Archiv für die Kategorie ‘USA’

Der Kandidat der Mullahs und der Europäer

Januar 14, 2013

Washington (CNN) — Perhaps the strongest worded opposition to President Bush’s plan to send more than 20,000 additional troops to Iraq came from a fellow Republican on Thursday.

Sen. Chuck Hagel of Nebraska described the move as “the most dangerous foreign policy blunder in this country since Vietnam, if it’s carried out.”

“I will resist it,” he said.

Hätte Bush die Truppenaufstockung nicht gegen den Willen des Senats durchgesetzt, wäre der Irak wohl in einem Bürgerkriegs-Chaos versunken, wie man es gerade in Syrien beobachten kann.

Dass der Iran von der Bestellung eines schwachen und inkompetenten Pentagon-Chefs begeistert ist, war zu erwarten.

Als Gegner der Neocons wird er auch in Europa als “guter Republikaner” angesehen.

Es werden jedoch nicht nur die Israelis sein, die die Folgen einer schwachen US-Politik im Nahen Osten zu tragen haben werden.

Das Simpsons-Paradoxon

September 29, 2012

Europäer sind überzeugte Republikaner-Hasser.

Paradoxerweise lieben die Europäer die Simpsons, obwohl die meisten Protagonisten – von Burns bis Flanders - politisch wohl eher den Republikanern zuzurechnen wären.

Zwar handelt es sich dabei eher um “Antihelden”.

Der Blick auf die politisch unkorrekten Kleinstädter aus Springfield ist kritisch, jedoch nie verurteilend.

Auch wenn die Demokratin Lisa eindeutig “die Kluge” ist, werden auch die Schwächen scheinbar kluger Standpunkte aufgezeigt:

Lisa wishes for world peace, and all countries declare peace and destroy their weapons. The aliens Kang and Kodos realize the human race is “ripe for the plucking” and, armed only with a slingshot and a club, enslave the Earth. The people angrily blame the Simpsons.

Erst in den späteren (schlechteren) Staffeln wurde begonnen, politisch stärker Partei zu ergreifen.

Die sicheren Wahlsieger

September 27, 2012

Egal wie die US-Wahlen ausgehen.

Sieger sind auf jeden Fall die Spiegel-Leser.

Entweder darf man sich über eine Niederlage der schändlichen Republikaner freuen.

Oder man kann endlich wieder seinem Antiamerikanismus freien Lauf lassen, jedoch gleichzeitig elegant darauf hinweisen, dass man nicht “antiamerikanisch”, sondern lediglich ein “Gegner der Romney-Administration” sei.

Ich glaube, dass die zweite Variante vielen sogar lieber wäre, denn immer nur die israelische Regierung als Feindbild zu nehmen, könnte auf Dauer verdächtig wirken.

Ketzerei im heiligen Spiegel

September 20, 2012

Als Spiegel-Leser weiß man, dass der amerikanische Wahlkampf nach Romneys Fauxpas – Gott sei Dank! - längst entschieden sei.

Nun brüskiert Fleischhauer die deutsche Obama-Jüngerschaft mit einer ketzerischen These.

Falls der Ketzer recht behalten sollte, kann man sich jedoch damit trösten, dass man es eigentlich immer schon gewußt habe, dass Obama im rassistischen Amerika keine Chance hatte.

Außerdem kann man dann endlich wieder elegant darauf hinweisen, dass man nicht “antiamerikanisch”, sondern lediglich ein “Gegner der Romney-Administration” sei.

Sikh und Sheikh vs. Loughner und Tea Party

August 9, 2012

Wenn Romney Sikh und Sheikh verwechselt, wird beim Spiegel gleich groß gefeixt.

Die eigenen “Verwechslungen” sind hingen nicht der Rede wert und brauchen daher auch nach Jahren nicht korrigiert zu werden:

(SpOn Stand: 8. August 2012 – gefunden bei American Viewer)

Obama enttäuscht seine Jünger

Juni 11, 2012

Obama gebärdet sich nicht wie der ersehnte antiamerikanische Messias, sondern wie ein amerikanischer Präsident.

Sheriff Obama geht sogar schärfer als sein Vorgänger vor, indem er Schurken nicht einfach nur ins Gitmo-Kittchen verfrachtet, sondern sie gleich von seinen Drohnen abknallen lässt.

Ein ähnliches Dilemma hatte man auch schon mit einem anderen enttäuschenden Heilsbringer.

