Archive for 9. November 2011

Frieden für den Bombenbau

November 9, 2011

Jetzt erfahren wir endlich, wofür Mohammed ElBaradei den Friedensnobelpreis verliehen bekam.

Er hat dafür gesorgt, dass die Mullahs jahrelang “in Frieden” an ihrer atomaren Aufrüstung arbeiten konnten.

Neu ist dagegen, dass nun auch die IAEA sich denen anschließt, die vor einer Atommacht Iran warnen. Denn in den langen Jahren, in denen von 1997 bis 2009 der Ägypter Mohamed ElBaradei der Wiener Behörde vorstand, hatten sich deren Iran-Berichte immer gleich gelesen: Wien habe Iran zur Mitarbeit und Transparenz aufgefordert, Teheran sich jedoch taubgestellt und Inspektoren nur begrenzt Zugang gewährt.

Auch das Fazit, das ElBaradei aus den knappen Berichten zog, klang Jahr für Jahr ähnlich: Beweisen könne man den Iranern nichts, also müsse man sie machen lassen. 2005 bekam der Ägypter für seine Tätigkeit den Friedensnobelpreis, 2009 übergab er sein Amt an den Japaner Yukiya Amano. Amano hat in Wien andere Saiten aufgezogen: Unter seiner Ägide ist nun der bisher umfangreichste und detaillierteste Iran-Bericht vorgelegt worden. Amano hat damit bewiesen, dass seine Uno-Behörde Biss hat.

Von Ulrike Putz, Beirut

Das Mullah-Regime hat noch keinen Holocaust begangen und es gibt noch kein iranisches Auschwitz.

Vor 1941 gab es allerdings auch noch kein deutsches Auschwitz (zumindest kein Vernichtungslager).

Die Vernichtung der Juden war von Anfang an erklärtes Ziel der Nationalsozialisten, auch wenn sie für die Umsetzung über 10 Jahre brauchten.

Die Vernichtung des Juden-Staates ist erklärtes Ziel der Mullahs, auch wenn sie die letzten 31 Jahre noch nicht dazu im Stande waren.

Das Mullah-Regime ist freilich stets bemüht, den Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen.

Der Islamisten-Verharmloser “Friedensnobelpreisträger” hat die Apokalyptiker aus Teheran einen großen Schritt näher an ihre Ziele gebracht.

Die nukleare Bedrohung, die uns kalt lässt

November 9, 2011

Den Tschechen wollen wir die Nutzung von Kernenergie verbieten, obwohl wir fleißig ihren Atomstrom konsumieren.

Den Iranern wollen wir hingegen nicht misstrauen, weil sie ja versprochen haben, die Atomenergie nur “friedlich” nutzen zu wollen.

Der Iran ist aufgrund seiner Erdgas- und Erdölreserven auf Atomstrom absolut nicht angewiesen.

Trotzdem interpretieren wir die Ankündigung der Atom-Mullahs, Israel von der Landkarte löschen zu wollen, als harmlosen “Übersetzungsfehler”.

Selbstverständlich vergessen wir aber nicht, darauf hinzuweisen, dass Israel ohnehin auch über Atomwaffen verfüge.


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