“Fremde Zelte im Garten”

Wenn ich bei dir im Garten ein Zelt aufbauen würde und sagen würde, dass ist jetzt mein Garten muss ich damit rechnen, dass du da nicht begeistert von bist. Das ist das, was man bei der ganzen Sache ganz gerne vergisst. Ich finde nicht, dass das jemand leugnet, aber es wird nicht drüber gesprochen, da hast du schon recht.

Wenn ich mein Zelt in deinen Garten stellen würde, würdest du auch deinen Nachbarn zur Hilfe holen.

(Tobias Neuß)

Die Nachbarn sind eh gleich “zur Hilfe gekommen” und haben gegen den Judenstaat einen Angriffskrieg nach dem anderen geführt.

Den Palästinenser-Staat, den die Vereinten Nationen vorgeschlagen hatten, haben die feinen Nachbarn natürlich nicht anerkannt, weil sie damit die Existenz eines Judenstaates akzeptiert hätten.

Ohne ihre angeblichen “Freunde” wären die Palästinenser wahrscheinlich längst dazu bereit, sich mit dem Judenstaat zu arrangieren und hätten längst ihren eigenen Staat.

Doch wenn man “Freunde” hat, die einem ständig einreden, man sei im Recht, die “fremden Zelte” abzureißen, warum sollte man sich dann mit einem Kompromiss zufriedengeben?

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4 Antworten to ““Fremde Zelte im Garten””

  1. florian müller Says:

    Schön das du erwähnst, dass zusammen mit Israel auch der Staat Palestina gegründet wurde, nur kam der durch den Angriffskrieg seiner arabischen “Brüder” auch sogleich unter die Räder.Das wird von “Israelkritikern” genauso gerne vergessen wie die Besetzung des Gazastreifens, Westjordanlands und weiteren Gebieten durch arabische Staaten und das die UN Resolution 242 sich nicht nur an Israel richtete.
    Davon, dass Jordanien ja eigentlich schon der Staat Palestina ist ganz zu schweigen.

    mfg flax

  2. freeman Says:

    Der Vergleich in dem Zitat stimmt nicht:
    “Völker” können keinen Garten besitzen, nur Personen können das.
    Wenn jedoch mein Nachbar seinen Garten an einen Dritten verkauft, geht es mich einen feuchten Dreck an, ob dieser dort nun seine Zelte aufschlägt oder nicht.

    Natürlich wird die Sache kompliziert, wenn die Grenze zwischen den beiden Gärten bisher nur durch informelle Übereinkommen (du darfst meinen Grill benutzen, dafür darf ich in deinen Pool) geregelt war, oder mein Garten gar nicht meiner war, sondern mir mein “Nachbar” nur erlaubte, dieses Stück seines Grunds zu nutzen.

    Dies ist aber nicht die Schuld des Käufers.

  3. “Palästinensischer als die Palästinenser” « Aron Sperber Says:

    [...] wenn man “Freunde” hat, die einem ständig einreden, man sei im Recht, die “fremden Zelte” abzureißen, warum sollte man sich dann mit einem Kompromiss zufriedengeben? Gefällt [...]

  4. Die angeblichen Freunde der Palästinenser « Aron Sperber Says:

    [...] wenn man “Freunde” hat, die einem ständig einreden, man sei im Recht, die “fremden Zelte” abzureißen, warum sollte man sich dann mit einem Kompromiss [...]

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