Archive for the ‘Rassismus’ Category

Schwindende Panikmacher

Mai 9, 2014

Starker Tobak – und doch im Trend: Amerikas schwindende weiße Mehrheit begehrt auf gegen die gesellschaftlichen Umwälzungen, die sich nicht zuletzt in den Ergebnissen der vergangenen Präsidentschaftswahlen offenbart haben.

(Spiegel)

Wer behauptet, dass die europäische Mehrheit schwinde, wird von Pitzke & Co. gerne als “rassistischer Panikmacher” hingestellt.

Sobald die “gesellschaftlichen Umwälzungen” wie in den USA zur Realität geworden sind, werden die ehemaligen “Panikmacher” für ihr “Schwinden” auch noch verhöhnt.

Egal wen die Amerikaner zum Präsidenten wählen, sie bleiben im “Alltag” immer die schlimmsten “Rassisten”:

Auch ignoriert Fortgang den oft noch fest institutionalisierten Rassismus in Wirtschaft, Gesellschaft und Justiz. “Ertappte” oder offene Rassisten dienen da nur als groteske Medien-Sideshows: NBA-Teamchef Donald Sterling, Südstaaten-Starköchin Paula Deen, der von “Negern” faselnde Rancher Cliven Bundy.

Im Alltag zeigt sich Rassismus überall.

Hat irgendeine Privatperson in irgendeinem Privatgespräch irgendetwas Politisch Unkorrektes gesagt, wird es gleich als Beweis für den Alltags-Rassismus einer ganzen Bevölkerungsgruppe gewertet.

Wenn es um “Rassismus” geht, werden auch private Gedanken und Gespräche zu Verbrechen, die entsprechend geahndet werden müssen.

Allerdings nur wenn es sich bei den Tätern um “Weiße”, am besten “Rancher” oder “Starköchinnen aus den Südstaaten” handelt.

Ka Problem oder Köpferl im Sand?

Dezember 5, 2013

In Österreich „kein Problem“

Die Debatte um den Sozialtourismus in der EU ist allerdings nicht neu. Schon im Frühjahr hatten die Innenminister von vier Ländern – darunter neben Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden auch Österreich – einen Brief nach Brüssel geschickt und Maßnahmen gegen das angebliche Phänomen gefordert.

In Österreich betont man aber seit jeher, den Brief aus reiner Solidarität gegenüber den Partnerländern unterzeichnet zu haben. Das Problem der Armutsmigration gebe es hierzulande derzeit nicht, versichert der Sprecher von Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit der „Presse“ – und auch nach der Arbeitsmarktöffnung im kommenden Jahr werde sich daran nichts ändern.

(“Die Presse“, Print-Ausgabe, 05.12.2013)

Angesichts eines Problems, das alle Nettozahler der EU gerade in Alarmbereitschaft versetzt, hilft die angeblich bürgerliche “Presse” der angeblich bürgerlichen Innenministerin den Kopf in den Sand zu stecken.

Wenn man die Armutsmigration leugnet, wird man auch kaum die notwendigen Schritte setzen, das Problem abzuwenden.

Selbst die Presse gesteht ein, dass der Problemfall wohl letztlich eintreten werde:

“Sozialtourismus“ ist eine perfide Wortkreation. Die Innenminister von Deutschland, Großbritannien, Niederlande und Österreich argumentieren seit Monaten gegen das angebliche Ausnutzen ihres Sozialsystems durch Zuwanderer aus anderen EU-Staaten. In Großbritannien und Deutschland werden Forderungen laut, Zuwanderer aus der EU künftig bei Sozialleistungen schlechter zu stellen. Das suggeriert ein Problem der Freizügigkeit, das es laut veröffentlichten Zahlen bisher überhaupt nicht gibt.

Verlogen ist, dass alle vom selben reden, es aber nicht beim Namen nennen: Denn es geht nicht um schon aufgetretene Probleme. Es geht darum, dass mit 1. Jänner der Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren geöffnet wird, und um die Angst, dass dann Roma und Sinti in Massen ins Land strömen. Das könnte irgendwann tatsächlich geschehen, aber nicht wegen der Arbeitsmarktöffnung, sondern weil unter den EU-Staaten ein Wettbewerb der Verdrängung dieser Volksgruppe eingesetzt hat. Frankreich und Ungarn sind dabei Vorreiter.

E-Mails an: wolfgang.boehm@diepresse.com

(“Die Presse“, Print-Ausgabe, 05.12.2013)

Allerdings wird er nicht als “Sozialtourismus” (für die Presse ein ganz böses Wort, das man nur unter Anführungszeichen verwenden darf), sondern als unvermeidliche “Verdrängung dieser Volksgruppe” wahrgenommen.

Gerade indem man das Problem des Sozialtourismus erfolgreich verdrängt und so verhindert, dass Österreich sich davor schützt, spielt man einem Strache in die Hände, bei dem der Vorwurf, es gehe nicht um Sozialtourismus, sondern um die rassistisch motivierte Ablehnung der Roma, womöglich tatsächlich stimmen könnte.

