Archive for Mai 2012

Die Rückkehr der “Friedens-Präsidenten”

Mai 29, 2012

Wie es sich für einen Friedensnobelpreisträger geziemt, wird Obama nicht in den syrischen Bürgerkrieg militärisch eingreifen.

Stattdessen wird er die Rebellen mit schönen Worten und wohl auch mit Waffen unterstützen.

Genauso hatte es auch sein Vorgänger als Präsident und Friedensnobelpreisträger gehalten.

Unter Jimmy Carter wurden die Mudschaheddin im Kampf gegen die Sowjetunion unterstützt.

Ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen, wollte man den Sowjets ein eigenes Vietnam bescheren.

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Als man Rassisten noch auslachen durfte

Mai 27, 2012

Ein Witz, den Sammy Davis jr, in mehreren Talkshows erzählte:

Sitzt Sammy Davis jr. in der New Yorker U-Bahn und liest die Jerusalem Post.

Kommt ein Weißer – kuckt, runzelt die Stirn und fragt:

“Ach, Neger sein genügt ihnen nicht?”

Obwohl sich die Situation für Schwarze seit damals stetig verbessert hat, fällt es uns heute offenbar schwerer, zwischen Rassismus und einem Witz über Rassismus zu unterscheiden.

Vor lauter akademischer Rassismus-Forschung haben wir es offenbar verlernt, zu erkennen, was Rassismus eigentlich bedeutet.

“Früher hieß Rassismus, wenn jemand behauptete, Schwarze seien schlecht. Heute heißt Rassismus, wenn jemand behauptet, Schwarze sind schwarz.”

Michael Klonovsky

Midnight Rhapsody

Mai 26, 2012

William Goldstein – “Midnight Rhapsody”

Luzides aus Russland

Mai 26, 2012

Obwohl der Kalte Krieg schon vor über 20 Jahren beendet wurde, zeigt sich Russland dem Westen gegenüber zumeist noch immer von seiner mißgünstigen Seite.

Mit einem KGB-Mann an der Spitze ist es leider schwer, die alten Ressentiments endlich abzubauen.

Des Westens Leid ist des Putins Freud…

…und des Putins Leid wird von ihm stets mit einer Verschwörung des Westens erklärt.

Um so erfreulicher ist es, eine vernünftige Stimme aus Russland zu vernehmen:

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Etikettenschwindel

Mai 25, 2012

Jürgen Elsässer und seine Genossen glaubten während des Balkankriegs an eine deutsche Weltverschwörung und bezeichneten sich daher selbst als “Antideutsche”.

Heute glaubt er an eine zionistische Weltverschwörung gegen die deutsche Nation – und verwendet die von ihm geprägte Etikette „Antideutscher“, um gegen seine neuen Feindbilder zu wettern.

Von Etikettierungen wie “rechtsextrem” oder “linksextrem” hält Elsässer angeblich nichts mehr.

So fordert der vom “Antideutschen” zum “linken Patrioten” mutierte Pforzheimer Gerechtigkeit für Ungarns Mediengesetz ein und lässt die “Wahren Finnen” hochleben.

Wenn es gegen die “rechtsextreme israelische Regierung” geht, werden die angeblich verworfenen Etikettierungen jedoch rasch wieder hervorgekramt:

Rechtsextrem” seien auch alle europäischen Rechtsparteien, die mit dem “Zionismus” gemeinsame Sache machen.

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Die dämlichste Form von Globalisierung

Mai 24, 2012

Durch die deutsche Fukushima-Berichterstattung konnte das Ende der deutschen Kernkraft eingeleitet werden…

…auch wenn keiner der 20.000 Toten durch Strahlung ums Leben kam.

Unsere Energie werden wir in Zukunft von Putins Demokratur und von den Atom-Mullahs beziehen.

Dieselben Medien, die uns dazu gebracht haben, unsere eigenen tatsächlich ungefährlichen Atomkraftwerke abzuschalten, verteidigen das Atomprogramm der Mullahs als “friedlich”.

Deutschland kauft dann vom Iran Gas, wodurch die Mullahs wiederum ihr Atomprogramm finanzieren können…

…wobei der Iran im Gegensatz zu Deutschland in einem gefährlichen Erdbebengebiet liegt, und der Iran im Gegensatz zu Deutschland auf Atomstrom absolut nicht angewiesen wäre.

