Eine Welt ohne Sheriff

Oktober 9, 2014

Im Kabinett Barack Obamas war Leon Panetta die personifizierte Loyalität, erst als CIA-Direktor, später als Chef des Pentagon.

20 Monate nach seinem Abschied hat er sich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Seine Memoiren werfen ein grelles Licht auf das Innenleben des Weißen Hauses, an dessen Spitze ein Präsident steht, der nach Panettas Charakterstudie zu selten in den Ring steigt, um zu kämpfen.

Obama besitze eine überragende Intelligenz, schreibt der 76-Jährige. “Aber manchmal fehlt ihm das Feuer”, zu oft baue er auf die Logik eines Rechtsprofessors statt auf die Leidenschaft eines Anführers.

Genauso einen amerikanischen Präsidenten hatte man sich in Europa gewünscht.

Trotzdem ist Amerika heute unbeliebter denn je.

Auch wenn man die Polizei gerne kritisiert, erwartet man sich doch, im Ernstfall von ihr beschützt zu werden.

Amerika ist nun einmal der einzige Welt-Sheriff – selbst wenn sein Präsident diese Rolle nicht annehmen will, wird Amerika für die Welt-Kriminalität stets verantwortlich gemacht werden.

Die gängigen Konventionen für Judenhass

Oktober 9, 2014

Wer heute in Deutschland einen Antisemiten als Antisemiten bezeichnet, muss damit rechnen, vom ihm erfolgreich verklagt zu werden:

Er trat als Redner bei den kürzlich entstandenen Montagsdemonstrationen auf, bei denen Politiker als „Vasallen der Rothschilds“ bezeichnet werden. „Ich finde, dass man einen solchen Mann in der politischen Auseinandersetzung als Antisemiten bezeichnen kann“, sagt Ditfurth.

Doch die Richterin deutet eine andere Meinung an. Es handele sich zwar eindeutig um eine Meinungsäußerung, auch sei diese nicht persönlich, sondern zur Sache gewesen, trotzdem ist Ditfurth in ihren Augen „den einen Schritt zu weit“ gegangen. Der Antisemitismusvorwurf sei ein „Totschlagargument“.

(taz)

Doch wer ist in Deutschland heutzutage noch ein “glühender Antisemit” oder “Nazi”?

Selbst Hitler würde heute kein Bärtchen mehr tragen und sich an die gängigen Konventionen für Judenhass halten.

Seinen Hass gegen Amerika könnte Hitler nach wie vor offen ausleben, bei der jüdischen Weltverschwörung müsste er leichte Abstriche machen, dafür könnte er Israel um so leidenschaftlicher kritisieren.

Jürgen Elässer sinnierte mit Ken Jebsen darüber, ob die NPD eine Nazi-Partei wäre. Er kam dabei zu dem Schluss, dass die NPD keine Nazi-Partei sei, da sie im Gegensatz zu Netanjahu kein Groß-Israel errichten wolle:

(ab 0:54:00)

Nazi” ist für den Joseph Goebbels von heute ein Schimpfwort, das er verwendet, um seine politischen Feinde zu diffamieren (und am liebsten setzt er es gegen Juden ein).

Hollywood und der Islam

Oktober 7, 2014

Der Islam sei die „Quelle schlechter Ideen, gab Harris zurück – woraufhin ein heftiger Streit entbrannte. „Was, “ so Affleck, „ist mit den Milliarden Menschen, die nicht fanatisch sind, die keine Frauen misshandeln, die einfach nur in die Schule gehen, ihr Sandwich essen und fünf Mal am Tag beten wollen?”

(Kurier)

Zweifellos gibt es auf der Welt auch friedliche Muslime.

Dass es sich dabei um Milliarden handle, ist jedoch eine Hollywood-Illusion.

Überall in der real existierenden islamischen Welt ist leider ein völlig anderer Islam auf dem Vormarsch.

Von Nigeria bis Indonesien wird im Namen Allahs Terror verbreitet.

