Ernstzunehmende Islamkritik

Warum ist die Frage der Beschneidung so wichtig?

Es ist notwendig, islamistische Parallelgesellschaften aus Europa zurückzudrängen.

Man muss dies jedoch schaffen, ohne die eigenen Grundrechte aufzugeben, die uns von Faschisten, Islamisten oder anderen Barbaren unterscheiden.

Henryk M. Broder hat völlig zu Recht festgestellt, dass es gegen unsere Prinzipien verstoße, Sakralbauten einfach zu verbieten.

Es verstößt jedoch laut Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte nicht gegen unsere Grundrechte, religiöse Symbole in Schulen zu verbieten.

Dies muss jedoch natürlich für alle Religionen gelten.

Ebenso verstößt es nicht gegen Menschenrechte, im Rahmen eines allgemeinen Vermummungsverbotes die Burka aus dem öffentlichen Raum zu verbannen.

Importehen von Teenagern zu verbieten, verstößt zwar offenbar gegen ein Abkommen mit der Türkei.

Solche Abkommen kann man jedoch im Gegensatz zu den Menschenrechten wieder aufkündigen, wenn sie nicht dem Willen der Bevölkerung entsprechen.

Es verstößt auch nicht gegen unsere Grundrechte, eine Asylpraxis zu hinterfragen, die kaum noch den von Barbarei Verfolgten hilft, sondern dazu beiträgt, die islamistische Barbarei nach Europa zu verbreiten.

Wenn man andere zu Recht als Barbaren anprangert, sollte man jedoch darauf achten, ob man selbst eine glatte Rasur hat.

Sich über die sinnlose Beschneidung von Mädchen zu empören, während man eine religiös motivierte Beschneidung von Jungen befürwortet, hat einen ziemlichen Bart.

Unsere Prinzipien müssen für alle gelten.

Sonst schauen wir denjenigen, die wir kritisieren, am Ende ziemlich ähnlich.

Nur wenn wir unsere eigenen Werte ernstnehmen, werden wir auch von Muslimen wieder ernstgenommen werden.

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34 Antworten to “Ernstzunehmende Islamkritik”

  1. American Viewer Says:

    Wollte auch mal was zu dem Thema schreiben, aber arprin und du haben ja im Prinzip schon alles gesagt.

    Verstehe auch die künstliche Aufregung der Achse nicht. Im Grunde ist das was dieses deutsche Gericht hat durchblicken lassen unter Ärzten schon längstens bekannt und Konsens. Auch in Amerika ist es nicht so viel anders. Dass Leute wie Hannes Stein es immer besser wissen wollen, ist lustig.

    Achgut pusht hier ein Thema, das gar kein Thema ist. Wobei ich Broder in Schutz nehmen muss, der scheint nicht auf der Linie von Hannes Stein und Co.

    • besucher Says:

      “Im Grunde ist das was dieses deutsche Gericht hat durchblicken lassen unter Ärzten schon längstens bekannt und Konsens. Auch in Amerika ist es nicht so viel anders.”

      Du bist doch Arzt, oder?
      bei TapferImNirgendwo stützt eine Ärztin ihre ganze Beschneidungsargumentation auf diese Geschichte mit den HPV-Viren und Gebärmutterhalskrebs. Was hältst Du davon?

      • American Viewer Says:

        Ein Link wäre hilfreich, habe auf dem Blog nichts gefunden. Aber im Grunde ist es auch egal. Dass beschnittene Männer weniger Zervixkarzinome bei Frauen „verursachen“, konnte nie bewiesen werden. Das interessiert auch heute absolut niemanden mehr.

        Ein deutscher Forscher namens Harald zur Hausen fand nämlich vor einigen Jahren heraus, dass Zervixkarzinome durch Viren verursacht werden. Ein toller Durchbruch, der ihm den Nobelpreis brachte. Bis dahin dachte man nämlich Krebs und chronische Infektionen gehören nicht wirklich zusammen. Zur Hausen hat das Gegenteil bewiesen.

        Der Virus ist hochansteckend und fast jeder bekommt ihn im Laufe seines Lebens beim Geschlechtsverkehr. Ähnlich wie Herpes. Bei manchen Frauen verursacht er diesen fiesen Krebs. Deshalb werden Mädchen nun gegen den Virus geimpft. Keine Ansteckung mehr, kein Krebs, so die These, die sich bisher als richtig herausstellt. Beschneidung ja oder nein bringt nichts. Ein Virus ist kein Bakterium, der das Milieu unter der Vorhaut jetzt unbedingt bräuchte. Dieser Virus hält viel aus. Beschneidung schützt nur vor Peniskrebs, aber Peniskrebs ist so extrem selten, das rechtfertigt die Beschneidung auch nicht.