Obwohl mir keine dämlichere und gefährlichere Form von “Globalisierung” einfällt, glaube ich kaum, dass deswegen viele “Globalisierungsgegner” auf die Straße gehen werden.

“Fremde Zelte im Garten”

Mai 24, 2012

Wenn ich bei dir im Garten ein Zelt aufbauen würde und sagen würde, dass ist jetzt mein Garten muss ich damit rechnen, dass du da nicht begeistert von bist. Das ist das, was man bei der ganzen Sache ganz gerne vergisst. Ich finde nicht, dass das jemand leugnet, aber es wird nicht drüber gesprochen, da hast du schon recht.

Wenn ich mein Zelt in deinen Garten stellen würde, würdest du auch deinen Nachbarn zur Hilfe holen.

(Tobias Neuß)

Die Nachbarn sind eh gleich “zur Hilfe gekommen” und haben gegen den Judenstaat einen Angriffskrieg nach dem anderen geführt.

Den Palästinenser-Staat, den die Vereinten Nationen vorgeschlagen hatten, haben die feinen Nachbarn natürlich nicht anerkannt, weil sie damit die Existenz eines Judenstaates akzeptiert hätten.

Ohne ihre angeblichen “Freunde” wären die Palästinenser wahrscheinlich längst dazu bereit, sich mit dem Judenstaat zu arrangieren und hätten längst ihren eigenen Staat.

Doch wenn man “Freunde” hat, die einem ständig einreden, man sei im Recht, die “fremden Zelte” abzureißen, warum sollte man sich dann mit einem Kompromiss zufriedengeben?

Das straffreie, aber sträflichere Leugnen

Mai 23, 2012

Die Leugnung des Holocaust ist in Deutschland und Österreich strafbar.

Die Bedrohung Israels durch die nukleare Aufrüstung des Mullah-Regimes zu leugnen, ist hingegen nicht nur straffrei, sondern auch salonfähig, wie man an den Äußerungen des deutschen Literaturnobelpreisträgers und des österreichischen Verteidigungsministers sehen kann.

Beide Leugnungen sind Ansichten, die unter das Grundrecht auf Meinungsfreiheit fallen sollten.

Einen historisch nachgewiesen Völkermord zu leugnen, mag zwar besonders widerlich sein.

Gefährlicher ist es jedoch, die Vorbereitungen auf einen neuen Vernichtungskrieg zu leugnen.

“Mein Parteibuch” spricht

Mai 21, 2012

Eine der schrillsten Stimmen der deutschen Blogosphäre hört sich “live” echt lustig an:

Die spannende Frage, ob er seinen prächtigen Bart mit den am Anfang des Videos beworbenen Styling-Produkten pflegt, wurde leider nicht beantwortet.

Die Ultrarechten im Ausland

Mai 21, 2012

Beim Thema Außenpolitik formen in Österreich (sowie in den meisten anderen europäischen Ländern) linke Journalisten die öffentliche Meinung und sorgen dafür, dass die Österreicher, ein Volk von Schwarz/Blau/Orange-Wählern, mit empörtem Kopfschütteln auf Bush, Sarkozy, Berlusconi oder Netanjahu blicken.

Auch umgekehrt hatte sich Italiens, Frankreichs oder Israels “öffentliche Meinung” über Österreichs schwarzblaue “Nazi-Regierung” heftig empört.

Wenn es Politiker anderer Länder betrifft, lassen sich eingefleischte Rechte von den Medien gerne was vormachen.

So empört sich auch in den konservativsten Foren niemand darüber, dass unser linker Zivi-Verteidigungsminister einen rechten Politiker eines befreundeten demokratischen Staates beschimpft hat…

…schließlich weiß man aus allen Medien, dass es sich um einen unguten “Ultrarechten” handle.

Die Bezeichnung “konservativ” wird hingegen verwendet, um Islamisten zu verharmlosen.

Gleichzeitig kann man so auch demokratische konservative Regierungen elegant heruntermachen, indem man sie mit Vertretern von totalitären Gottesstaaten gleichsetzt.


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