Archive for 15. Mai 2011

Die endlose Griechische Tragödie

Mai 15, 2011

In Griechenland erpressen Radikale seit langem das Land mit der Drohung: “Geld her, oder wir fackeln alles nieder”

Die Gewerkschaften nutzten die jederzeit gewaltbereiten Autonomen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen.

Um den “sozialen Frieden” nicht zu gefährden, gab der Staat den Erpressern stets nach. Das schlechte Gewissen nach der Zeit der Militärdiktatur tat sein übriges.

Solange die EU diesen teuer erkauften “sozialen Frieden” durch Kredite finanzierte, waren alle glücklich.

Hätte man stattdessen rechtzeitig gehandelt, hätte man sich die tatsächlich brutalen Einschränkungen im allgemeinen Lebensstandard, die nach der drohenden Staatspleite unumgänglich wurden, wohl ersparen können. Die Streiks und gewaltsamen Proteste gehen natürlich erst recht weiter.

Schuld an der griechischen Tragödie seien nämlich die Banken und die EU.

Die gewaltbereiten Linksradikalen glauben, dass sie nichts zu verlieren hätten, da sie ohnehin nichts von Kapitalismus, Euro oder EU halten.

Außerdem rechnen sie sich wohl gute Chancen aus, den maroden Laden am Ende ganz übernehmen zu können.

Dass in der europäische Geschichte nach jedem Staats-Ruin stets Faschisten an die Macht gespült wurden, scheint den linken Chaoten keine Sorgen zu bereiten…

Bassam Tibi in der “Kleinen Zeitung”

Mai 15, 2011

Als Erfinder des “Euro-Islam” war Bassam Tibi der Liebling der “Großen Medien” und der “Hohen Politik”.

Bassam Tibi begnügte sich jedoch nicht damit, Europa eine schöne Theorie für das Zusammenleben mit dem Islam zu geben, sondern er verlangte auch, dass diese in die Praxis umgesetzt werde.

Und zwar nicht nur von den Europäern, sondern auch von den nach Europa zugewanderten Muslimen.

Seitdem wird der unbequeme Geist von den den “Großen Medien” weitgehend ignoriert.

Bassam Tibi, Erfinder des “Euro-Islam”, in einem desillusionierenden Gespräch mit der Kleinen Zeitung:

Mit Moslembrüdern ist kein demokratischer Staat zu machen?

Sie spielen ein Doppelspiel: Nach außen reden sie liberal und demokratisch, in ihrem eigenen Kreis treten sie für einen Scharia-Staat ein. Aber Scharia und Demokratie vertragen sich wie Öl und Wasser. In einer Demokratie muss man zwar auch undemokratische Bewegungen einbinden, aber man darf ihnen nicht die Macht überlassen. Wir sehen das jetzt in der Türkei.

In der Türkei?

Die Türkei ist formal ein demokratisches Land, wo die Regierung demokratisch gewählt ist, aber die Regierungspartei AKP ist keine demokratische, sondern eine islamistische Partei, die das Land wie in einem Einparteienstaat regiert. 163 türkische Journalisten sind ohne Gerichtsprozess in Haft. Wer heute Premier Recep Erdogan kritisiert, wird morgen verhaftet. Die AKP islamisiert das Land schleichend mit formal demokratischen Mitteln.

Wäre die EU gut beraten, der Türkei eine Beitrittsperspektive zu bieten, um dieses Bündnis zu verhindern?

Das ist ein unheimlich naiver Glaube in Europa. Man sagt, wenn die Türkei Mitglied der EU werden würde, würde die Türkei demokratisiert. Aber die EU ist kein Demokratisierungsklub. Man erfüllt die Aufnahmekriterien oder nicht. Auch Griechenland wurde auf Basis gefälschter Tatsachen Mitglied der Währungsunion. Und die griechische Ökonomie wird durch die EU nicht besser. So verhält es sich mit der Türkei, in Bezug auf Demokratie. Nach den Wikileaks-Enthüllungen wissen wir: Der türkische Außenminister hat intern gesagt, wir wollen Mitglied der EU werden, um auf diese Weise den Islam besser in Europa verbreiten können.

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