      • besucher Says:

        Darauf bezieht sich die Argumentation. Aber Du hast ja alles schon dazu gesagt.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision#Geb.C3.A4rmutterhalskrebs

      • aron2201sperber Says:

        wenn es keine Impfung gäbe, wäre die Beschneidung eine Option.

        aber da es die Impfung eben gibt, fällt diese Argumentation flach

    • Yael Says:

      “aber da es die Impfung eben gibt, fällt diese Argumentation flach”

      Die Impfung gibt es nur für junge Frauen und dessen Wirkung ist umstritten. Daher fällt diese Argumentation weg.

      • American Viewer Says:

        Eine Impfung wirkt logischerweise nur bei Menschen, die den Virus noch nicht haben. Den Virus fängt man sich meist schon beim ersten Geschlechtsverkehr. Deshalb impft man bevorzugt Mädchen mit 12.

        Man kann auch noch eine Frau mit 25 oder 35 impfen, die glaubhaft versichert sie habe noch nie wirklich Sex gehabt. Das gibt es.

        Was man nicht machen kann, ist seinen Mann beschneiden lassen und dann zu sagen, man stünde jetzt besser da als vorher. Das ist im Gegensatz zur Impfung nicht erwiesen. Das ist Esoterik. Das ist Hokuspokus.

        Sie und andere haben eine nachvollziehbare religiöse Motivation für eine Beschneidung. Das ist doch legitim. Nur sollte man dann nicht laienhaft versuchen auch noch andere gute Gründe für eine Beschneidung zu finden. Das wirkt dann arg angestrengt.

        Aber damit sind Sie nicht allein. Aus dieser Motivation heraus wird nun seit den 1950ern gezielt versucht auch noch medizinische Gründe für eine Beschneidung zu finden. Das ist wissenschaftlich hochgradig fragwürdig, denn die meisten dieser Forscher gehen mit der Motivation an die Sache heran, eine rationale Begründung für ihre religiöse Tradition zu finden. Das ist ein ganz klarer Bias. Mal ganz zu Schweigen davon, dass keiner dieser Studien ihr Ziel erreicht hat.

      • Yael Says:

        Mir geht es nicht darum, sondern, dass diese Impfung stark umstritten ist. Das muss man schon erwähnen.
        Über Beschneidung pro oder kontra, habe ich nichts geschrieben.

      • American Viewer Says:

        Mir geht es nicht darum, sondern, dass diese Impfung stark umstritten ist. Das muss man schon erwähnen.

        Stark umstritten?! Wie man nachlesen kann ist die Impfung in über 80 Ländern empfohlen. In Amerika ist sie in einigen Bundesstaaten sogar gesetzlich vorgeschrieben. Auch im Falle von Deutschland spricht die STIKO eine Empfehlung aus. Für die Schweiz und Österreich gilt dasselbe. Damit ist die Impfung auf einer Stufe mit Tetanus, Polio, Masern, Röteln usw. Mehr geht nicht. Das bedeutet, dass man sich als Arzt danach richten sollte, sonst begeht man einen Kunstfehler. Gegen Beschneidungsbefürworter habe ich nichts, aber ein Impfgegner werden Sie ja wohl hoffentlich nicht sein. Das sollten Sie ihren Kindern nicht antun.

      • Yael Says:

        Ja, sie ist umstritten, weil die Wirksamkeit umstitten ist. Fest steht, dass keiner der Wissenschaftler sagt, HPV-Impfung würden zu 100 % gegen Gebärmutterhalskrebs schützen. Das war auch schon Thema im Fernsehen berichtet.
        Auf einer Stufe mit anderen Impfungen sehe ich sie deshalb nicht.
        Ich bin keine Impfgegnerin. Nur wird man über die Umstrittenheit beim Frauenarzt nicht oder kaum aufgeklärt.

