Archive for Dezember 2008

David gegen Goliath?

Dezember 31, 2008

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Israel ist den Palästinensern militärisch überlegen. Durch die Angriffe der Hamas sind kaum Menschen zu Schaden gekommen (wenn auch nur durch Unvermögen). Eigentlich sollte es für den Stärkeren leichter sein, dem Schwächeren nachzugeben. So entsteht oft das Bild vom hochgerüsteten Goliath, der auf einen wehrlosen David einprügelt.

Bei aller Komplexität des Nahost Konflikts gibt es eine simple Wahrheit:

Hören die Palästinenser zu kämpfen auf, bekommen sie ihren Staat.

Hören die Israelis zu kämpfen auf, verlieren sie ihren Staat.

So wird man Nahostkorrespondent

Dezember 30, 2008

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Claudio Casulas Anleitung für den besonders im deutschen Sprachraum sehr beliebten Beruf.

Nicht mehr ganz neu – aber nach wie vor hochaktuell.

Friedensprozess nur Blah Blah?

Dezember 29, 2008

Habe heute mit einem Palästinenser gesprochen, der alles andere als radikal und schon gar kein religiöser Fanatiker ist.

Den Friedensprozess bezeichnete er als Blah Blah

Die für ihn einzige Lösung: die Juden müssen wieder weg (am besten nach Deutschland, Österreich,…)

Mit Sicherheit haben die Militärschläge Israels seine Aussagen beeinflusst, trotzdem hätte er wohl auch zwei Tage vorher kaum andere Ansichten vertreten.

Ich halte den Friedensprozess für kein Blah Blah. Aber man muss sich bewusst sein, dass die andere Seite keinen Frieden will, solange sie glaubt auf voller Länge gewinnen zu können. Diese Hoffnung gibt der Hamas-Islamismus den Palästinensern im Moment – auch den Nichtislamisten.

Frieden konnte Israel immer nur aus einer Position der Stärke erreichen. Das war in Israels 60jähriger Geschichte immer schon so.

Ägypten, Syrien, Jordanien und später die PLO mussten ihre Erfahrungen mit dem Überlebenswillen des Judenstaats machen. Erst danach konnte halbwegs Friede herrschen.

Solange Israel den Willen hat, zu bestehen, wird man auch Gegner wie die Hisbollah, die Hamas und die hinter ihnen stehenden Muslimbrüder und Ölmullahs niederringen können.

Ob die Welt Israel dafür hasst spielt zwar eine große Rolle – ohne Unterstützung wird es verdammt schwierig werden. Leider gibt es keine Garantie, dass die USA für immer loyal bleiben werden. Von Europa (wohin orientalische Judenfeinde wie Ahmadinejad die Juden zurückschicken wollen) darf man sich ohnehin nichts erwarten.

Wichtiger ist es jedoch, auf die eigene Kraft zu vertrauen. Israel ist trotz aller Bedrohung der erfolgreichste Staat (Grundrechte, Demokratie, Ökonomie) der ganzen Region.

Dafür lohnt es sich weiterzukämpfen. Und Israel kann kämpfen – mit der besten Armee der Welt.

In Europa genießt man den Luxus, nicht mehr zu wissen, was es heißt ohne diese Werte und Errungenschaften leben zu müssen. Folglich können wir auch nicht mehr nachvollziehen, wozu man diese überhaupt verteidigen sollte.

Frauen und Kinder zuerst

Dezember 27, 2008

Warum kündigt Israel normalerweise seine Angriffe an?

Damit der Gegenseite die Möglichkeit eingeräumt wird, unbeteiligte Zivilisten wie Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen.

Israel hat diesmal früher als erwartet zugeschlagen. Die Operation war vergleichsweise massiv. Trotzdem lesen wir anders als gewohnt wenig von zivilen Opfern. Bislang gibt es auch noch keine Pallywood Bilder von getöteten Kindern.

Sich auf einen Angriff vorzubereiten, heißt bei der Hamas offenbar nicht, Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen, sondern diese strategisch zu platzieren.

