Archive for the ‘Finanzkrise’ Category

Gewinne verstaatlichen, Verluste privatisieren

Dezember 9, 2012

“Wir zahlen nicht für eure Krise”

…lautete der entrüstete Kampfschrei der angeblichen Antikapitalisten.

Denn ohne die “Krise der Finanzspekulanten” hätte man den aufgeblähten Verwaltungsapparat, den ausufernden Sozialstaat, das marode Pensionssystem und natürlich auch unser bankrottes Zwangsgebühren-Bildungs-Fernsehen locker weiter bezahlen können.

Womit?

Erhoffte Spekulationsgewinne auf den Finanzmärkten.

“Die Gewinne sind privat, die Verluste werden verstaatlicht”

…lautete bei der Bankenrettung der bittere Vorwurf der sozialistischen Antikapitalisten.

Bei den eigenen Spekulationsverlusten schiebt man die Schuld einfach einer Privatperson zu:

http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=50210

Wer sind die “Reichen”?

Juli 15, 2012

Endlich wird einmal Klartext gesprochen, um wen es sich bei den ominösen “Reichen” wirklich handelt.

Nämlich um alle, die z.B. ein Haus im Wert von 250.000 € besitzen.

Besser man verkauft sein Haus, verprasst das Geld, nimmt sich eine Gemeindewohnung und sucht um Mindestsicherung an.

Wie Krugmann der Politik helfen kann

Juli 4, 2012

Der Wirtschaftsnobelpreisträger Krugmann ist für ökonomische Laien wie mich eine gute Orientierungshilfe.

Wenn Krugmann etwas für richtig hält, ist es fast immer falsch.

Wirtschaftlich meistens ebenfalls ahnungslose Politiker bräuchten sich einfach nur an das Gegenteil von Krugmanns Empfehlungen halten und könnten so auf einmal lauter richtige Entscheidungen treffen.

Das Schicksalsspiel der Griechen

Juni 16, 2012

Werden die Griechen die richtigen Schlüsse aus ihrem Fußballsieg ziehen?

Griechenland hat heute mit dem Trotz eines krassen Außenseiters ein Spiel gewonnen.

Man kann ein Fußballspiel in einer scheinbar aussichtslosen Lage mit verzweifeltem Kampf gewinnen.

Nicht jedoch, wenn man hirnlos und undiszipliniert nach vorne stürmt.

Jene Art von Trotz hätte beim heutigen Spiel unweigerlich in ein Debakel geführt.

Die Griechen müssen wie ihre Fußballer trotzig um ihre Zukunft kämpfen.

Wählen sie aus Trotz die linksradikalen Idioten, haben sie nichts von ihrer siegreichen Mannschaft gelernt.

(more…)

Zahlen sollen nur die “Reicheren”

März 3, 2012

Gestern diskutierte ich bei einem Familientreffen mit “reichen Onkeln”, die als Unternehmer tätig gewesen waren, über die Schuldenkrise.

Der eine steht politisch weit links, der andere entschieden rechts.

Was die “Einnahmenseite” angeht, waren sich jedoch beide einig.

Der Mittelstand, zu dem sich beide trotz ihrer beachtlichen Vermögen selbst zählen, zahle viel zuviel Steuern.

Das Geld müsse man stattdessen von den Konzernen und den “wirklich Reichen” auftreiben.

Ausgerechnet der rechte reiche Onkel betete die linke Propaganda von den 1 %, die angeblich 99 % besäßen, nach.

Beide waren sich darüber einig, dass diese 1 % alle Medien beherrschen und vom “CIA-Attentat auf Kennedy” bis zur “Kampage gegen Wulff” alles steuern.

Daran sieht man, wie erfolgreich der Occupy-Populismus ist.

Wahrscheinlich zählt sich sogar Piech zu den unterdrückten 99 %, weil Bill Gates, George Soros oder ein paar Scheichs noch reicher als er seien.

Was die “Ausgabenseite” angeht, gingen die Meinungen jedoch stark auseinander.