  2. aron2201sperber Says:

    ursprünglich war es unter schlechten hygienischen Bedingungen möglicherweise insgesamt ein Vorteil, das gesamte Volk bescheiden zu lassen.

    genauso wie es in der Wüste sinnvoll war, kein Schweinefleich zu essen,

    heute hat man jedoch die Möglichkeit, genau abzuklären, ob es medizinisch sinnvoll ist oder nicht.

    wenn es medizinisch sinnlos ist, ist es Körperverletzung und verstößt somit gegen das Kindeswohl und dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit.

    das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Kindes ist wohl höher zu stellen, als das Recht der Eltern auf Religionsausübung

    ein anderer wichtiger Grundsatz:

    man darf Gleiches nicht ungleich behandeln.

    ich kann keinen Unterschied zwischen einer medizinisch sinnlosen Beschneidung eines Mädchens und eines Jungen erkennen.

    wir müssten daher beides verbieten oder beides erlauben

  3. W. Caldonazzi Says:

    @Aron:

    Eigentlich tue ich es nicht gerne, weil ich deinen Blog schätze und deine Meinung sehr oft teile. Hier muss ich dir aber widersprechen.

    Du sagst, du könntest keinen Unterschied zwischen einer medizinisch sinnlosen Beschneidung eines Mädchens und eines Jungen erkennen.

    Die Unterschiede sind wohl diese:

    1. Die Beschneidung eines Mädchens ist immer medizinisch sinnlos, um bei deinen Worten zu bleiben. Die Beschneidung eines Jungen sehr oft nicht.
    2. Die Beschneidung eines Mädchens ist eine schwere Körperverletzung, die nicht umsonst als Genitalverstümmelung bezeichnet wird. Sie beeinträchtigt oder verunmöglicht das Sexualempfinden und das für sein weiteres ganzes Leben. Sie behindert die Blasenentleerung, erzeugt Schmerzen beim Vaginalverkehr und bei der Geburt und erhöht Schmerzen und Infektionsrisiko während der Menstruation.
    3. Die weibliche Genitalverstümmelung ist überall dort, wo sie praktiziert wird, ein Machtmittel zur grausamen Unterdrückung der weiblichen Sexualität.

    So wie man zwischen der jüdischen Beschneidung und der islamischen unterscheiden sollte, muss man noch viel mehr zwischen der männlichen und der weiblichen differenzieren.

    Gruß

    W. Caldonazzi

    • aron2201sperber Says:

      zunächst bedanke ich mich mal für dein Lob und freue mich sehr, dass dir mein Blog gefällt.

      außerdem stört mich Widerspruch keineswegs – schon gar nicht wenn er sachlich vorgetragen wird.

      ich hoffe, dass auch mein Widerspruch dich nicht kränken wird ;)

      1. wenn sie mediznisch sinnvoll ist (wie es bei mir der Fall war) bin ich absolut dafür.

      sollte es sich bei meinem Sohn ebenfalls abzeichnen, würde ich keinen Moment zögern, die Operation vornehmen zu lassen.

      (aus ideologischen Motiven trotz Notwendigkeit nicht beschneiden zu lassen ist die noch viel absurdere Seite der Medaille – ein Freund von mir hatte durch seine vertrottelten Eltern deswegen ein kaputtes Sex-Leben)

      es geht nur um die Fälle, in denen dies eben nicht so ist.

      und genau in diesen Fällen gibt es eben keinen Unterschied zur medizinisch sinnlosen Beschneidung von Mädchen.

      2. es gibt schon sehr unterschiedliche Formen der weiblichen Genitalverstümmelung:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_weiblicher_Genitalien

      die Form, die du schilderst, ist die brachiale somalische Variante, wie sie Ayaan Hirsi Ali durchleiden musste.

      doch selbst bei einer “milderen” rituellen Form, würdest du es wohl für falsch halten, da es wie du richtig sagst, immer sinnlos ist.

      warum gilt nicht dasselbe für sinnlose Beschneidungen von Jungen?

      Ich wurde mit 11 beschnitten und habe es daher bewußt miterlebt.

      und ich kann dir daher sagen, dass es ordentliche Schmerzen waren.

