Archive for Juli 2009

“Islamophobia-Nausea”

Juli 24, 2009

Pat Condell äußert sich zum Vorwurf, ein Unterstützer der BNP zu sein:

The real Borat

Juli 23, 2009

Nordkorea nennt Clinton “kleines Schulmädchen”

Kazakhstan greatest country in the world.
All other countries are run by little girls.

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KimIlSung

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North Korea parade

Grandi Puttane

Juli 22, 2009

Fabrizio De André persifliert mit seiner wunderbaren Hommage an das Mittelalter den (typisch italienischen) Altmänner-Liebhaber-Stolz:

Als der für seine Liebesabenteuer berüchtigte König Karl Martell aus der Schlacht von Poitiers zurückkehrt, muss er ähnlich wie heute der  Cavaliere ernüchternde Erfahrungen durchmachen…

Re Carlo tornava dalla guerra
lo accoglie la sua terra
cingendolo d’allor

al sol della calda primavera
lampeggia l’armatura
del sire vincitor

il sangue del principe del Moro
arrossano il ciniero
d’identico color

ma più che del corpo le ferite
da Carlo son sentite
le bramosie d’amor

“se ansia di gloria e sete d’onore
spegne la guerra al vincitore
non ti concede un momento per fare all’amore

chi poi impone alla sposa soave di castità
la cintura in me grave
in battaglia può correre il rischio di perder la chiave”

così si lamenta il Re cristiano
s’inchina intorno il grano
gli son corona i fior

lo specchi di chiara fontanella
riflette fiero in sella
dei Mori il vincitor

Quand’ecco nell’acqua si compone
mirabile visione
il simbolo d’amor

nel folto di lunghe trecce bionde
il seno si confonde
ignudo in pieno sol

“Mai non fu vista cosa più bella
mai io non colsi siffatta pulzella”
disse Re Carlo scendendo veloce di sella

“De’ cavaliere non v’accostate
già d’altri è gaudio quel che cercate
ad altra più facile fonte la sete calmate”

Sorpreso da un dire sì deciso
sentendosi deriso
Re Carlo s’arrestò

ma più dell’onor potè il digiuno
fremente l’elmo bruno
il sire si levò

codesta era l’arma sua segreta
da Carlo spesso usata
in gran difficoltà

alla donna apparve un gran nasone
e un volto da caprone
ma era sua maestà

“Se voi non foste il mio sovrano”
Carlo si sfila il pesante spadone
“non celerei il disio di fuggirvi lontano,

ma poiché siete il mio signore”
Carlo si toglie l’intero gabbione
“debbo concedermi spoglia ad ogni pudore”

Cavaliere egli era assai valente
ed anche in quel frangente
d’onor si ricoprì

e giunto alla fin della tenzone
incerto sull’arcione
tentò di risalir

veloce lo arpiona la pulzella
repente la parcella
presenta al suo signor

“Beh proprio perché voi siete il sire
fan cinquemila lire
è un prezzo di favor”

“E’ mai possibile o porco di un cane
che le avventure in codesto reame
debban risolversi tutte con grandi puttane,

anche sul prezzo c’è poi da ridire
ben mi ricordo che pria di partire
v’eran tariffe inferiori alle tremila lire”

Ciò detto agì da gran cialtrone
con balzo da leone
in sella si lanciò

frustando il cavallo come un ciuco
fra i glicini e il sambuco
il Re si dileguò

Re Carlo tornava dalla guerra
lo accoglie la sua terra
cingendolo d’allor

al sol della calda primavera
lampeggia l’armatura
del sire vincitor

Ö1 exklusiv

Juli 21, 2009

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Als braver Zwangsgebühren-Zahler bin ich Mitglied in Österreichs  Obama-Fanclub Nummer 1.

Heute berichteten wir exklusiv von den neuesten zionistischen Ränkespielen, mit denen sich unser Idol herumschlagen muss:

(more…)

Jacko’s white ancestor

Juli 16, 2009

“Breaking The Silence” im Standard

Juli 15, 2009

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“Dass Menschenrechtler in der Vergangenheit falsche Anschuldigungen gegen Jerusalem erhoben haben, mag sein.”

