
Spektuläre Kriminalfälle, die einen politischen Hintergrund vermuten lassen, beflügeln immer wieder die Phantasien diverser Verschwörungstheoretiker.
Daher sind “neue Erkenntnisse” wahrheitssuchender Einzelkämpfer immer mit großer Vorsicht zu genießen.
Hier geht es jedoch nicht um eine der üblichen Verschwörungstheorien, bei denen Regierung, Geheimdienst, Justiz oder gar das halbe Land Kärnten mit dem Mossad unter einer Decke stecken sollen, sondern um einen möglichen Beteiligten, auf den das ursprüngliche Täterprofil erstaunlich gut gepasst hätte.
Sollte sich herausstellen, dass Franz Fuchs und Braun Kontakt zueinander gehabt hatten, erscheint mir eine Mittäterschaft sogar recht wahrscheinlich.
Falls dies hingegen nicht der Fall war, wäre es zumindest möglich, dass Fuchs Brauns Publikationen kannte und durch diese inspiriert worden war.
Das würde auch die Ähnlichkeit in der Ausdrucksweise erklären.