Alles bloß Einbildung

Dezember 26, 2008

Die ständigen Angriffe auf Israel durch die beiden iranischen Terror Outlets Hamas und Hisbollah werden von den MSM gerne ignoriert. Erst wenn Israel zurückschlägt, wird es interessant, zu berichten.

Noch schlimmer als die Medien sind aber oftmals deren Konsumenten. In diversen Kommentarbereichen kann man immer wieder Aussagen finden, die Sympathie für die palästinensischen Terroristen bekunden und dabei gleichzeitig ihre Taten leugnen oder zumindest relativieren (ähnlich wie bei Al Qaida und 9/11)

Der Iran will ja auch nicht Israel vernichten, sondern nur einen Regimewechsel, also lediglich eine andere Regierungsform. Das versichern uns zumindest die Übersetzungsexperten der deutschen Qualitätsmedien.

Wüßte aber gerne, was den Ölmullahs so vorschwebt – vielleicht ein fundamentalistischer Gottesstaat nach eigenem Vorbild - also eine Art Rabbiner-Regime – oder wohl doch lieber was ganz ohne Juden?

Brief eines palästinensischen Muslimen an den Weihnachtsmann – und dessen Antwort

Dezember 25, 2008

Lieber Weihnachtsmann!

Hier ist eine ungewöhnliche Bitte für jemand der ein Muslime ist, aber ich habe einiges auf dem Herzen.

Könntest du bitte in Palästina vorbeischauen, und speziell zu einem Ort in diesem Jahr gehen, der Gaza genannt wird. Es ist nicht weit von Bethlehem entfernt, den Geburtsort von Jesus, welcher “der Grund ist für die Festtage”. Es gibt dort 1.5 Millionen Menschen, die in Gaza am verhungern sind und die aus der Luft, dem Meer und dem Land seit drei Jahren eingekesselt sind. Du wirst fragen, was ist der Grund dafür? Diese Menschen wollten frei sein und unabhängig, genau wie ihr in Amerika.

Über 51 Prozent der Bevölkerung sind unter 15 Jahre. Unter diesen Leuten gibt es auch 3’000 Christen. Statistisch gesehen sollte es ungefähr 1’500 christliche Kinder geben, die keine fröhliche Weihnachten erleben werden, wegen dem Mangel an Grundbedürfnisse um zu überleben, wie Lebensmittel, Wasser, Brennstoff und Medizin. Die Tiere sind in noch einem schlimmeren Zustand wie die Menschen in Gaza. Es gibt kein Grass oder Futter mehr in Gaza. Eltern wie auch Kinder sterben täglich, weil sie keine medizinische Versorgung bekommen, weder innerhalb noch ausserhalb Gaza, wegen der Blockade. Die UNO ist nicht mehr in der Lage, die Lebensmittel zu liefern, wegen der Schliessung der Grenzen und warnt for einer bevorstehenden humanitären Katastrophe.

Die Kinder in Gaza brauchen kein Spielzeug oder Videospiele, so wie in anderen Teilen der “christlichen” Welt, deshalb schlage ich folgendes vor:

Babynahrung, Wasserflaschen, Kerzen, Vitamintabletten (ich hörte viele leiden unter Unterernährung), Bekleidung und Toilettenartikel, Batterien, Hörgeräte für Kinder, Futtermittel (ich hörte die Tierhandlungen haben ein tolles Angebot, wenn man eins kauft, ist das zweite gratis!)

Fertigrationen (MRE), das gleiche welches auch das Militär verwendet.

Nachspeisen werden nicht benötigt, sind im MRE-Paket enthalten. Aber, wenn es Lebkuchen im Sonderangebot gibt, dann würde ich einige Schachteln mitbringen. Ich bin sicher die Kinder werden es geniessen und darüber jahrelang sprechen.

Vielen Dank im Voraus. Gute Reise. Möge Allah (Gott auf Arabisch) mit dir sein, und wie du sagen würdest; Ho, Ho, Ho.

Hochachtungsvoll

Mahmoud El-Yousseph

 

Lieber Mahmoud!