Letztlich liegt es gerade im Interesse der Roma, in Westeuropa nicht mehr als ewig zu versorgende “Opfer” (aus Sicht der Guten) oder als “Schmarotzer” (aus Sicht der Bösen) wahrgenommen zu werden, sondern durch die EU-Freizügigkeit neue Chancen als gleichberechtigte Bürger zu bekommen.

P.I. for the sake of P.I.

Oktober 26, 2013

Ich würde mich konservativ nennen. Auf jeden Fall rechts von Mutti angesiedelt, bin Kommunistenfresser aus tiefster Überzeugung, schon dem Namen nach, nicht einmal an einen Tisch würde ich mich mit Mitgliedern der umbenannten SED setzen, halte Genderismus für bekloppten Humbug verbiesterter Emanzenreste, glaube nicht an die Klimareligion, bin für Atomkraftwerke, denke, dass die “Energiewende” eine Katastrophe für dieses Land ist.

Ich bin Achgutleser, klar, da bin ich politisch zu Haus. Nur selten stimme ich mit den Artikeln nicht überein, vor einer Woche gab es wieder einen, zum N-Wort, obwohl die Diskussion doch längst vorbei war, hier kam alles wieder hoch. Faszinierender denn je. Vor allem Erhellender, diesmal war es einfach nicht zu übersehen. Das Motiv. Über nicht weniger als 11 Seiten in der Druckversion breitet der Autor sich darüber aus, wie schrecklich und falsch es ist, den Begriff zu tauschen, wie schmerzlich es war, als der Verlag in der Neuauflage seines Kinderbuches das Wort ersetzte, es ist ein Text, der unglaublich viel Arbeit gemacht haben muss und alles nur, um eine Begründung dafür zu finden, Neger sagen zu dürfen.

(Waldemar Pabst)

Ich fühle mich von Waldemars Kritik durchaus angesprochen.

Offensichtlich entwickelt man gegen politische Korrektheit politisch unkorrekte Reflexe, selbst wenn die politische Korrektheit manchmal durchaus ihre Berechtigung hat.

Ein verletzendes Wort nur deshalb nicht einfach auszutauschen, weil es ums politisch unkorrekte Prinzip geht, ist wohl ziemlich unvernünftig.

Dabei ist die Vernunft der Hauptgrund, warum man gegen Kommunismus, Energiewende und eben auch politische Korrektheit ist.

“Islamophobe Skandale”

März 25, 2012

Islamophober Skandal bei DSDS?

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/islamophobie4/

Ich möchte hiermit auf einen weitaus schimmeren Fall von Islamophobie gegen zwei junge Künstler aus Österreich hinweisen:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/03/23/an-alle-bruder/

“Yasser & Ozman” dürfen trotz ihrer völkerverbindenden Botschaft Österreich und den Islam nicht beim nächsten Song Contest vertreten…

An alle Brüder aus dem Ghaza An alle Masreyin (Ägypter), Syrier, Libanesen, Iraqer! An alle Algeries, Marrocs, und Afghana. An alle Weissen, an alle Schwarzafrikaner! An alle Kosovo Albaner, an die Türken, Kurden, Bosnier, Tunsis, Iraner! An alle Noxchis, an alle Dagestaner! Zusammenhalt dann ficken wir die scheiss Amrikaner!

“Spiel mit dem Feuer”

März 21, 2012

Sarkozy, der Sohn von Immigranten aus Ungarn und Griechenland, ist ebenso wenig Rassist wie Hollande. Doch er spielt gern mit dem Feuer, bläst kräftig in die Glut.

Damit stellt sich die Frage von selbst: Kann dieses Umfeld, kann diese zum Teil künstlich aufgeputschte Wahlstimmung einen Geistesgestörten veranlassen, zur Tat zu schreiten?

http://derstandard.at/1331780192991/Kommentar-von-Stefan-Braendle-Sarkozys-Spiel-mit-dem-Feuer

Wäre der Täter ein Rechtsextremer gewesen, wäre Sarkozy laut Standard für die “Schaffung des Umfelds” verantwortlich gewesen.

Nun dürfte es sich bei dem Täter doch um einen Israelhasser handeln:

http://derstandard.at/1331780209491/Anschlagsserie-in-Frankreich-Toulouse-Terrorverdaechtiger-hat-sich-in-Wohnhaus-verschanzt

Wird man nun diejenigen, die zwar keine Antisemiten sind, aber durch ihre ständige Israelkritik ein Umfeld von Judenhass geschaffen haben, ebenfalls verantwortlich machen?

http://americanviewer.wordpress.com/2012/03/21/al-quaida-und-toulouse-im-mainstream/

http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/03/22/lieber-sigmar-gabriel-2/

Polenz über “israelfreundliche Nazis”

März 9, 2012

Polenz stellt “Nazis” als “Israelfreunde” dar:

http://www.pi-news.net/2012/03/polenz-nazis-tarnen-sich-als-israelfreunde/

Die linke Propaganda ist so erfolgreich, dass sie mittlerweile von einem CDU/CSU-Ausschussvorsitzenden nachgeplappert wird.

