Bei Mubaraks Sturz hatte unsere Intelligenzija jubiliert, obwohl vieles daruf hindeutete, dass nicht unbedingt etwas Besseres folgen sollte.
http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/02/11/die-arabeske-vom-verzuckten-orf-korrespondenten/
Mubarak und Ben Ali zählten zu den milderen Despoten der islamischen Welt.
Dass der politische Islam von Marokko bis Malaysia eine Gefahr darstellt, gilt zwar auch für Libyen und Syrien, aber immerhin handelt bzw. handelte es sich bei Baschar al-Assad und Gaddafi um zwei echte Tyrannen.
Ausgerechnet bei Syrien und Libyen hielten sich die Jubelaraber jedoch zurück bzw. setzen sich sogar für den Erhalt der Tyrannei ein:
http://arprin.wordpress.com/2012/01/07/er-wird-zum-mittater/
Schlagwörter: Ägypten, Baschar al-Assad, Mubarak, Syrien
Januar 8, 2012 um 6:58 nachmittags |
Dass man sich bei Syrien und insbesondere Libyen zurückgehalten hätte, trifft überhaupt nicht zu.
Todenhöfer ist diesbezüglich alles andere als repräsentativ.
Januar 8, 2012 um 7:31 nachmittags |
Dank Assad haben die Christen in Syrien wenigstens Ihre Ruhe…
aber ich glaube soweit geht die Wahrnehmung und Einordnungsfähigkeit auf dem Blog dann hier doch nicht…
Januar 8, 2012 um 8:49 nachmittags |
diese “Ruhe” hatten die Christen unter Mubarak auch.
und dazu sogar auch noch die Freiheit, das Regime zu kritisieren ohne dafür gleich ermordet zu werden.
trotzdem musste Mubarak unbedingt weg, während man, wenn es nach Hodentöter & Co. geht, mit einem Baschar al-Assad leben sollte.
Januar 9, 2012 um 9:14 vormittags |
Assad ist kein Moslem im traditionell “rechtgläubigen” Sinne unserer Moslembrüder- schwestern, Salafiyya und dem ganzen Mist.
Informieren Sie sich bitte vorher etws genauer bevor sie Ägypten und Syrien vergleichen.
Januar 9, 2012 um 8:38 nachmittags |
war Mubarak etwa ein Muslimbruder oder Salafist?
Mubarak war auch eine miese Type, aber im Vergleich zu Gaddafi oder Assad harmlos.
was ihm für Hodentöter oder den verzückten ORF-Reporter jedoch hassenswerter gemacht hat, war sein mangelnder Einsatz gegen die USA und Israel.
Januar 9, 2012 um 9:51 nachmittags |
ach soo…es geht immer darum ob derjenige gegen die USA und Israel sind…die Steinzeitislamisten in Saudi-Arabien sind es nicht und deswegen kommen die hier auch so gut weg.
Sagen Sie das doch gleich, oh boy.
Januar 10, 2012 um 1:22 nachmittags |
Assad: offiziell 6.000 Tote
König Abdullah: etwa 30 Tote
Saudi-Arabien befindet sich übrigens immer noch im Kriegszustand mit Israel und hat das Land immer noch nicht anerkannt. Aber die saudische Lobby ist eben stärker als die Weisen von Zion … äh, ich meinte natürlich die Israel-Lobby.
Auch in Mubaraks Ägypten wurde im TV zur Vernichtung der Juden aufgerufen:http://www.youtube.com/watch?v=Vtt8V25lGmc
Der Unterschied ist einfach der, dass keiner der beiden Länder ein Atomprogramm betreibt und die Regierung nicht ständig ihre genozidalen Vernichtungsphantasien offen zur Schau trägt.
Stattdessen hat Ägypten ein Friedensvertrag mit Israel und die Saudis organisierten 2007 eine “Versühnungskonferenz” zwischen Israelis und Palästinensern. Erwarte das mal vom Iran.
Und überhaupt: Falls die USA SA oder Ägypten invadiert hätten, hättest du als Erster gesagt:
- Imperialistische Aggression!
- Es geht nur um Öl!
- Die meisten Saudis und Ägypter stehen hinter ihrem König und Mubarak!
- Es wird alles schlimmer werden in SA und Ägypten!
Januar 10, 2012 um 5:55 nachmittags |
Hat Ägypten Öl? Wär mir neu…
Aber Iran hat
Warum sollen die USA in Saudi-Arabien einfallen? Ist doch deren Verbündeter…
Saudi-Arabien MUSS auch gar nichts anerkennen…die lassen sich schön mit Petrodollars abspeisen, da ist es dann im Zweifelsfall egal ob man sich noch mit Israel im Kriegszustand befindet oder nicht.
Schließlich gibt es ja auch anderswo noch die Feindstaatenklausel…hüstel.
Die Frage nach wen-finde-ich-gut-und-wen-nicht stellt sich nicht.
Ich sehe nur ein großflächiges Versagen der US-Ordnungsmachtpolitik die keine mittelfristige Strategie hat.
Da wird mal der oder mal der unterstützt, was ja an sich nicht unbedingt verwerflich ist, aber man sollte doch so moralinsaure Begriffe wie Demokratie und Freiheit mal beiseite lassen…
Apropos Iran, haben Sie hier schon mal von gehört?
http://de.wikipedia.org/wiki/Iran-Contra-Aff%C3%A4re
Schade dass Uns-Uwe Barschel in der Sache nicht so wollte wie es eigentlich geplant war.
April 25, 2012 um 9:47 nachmittags |
[...] Jürgen Todenhöfer und Jürgen Elsässer hatten über die Revolutionen in Ägypten und Tunesien jubiliert, obwohl die Zukunft um nichts sicherer war als in Libyen und Syrien. [...]
Juni 15, 2012 um 10:46 vormittags |
[...] Jürgen Todenhöfer und Jürgen Elsässer hatten über die Revolutionen in Ägypten und Tunesien jubiliert, obwohl die Zukunft um nichts sicherer war als in Libyen und Syrien. [...]
Juli 18, 2012 um 7:31 vormittags |
[...] Jürgen Todenhöfer und Jürgen Elsässer hatten über die Revolutionen in Ägypten und Tunesien jubiliert, obwohl die Zukunft um nichts sicherer war als in Libyen und Syrien. [...]