Meine kleinen Kollegen, die Christkinder schenken den Palästinensern in Gaza ohnehin eine Menge Zeugs – eigentlich so ziemlich alles, was von Dir aufgezählt wurde und natürlich auch reichlich Kohle (nicht den Brennstoff, den ich schlimmen Kindern bringe, sondern natürlich Geld)

Aber Geld ist bekanntlich nicht alles im Leben (schon gar nicht zu Weihnachten)

Allah bzw. seine islamistischen Musterschüler aus Teheran haben den Palästinensern daher noch was viel Wertvolleres geschenkt: Eine Ideologie, die ihnen die Kraft und den Wahnsinn geben soll, bis zum Ende (der Vernichtung Israels und später der gesamten nichtislamischen Zivilisation) weiterzukämpfen.

Bis dahin werden die Christkinder auch weiterhin die Versorgung mit materiellen Gütern übernehmen.

Hochachtungsvoll

Dein Weihnachtsmann

 

Keine Partei des Redeverbots

Dezember 18, 2008

Ein Interview mit dem Grünen-Politiker Efgani Dönmez hat in Österreich viel Staub aufgewirbelt.

 

Die Grünen werden hoffentlich auch weiterhin die Partei der Menschenrechte bleiben und gegen Rassismus kämpfen. In Österreich gibt es auf diesem Gebiet leider genug zu tun. Gerade dafür wurden sie von mir auch gewählt.

 

Die FPÖ hat mit ihrer Hetze gegen Ausländer das Klima im Land vergiftet. Viele fremdenrechtliche Bestimmungen (insbesondere für gemischte Ehen) sind unmenschlich  und verfassungswidrig.

 

Eine Partei des Denk- und Redeverbots habe ich mir aber nie gewünscht.

 

Missstände beim Thema Migration wie Parallelgesellschaften und Kriminalität sollten nicht ignoriert werden. Differenzierte Sichtweisen müssen dabei zulässig sein (auch wenn die ausländerfeindliche Gegenseite nicht dazu fähig ist und ihre Reihen dicht geschlossen hält)

 

Das gilt auch für ökologische Dogmen. Ich bin für grüne Realpolitik (Öffentlicher Verkehr, Fahrrad, Wärmedämmung) und nicht für grüne (Klima-)Religion.

 

Irak endlich wieder ein Thema

Dezember 16, 2008

Fand die Schuh Episode eigentlich witzig – Bush hat cool reagiert.

http://www.kroma.no/2008/bushgame/

Jetzt gehen mir unsere Journalisten, die sich an der in der arabischen Welt nach der Tat herrschenden Euphorie erfreuen, schon schwer auf die Nerven.

Wenn nicht mehr von Morderfolgen des “Widerstands”berichtet werden kann, dann zumindest von einer tapferen Aktion gegen Bush.

Der Rückgang der Gewalt und die Fortschritte im Irak sind als Thema wohl auch wirklich zu langweilig.

Afrikaner für Islamismuskritik als Nazi beschimpft

Dezember 14, 2008

Habe mit PI und Pro Köln so meine Probleme.

Viel zu oft wird berechtigte Kritik am Islamismus mit (zwar manchmal auch berechtigter) Kritik an Migrantenkriminalität auf unberechtigte Weise zusammengemischt. Der Kommentarbereich ist ein berüchtigter Tummelplatz für Ausländerhasser.

Rechte Parteien wie Pro Köln oder die FPÖ prangern zwar die Islamisierung an (daham statt islam), meinen aber eigentlich die Muslime, die sie aus rassistischen Motiven nicht hier haben wollen. Solange sie “daham” bleiben hat man mit Islamisten keine Probleme, und gerade die FPÖ unterhält gute Beziehungen zum Ölmullah Regime im Iran.

Dieses auf pi.news veröffentlichte Video der Pro Köln Demo verdient es aber, gezeigt zu werden:

Ein linker Mob beschimpft einen aus Afrika stammenden Redner als Nazi, obwohl dieser explizit nicht türkische Menschen sondern den Islamismus kritisiert.


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