Archiv für die Kategorie ‘Qualitätsjournalismus’

Mein rechter Besucher und mein linker Stalker

Februar 8, 2012

Meine zwei “Lieblinge” haben sich nun endlich gefunden:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/02/06/die-schmeisfliegen-des-dschihad/#comments

Mein “Besucher”, der zwar ein rechter Dikaturenversteher ist, sich jedoch auch gerne von linken Verschwörungstheorien inspirieren lässt:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/08/intellektuelles-niveau-und-meinungssuff/

…und “Aron Speiber”, mein linker Stalker, der alle, die politisch rechts von ihm stehen, als „rechtsextreme Rassisten“ diffamiert:

http://aronspeiber.wordpress.com/2012/01/20/beweis-durch-behauptung/

…und zwar insbesondere dann, wenn diese „rechtsextremen Rassisten“ anders als der „Besucher“ nichts mit Diktaturen oder totalitären Ideologien am Hut haben, sondern eine tatsächlich rechtsextreme Ideologie namens Islamismus kritisieren.

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Angriff auf die Revolutionäre?

Februar 2, 2012

Im Spiegel stand jene Schlagzeile heute ganz ohne Fragezeichen:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,812846,00.html

Während man über „mutmaßliche Terroristen“ stets skrupelhaft im Konjunktiv berichtet, verzichtet der Spiegel bei revolutionären Verschwörungsgerüchten auf journalistische Mindeststandards.

Stattdessen wird der Mut und die körperliche Tüchtigkeit der Hooligan-Helden gepriesen:

Eben jene Ultras sind seit Beginn der Revolution vor einem Jahr auch politisch aktiv – gegen Mubarak und das altes Regime. Sie sind jung, gut trainiert, bezeichnen sich selbst als die Speerspitze der Revolutionsbewegung.

Die wahren Schuldigen werden schnell ausfindig gemacht:

Der Polizeichef verließ bereits in der Halbzeit das Stadion, der Gouverneur erschien erst gar nicht zum Spiel. Es scheint, als hätten sie gewusst, welches Massaker sich am Abend abspielen sollte.

Tatsächlich ist es jedoch so, dass nicht der ohnehin schwache Staat von den Ausschreitungen profitiert, sondern die Muslimbrüder, die sich als neue Ordnungsmacht anbieten.

Aber wer würde den ägyptischen Fans schon zutrauen, ohne „staatliche Lenkung“ für Gewaltexzesse verantwortlich zu sein?

Ein “Spanier” namens “Saied H.”

Januar 30, 2012

Er stamme aus Spanien, sei DJ sowie auch Musikproduzent und könne sie vielleicht „groß rausbringen“. Mit dieser Masche dürfte ein 33-jähriger in den vergangenen Monaten in diversen In-Discos in Wien bei jungen Damen erfolgreich Eindruck geschunden haben.

Doch der Mann soll sich in weiterer Folge als brutaler Sextäter entpuppt haben: Zumindest sechs Frauen – die vermutlich zuvor mit K.-o.-Tropfen gefügig gemacht wurden – soll der Mann vergewaltigt oder sie mit Gewalt zum Geschlechtsverkehr genötigt haben. Weitere Opfer werden nun gesucht.

„Er behauptet, alles sei freiwillig und mit Einverständnis der Frauen geschehen“, sagt ein Ermittler im Landeskriminalamt über den verdächtigen Saied H., der vor einigen Tagen verhaftet wurde. Die genaue Identität des Mannes, woher er eigentlich stammt, ist immer noch nicht geklärt. Er dürfte sich jedenfalls mit falschen Papieren seit dem Vorjahr in Wien aufhalten. Und ist laut Polizei schon einmal wegen Sexualdelikten aufgefallen.

Auf die Spur des Mannes waren die Fahnder gekommen, nachdem eine junge Frau Anzeige erstattet hatte: Sie konnte sich noch erinnern, in welcher Wohnung es zum Übergriff gekommen ist. Wie sich herausstellte, war dies die Wohnung der Freundin des „Spaniers“, die im Ausland weilt.

http://kurier.at/nachrichten/wien/4483056-mit-knock-out-tropfen-auf-frauenjagd.php

Wenn jemand beschließt, ein Verbrechen als “Spanier” zu verüben, so hat dies eine politisch korrekte Zeitung zu respektieren.

Über die wahre Herkunft des Vergewaltigers zu berichten, käme schließlich einer Vergewaltigung seines freien Willens gleich.

Schlimm genug, dass man den Namen erwähnen musste.

Dadurch ist man ohnehin schon ins “Boulevardmäßige” abgeglitten:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/18/gespaltene-berichterstattung/

Österreichs verwöhntestes Bubi?

Januar 19, 2012

“Niko”, der dank seiner edlen Herkunft aus dem SPÖ-Journalismus-Adel große Karriere machte, ist zu einem Symbol für den österreichischen Nepotismus geworden.

