Archive for September 2009

“Spit on freedom”

September 27, 2009

“You had the luxury to grow up in freedom – and so you  can spit on freedom, because you don´t know what it is, not to have freedom”

Holocaust-leugnende Gas-Lieferanten

September 24, 2009

“Die österreichische Außenpolitik verzichtet offensichtlich selbst auf kleine symbolische Gesten des Protestes gegenüber dem iranischen Regime, um ja nicht die weiterhin hervorragenden Geschäftsbeziehungen österreichischer Firmen mit dem Iran zu gefährden. Es sind diese Geschäfte und es ist auch die österreichische Politik, die das antisemitische Regime in Teheran samt seinem Atomprogramm mit am Leben erhalten.”

(IKG-Präsident Ariel Muzicant bei der gestrigen Kundgebung von STOP THE BOMB)

Sowie uns das Mullah-Regime dank unserer Neutralität mit Gas beliefern soll, wird die österreichische Politik von unseren Qualitäts-Medien mit moralischen Rechtfertigungen für dieses miese Verhalten beliefert:

Livia Klingl, Außenpolitik-Chefin Kurier

Gudrun Harrer, Außenpolitik-Chefin Standard

Georg Hoffmann-Ostenhof , Außenpolitik-Chef Profil

Der Hitler-Virus

September 21, 2009

Auch wenn der Clip zurückgezogen wurde, so ist er doch typisch für den Umgang mit AIDS und HIV.

Einerseits wird die Krankheit extrem dämonisiert – anderseits wird von den AIDS-Hilfen aus politischer Korrektheit möglichst darauf geachtet, sich nicht an Risiko-Gruppen zu wenden, da man fürchtet, sie dadurch zu stigmatisieren. Die nicht-diskriminierenden österreichischen Statistiken über HIV-Neuinfektionen, die von der Aidshilfe Wien herausgebracht werden, stehen im kraßen Widerspruch zu den deutschen Statistiken vom Robert Koch Institut.

AIDS wird gerne als grausame Heimsuchung, die jeden, der einen Fehler macht, treffen kann, dargestellt – AIDS kann zwar tatsächlich alle treffen – manche jedoch mit einer viel höheren statistischen Wahrscheinlichkeit.

Spezifische, sachliche Aufklärung ohne Verschleierung – aber auch ohne bigotte Anklage des Risiko-Lebensstils – wäre dringend angebracht.

Letztlich fällt die Dämonisierung doch wieder auf die Risikogruppen, die man vor Stigmatisierung schützen will, zurück.

Die Betroffenen (und in Europa sind dies nun einmal zu einem großen Teil homosexuelle Männer) müssen dann anstatt mit einer normalen Krankheit mit einer diabolischen Heimsuchung, die sie selbst zu potenziellen Monstern macht, leben.

Unüberbrückbare Gegensätze?

September 21, 2009

Die FPÖ hat schon oft genug bewiesen, gleichzeitig  anti-islamisch

daham12

…und doch pro-islamistisch sein zu können.

Politically Incorrect will jetzt offenbar zeigen, dass man gleichzeitig pro-israelisch und antisemitisch sein kann…

“Racist Card” sticht “Race Card” aus

September 16, 2009

Republikaner protestieren gegen Obamas Gesundheitsreform:

Health Care Overhaul Dingell

Auf der Straße herumzurevoluzzern und gegen den Präsidenten zu stänkern ist jedoch ein heiliges Privileg der linken Spaß-Guerilla:

9-11_=_Reichstag_banner2

…und steht bestimmt keinen “Stupid White Men” zu:

obama-bush-joker

Daher gibts  zur Strafe die “Racist Card”

racist card

Der ORF und die 9/11-Truth

September 13, 2009

Habe mir die 9/11-Doku jetzt auf youtube angeschaut.

…eine Verschwörungs-Kiste auf tiefstem Wisnewski-Niveau, über die sich sogar Georg Hoffmann-Ostenhof im Club 2 einigermaßen entsetzt äußerte.

…und das Ganze präsentiert von den seriösesten Ö1-Stimmen – den Perlen unseres Zwangsgebühren-Rundfunks.

Zumindest  in der Außenpolitik-Berichterstattung könnte Krone-TV auch nicht schlimmer sein…

Grundlegende Realitäten

September 12, 2009

In der Anfangs-Zeit des kalten Krieges wurden viele Linksliberale als kommunistische Verschwörer verteufelt.

Die Dämoniserung der politischen Gegner erreichte mit den Hexenprozessen der McCarthy-Ära ihren traurigen Höhepunkt.

Seit den 60er Jahren hat sich die Bereitschaft zur Dämonisierung der politischen Gegner allmählich ins Gegenteil verkehrt:

CIA, Bush und insbesondere den Neokonservativen wird heute so ziemlich alles zugetraut.  Auch wenn die Bush-Administration oder die Neocons wohl keine politische Verfolgung zu befürchten haben – führt diese Dämonisierung zu großen Problemen:

Zu einer Polarisierung der Gesellschaft – und der Unfähigkeit, reale Gefahren zu erkennen.

Klar wäre der „War on Terror“ ein absurder Blödsinn, wenn es in Wahrheit keinen islamistischen Terror gäbe – und natürlich wäre dann stattdessen vielmehr ein „War on Republicans, CIA and Neocons“ angebracht…

Meinungsfreiheit und kritisches Hinterfragen gehören zu einer freien Gesellschaft – auch wenn dies zu falschen Schlüssen führen kann.

Wenn wir dabei allerdings die  Fähigkeit verlieren, grundlegende Realitäten zu erkennen, steuern wir in eine sehr gefährliche Richtung.

Zwangsgebühren für 9/11-Truthers

September 4, 2009

Der ORF bietet “prominenten Aufdeckern” wie Jürgen Elsässer wieder einmal eine Plattform:

9/11-Truthers sollen ruhig ihre dämlichen Filmchen machen – die Meinungsfreiheit umfasst auch groben Schwachsinn.

Dass der österreichische Zwangsgebühren-Sender glaubt, seinem “Bildungsauftrag” durch die Verbreitung  jener paranoiden Propaganda nachzukommen, ist hingegen ein Skandal.

War die BBA doch keine Ein-Mann-Armee?

September 2, 2009
fuchs
Seit 13 Jahren versucht der Ex- Briefbomben-Sonderermittler Rudolf Huber, den Frauenmörder Otto Rudolf Braun als Komplizen von Franz Fuchs zu entlarven.
(Florian Klenk im FALTER)

Spektuläre Kriminalfälle, die einen politischen Hintergrund vermuten lassen, beflügeln immer wieder die Phantasien diverser Verschwörungstheoretiker.

Daher sind “neue Erkenntnisse” wahrheitssuchender Einzelkämpfer immer mit großer Vorsicht zu genießen.

Hier geht es jedoch nicht um eine der üblichen Verschwörungstheorien, bei denen Regierung, Geheimdienst, Justiz oder gar das halbe Land Kärnten mit dem Mossad unter einer Decke stecken sollen, sondern um einen möglichen Beteiligten, auf den das ursprüngliche Täterprofil erstaunlich gut gepasst hätte.

Sollte sich herausstellen, dass Franz Fuchs und Braun Kontakt zueinander gehabt hatten, erscheint mir eine Mittäterschaft sogar recht wahrscheinlich.

Falls dies hingegen nicht der Fall war, wäre es zumindest möglich, dass Fuchs Brauns Publikationen kannte und durch diese inspiriert worden war.

Das würde auch die Ähnlichkeit in der Ausdrucksweise erklären.


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