Archive for the ‘Islamismus’ Category

Solidarität unter Krähen

September 17, 2014

Sunnitische Burka-Krähen und schiitische Tschador-Krähen stehen einander feindselig gegenüber.

Wenn es jedoch gegen die Ungläubigen geht, hackt keine Krähe der anderen Krähe ein Auge aus:

Bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) stößt die Forderung eines Burkaverbotes auf Ablehnung. „Es wäre kontraproduktiv, hier so etwas zu machen“, sagte Sprecherin Carla Amina Baghajati am Mittwoch zur APA.

Die Linke und die kurdische Sache

September 14, 2014

Aus lauter Sorge, die Falschen zu fördern, hat man in Syrien das Feld den ISIS-Jihadisten überlassen. Jene waren im Gegensatz zur Freien Syrischen Armee nicht auf die Waffen des Westens angewiesen, da sie ihre eigenen Förderer hatten.

Mittlerweile gibt es keine FSA mehr, die man unterstützen könnte.

Es bleibt Obama daher gar nichts anderes übrig, als sich mit Assad zu arrangieren.

Im Irak muss Obama voll auf die Kurden setzen, wenn er nicht will, dass das Land zwischen einem sunnitischen und einem schiitischen Terror-Staat aufgeteilt wird.

Lustig, dass es ausgerechnet für die linken Kurden so wenig linke Solidarität gibt.

Solange die PKK mit ihrem Terror die im Kalten Krieg strategisch wichtige Türkei destabilisierte, war der kurdische Freiheitskampf für Linke noch eine Herzensangelegenheit.

Seit die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich lieber voll und ganz auf die Palästinenser.

Während die rechtsextreme Hamas von westlichen Linken stets verteidigt wird, lässt man die linksextreme PKK im Regen stehen.

Putins nützlicher Idioten-Staat

September 12, 2014

Auch von bisher ungewöhnlicher Seite könnten die USA Unterstützung bekommen. So will China bei der Terrorismusbekämpfung stärker mit der Weltgemeinschaft kooperieren.

(ORF)

Selbst die Saudis und die Chinesen dürften kapiert haben, welche Bedrohung von einem Terrorstaat ausgeht.

Nur noch Putin betrachtet den Islamischen Staat als nützlichen Idioten im Kampf gegen den Westen:

Russland kritisierte unterdessen die angekündigten Luftangriffe in Syrien scharf. Das wäre ohne Genehmigung durch den Weltsicherheitsrat ein „Akt der Aggression“, sagte Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch.

Dabei hat Russland von allen europäischen Staaten die größte islamische Minderheit und somit am meisten zu verlieren.

Dumm und Dümmer

September 11, 2014

Der dumme Martenstein wird vom noch dümmeren Augstein zitiert:

Dümmer als es die “Scharia-Polizei” erlaubt

Was den Realismus unserer Risikoeinschätzung angeht, hat der Journalist Harald Martenstein schon vor Jahren geschrieben: “Das statistische Risiko, in einem Land der westlichen Welt an einer Terroristenbombe zu sterben, ist geringer als das Risiko, beim oder besser nach dem Verschlucken eines Kugelschreiberteilchens zu ersticken.”

Tatsächlich sterben nämlich jedes Jahr in Deutschland ungefähr 300 Menschen an Kugelschreiberteilen.

Tatsächlich macht Augstein aus Martensteins (natürlich unbelegten) 300 weltweiten Kugelschreiber-Opfern 300 Opfer in Deutschland.

Wie bescheuert muss man sein, um zu glauben, in Deutschland würden jährlich 300 Menschen an verschluckten Kugelschreibern sterben?

Martensteins Gegenüberstellung von Unfallopfern und Terroropfern wäre schon idiotisch genug.

Augstein überbietet sie, indem er die Parallelgesellschaften von Scharia-Fundamentalisten mit jenen von mitteleuropäischen Katholiken vergleicht:

Und Bayern-Minister Herrmann ist ohnehin Parallel-Experte. Denn, mal im Ernst, wer weiß schon genau, was im Katholischen Männerverein in Soundsohausen vor sich geht?

Von Nigeria bis Indonesien hat der Terror von Islamisten hunderttausende Menschen das Leben gekostet.

Da der Islam heute zu Deutschland gehört (im Gegensatz zu den 300 Kugelschreiber-Opfern), handelt es sich beim Islamisten-Terror um ein reales Risiko, das von halbwegs intelligenten Menschen entsprechend ernst genommen wird.

Anderer Schleier, gleiche Ideologie

September 7, 2014

Misstrauen: Wie Muslime unter IS leiden

Nun ist die 20-Jährige selbst in Österreich geboren. Doch zu ihrer Identität gehört auch ein weiterer Aspekt – sie ist Muslima. Und als solche auch nach außen erkennbar, denn sie trägt Kopftuch.