Dass es sich bei den Islamisten nur um eine Minderheit handle, wurde durch die in Tunesien und Ägypten abgehaltenen Wahlen eindrucksvoll widerlegt.

Im demokratischen Europa lebende Tunesier haben bei den tunesischen Wahlen sogar zu einem noch höheren Anteil für die undemokratischen Islamisten gestimmt als ihre Landsleute in der Heimat.

Dieselbe Entwicklung kann man auch bei den Deutsch-Türken beobachten.

Demokratische Wahlen sind zwar eine gute Sache, wie man am Beispiel Hitlers oder Erdogans gesehen hat, lässt sich die Demokratie ziemlich leicht als “Zug, den man nimmt, um an die Macht zu gelangen” missbrauchen.

Die Art von Verschleierung variiert zwar von Islamisten-Gruppe zu Islamisten-Gruppe.

Die Ideologie ist jedoch immer die gleiche.

Islam bedeutet stets Unterwerfung.

Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs, Scheichs, Emire und Kalifen versuchen einander mit ihrer Form von Islam zu unterwerfen.

Muslime werden heute in erster Linie von anderen Muslimen im Namen des Islam terrorisiert.

Trotzdem zögern sie nicht, sich mit allen anderen islamischen Ideologien bzw. Verschleierungen zu solidarisieren, wenn es darum geht, sich als Opfer der westlichen “Islamophobie” darzustellen.

Ignorante linke Hollywood-Tölpel sind ihnen bei der Verschleierung des Wesens ihrer rechtsextremen Ideologie auch noch behilflich.

Der faire Nobelpreis

Oktober 6, 2014

Wenn, wie diese Woche wieder einmal, der Medizin-Nobelpreis vergeben wird, dann kann es viele Überraschungen bei der Herkunft der Preisträger geben, aber auf ein Faktum ist Verlass: die Wahrscheinlichkeit, dass ein Forscher aus der islamischen Welt diese Auszeichnung erhält, ist gleich null.

(Ortner Online)

Beim Nobelpreis für wissenschaftliche Leistungen werden die Juden stets schamlos bevorzugt.

Zum Glück gibt es da noch den Literaturnobelpreis, bei dem die Jury zwar auch oft Juden auswählt, aber mittlerweile wenigstens nur noch, wenn es sich dabei um aufrechte Linksradikale wie Jelinek oder Pinter handelt.

Wirklich “fair” ist nur der Friedensnobelpreis, bei dem der Islam als “Religion des Friedens” naturgemäß gut abschneidet:


.
(Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman)

Wie man als “aufgeklärter Mensch” weiß, richtet die “Wissenschaft” ohnehin fast immer nur Schaden an.

Frieden” ist hingegen immer gut.

Voraussetzungen für ein effizienteres Asylsystem

Oktober 5, 2014

Das eine Problem ist die illegale Zuwanderung: diese könnte durch ernsthaften Grenzschutz, Rücknahmeabkommen und Abschaffung der nationalen Asylsysteme eingedämmt werden.

Das andere Problem ist die Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisenregionen.

Wäre das Problem der ungeregelten Zuwanderung gelöst, wäre es absolut legitim, Flüchtlinge direkt aus Krisenregionen aufzunehmen, von denen man wüsste, dass es echte Vertriebene wären.

Natürlich müsste dies nach einem gerechten Schlüssel geschehen.

Was jedoch nicht nur für die einzelnen EU-Länder gelten müsste, sondern insbesondere im Verhältnis zu den reichen Golfstaaten.

Es ist nicht einzusehen, warum sich Länder, die arabisch und muslimisch sind und sogar Arbeitskräfte importieren müssen, bei der Bewältigung der IS-Flüchtlingskrise heraushalten dürfen.

Am besten wäre es natürlich, wenn es gar nicht erst zu Vertreibungen kommen würde.

Dafür wäre jedoch ein Sheriff notwendig, der in Syrien und im Irak für Ordnung sorgt.

Als die USA von 2004 bis 2007 die Dschihadisten im Irak bekämpfen musste, lehnten sich Russen, Syrer, Iraner, Golfstaaten erfreut zurück, weil sie wieder mit dem Finger auf den dummen Sheriff zeigen konnten.