Die Zwickauer Zelle kam jedoch eindeutig aus dem Umfeld einer Partei, die sich in zahllosen Statements strikt gegen Israel geäußert hat:

http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/demonstriert-gegen-israel-30303.html

Bei der Ablehnung des Judenstaates sind sich deutsche Nazis und die angeblichen Opfer der “israelfreundlichen Nazis” oft erstaunlich einig.

Polenz behauptet außerdem, dass die Islamkritik nichts mit Religionskritik zu tun habe.

In diesem Punkt hat er sogar Recht.

Es geht nicht um eine Religion, sondern um eine Ideologie, die in vielen Punkten genauso totalitär und rassistisch ist wie die Ideologie der Nazis.

Den “Israelfreunden” geht es nichts anders als den Israelis, die von angeblichen “Antifaschisten” als “neue Nazis” verhöhnt werden:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/03/06/verhohn-den-jud-als-nazi/

Ein ultraignoranter Nazi-Vergleich

Januar 1, 2012

Ultraorthodoxe vergleichen Israel mit Hitler-Deutschland.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,806567,00.html

Die meisten Juden waren froh und dankbar, aus dem Ghetto herauskommen zu dürfen.

Sie waren zweifellos Nutznießer der Aufklärung.

Hitler wollte die Emanzipation der Juden wieder rückgängig machen, indem er sie wieder in Ghettos sperrte und mit dem Judenstern brandmarkte.

Ultarorthodoxe und islamische Fundamentalisten tragen Kaftan und Burka hingegen freiwillig:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/30/mit-burka-und-moslem-stern/

Sicher wurden auch “Kaftanjuden” (der alte Ausdruck für “Ultraorthodoxe”), die gerne im Ghetto lebten, Opfer des Holocausts.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/02/unkorrekte-kaftanjuden-und-korrekte-ultraorthodoxe/

Sie waren jedoch nicht das eigentliche Angriffsziel der Nazi-Ideologie, auch wenn am Ende alle dem Nazi-Terror zum Opfer fielen.

Hitlers Feindbild waren nicht die kleinen Ghetto-Juden, sondern die großen jüdischen Weltverschwörer:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/17/neustes-protokoll-der-weisen-von-zion/

“Ein Bürger der Stadt”

Dezember 13, 2011

Bei dem Attentäter, allem Anschein nach ein Einzeltäter, handelt es sich um einen 33-jährigen Bürger der Stadt: Nordine A. ist vorbestraft, 2008 wurde er wegen illegalen Besitzes von Schusswaffen zu 58 Monaten Gefängnis verurteilt.

Hätte jener “Bürger der Stadt” einen belgischen Namen gehabt, hätten wir es in diesem Artikel wohl bestimmt erfahren:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,803550,00.html

Sogar die Augen- und Haarfarbe wäre dann wohl kein Geheimnis geblieben:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776076,00.html

So muss es uns reichen, dass die Tat wahrscheinlich “keinen terroristischen Hintergrund” hatte…

Hinter der Multikulti-Idylle

August 14, 2011

Bei den Krawallen in England wurden 3 pakistanische Einwanderer vorsätzlich überfahren, als sie versucht hatten, ihr Viertel vor Plünderungen zu schützen.

Über die Herkunft der Täter erfahren wir nichts.

Daher muss man davon ausgehen, dass es mit Sicherheit keine “Rechtsextremen” und wohl auch keine “Ureinwohner” waren.

Rassistisch motivierte Gewalt ist keineswegs ein Monopol der “Weißen”.

Reggae gilt als friedfertige Kiffer-Musik und idealer Soundtrack für urbane Multikulti-Idylle.

Wenn man sich die Mühe macht, die Texte anzuhören, offenbart sich jedoch eine Mentalität, die wenig mit dem antirassistischen “Image” der Musik zu tun hat:

(more…)

Feinschliff für “gut integrierte Antisemiten”

Juli 13, 2011

Cigdem Toprak berichtet über den peinlichen Antisemitismus, den es offenbar auch unter gut integrierten Muslimen gibt.

Dabei müssten die “gut integrierten Antisemiten” nur das “Juden” gegen “Amis” austauschen, und schon wären sie in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Ressentiments gegen die “fetten, ungebildeten, schießwütigen Amis” gelten selbst in den besten “antirassistischen Kreisen” als absolut salonfähig.

Wenn man in einer gepflegten Diskussion ein abfälliges Bonmot über die Wallstreet äußert, verstehen deutsche Kenner natürlich, wer gemeint ist, ohne dass man darüber kompromittierende Worte verlieren müsste.

Und “Kritik” an der “israelischen Politik” ist sowieso immer passend…


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