Es ist nicht das erste Mal, dass sie wegen ihres Kopftuchs belästigt wird. Verbale Belästigungen kommen immer wieder vor. Einmal wollte ihr eine ältere Dame sogar das Tuch vom Kopf reißen. Zur Polizei ist sie nie gegangen. Nein, das hätte ja doch keinen Sinn, meint sie. Außerdem ziehe sie ja sowieso bald nach Wien. Da, so hofft sie, würde sie mit dem Kopftuch nicht so auffallen und hätte ihre Ruhe.

(Die Presse)

Das “identitätsstiftende Kopftuch” der belästigten Frau unterscheidet sich vielleicht ein wenig von der vorgeschriebenen Art der Verschleierung im IS-Kalifat.

Die Ideologie ist jedoch die gleiche.

Islam bedeutet stets Unterwerfung.

Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs, Scheichs, Emire und Kalifen versuchen einander mit ihrer Form von Islam zu unterwerfen.

Muslime werden heute in erster Linie von anderen Muslimen im Namen des Islam terrorisiert.

Trotzdem zögern sie nicht, sich mit allen anderen islamischen Ideologien bzw. Verschleierungen zu solidarisieren, wenn es darum geht, sich als Opfer der westlichen “Islamophobie” darzustellen.

Katars Chuzpe

September 5, 2014

Katars Al-Jazeera prangert das Asylsystem der EU als “Russisches Roulette” an:

It would help streamline a system that is currently plagued by a schizophrenic logic; and allow Europe to accept more asylum seekers, particularly from conflict zones like Syria, Iraq and Afghanistan, instead of leaving migrants to play Russian roulette, where their chance of being granted protection depends on whose shores they land upon.

(Al Jazeera)

Katar kann sich zwar die Ausrichtung einer Fußball-WM und einen internationalen Medienkonzern wie Al-Jazeera leisten, bei der Aufnahme von Flüchtlingen liegt Katar jedoch nur an 143. Stelle.

Obwohl es genug Bedarf nach ausländischen Arbeitskräften gibt, nimmt das wohlhabende Emirat lieber keine armen, verfolgten Muslime auf.

Beherbergt wird in Katar lediglich die Führung der radikal-islamischen Hamas.

Für die materielle Versorgung des gemeinen muslimischen Fußvolkes soll weiterhin die EU zuständig sein, auch wenn man sich bei Al-Jazeera regelmäßig über Europas “Islamophobie” beklagt.

Allerdings ist man gerne dazu bereit, die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen und Dialüg-Zentren zu versorgen, damit sie sich trotzdem schön in die Umma integrieren können.

Die Linke und die kurdische Sache

August 29, 2014

Am Montag wird der Bundestag über die Irak-Politik der Regierung debattieren und abstimmen. Die Waffenlieferungen an die Kurden sind ein Tabubruch, ein Politikwechsel. Wer das jetzt tiefhängt, lügt sich in die Tasche: Die Folgen sind nicht abzusehen.

(Augstein)

Welche Folgen es in Syrien hatte, den demokratischen Widerstand gegen das Assad-Regime nicht mit Waffen zu unterstützen, war leider absehbar.

Aus lauter Sorge, die Falschen zu fördern, hat man das Feld der ISIS überlassen.

(more…)

Kein Abschiebeschutz für Terroristen!

August 21, 2014

Neun davon sollen laut „Presse“ anerkannte Konventionsflüchtlinge aus Tschetschenien sein – im Alter zwischen 17 und 32 Jahren, unter ihnen auch eine Frau. Sie werden verdächtigt, dass sie sich als Dschihadisten im Syrien-Krieg beteiligen wollten.

(ORF)

Alle, die sich über das brutale Vorgehen gegen die russischen Separatisten in der Ukraine beklagen, mögen sich daran erinnern, was Putin getan hatte, um die abtrünnige Provinz wieder in sein Imperium einzuverleiben.

Putin hatte gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen der Tschetschenen einen regelrechten Vernichtungsfeldzug geführt.

Es ist ehrenwert, dass Österreich Tschetschenen Schutz vor Verfolgung gewährt hat.

Für Tschetschenen, die Österreich nun als Basis missbrauchen, um für die Errichtung eines islamistischen Terrorstaates zu kämpfen, darf es jedoch keinen Schutz geben, egal was Putin mit ihnen anstellen würde.

(more…)

Gefahr des staatlich geförderten Terrors

August 17, 2014

IS ist vom Irrsinn her das Gleiche wie Al Qaida – wirklich gefährlich wird es dann, wenn wieder eine staatliche Basis entsteht, von welcher der Terror weltweit gesteuert werden kann.

In den letzten 12 Jahren waren es ja nur irgendwelche versprenkelten Ölscheich-Söhne, die am Werk waren.

Der weltweite Terror der RAF, Rote Brigaden, IRA, ETA, PFLP war nur durch die logistische Unterstützung durch die UdSSR möglich.

