Die Pyrrhus-Niederlage der linken Ideologie

Wolfgang Röhl erklärt, warum die Pleiten der deutschen Links-Medien in Wahrheit einen Siegeszug der linken Ideologie in der deutschen Medienlandschaft widerspiegeln:

Warum für gruftig gemachte Blätter wie die taz löhnen, wenn deren ideologischer Kontent von den Kollegen der „Tagesschau“, dem „Heute-Journal“, „Frontal 21“, „Kulturzeit“ usw., usf. kommod ins Haus gebeamt wird? Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist mittlerweile bis tief in seine Krimiprodukte hinein linksdrehend. Es hält sich nicht mal mehr eine rechte Alibisendung, wie früher Löwenthals „ZDF-Magazin“.

Dass CO2 ein Teufelsgas ist, dass die Temperaturen quasi stündlich steigen, dass die „Energiewende“ der alternativlos richtige Weg zur Weltrettung ist und dass an den hohen Strompreisen nimmersatte Energiekonzerne die Alleinschuld tragen – muss ich das im Freitag nachlesen? Gute – das heißt in der Kulturszene: linke – Feuilletonstücke liefert mir die FAS. Die hält sich einen eloquenten Steinzeitkommunisten, den das Neue Deutschland gerne hätte.

Ach, bitter für die Macher: linke Blätter sind in Deutschland total überflüssig. Jedes Blatt der Republik, manchmal bis runter auf die Kinderseiten der Lokalzeitungen, verbreitet tendenziell linke, systemkritische Botschaften, berichtet zeilenverschwenderisch über Kinderarmut, Altersarmut, Alleinerziehendenarmut, Zuwandererarmut. All diese Blätter sind voll tolerant und multikultimäßig aufgestellt. Dass etwa der unschöne Tod des Linienrichters Richard Nieuwenhuizen nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hat, dass Holland ein klitzekleines Problem mit gewissen Migrantengruppen hat, dass da nur eines mit „aggressiven Fans“ vorliegt (in ein- beziehungsweise zuschlägigen Zusammenhängen auch gern als Begriff genommen: „Jugendliche“), für diese pflichtschuldige Meinung brauche ich keine taz.

(Achse des Guten)

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3 Antworten to “Die Pyrrhus-Niederlage der linken Ideologie”

  1. besucher Says:

    Oha, schreibt Röhl auch für die Junge Freiheit? Das ist ziemlicher O-Ton von denen. Übrigens, Aron dieser Grieche mit seinem scheinbaren Sieg hieß Pyrrhus.

  2. Anette Schuett Says:

    besucher
    Das “oha” kommt ja dann auch wohl durch jahrzehntelanges “Tagesschau” u.ä. sehen und intoniert das Erschrecken, dass “Junge Freiheit” doch mal in die rechte Ecke gestellt wurde und man da “aufpassen muss”…
    Wenn selbst bei dem Menschen mit Unbehagen gegenüber der Zustände das zucken der Marionettenschnüre mit “gesundem Menschenverstand” und Moralempfinden verwechselt wird, sitzt man tief im Schlamassel. Aber bei der Marktdominanz der öffentlich Rechtlichen, sehe ich auch als Optimist da relativ schwarz.

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