Jede Neue ist natürlich trotzdem herzlich willkommen…

Der Vorteil bei Breaking The Silence:

Die Berichte stammen von anonymen Soldaten und beschreiben örtlich und zeitlich nicht konkret benannte Ereignisse.

Damit kann es diesmal auch keine Überprüfung der Vorwürfe geben und “Israel muss endlich mit einer tiefgreifenden Aufarbeitung seines Gaza-Feldzugs beginnen. Sonst wird die Frage immer drängender, was Jerusalem eigentlich verschweigen möchte.”

“Eine Aufarbeitung” bedeutet für den Qualitäts-Journalisten nicht, konkreten Vorwürfen nachzugehen, sondern endlich “dem Tenor” der “prominenten NGOs” zu folgen, gemäß dem Israel einen Vernichtungskrieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung geführt habe:

“Die Schatten der Vergangenheit holen Israel inzwischen im Wochentakt ein. Am Mittwoch veröffentlichte die dritte renommierte NGO in Folge einen Bericht über den Gazakrieg zum Jahreswechsel. Der Tenor ist immer der gleiche: Die israelische Armee habe viele unschuldige Zivilisten während ihrer dreiwöchigen Kampagne getötet, zu viele, um von “Kollateralschäden” im Kampf gegen die Raketen der Hamas zu sprechen. Noch gravierender:Bei den Vorwürfen geht es nie um die Handlung Einzelner. Der Einsatz menschlicher Schutzschilde im Krieg war gang und gäbe, erzählt etwa ein Soldat im jüngsten dieser Berichte.”

(András Szigetvari/DER STANDARD, Printausgabe, 16.7.2009)

Dem Inschenör is nix zu schwör

Juli 13, 2009

Im Standard haben die 9/11-Verschwörungstheorien wieder Hochkonjunktur.

Ein neues Zauberwort lautet dabei World Trade Center 7.

Österreichs Wirtschaft beklagt sich über den Mangel an Technik-Absolventen.

Sind wir Österreicher zu faul oder gar zu dumm für ein “Inschenörs-Studium”?

Mitnichten!

Leider sind derzeit alle potenziellen Statik-Experten bei der wichtigeren Aufgabe der 9/11- Aufklärung gebunden.

Erst wenn sie die Verschwörung aufgedeckt haben, werden sie sich wieder dem Inschenörs-Studium widmen können.

Die Republik sollte daher umgehend von den wahren Verursachern von 9/11 Schadenersatz verlangen – Ed Fagan würde uns bestimmt gerne vertreten.

Hatte die CIA die “Lizenz zum Töten”?

Juli 13, 2009

Lizenz zum Töten

Neueste Sensationsnachricht in den MSM:

Scheinbar gab es ein “geheimes” CIA-Programm, welches die Tötung führender Al Qaida-Mitgieder gestattete.  Das “geheime” Al Qaida-Pogrom sei jedoch nie ausgeführt worden. (Zum Glück  konnten alle James Bonds rechtzeitig kastriert werden)

Der diabolische Neocon Cheney hatte das Programm dem Kongress acht Jahre lang verheimlicht.

2002 wurde darüber ausführlich berichtet…

Tratsch vom Lustgreis

Juli 10, 2009

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Vor etwa 18 Jahren habe ich das erste Mal Gerüchte über Jörg Haiders Homosexualität gehört. Diese Gerüchte tauchten seitdem immer wieder auf, und sie wurden mir auch von Insidern aus der Gay-Community bestätigt.

Trotzdem war ich, als die Umstände seiner Todesnacht bekannt wurden, ehrlich verblüfft: Ich hatte auf Grund des beharrlichen Schweigens der Medien und seiner zahlreichen politischen Gegner nicht mehr an die Schwulen-Story geglaubt.

Dieses Schweigen spricht für unsere Medien und auch für unsere politische Kultur. Schmuddel-Geschichten sollten auch bei politischen Gegnern wie Haider Privatsache bleiben.

Auch nachdem der Besuch in der Schwulen-Bar bekannt wurde, hielten sich die Qualitätsmedien zurück:

Google-Suche: “Haider Homosexualität”

Clintons Monicagate wurde im aufgeklärten Europa als typisch-amerikanische Prüderie belächelt.