Der Islamismus ist die wesentlich aggressivere Ideologie als jene der linken Studenten oder der nationalen Befreiungsbewegungen.

Wenn ein mächtiger Staat hinzukommt, der den islamistischen Terror weltweit steuert, erwarten uns auch in Europa völlig neue Dimensionen des Terrors.

Der Terror würde jedoch auch Indien, China und Russland treffen – vielleicht wäre dies ein Anlass, endlich am selben Strang zu ziehen und den Sheriff bei seiner Arbeit zu unterstützen, statt beleidigt über den Verlust des Weltmacht-Status sein eigenes Süppchen zu kochen…

…im Moment gibt es allerdings nicht einmal einen Sheriff.

Ein erster Schritt, den die Europäer auch ohne eine Einigung zwischen den anderen Mächten setzen können, besteht darin, nicht mehr das eigene Land als Rückzugsbasis für die Dschihadisten und ihre Familien zur Verfügung zu stellen.

Eine sehr simple, aber effiziente Maßnahme, um Europa unattraktiv für die Islamisten zu machen, besteht in der Implementierung eines konsequenten Verschleierungs-Verbotes.

Friedens-Populismus im Dienste von Halsabschneidern

August 14, 2014

Dschihadisten-Sohn posiert mit abgeschnittenem Kopf

Und was ist mit Srebrenica, mit Ruanda oder eben jetzt mit den leidenden Jesiden? Dazu hat die frühere Bischöfin Margot Käßmann im SPIEGEL alles gesagt: “Es ist interessant, dass Sie immer vom Ende her denken, wenn es keine gewaltfreie Lösung mehr zu geben scheint. Heute existieren viele Friedensforschungsinstitute, die Strategien entwickelt haben, um Konflikte zu vermeiden oder zu schlichten.”

(Augstein)

Diese “Friedensforschungsinstitute” wurden im Kalten Krieg vom KGB gegründet, um die Wehrhaftigkeit der westlichen Demokratien zu untergraben.

Bei demokratischen Gesellschaften wie der BRD konnte man mit dem Friedens-Populismus gewisse Erfolge erzielen.

Islamistische Extremisten scheren sich jedoch einen Dreck um das Gewäsch von altlinken Friedensschwätzern.

Der islamistische Extremismus lässt sich wie der Nationalsozialismus nicht durch Appeasement befrieden, sondern nur durch seine konsequente politische und militärische Bekämpfung.

Ja, man muss den Jesiden jetzt helfen. Aber ihr Verfolger, die neue Lichtgestalt des islamistischen Terrors Abu Bakr al-Baghdadi, ist – ebenso wie sein Vorgänger Osama Bin Laden – ein Geschöpf der verheerenden amerikanischen Nahost-Politik. Wo beginnt die “Verantwortung”, von der jetzt immer die Rede ist?

Auch die Siegermächte des Ersten Weltkriegs trugen wohl eine gewisse “Verantwortung” an Hitlers Aufstieg – das änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass es dringend notwendig war, Hitler mit aller Gewalt Einhalt zu gebieten.

Dass die Menschen aus der Geschichte nichts lernen, ist bekannt. Aber es ist erschütternd, wie kurz ihr Gedächtnis ist.

Das trifft auf niemanden mehr zu als auf Augstein selbst.

Der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann war einer der ersten, die sich für eine Bewaffnung der Kurden gegen die IS-Dschihadisten ausgesprochen haben. Er nannte die Kurden eine “westlich orientierte Ordnungsmacht”. So ähnlich dachten die Amerikaner von den afghanischen Mudschaheddin, als sie ihnen Stinger-Raketen für den Kampf gegen die Russen lieferten.

Bei diesem Punkt hat Augstein sogar recht (wenn auch unfreiwillig).

Seine Feinde bekämpft man am besten persönlich.

Unter Carter hatte man den Kampf gegen die Sowjetunion den Mudschaheddin überlassen, unter Clinton ließ man die Taliban den afghanischen Bürgerkrieg befrieden, unter Obama hat man den Kampf gegen Assad den Dschihadisten überlassen.

Wenn ein mächtiger Terror-Staat entsteht, wird jedoch nicht nur der Westen darunter leiden.

Gerade Russland hat von allen europäischen Staaten die größte muslimische Minderheit, die noch dazu ein zusammenhängendes Gebiet bewohnt.

Man hat gesehen, was die RAF, die Roten Brigaden, die IRA, die ETA mit der logistischen Unterstützung der UdSSR in Europa anrichten konnten.

Russland sollte angesichts dieser Gefahr im eigenen Interesse seine Sowjet-Nostalgie aufgeben und mit der demokratischen Welt an einem Strang ziehen.

Aber auch Stalin war erst dazu bereit, Hitler als das dringendere Problem anzusehen, als er direkt von ihm angegriffen wurde.


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