      3. du hast recht, aber auch die milderen Formen, die ein Sexualleben wohl nicht zwangsweise zerstören, sind als sinnlos abzulehnen

      • American Viewer Says:

        Das ist genau richtig, was du sagst. Was haben eigentlich alle gegen die Mädchenbeschneidung? Ein Typ der Mädchenbeschneidung funktioniert so, dass man nur die Vorhaut der Klitoris entfernt. Mal für Laien gesagt: Die Klitoris entspricht embryologisch ziemlich genau dem Penis. Man entfernt bei diesem Typ nichts weiter als die Vorhaut der „weiblichen“ Eichel. Trotzdem sind alle Westler dagegen. Wenn die Beschneidungsbefürworter ehrlich wären, müssten sie zumindest auch diesen Typ der Mädchenbeschneidung erlauben. Ich bin sicher auf dafür würde man viele medizinische Vorteile an den Haaren herbeiziehen können. Man muss nur wollen.

  4. Gerhard Says:

    Mir als Juden ist dieser Blog peinlich. Ist er doch genau das Gegenstück zu den extremen Islamisten und damit keinen Deut besser.

    “Es verstößt auch nicht gegen unsere Grundrechte, eine Asylpraxis zu hinterfragen, die kaum noch den von Barbarei Verfolgten hilft, sondern dazu beiträgt, die islamistische Barbarei nach Europa zu verbreiten.”
    Peinlich, peinlich. Du solltest dich erstmal mit den Asylanten beschäftigen, um zu verstehehen wer heute nach Deutschland kommt und wer verfolgt wird. Naja wieder mal leeres Geschwätz ohne Hintergründe.

    Lustig sind auch die ständigen Selbstverweise hier. Was für ein Journalismus. Hah.

    Ach ja zum Beschneidungsunsinn, die ihr euch hier von euch gebt, es geht hierbei um Tradition. Natürlich ist diese, wenn man euren Horizont betrachtet, “sinnlos”.
    Ach ja, es hat einen Grund wann man beschnitten werden sollte. Selbstverständlich wirst du mit 11 ordentliche Schmerzen haben. Mit 14 wären die Schmerzen noch größer…

    • aron2201sperber Says:

      Mir als Juden ist dieser Blog peinlich. Ist er doch genau das Gegenstück zu den extremen Islamisten und damit keinen Deut besser.

      tröste dich

      mir sind auch genug Juden peinlich:

      http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/09/25/warum-empfiehlt-uns-bin-laden-chomsky/

      nämlich solche, die von extremen Islamisten und wahrscheinlich auch von dir geschätzt werden

      Peinlich, peinlich. Du solltest dich erstmal mit den Asylanten beschäftigen, um zu verstehehen wer heute nach Deutschland kommt und wer verfolgt wird. Naja wieder mal leeres Geschwätz ohne Hintergründe.

      na erklär mir mal, um wen es sich handelt und wer verfolgt wird, oder handelt es sich nur um “leeres Geschwätz”?

    • aron2201sperber Says:

      ich solle das bloggen lassen, weil ich eine andere Meinung habe als du, und diese auch äußere?

      was ist das für ein Verständnis von Meinungsfreiheit?

      • Michal Says:

        Nein, weil Sie offenbar mit anderen Meinungen nicht umgehen können und diese Ihnen egal sind. Wozu dann bloggen? Oder wie soll man Ihre Reaktion auf diesen Gerd interpretieren?

        “nämlich solche, die von extremen Islamisten und wahrscheinlich auch von dir geschätzt werden”

        Kennen Sie ihn denn? Wissen Sie, daß er Islamisten schätzt? Wenn nein, wüßte ich nicht was das mit Meinung zu tun hätte.

      • aron2201sperber Says:

        wo habe ich geschrieben, dass er Islamisten schätzt?

  5. Michal Says:

    “Beschneidungsverbot verstößt gegen das Grundgesetz

    Das Kölner Urteil zur religiös motivierten Beschneidung verstößt gegen das Verfassungsgebot von der “Freiheit des Glaubens”. So hat es das Bundesverfassungsgericht schon einmal gesehen”

    http://tinyurl.com/cht3psc

    • aron2201sperber Says:

      wenn Verfassungrichter das Recht auf Religionsausübung der Eltern höher stellen als das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Kindes, haben sie den Beruf verfehlt

      • Michal Says:

        Ihr Rechtsverständnis ist hanebüschend und einem Demokraten unwürdig. Daß Verfassungsrichter immer in der Mehrheit entscheiden, ist für Sie hoffentlich nichts neues.
        Ich habe viel erwartet, aber diese unsägliche Argumentation nun nicht.

      • besucher Says:

        Hanebüschend? Einem Demokraten unwürdig? Da hab rechtschreib- und grammatiktechnisch wohl zu viel erwartet.

