Attentat

Welche Gründe kann es denn geben, dass der BND einen Terrorakt – und dazu noch diesen Ausmaßes – verübt? Das ergibt doch keinen Sinn.

Das ergibt schon einen Sinn, wenn man sich mit den politischen Hintergründen dieser Zeit beschäftigt. Das Schlüsselwort dafür lautet „Gladio“. Durch Untersuchungen in anderen Ländern, vor allem in Italien, weiß man inzwischen, dass unter Federführung der CIA und unter Einbindung europäischer Geheimdienste nach dem Krieg ein geheimes paramilitärisches Netzwerk in verschiedenen Ländern Europas errichtet wurde.

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Zschäpes Brieffreunde

Mai 7, 2013

Nach dem norwegischen Massenmörder versucht nun auch Deutschlands oberster Verschwörungstheoretiker, eine Brieffreundschaft zur internierten Volksgenossin anzuregen:

Liebe Beate Zschäpe,

ich habe Angst, dass Sie das Gefängnis nicht mehr lebend verlassen werden. Ihre Münchner Zelle könnte Ihre Todeszelle werden, auch wenn die Todesstrafe bei uns abgeschafft ist. Die Gefahr ist am größten, wenn die TV-Kameras, die zu Prozessbeginn auf Sie gerichtet waren, abgeschaltet sind. Wenn keiner mehr hinschaut.

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Der gute alte Befangenheitsantrag

Mai 7, 2013

Die NSU-Anwälte eröffenen das Verfahren in klassischer RAF-Anwaltsmanier mit einem Befangenheitsantrag.

Im Verlauf des Verfahrens stellte die Verteidigung zahlreiche Befangenheitsanträge, nach dem 85. Antrag wurde im Januar 1977 der Vorsitzende Richter von der Prozessführung entbunden

(Deutsche Geschichten)

Schily & Co. waren nicht nur mit ihren Anträgen, sondern auch bei ihrem anschließenden Marsch durch die Institutionen höchst erfolgreich.

Einige RAF-Anwälte wurden zwar selbst zu Terroristen (Mahler, Croissant, Haag).

Die Schlaueren wurden Politiker bei den Grünen, wo sie auf völlig legale Weise ebenfalls viel linksradikalen Schaden anrichten konnten.

Andreotti, Gaddafi und Tangentopoli

Mai 6, 2013

Giulio Andreotti ist heute gestorben.

Kein anderer Mann hat das Nachkriegsitalien so stark geprägt wie der Senator auf Lebenszeit.

Giulio Andreotti war zwar wie Silvio Berlusconi ein Feindbild des angeblich besseren Italiens. Auch er musste wie Berlusconi absurde Mafiavorwürfe, die von einer linken Polit-Justiz begeistert aufgegriffen wurden, über sich ergehen lassen.

Den ”Tangentopoli”-Skandal, der zur völligen Auflösung seiner Partei geführt hatte, bestand er hingegen völlig unbeschadet, obwohl er die Skandal-Partei davor 30 Jahre lang geleitet hatte und daher in jedem anderen zivilisierten Land der Welt wohl zur Verantwortung gezogen worden wäre.

In Italien wurde er stattdessen zum Senator auf Lebenszeit ernannt.

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Zschäpes linker Fürsprecher

Mai 5, 2013

Zufällig heute im österreichischen “Standard” gelesen: Zum ersten Mal muss sich ein deutsches Gericht mit den mutmaßlichen Morden einer rechtsextremen Terrorzelle befassen. Als deren Kopf gilt Beate Zschäpe (38).

(pi.news)

Obwohl es keine Hinweise auf eine Beteiligung Beate Zschäpes bei den Morden der Uwes gibt, erklären die Medien das Mörder-Liebchen zum Kopf einer Terrororganisation.

Wie würden die Medien wohl berichten, wenn es sich bei Frau Zschäpe um das Liebchen eines linksradikalen Mörders gehandelt hätte?

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