Trotzdem gibt es in Österreich noch verwöhntere Kinder:

Die ORF-Redakteure, die von Vater Staat abkassieren, jedoch mit der Politik, welche immer neue Gebühren und Steuern zu ihrer Finanzierung beschließt, nix zu tun haben wollen…

…und mit hochmütiger Selbstherrlichkeit über den Pelinka-Sproß herfielen.

Die parteiunabhängigen, aber keineswegs unparteischen ORF-Redakteure wollen ihre von der Allgemeinheit finazierte linke “Bias” ohne politische Bevormundung ausleben.

SPÖ-Spießer sind unerwünscht, die “Gruppe Revolutionäre Marxisten” ist hingegen ein Karriere-Sprungbrett (nicht nur beim ORF, sondern bei allen Presse-geförderten “Qualitäts-Medien”):

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/04/14/pamphletismus-im-qualitatsjournalismus/

Wenn bei Ö1 nicht gerade Musik dran ist, bekommt man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Predigt gegen den schändlichen Neo-Liberalismus und andere rechte Untriebe zu hören.

Die ORF-Elite führt auf Ö1 und in politischen TV-Sendungen wie dem “Weltjournal” den Kampf für das Welt-Proletariat.

Österreichs Proleten, die dafür bezahlen, müssen Boulevard lesen.

Gespaltene Berichterstattung

Januar 18, 2012

Von Missbrauchsvorwürfen gegen westliche Soldaten in Afghanistan wird in allen “öffentlich-rechtlichen Qualitätsmedien” berichtet:

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,8451920,00.html

http://orf.at/stories/2100259/

Von ähnlichen Missetaten, die von Muslimen in Europa begangen werden, erfährt man hingegen nur im “Boulevard”:

http://www.krone.at/Oesterreich/Vier_junge_Frauen_vergewaltigt_-_21-Jaehriger_in_Haft-K.-o.-Tropfen_gegeben-Story-296732

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Graz-Polizei-verhaftet-Vergewaltiger-8-Monate-nach-der-Tat/50360690

http://www.krone.at/Oesterreich/Junge_Tirolerin_von_Asylwerbern_vergewaltigt-Nach_Sperrstunde-Story-27654

http://www.news.at/articles/1004/10/260575/serienvergewaltiger-salzburg-afghane-2006-asylwerber-land

“Verfehlungen Einzelner“ sollen kein schlechtes Licht auf die Asylwerber, die bei uns Zuflucht vor Barbarei suchen, werfen.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/02/asyl-vor-barbarei-statt-asyl-fur-barbaren/

Die Bekämpfung der Taliban-Barbarei ist im Gegensatz zur Asyl-Agenda offensichtlich kein so hehres Ziel.

Und es verstößt daher nicht gegen „öffentlich-rechtliches Interesse“ über die “Verfehlungen Einzelner“ zu berichten, auch wenn dadurch der Kampf gegen die Taliban-Barbarei delegitimiert wird.

Hollywood als Vorbild für Zwickau?

Januar 15, 2012

Die Zwickauer Neonazi-Terroristen haben ihre Opfer nach SPIEGEL-Informationen anhand bestimmter Kriterien ausgesucht. Beweismaterial zeigt, dass sich die Täter auf “unarische” Männer im zeugungsfähigen Alter konzentrierten. Womöglich planten sie die Mordserie nach dem Vorbild amerikanischer Rassisten.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,809150,

Welche Mordserie “amerikanischer Rassisten” sollen sich die Zwickauer denn konkret zum “Vorbild” genommen haben?

In den letzten 40 Jahren fanden vergleichbare rassistische Mordserien in den USA lediglich in Hollywood-Filmen statt.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/08/intellektuelles-niveau-und-meinungssuff/

Für “Rechtsaußen” und damit wohl auch für “amerikanische Rassisten” hält der Spiegel die amerikanischen Evangelikalen:

Rechtsaußen sucht den Superstar

Die Zeit wird knapp: Selten schienen die Chancen so gut, das Weiße Haus zu erobern. Aber Amerikas Erzkonservative haben zu viele Bewerber im Rennen. Kurz vor der entscheidenden Vorwahl in South Carolina küren die Anführer der Evangelikalen mit Rick Santorum einen Einheitskandidaten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,809166,00.html

Dass auch Jimmy Carter ein Evangelikaler war, dürfte dem deutschen Leitmedium nicht bekannt sein.

Während man religiöse Republikaner zu “Rechtsextremen” abstempelt, verharmlost man die Muslimbrüder zu “moderaten Konservativen”.

Zwangesgebührensender auf STANDARD-Niveau

Januar 8, 2012

Wirklich dramatisch steht es um das dritte Opfer, den Journalismus. Konkret: die Journalistinnen und Journalisten des ORF. Die überwiegende Mehrheit von ihnen leistet hervorragende Arbeit.