Ausgerechnet in Kennedys Amtszeit erreichte der kalte Krieg gegen die Sowjetunion mit der Kuba-Krise seinen Höhepunkt.

Dank eines kleinen, unbedeutenden linken Spinners konnte Kennedy jedoch von großen, bedeutenden linken Spinnern wieder zum Heiland umgedeutet werden, der die USA und die Welt sogar vor dem Vietnamkrieg und allen anderen rechten Sünden bewahrt hätte, wenn er nicht einer rechten Verschwörung zum Opfer gefallen wäre:

Die Rückkehr der “Friedens-Präsidenten”

Mai 29, 2012

Wie es sich für einen Friedensnobelpreisträger geziemt, wird Obama nicht in den syrischen Bürgerkrieg militärisch eingreifen.

Stattdessen wird er die Rebellen mit schönen Worten und wohl auch mit Waffen unterstützen.

Genauso hatte es auch sein Vorgänger als Präsident und Friedensnobelpreisträger gehalten.

Unter Jimmy Carter wurden die Mudschaheddin im Kampf gegen die Sowjetunion unterstützt.

Ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen, wollte man den Sowjets ein eigenes Vietnam bescheren.

(weiterlesen…)

“Ideologische Gerechtigkeit”

März 28, 2012

Allein das zeigt, wie sehr die Tragödie Amerika inzwischen gespalten hat. Auf der einen Seite: Martins “Anhänger” – meist Demokraten und Linke. Auf der anderen Seite: Zimmermans “Verteidiger” – meist Republikaner und Rechte. Als sei Gerechtigkeit eine Frage der politischen Einstellung, eine Frage von rechts oder links.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,824173,00.html

So als ob sich Marc Pitzke in seiner eigenen Berichterstattung aus diesem Spiel heraushalten würde…

Rückkehr der “Realpolitik”

März 2, 2012

Andreas Unterberger warnt vor einer Intervention in Syrien.

http://www.ortneronline.at/?p=16219

Auf so eine Intervention deutet jedoch ohnehin nichts hin.

Obama würde wohl kaum seinen Ruf als “Friedenspräsident” für Syrien aufs Spiel setzen.

Und für Sarkozy ist das von Putin gestützte Assad-Regime eine Nummer zu groß.

Also wird der Kampf gegen das Assad-Regime den Dschihadisten überlassen:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/02/06/die-schmeisfliegen-des-dschihad/

Das ist die berühmte “Realpolitik”, die man sich nach den bösen interventionistischen Bush-Jahren gewünscht hatte:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/03/04/die-friedens-prasidenten-und-ihre-realpolitik/

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es genau jene Politik war, welche Al Qaida und die Taliban stark gemacht hatte.

“Der Fisch stinkt vom Kopfe her”

Februar 22, 2012

Gudrun Harrer, Außenressort-Chefin des “Standard”, verursacht mir mit ihren Verharmlosungen des politischen Islam regelmäßig schwere Übelkeit:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/26/islamisten-ohne-lizenz-zur-islamisierung/

Jedes mal, wenn ich im Zusammenhang mit den iranischen Islamisten das Wort “Konservative” lese, könnte ich kotzen:

http://derstandard.at/1329870043644/Parlamentswahlen-Richtungswahl-unter-Konservativen

Im “Standard” und anderen “Qualitätsmedien” werden demokratische israelische oder amerikanische Politiker, die rechts der Mitte stehen, stets als “Ultrakonservative” oder “Erzkonservative” betitelt, während iranische oder türkische Islamisten zu biederen CDUlern verniedlicht werden:

http://derstandard.at/1328507501849/Santorum-und-Romney-beschwoeren-ultrakonservative-Werte

“Politically Incorrect” wird von den “Qualitätsmedien” gerne vorgehalten, im Kommentarbereich ausländerfeindliche Hetze zu verbreiten.

Die Verantwortung für den Kommentarbereich sollte für ein “Qualitätsmedium” umso mehr gelten.

Zumindest ein Teil der Standard-Redaktion dürfte sich allerdings mit den im Standard-Kommentarbereich geäußerten Meinungen durchaus identifizieren, da es gerade Pro-Mullah-Regime oder 9/11-Truther Postings besonders leicht durch die strenge Kommentar-Kontrolle schaffen.

Der Fisch fängt eben vom Kopf an zu stinken:


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