Tatsächlich tragen diese Länder durch den Dschihadismus sogar ein noch größeres Risiko als wir Europäer.

Eine Welt ohne Sheriff

Oktober 5, 2014

Subjektiv befand sich die Welt in der Bush-Ära im Kriegs-Chaos.

Objektiv war es jedoch eine Ära der Stabilität, was man nicht zuletzt an den rückläufigen Flüchtlingsströmen nach Europa messen konnte:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76095/umfrage/asylantraege-insgesamt-in-deutschland-seit-1995/

In Österreich waren die Asylzahlen zu Beginn seiner Präsidentschaft zwar sehr hoch.

Dies lag jedoch am Krieg in Tschetschenien und der Taliban-Herrschaft in Afghanistan.

Ab 2003 waren die Zahlen stets rückläufig. Nicht einmal die blutigeren Jahre im Irak führten zu einer Trendumkehr.

Die ach so friedliche Clinton-Ära war von einem jahrelangen Konflikt am Balkan geprägt, bei dem Hunderttausende Muslime nach Mitteleuropa flüchteten.

Die mangelnde Bereitschaft Clintons und Europas, eine schnelle Lösung durchzusetzen, führte dazu, dass einerseits Dschihadisten nach Europa einsickern konnten (und sich dort auch dauerhaft festsetzten), andererseits musste man letztlich trotzdem für die “armen Muslime” in den post-jugoslawischen Bürgerkrieg eingreifen.

Am Ende waren alle böse:

Die Russen, weil man ihre Serben um den Sieg betrogen hatte.

Die Muslime, weil man erst so spät eingegriffen hatte.

Obama übernahm von Bush zwar Irak und Afghanistan.

Ein 9/11 – nicht einmal ein Jahr nach Beginn seiner Amtszeit – musste Obama nicht stemmen.

Am Ende der Bush-Ära waren die Flüchtlingsströme nach Europa so niedrig wie schon lange nicht, am Ende der Obama-Ära sind sie so hoch wie schon lange nicht.

Europa hat sich eine Welt ohne Sheriff gewünscht – eine Alternative zu ihm hat man jedoch nach wie vor nicht.

Wahrer Islam und Christentum gleich?

Oktober 4, 2014

Bei Jesus Christus handelte es sich um den Proto-Typ des Gutmenschen, auch wenn es die westliche Zivilisation später lange Zeit geschafft hatte, den links-altruistischen Inhalt ihrer Religion zu verbergen (z.B. durch Predigten auf Latein, welche die eigenen Schäfchen nicht verstehen konnten).

Wenn man das linke Neue Testament nicht durch eine gehörige Portion rechtes Altes Testament abfedert, landet man schnell bei Käßmann & Co.

Linksgute Christen gehen davon aus, dass alle Religionen im Kern gleich seien.

Beim Islam ist es jedoch genau umgekehrt:

Entstaubt man den gemäßigten Volksislam, und bringt den wahren Islam zum Vorschein, landet man bei einer gewalttätigen Ideologie.

Das Christentum ist im Kern höchstens autoaggressiv: im Idealfall stirbt man für die Sünden der anderen am Kreuz.

Der Islam fordert hingegen aggressives Verhalten gegen andere.

Der neue alte Islam

Oktober 4, 2014

Obwohl die Menschen in früheren Zeiten wesentlich gläubiger waren als in der heutigen Zeit, war der Zugang zu den Quellen der Religion stark eingeschränkt. Nur ein winziger Bruchteil der christlichen Bevölkerung Europas konnte überhaupt lesen, und die Messen wurden in lateinischer Sprache mit dem Rücken zur Gemeinde vorgetragen.

Um ein guter gläubiger Christ zu sein, reichte es zu glauben, dass Jesus der Sohn Gottes sei und sich kreuzigen ließ, um das Leid der Menschheit auf sich zu nehmen. Zahlreiche Generationen von Christen haben brav Kirchen erbaut und Gottesdienste besucht, ohne sich tiefer mit den Quellen ihrer Religion zu beschäftigen.