Wenn es um Berlusconi geht, scheint dieser europäische Journalisten-Ethos jedoch völlig außer Kraft gesetzt zu sein:

Obwohl es nicht um strafrechtlich relevante Tatbestände geht, stürzen sich besonders die Qualitätsmedien (siehe Google-Suche: “Berlusconi”) auf die schmuddeligen Tratsch-Geschichten über den Lustgreis Berlusconi.

Das Bild Berlusconis ist in den europäischen Medien seit jeher ein äußerst negatives – in Österreich würde der Skandal-Mafia-Lustgreis keine 5 % der Stimmen bekommen. Dass es in Italien über 50 % sind, kann sich der ORF-Journalist Franz Kössler nur damit erklären, dass Berlusconi die Medien beherrsche und damit die italienische Demokratie untergrabe.

Berlusconi verfügt zwar über enorme Medienmacht – die Pressefreiheit wurde von Berlusconi jedoch in keiner Weise eingeschränkt. Italien verfügt nach wie vor über eine vielfältige Medienlandschaft. Fast alle großen Tageszeitungen sind Berluconi-kritisch.

Die politischen Ansichten des ORF-Journalisten würden in Österreich keineswegs mehrheitsfähig sein. Österreich hat seit 9 Jahren eine rechte Mehrheit bei den Wahlen. Beim Thema Außenpolitik bestimmen Köstler und Co jedoch die öffentliche Meinung und sorgen dafür, dass ein Volk von Schwarz/Blau/Orange Wählern mit empörtem Kopfschütteln auf die italienischen Verhältnisse blickt.

Italiens Demokratie hat tatsächlich große Defizite. Die Kommunistische Partei war dank freundlicher Unterstützung der fast gesamten italienischen Intelligenz die stärkste politische Kraft im Nachkriegs-Italien. So waren die (unintellektuellen, politisch unbewußten) demokratischen Kräfte gezwungen fast 45 Jahre lang eine Koalition gegen die (intellektuellen, politisch bewußten – aber leider) undemokratischen Kräfte zu bilden.

Das führte zu ungefähr 50 Regierungswechseln und natürlich massiver Korruption, da sich die Koalitionsregierungen naturgemäß immer aus denselben politischen Kräften zusammensetzten.

Diese Polarisierung lähmt das Land auch nach Zusammenbruch des Kommunismus.

Dabei ist der unüberbrückbare Gegensatz zwischen rechts und links nirgendwo artifizieller als in Italien.

Die konservativsten und bürgerlichsten Leute wählen kommunistisch:  Eine Freundin meiner Mutter – aus einer der aristokratischsten Familien Mailands stammend und bekennender Snob – stimmte bei den letzten Wahlen für Rifondazione,  ihre Bedienerin – eine “Terrona” aus dem Süden – für die “Lega Nord”

Akademiker und deren Kinder wählen die “linken” Parteien der “Arbeiter”
die “arbeitenden” Menschen wählen die “rechten” Parteien der “Unternehmer”

Aber warum in die Tiefe gehen, wenn sich ein politischer Gegner auch mit Schmuddel-Geschichten über sein Privatleben bekämpfen läßt?

Ein zweiter Weltkrieg, der folgen musste?

Juli 7, 2009

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Diesen Titel halte ich für sehr bedenklich: der zweite Weltkrieg wird als unvermeidbare Konsequenz des Versailler Vertrags dargestellt.

Er propagiert ein Geschichtsverständnis, in dem die Täter nicht für die begangenen Verbrechen verantwortlich sind, sondern  als Opfer der Verhältnisse wahrgenommen werden.

Der Versailler Vertrag war zweifellos Gift für die junge deutsche Republik und hat Hitlers Aufstieg begünstigt.

Ralf Georg Reuths äußerst empfehlenswertes Buch Hitlers Judenhass beleuchtet die schädliche Wirkung, welche der Vetrag auf das zarte Pflänzlein Weimarer Republik hatte.

Für den Wahn der Nazis waren jedoch trotz der Fehler der Siegermächte die Nazis selbst verantwortlich – genauso wie für die Verbrechen der Al Qaida die Al Qaida und nicht die amerikanische Unterstützung der Mudschaheddin gegen die Sowjetunion verantwortlich ist, auch wenn diese Politik ein Faktor für deren Aufstieg war.


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