Der ORF ist eines der ganz wenigen Medienunternehmen des Landes, das sich, dank 580 Millionen Gebühren pro Jahr, personell ausreichend ausgestattete Redaktionen und damit seriösen Qualitätsjournalismus (noch) leisten kann. Und er ist das einzige Medium, das mit seinen Nachrichtensendungen und Magazinen politische Information auch in breite Bevölkerungsschichten trägt, die weder den STANDARD noch andere Qualitätszeitungen lesen.

http://derstandard.at/1325485795420/Pelinka-und-der-ORF-Protestaktion-mit-boesen-Kollateralschaeden

Der ORF hat tatsächlich genau dasselbe Niveau wie der STANDARD:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/17/kubanischer-standard/

Für die Ergüsse des STANDARD muss man jedoch wenigstens keine Zwangsgebühren zahlen.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/09/04/zwangsgebuhren-fur-die-911-truth/

Kubanischer “Standard”

Dezember 17, 2011

Fidel überlebte 638 Mordanschläge

Havanna – Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro ist nach offiziellen Angaben aus Havanna nun auch im Guinness-Buch der Rekorde vertreten. Der 85-Jährige habe in seinem Leben insgesamt 638 Mordanschläge überlebt, was ihm einen Platz in dem Werk gesichert habe, hieß es am Donnerstag auf der amtlichen kubanischen Internetseite www.cubadebate.cu.

Bei einer so zuverlässigen Quelle wird die Schlagzeile vom “Standard” ohne den sonst üblichen Konjunktiv übernommen.

http://derstandard.at/1323916587889/Eintrag-ins-Buch-der-Rekorde-Fidel-Castro-ueberlebte-638-Mordanschlaege

Es ist schon bemerkenswert, wie die CIA bei Fidel 638 mal versagen konnte, bei JFK jedoch sofort treffsicher zuschlug, ohne dabei nachweisbare Spuren zu hinterlassen.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/01/die-mutter-aller-verschworungen/

Aber so ist die CIA nun einmal:

Teuflisch genial wie bei der “Inszenierung von 9/11″ , dann jedoch zu unfähig, um Saddam die angekündigten Massenvernichtungswaffen nachträglich unterzujubeln.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/09/08/911/

So lässt sich auch der Umstand erklären, dass man bei JFK zwar ein unschuldiges “Patsy”, welches sich politisch für Kuba engagiert hatte, als Täter präsentierte, dann jedoch völlig darauf vergaß, daraus Kapital zu schlagen und die Regierung Kubas für die Tat verantwortlich zu machen.

http://www.youtube.com/watch?v=Vy9k5C94ENw&feature=related

Sexistische Opern und lange Moscheenächte

November 19, 2011

Keine Frage: Anfang des 19. Jahrhunderts, als Rossini die Oper schrieb, waren die Türken generell nicht hoch angesehen. Aber ungebrochen werden die Vorurteile auf der Bühne der Staatsoper tradiert, garniert mit Nationalstolz (“Wir Italiener sind klüger!”) und jeder Menge Sexismus. Ildar Abdrazakov darf als Mustafà drei Stunden den Affen machen. Und das im Wortsinn: Hat er doch ein Trikot voller zotteliger Haarbüscheln zu tragen.

http://derstandard.at/1319183247259/Kulturglosse-Der-Tuerke-als-Affe

Italienische Opern müssen von “Sexismus” und “Nationalstolz” gesäubert werden.

Der Islam darf hingegen bleiben, wie er ist.

Schließlich ist Wien dank Medien wie dem “Standard” eine Hauptstadt des Kulturrelativismus.

Davon konnte man sich heute bei der euphorischen Berichterstattung über die “Lange Nacht der Moscheen” wieder einmal überzeugen:

http://derstandard.at/1319183275500/Wien-Erfolgreiche-erste-Lange-Nacht-der-Moscheen

Eine “Lange Nacht der Scientology-Tempeln” wäre hingegen als Skandal angeprangert worden.

Wiewohl es sich dabei um die wesentlich harmlosere Sekte handelt.

“Der Engel mit den eiskalten Augen”

Oktober 6, 2011

Obwohl italienische Verschwörungstheorien eigentlich mein Spezialgebiet sind, und der Gerichtsfall bei genauerer Betrachtung alle Merkmale einer klassischen Verschwörungstheorie aufweist, habe ich mich von der Geschichte über den “Engel mit den eiskalten Augen” blenden lassen.

Wenn man eine ermordete, vergewaltigte Frau auffindet, ist es wohl das Naheliegendste von einem Mord durch den Vergewaltiger auszugehen.

Außer es finden sich Indizien, die für etwas völlig Außergewöhnliches – wie einen von mehreren Tätern ausgeführten Ritualmord – sprechen.

Der italienische Justiz zäumte wie alle Verschwörungstheoretiker das Pferd von hinten auf.

Sie verfolgte gleich die ungewöhnlichste Variante, was sie dazu brachte alle nicht passenden Indizien zu Manipulationen der Täterin, eines übermächtigen “Engels mit eiskalten Augen” umzudeuten, die es mit inquisitorischen Methoden zu überführen galt.

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