  6. antifo Says:

    Denn wenn es die Beschneidung ist, die den Menschen rein macht, warum hat Gott den Adam als Unbeschnittenen erschaffen und ihn nicht beschnitten, wenigstens nach seinem Fehltritt, wenn die Beschneidung reinigt?

    http://www.unifr.ch/bkv/kapitel90-1.htm

  7. antifo Says:

    Es ist notwendig, islamistische Parallelgesellschaften aus Europa zurückzudrängen.

    Man muss dies jedoch schaffen, ohne die eigenen Grundrechte aufzugeben, die uns von Faschisten, Islamisten oder anderen Barbaren unterscheiden.

    Die Beschneidung gehört bei Muslimen ebenso zur Tradition wie beim Judentum. Sie ist kein Merkmal des Islamismus. Nach Deiner Lesart gehören alle, die sich bescheiden lassen und keine Juden sind zu den “Faschisten, Islamisten oder anderen Barbaren”. Du wendest Dich damit unterschiedslos gegen alle Muslime, ob säkular, gläubig oder fanatisch. Statt den Islam als Religion zu kritisieren leistest Du dem Hass auf eine ganze Menschengruppe Vorschub und diskreditierst somit die Islamkritik. Muslime leben heute nun mal in Deutschland. Es bleibt kein anderer Weg als sich damit abzufinden. In gleicher Weise müssen säkulare Juden sich damit abfinden, daß Araber in Israel leben.

    • aron2201sperber Says:

      Nach Deiner Lesart gehören alle, die sich bescheiden lassen und keine Juden sind zu den “Faschisten, Islamisten oder anderen Barbaren”. Du wendest Dich damit unterschiedslos gegen alle Muslime, ob säkular, gläubig oder fanatisch.

      das ist nicht meine “Lesart”, sondern eine deine eigene absurde Interpretation.

      • antifo Says:

        Das ist nicht absurd. Es ergibt sich direkt aus dem, was Du schriebst. Absurd ist Dein Blickwinkel. Du gibst vor er sei “islamkritisch”, obwohl der Islam nirgendwo in Deinem Artikel kritisiert wird. Muslime als “Barbaren” zu bezeichnen hat nichts mit Islamkritik zu tun. Das ist schlicht und einfach Chauvinismus.

  8. aron2201sperber Says:

    Man muss dies jedoch schaffen, ohne die eigenen Grundrechte aufzugeben, die uns von Faschisten, Islamisten oder anderen Barbaren unterscheiden.

    ich habe wörtlich von Faschisten, Islamisten und anderen Barbaren geschrieben.

    wo siehst du Muslime?

  9. aron2201sperber Says:

    das Recht auf freie Religionswahl und Religionsausübung soll selbstverständlich allen zustehen.

    jenes Recht darf jedoch nicht dazu dienen, einen Staat im Staat aufzuziehen, in dem die eigenen islamischen Gesetze vor den Gesetzen unserer Staaten gelten.

    in islamistischen Staaten, die von uns die Duldung der Parallelgesellschaften etc. lautstark einfordern:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/08/11/asyl-bei-den-mullahs/

    kann von einer freien Religionswahl- und Ausübung und anderen Grundrechten, die bei uns ganz selbstverständlich gewährt werden, keine Rede sein.

  10. aron2201sperber Says:

    natürlich ist die männliche Beschneidung insofern ein Sonderfall, da sie in vielen Fällen ein sinnvoller medizinischer Eingriff ist.

    wenn sie dies jedoch nicht wäre und nur wegen der religiösen Tradition geduldet wäre, wäre sie ein klassischer Fall von einem religiösen Sonderrecht.

    diejenigen, die hier die Scharia einführen wollen, können dann zu Recht mit dem Finger darauf zeigen und fragen: “wieso dürfen wir das nicht auch?”

    Auch bei der Strafbarkeit der Holocaustleugnung wird mit dem Hinweis auf die Meinungsfreiheit – nicht ganz zu Unrecht – mit dem Finger auf uns gezeigt:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/22/falsche-ansichten-bestrafen/

  11. Glaubensfragen « Aron Sperber Says:

    [...] bin zwar auch gegen ein Minarettverbot, welches nicht mit unseren Grundrechten vereinbar wäre. Im Rahmen unserer Grundrechte sollte man jedoch alles tun, um unattraktive Voraussetzungen für die [...]

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