Ähnlich ist es wohl auch in der islamischen Welt zugegangen.

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Quod licet Jürgen non licet Jutta

Oktober 3, 2014

Seit seinen ersten publizistischen Schritten hatte der Kommunist Jürgen Elässer sein Land als “antisemitisch” und “rechtsradikal” denunziert:

Antisemitismus, das alte Gesicht des neuen Deutschland, Dietz, Berlin 1992, ISBN 3-320-01795-0

Deutsche Demokraten. Wie rechtsradikal sind CDU und CSU?, Werkstatt-Verlag, 2001, ISBN 3-923478-94-1

Elsässer reizt das Recht auf freie Meinungsäußerung, das ihm in unserem System gewährt wird, nach wie vor hemmungslos aus:

Ja, es stimmt, der Faschismus marschiert. Aber nicht hier, sondern in der Ukraine. Man nennt ihn auch den NATO-Faschismus, denn ohne Unterstützung durch die NATO, vor allem durch die USA, hätte dieser Faschismus in Kiew nicht putschen können.

Das ist die Sprache des Faschismus! Mit solchen Brandreden wird die „Endlösung der Russenfrage“ in der Ukraine vorbereitet! Stoppt diese rassistischen Russenhasser!

Hier die 99 Prozent der Ehrlichen und Arbeitenden – und dort das eine Prozent der internationalen Finanzoligarchie. Das Verbrechen hat Name und Anschrift, wie Bertolt Brecht einmal sagte. Um einige Namen zu nennen: Rockefeller, Rothschild, Soros, Chodorkowski, das englische Königshaus, das saudische Königshaus. Warum dürfen wir nicht sagen, dass sich diese Superreichen der Federal Reserve bedienen? Warum sollte das antisemitisch sein?

Freie Meinungsäußerung steht in Elsässers Welt jedoch nur Elsässer zu, und so werden seine Gegner für Diffamierungen, die er täglich selbst gebraucht, hemmungslos verklagt.

In Elässers Welt ist natürlich nicht der Verklagte, sondern der Kläger das “mundtot gemachte” Opfer.

Lebenslänglich für NS – Geldstrafe für IS

September 29, 2014

Den NS-Irrsinn von gestern bekämpft man mit der vollen Härte des Strafrechts (obwohl Hitler durch die Schmach der Niederlage ohnehin viel von seiner Attraktivität verloren hat):

§ 3 a. Einer gerichtlich strafbaren Handlung macht sich schuldig und wird mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren, bei besonderer Gefährlichkeit des Täters oder der Betätigung auch mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft: 1. wer versucht, eine gesetzlich aufgelöste nationalsozialistische Organisation aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen oder mit einer solchen Organisation oder einer in ihrem Namen handelnden Person in Verbindung zu treten; als nationalsozialistische Organisation (§ 1) gelten: die NSDAP, die SS, die SA, das NSKK, das NSFK, der NS-Soldatenring, der NS-Offiziersbund, alle sonstigen Gliederungen der NSDAP und die ihr angeschlossenen Verbände sowie jede andere nationalsozialistische Organisation

Den IS-Irrsinn von heute will man hingegen lediglich als harmlose Verwaltungsübertretung bestrafen:

Symbole von Terrororganisationen wie Islamischer Staat (IS) und Al-Kaida sollen verboten werden. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in Begutachtung geschickt. Wer dem Verbot zuwiderhandelt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe von bis zu 4.000 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Monat, im Wiederholungsfall von bis zu 10.000 Euro oder sechs Wochen zu bestrafen, heißt es im der APA vorliegenden Gesetzesentwurf.

Mohammed hat im Gegensatz zu Hitler viele junge “Salafisten” (das arabische Wort für Nachahmer). Geldstrafen fügen unpfändbaren Sozialhilfe-Empfängern wohl keine großen Schmerzen zu. Wie beim Burkaverbot schafft es Österreichs Politik nicht, die notwendigen Maßnahmen gegen die Islamisten zu ergreifen.


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