Zwangesgebührensender auf STANDARD-Niveau

Wirklich dramatisch steht es um das dritte Opfer, den Journalismus. Konkret: die Journalistinnen und Journalisten des ORF. Die überwiegende Mehrheit von ihnen leistet hervorragende Arbeit.

Der ORF ist eines der ganz wenigen Medienunternehmen des Landes, das sich, dank 580 Millionen Gebühren pro Jahr, personell ausreichend ausgestattete Redaktionen und damit seriösen Qualitätsjournalismus (noch) leisten kann. Und er ist das einzige Medium, das mit seinen Nachrichtensendungen und Magazinen politische Information auch in breite Bevölkerungsschichten trägt, die weder den STANDARD noch andere Qualitätszeitungen lesen.

http://derstandard.at/1325485795420/Pelinka-und-der-ORF-Protestaktion-mit-boesen-Kollateralschaeden

Der ORF hat tatsächlich genau dasselbe Niveau wie der STANDARD:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/17/kubanischer-standard/

Für die Ergüsse des STANDARD muss man jedoch wenigstens keine Zwangsgebühren zahlen.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/09/04/zwangsgebuhren-fur-die-911-truth/

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Eine Antwort to “Zwangesgebührensender auf STANDARD-Niveau”

  1. dieter Says:

    Hier muss ich mal den österreichischen Journalismus verteidigen und gleichzeitig vor ihm warnen.

    Wenn man Bruce Bawer glauben kann, ist die Medienlandschaft in Schweden und Norwegen noch schlechter. In einem kleinen Land gibt es nur beschränkte Ressourcen. Der ORF macht immerhin noch eigene Berichterstattung, anstatt Agenturmeldungen zu kopieren.

    Und von der völligen Unabhängigkeit von Journalisten von Politik, Eigentümern und Wirtschaft halte ich auch nicht viel, denn Journalisten sind keine neutralen Mediatoren, sondern sie haben ihre eigenen Interessen und Ansichten, genauso wie Bauern, Ärzte oder Gewerkschafter.

    Der politische Einfluss scheint auch bei weitem nicht so effektiv zu sein, wie sich das Laura Rudas und ihre Kritiker denken. Die FPÖ ist trotz medialem Blackout im ORF auf dem Steigflug und auch der alte Dichand hat mit seinen Kampagnen häufig nicht den gewünschten Effekt erzielt.

    Man kann zwar Zwangsgebühren einheben, aber zum zusehen kann man niemanden zwingen, wie man ja an den Einschaltquoten ablesen kann.

    Mundpropaganda und neuerdings Internet sind Trumpf.

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