Während der rechte Onkel die Macht der Gewerkschaften beklagte und alle Transferleistungen zusammenkürzen wollte, betrachtete der linke Onkel selbst die Unfinanzierbarkeit des Gesundsheitswesens und des Pensionssystems aufgrund der demographischen Entwicklung als “künstlich gesteuert”, um “amerikanische Verhältnisse” herbeizuführen.

Die Grenzen der Demokratie

November 10, 2011

Die Schuldenmacherei wurde in ganz Europa hochdemokratisch abgesegnet.

Über die Existenz von Schulden demokratisch abzustimmen, übersteigt jedoch die Möglichkeiten der Demokratie.

Denn die Schulden existieren im Gegensatz zur Schuldenmacherei leider völlig losgelöst davon, ob die Mehrheit dies wünscht oder nicht.

Der echte “Nobelpreis-Schulmeister”

Juli 5, 2011

Noch ideologisch verblendeter genialer als der vermeintliche nächste Nobelpreis-Gewinner Stephan Schulmeister, ist nur der tatsächliche Nobelpreis-Gewinner Paul Krugmann.

Die endlose Griechische Tragödie

Mai 15, 2011

In Griechenland erpressen Radikale seit langem das Land mit der Drohung: “Geld her, oder wir fackeln alles nieder”

Die Gewerkschaften nutzten die jederzeit gewaltbereiten Autonomen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen.

Um den “sozialen Frieden” nicht zu gefährden, gab der Staat den Erpressern stets nach. Das schlechte Gewissen nach der Zeit der Militärdiktatur tat sein übriges.

Solange die EU diesen teuer erkauften “sozialen Frieden” durch Kredite finanzierte, waren alle glücklich.

Hätte man stattdessen rechtzeitig gehandelt, hätte man sich die tatsächlich brutalen Einschränkungen im allgemeinen Lebensstandard, die nach der drohenden Staatspleite unumgänglich wurden, wohl ersparen können. Die Streiks und gewaltsamen Proteste gehen natürlich erst recht weiter.

Schuld an der griechischen Tragödie seien nämlich die Banken und die EU.

Die gewaltbereiten Linksradikalen glauben, dass sie nichts zu verlieren hätten, da sie ohnehin nichts von Kapitalismus, Euro oder EU halten.

Außerdem rechnen sie sich wohl gute Chancen aus, den maroden Laden am Ende ganz übernehmen zu können.

Dass in der europäische Geschichte nach jedem Staats-Ruin stets Faschisten an die Macht gespült wurden, scheint den linken Chaoten keine Sorgen zu bereiten…

Straches Wahlkämpferinnen

Oktober 10, 2010

Strache gewinnt (ohne meine Stimme, die ich mit dem größten Bauchweh der SPÖ gegeben habe) bei den Wiener Wahlen.

Auch wenn gewisse Medien das Gegenteil behaupten werden, lag dies weder an der Berichterstattung (die in Österreich weitgehend politisch korrekt ist) – noch am besonders gehässigen Wahlkampf (die FPÖ-Botschaften waren diesmal eher gemäßigt).

Strache hatte einfach die besseren Wahlkämpferinnen:

Die verschleierten “Schwestern”, die man regelmäßig beim Flanieren durch den 12. oder den 20. Bezirk beobachten kann…

…und die unverschleierbare Migranten-Kriminalität.

“Wir zahlen für eure Krise”

Juni 13, 2010

“Wir zahlen nicht für eure Krise”

lautet der entrüstete Kampfschrei von Umverteilungs-Lobbyisten wie Attac, den Beamtengewerkschaften und dem ORF.

Denn ohne die “Krise der Finanzspekulanten” hätte man den aufgeblähten Verwaltungsapparat, den ausufernden Sozialstaat, das marode Pensionssystem und natürlich auch unser bankrottes Zwangsgebühren-Bildungs-Fernsehen locker weiter bezahlen können.

Womit?

Erhoffte Spekulationsgewinne auf den Finanzmärkten.

Der immer am lautesten “Wasser gepredigt” hatte, soll nun auch als erster für die Krise “entschädigt” werden:

Der ORF bekommt jetzt von den “Reichen” (uns Steuerzahlern) in Form eines neuen ORF-Gesetzes endlich das ersetzt, was ihm durch die Finanzkrise entgangen ist.


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