Kurras wurde von den westdeutschen Behörden “geschützt”, weil es ursprünglich keinen Grund gab, zu vermuten, er habe absichtlich gemordet.
http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/26/ein-ddr-spion-feixt-gegen-den-rechtsstaat/
Dazu hätte es sich schon um einen Stasi-Agenten handeln müssen, der absichtlich “Spannung” provozieren wollte.
Genau das, was später in linken Medienkampagnen immer wieder über angebliche westliche Agenten-Verschwörungen behauptet wurde.
Dass man Kurras trotz der neuen Erkenntnisse so billig davonkommen ließ, zeugt von der mangenden Bereitschaft, die eigene politische Vergangenheit aufzuarbeiten.
Dabei geht es weniger um die Stasi-Vergangenheit.
Der ganze 68er Mythos, der viele der heute Mächtigen entscheidend geprägt hatte, wäre womöglich auf dem Spiel gestanden.
Ob die Stasi einen expliziten Auftrag gegeben hatte oder nicht, nutzte sie Ohnesorgs Tod für eine die westdeutschen Studenten radikalisierende Kampagne, die durch von ihr finanzierte und gesteuerte Medien wie “Konkret” und linke Studentenorganisationen umgesetzt wurde.
http://www.amazon.de/Kommunismus-Spass-Ulrike-Meinhof-Konkret/dp/3434506004
Bei vollem Bewußtsein, dass es sich bei Kurras um ihren eigenen Mann gehandelt hatte, verfolgte die Stasi höchst erfolgreich eine “Strategie der Spannung”.
Kein Wunder, dass man bei der Anprangerung einer angeblichen “Strategie der Spannung” durch westliche Geheimdienste stets so viel Phantasie zeigte:
Offenbar hatte man damit genug ”praktische Erfahrungen”.
Schlagwörter: Benno Ohnesorg, Gladio, Karl-Heinz Kurras, Strategie der Spannung

Januar 25, 2012 um 4:27 vormittags |
man sollte allerdings nicht vergessen, dass die bundesdeutschen Linksradikalen keine willenlosen Marionetten des SED-Regimes waren, sondern ebenso höchst erfolgreich eine „Strategie der Spannung“ verfolgten. Manche dieser Leute sitzen immer noch in Parlamenten, Medien und auf Unilehrstühlen.
Januar 25, 2012 um 9:30 vormittags |
die Ermittlungen sind eingestellt und schon spielen sich Ströbele & Co. wieder als Opfer der westberliner Polizei, die einen “Geheimbund” gegen sie gebildet hätte, auf:
http://taz.de/Neue-Wahrheit-im-Fall-Ohnesorg/!86322/
dass Kurras ein Stasi-Mann war, wird schlicht und einfach ausgeblendet.
wenn es tatsächlich ein Mord war, dann waren Ströbele & Co Kampagnisierer für die Hintermänner des Mörders.
aber Gott sei Dank sind die Ermittlungen abgeschlossen und zwar so, dass sich Ströbele & Co weiterhin als Opfer und nicht als Täter fühlen dürfen.
Januar 25, 2012 um 10:09 vormittags |
Klaus Rainer Röhl hat schon Anfang der Sechziger Jahre keine Zahlungen mehr aus der DDR für “Konkret” angenommen und musste deswegen auf Werbung und leichtbekleidete Mädchen in Anzeigen umschalten was ihm natürlich übelgenommen wurde.
nachzulesen bei Stefan Aust, Baader-Meinhof-Komplex
Januar 25, 2012 um 10:55 vormittags |
ich empfehle Dir das wesentlich fundiertere und mit zahlreichen abgebildeten Original-Dokumeten begelegte Werk von Röhls bzw. Meinhofs Tochter:
So macht Kommunismus Spass. Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret
der Vorwurf, dass linke Medien und Organisationen von drüben finaziert wären, wurde stets und mit Erfolg als antikommunistische Propaganda abgetan.
in sehr vielen Fällen war dieser Vorwurf jedoch absolut berechtigt, wie Bettina Röhl in ihrem großartig recherchierten Buch nachweisen konnte
Januar 25, 2012 um 11:31 vormittags |
bei uns wird auch schon wieder ein neuer linker Gewaltexzeß vorbereitet:
http://diepresse.com/home/panorama/wien/726554/WKRBall_Heissestes-Ereignis-der-letzten-Jahre
statt froh zu sein, dass wir in einem freien Land leben, in dem jeder demonstrieren kann, wenn einem etwas nicht passt, mißbrauchen die Linksradikalen ihr Demonstrationsrecht für Gewalt und Terror.
wenn es den friedlichen Demonstranten erst mit ihrer Distanzierung wäre, so könnten sie z.B. die Demo einen Tag früher ansetzten, sodass Gewalt unmöglich und eine Teilnahme für die Gewalttäter unattraktiv wäre bzw. die Gewalttäter am nächsten Tag alleine, ohne “friedliche Masse”, in der sie untertauchen können unterwegs wären.
bei so einer friedlichen Demo wäre ich dann auch dabei.
leider fürchte ich, dass die Mehrzahl der der angeblich “Friedlichen” trotz aller Distanzierung von der Gewalt für meine Idee nicht zu gewinnen wäre.
für viele “friedliche Demonstranten” machte schon immer die “Reibung” den Reiz an der Sache aus.
das war beim Schah-Besuch schon so und das ist heute beim Burschenschaftler-Ball genau dasselbe.
Februar 27, 2012 um 3:15 nachmittags |
[...] http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/24/strategie-der-spannung/ [...]
Mai 4, 2012 um 3:36 nachmittags |
[...] war, einen 1969 vermutlich von Anarchisten ausgeübten Anschlag auf eine Bank, einer staatlichen „Strategie der Spannung“ [...]
Juni 13, 2012 um 9:42 nachmittags |
[...] die Aufdeckung der Terrorfinanzierung durch den KGB weder dem Ansehen der Terroristen, noch dem Ansehen des KGB wesentlich geschadet [...]
Juli 6, 2012 um 10:28 vormittags |
[...] war, einen 1969 vermutlich von Anarchisten ausgeübten Anschlag auf eine Bank, einer staatlichen „Strategie der Spannung“ [...]
August 7, 2012 um 8:45 nachmittags |
[...] in Deutschland – mit dem Thema auseinandergesetzt hatte, desto mehr kam auch sie zur Erkenntnis, dass eine „Strategie der Spannung“ wohl eher von östlichen als von westlichen Geheimdiensten [...]
Februar 4, 2013 um 4:36 nachmittags |
[...] vollem Bewusstsein, dass es sich bei Kurras um ihren eigenen Mann gehandelt hatte, verfolgte die Stasi höchst erfolgreich eine “Strategie [...]
März 13, 2013 um 4:38 nachmittags |
[...] hingegen zum damligen Zeitpunkt noch nicht wissen konnten, war, dass der am 2. Juni ermordete Märtyrer der 68er-Bewegung von einem Stasi-Agenten umgebracht worden [...]