Archive for April 2010

“Islamkritiker”, die neuen “Antisemiten”?

April 27, 2010

Islamkritiker forden von den Muslimen, sich in die westliche Welt zu integrieren und den islamistischen Schleier abzulegen, während Antisemiten versucht hatten, die Integration der Juden rückgängig zu machen, und sie zum Tragen des Judensterns gezwungen hatten.

Trotz aller beklagten Islamophobie ist der Westen das bevorzugte Auswanderungsziel von Muslimen.

Zwar müssen manche der muslimischen Auswanderer ihre Heimat auf Grund von ethnischen, politischen oder religiösen Konflikten verlassen - davon allerdings niemand, nur weil er Moslem ist.

Selbst wenn sich der demokratische Westen in ein rassistisches Regime umwandeln sollte, das den Muslimen die Grundrechte verweigert, ist die schlimmste Folge nicht die physische Vernichtung, sondern die zwangsweise Rückkehr in die Heimatländer.

Eine Alternative, die die Juden vor der Gründung Israels nicht hatten.

Deswegen ist den Juden Israel auch so wichtig – es sei denn, es handelt sich um die üblichen linken Idioten, die immer noch glauben, die Welt stünde ohnehin kurz vor ihrer Umwandlung in ein postnationales, postkapitalistisches Paradies, und man müsse zur Erreichung jenes Ziels lediglich “den Völkern das passende Signal” senden, indem man bei der Opferung des eigenen westlich-kapitalistischen Nationalstaats mit gutem Beispiel voranschreite.

Baby on Board

April 23, 2010

Als Tourist oder Terrorist in Bologna?

April 18, 2010

Thomas Kram wurde am 19. Februar 2009 für seine Mitgliedschaft bei den Revolutionären Zellen zu einer – ausgesprochen milden – bedingten Haftstrafe von 2 Jahren verurteilt.

(FAZ vom 11.04.2007)

Obwohl es starke Hinweise dafür gab, dass Thomas Kram nicht nur für die deutschen Revolutionären Zellen, sondern auch für die internationale Gruppe um Johannes Weinrich, die sich nach Entebbe von den RZ abgespalten hatte, tätig war, behandelte der Prozeß lediglich die “harmlosere” Anfangszeit bis zu seiner ersten kurzfristigen Verhaftung 1976 und danach die “Rote Zora”-Zeit von 1985 bis zu seiner Flucht 1987.

Johannes Weinrich, ein enger Weggefährte von Thomas Kram, war Ende der 70er Jahre zur rechten Hand des gefährlichsten Terroristen der 70er und 80er Jahre aufgestiegen, der einen Großteil seiner Aufträge von Muhammar al-Gaddafi entgegennahm.

Kann es ein Zufall gewesen sein, dass sich Thomas Kram einen Tag vor einem der schlimmsten Terroranschläge der europäischen Nachkriegsgeschichte als “Tourist” in Bologna aufgehalten hatte?

Obwohl die italienische Polizei von seinem Aufenthalt in Bologna gewußt hatte, blieb Thomas Kram, der ein Experte für Zeitzünder war, von den italienischen Behörden völlig unbehelligt.

Thomas Kram war mit einem offiziellen Reisepass nach Italien eingereist und hatte von 1. auf 2. August 1980 unter Angabe seines echten Namens in einem Hotel in Bologna genächtigt.

Reicht dies aus, um eine Beteiligung am Anschlag auszuschließen?

(more…)

Wenn die Götter uns bedenken…

April 11, 2010

Die Furchtlosigkeit der Ignoranten

April 8, 2010

Für die Studie im Auftrag des Internationalen Institutes für Liberale Politik sind mehr als 1000 Menschen befragt worden (Download der IMAS-Studie siehe Link am Ende des Artikels). 72 Prozent davon sind der Meinung, dass sich die in Österreich lebenden Muslime zu wenig an die hiesigen “Spielregeln” halten. Unter den Wählern des “Dritten Lagers” (FPÖ, FPK, BZÖ) sind es 86 Prozent.

Auch die Anhänger der Regierungsparteien sind mehrheitlich dieser Ansicht (SPÖ: 72 Prozent; ÖVP: 80 Prozent). Lediglich die Grün-Sympathisanten scheren aus: Nur 39 Prozent sehen zu wenig Anpassungsbereitschaft bei in Österreich lebenden Muslimen.

(Kurier)

Hätte man in Österreich lebende Muslime befragt, wäre der Anteil der Islamophoben wohl höher gewesen als bei den furchtlos-ignoranten “Grün-Sympathisanten”.

Endlich wieder eine medientaugliche Irak-Story

April 6, 2010

Rückgang der Gewalt?

Aufbau einer Demokratie?

Alles langweilig…

Doch jetzt können die Medien endlich wieder einmal über den Irak berichten, wie sie es immer am besten konnten.

Heinz aus Istanbul

April 6, 2010

„Wir haben große Probleme hier“, sagt Heinz P. Der deutsche Familienvater zog vor einigen Jahren mit seiner Familie nach Istanbul, da er dort als Woll-Spezialist leicht Arbeit fand. Heute sind er und seine Familie arbeitslos und leben von der türkischen Sozialhilfe. Die bezahlt seine Miete, Strom, Heizung sowie Lebenshaltungs- und Arztkosten. Arbeiten braucht Heinz deswegen eigentlich nicht.

„Wir fühlen uns wie Aussätzige“, berichtet Heinz weiter, „meine Tochter hat sich beispielsweise gestern im Bikini auf den Balkon gelegt, schon hagelte es Beschimpfungen. Schweinefleisch gibt es hier auch nirgends zu kaufen, Alkohol ist teuer. Die Türken versuchen unsere Kultur zu zerstören und tun nichts für uns.“

Diese Diskriminierung ist auch der Grund, warum seine Tochter keinen Arbeitsplatz erhält und daher ebenso auf Sozialhilfe angewiesen ist. Bei den Absagen der Arbeitgeber werde immer zur Aufrechterhaltung des schönen Scheins der Toleranz geltend gemacht, dass sie keinen ordentlichen Schulabschluss und schon gar keine Berufsausbildung habe.

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