Gewinne verstaatlichen, Verluste privatisieren

“Wir zahlen nicht für eure Krise”

…lautete der entrüstete Kampfschrei der angeblichen Antikapitalisten.

Denn ohne die “Krise der Finanzspekulanten” hätte man den aufgeblähten Verwaltungsapparat, den ausufernden Sozialstaat, das marode Pensionssystem und natürlich auch unser bankrottes Zwangsgebühren-Bildungs-Fernsehen locker weiter bezahlen können.

Womit?

Erhoffte Spekulationsgewinne auf den Finanzmärkten.

“Die Gewinne sind privat, die Verluste werden verstaatlicht”

…lautete bei der Bankenrettung der bittere Vorwurf der sozialistischen Antikapitalisten.

Bei den eigenen Spekulationsverlusten schiebt man die Schuld einfach einer Privatperson zu:

http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=50210

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5 Antworten to “Gewinne verstaatlichen, Verluste privatisieren”

  1. Alreech Says:

    Gewinne privatisieren und die Kosten sozialisieren ist die Methode der neoliberalen Energiewende in Deutschland.

    Die Besserverdienenden lassen sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach schrauben und kassieren eine vom momentanen Strombedarf unabhängige Vergütung.
    Die Kosten für diese Vergütung werden auf alle Stromverbraucher umgelegt.
    Wer kein Eigenheim hat, und nicht genügend Geld für eine Photovoltaikanlage besitzt zahlt drauf.

    Gleichzeitig werden die großen Energiekonzernen die zum einem Großteil in Staatsbesitz sind durch den Atomausstieg in die Verlustzone getrieben – diese Kosten darf auch die Allgemeinheit tragen, während die Gewinne aus der Photovoltaik als Profit an die Besserverdienenden gehen.

  2. Paul Says:

    Aron, kannst Du mir helfen? Den verlinkten Artikel habe ich gelesen. Es wird von einbem Verlust von 340 Millionen ausgegangen. Trotz dem sei kein Schaden entstanden.
    Wie geht das denn?

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