Böse Schlepper, böse Zäune

September 16, 2014

Rom – “Es ist eine beispiellose humanitäre Krise”, twitterte Carlotta Sami von der Uno-Flüchtlingsbehörde UNHCR, kurz nachdem vor der Küste Maltas geschätzte 500 Menschen ertrunken waren.

 “Das sind keine Unfälle, das sind Morde”, sagte ein Sprecher von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström. Da hatte die Internationale Migrantenorganisation IOM gerade berichtet, dass Schlepper das Boot mit den Migranten absichtlich versenkt hatten.

(Spiegel)

Die Schlepper werden zwar gerne als Buhmänner präsentiert, sie befriedigen jedoch lediglich eine Nachfrage, die aufgrund einer feigen Politik entstanden ist.

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Die Linke und die kurdische Sache

September 14, 2014

Aus lauter Sorge, die Falschen zu fördern, hat man in Syrien das Feld den ISIS-Jihadisten überlassen. Jene waren im Gegensatz zur Freien Syrischen Armee nicht auf die Waffen des Westens angewiesen, da sie ihre eigenen Förderer hatten.

Mittlerweile gibt es keine FSA mehr, die man unterstützen könnte.

Es bleibt Obama daher gar nichts anderes übrig, als sich mit Assad zu arrangieren.

Im Irak muss Obama voll auf die Kurden setzen, wenn er nicht will, dass das Land zwischen einem sunnitischen und einem schiitischen Terror-Staat aufgeteilt wird.

Lustig, dass es ausgerechnet für die linken Kurden so wenig linke Solidarität gibt.

Solange die PKK mit ihrem Terror die im Kalten Krieg strategisch wichtige Türkei destabilisierte, war der kurdische Freiheitskampf für Linke noch eine Herzensangelegenheit.

Seit die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich lieber voll und ganz auf die Palästinenser.

Während die rechtsextreme Hamas von westlichen Linken stets verteidigt wird, lässt man die linksextreme PKK im Regen stehen.

Putins nützlicher Idioten-Staat

September 12, 2014

Auch von bisher ungewöhnlicher Seite könnten die USA Unterstützung bekommen. So will China bei der Terrorismusbekämpfung stärker mit der Weltgemeinschaft kooperieren.

(ORF)

Selbst die Saudis und die Chinesen dürften kapiert haben, welche Bedrohung von einem Terrorstaat ausgeht.

Nur noch Putin betrachtet den Islamischen Staat als nützlichen Idioten im Kampf gegen den Westen:

Russland kritisierte unterdessen die angekündigten Luftangriffe in Syrien scharf. Das wäre ohne Genehmigung durch den Weltsicherheitsrat ein „Akt der Aggression“, sagte Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch.

Dabei hat Russland von allen europäischen Staaten die größte islamische Minderheit und somit am meisten zu verlieren.

Dumm und Dümmer

September 11, 2014

Der dumme Martenstein wird vom noch dümmeren Augstein zitiert:

Dümmer als es die “Scharia-Polizei” erlaubt

Was den Realismus unserer Risikoeinschätzung angeht, hat der Journalist Harald Martenstein schon vor Jahren geschrieben: “Das statistische Risiko, in einem Land der westlichen Welt an einer Terroristenbombe zu sterben, ist geringer als das Risiko, beim oder besser nach dem Verschlucken eines Kugelschreiberteilchens zu ersticken.”

Tatsächlich sterben nämlich jedes Jahr in Deutschland ungefähr 300 Menschen an Kugelschreiberteilen.

Tatsächlich macht Augstein aus Martensteins (natürlich unbelegten) 300 weltweiten Kugelschreiber-Opfern 300 Opfer in Deutschland.

Wie bescheuert muss man sein, um zu glauben, in Deutschland würden jährlich 300 Menschen an verschluckten Kugelschreibern sterben?

Martensteins Gegenüberstellung von Unfallopfern und Terroropfern wäre schon idiotisch genug.

Augstein überbietet sie, indem er die Parallelgesellschaften von Scharia-Fundamentalisten mit jenen von mitteleuropäischen Katholiken vergleicht:

Und Bayern-Minister Herrmann ist ohnehin Parallel-Experte. Denn, mal im Ernst, wer weiß schon genau, was im Katholischen Männerverein in Soundsohausen vor sich geht?

Von Nigeria bis Indonesien hat der Terror von Islamisten hunderttausende Menschen das Leben gekostet.

Da der Islam heute zu Deutschland gehört (im Gegensatz zu den 300 Kugelschreiber-Opfern), handelt es sich beim Islamisten-Terror um ein reales Risiko, das von halbwegs intelligenten Menschen entsprechend ernst genommen wird.

Vor 9/11

September 10, 2014

In der islamischen Welt wurden die Terroristen von 9/11 von vielen als Helden gefeiert.

Im Westen wurde der Anschlag zwar verurteilt, für die Motive der Täter wurde jedoch durchaus Verständnis gezeigt.

Was hatten die Amerikaner in den Jahren vor 9/11 angestellt, um sich so eine Reaktion zu verdienen?

Am Balkan mischte sich die USA in zwei europäische Bürgerkriege auf Seiten der muslimischen Bevölkerung ein.

Im Nahen Osten versuchte man das Ergebnis mehrerer gescheiterter arabischer Angriffskriege gegen Israel rückgängig zu machen und den Palästinensern einen eigenen Staat in den Grenzen von 1967 zu geben, was lediglich an der Sturheit der Palästinenser scheiterte.

In Somalia wich man sofort vor der der islamischen Gewalt zurück, und auch in Afghanistan konnten die Taliban ungehindert ihre Burka-Idylle aufziehen.

Die einzigen Angriffskriege, die von Christen gegen Muslime geführt wurden, fanden in Tschetschenien statt und können wohl kaum unter “US-Imperialistische Gewalt” subsumiert werden.

Gleichwertige Theorien?

September 8, 2014

Welche Fakten gibt es zum Absturz von MH17?

Das Flugzeug wurde über einem von prorussischen Rebellen kontrollierten Gebiet abgeschossen.

Die Rebellen hatten in den Wochen vor dem Abschuss von MH17 immer wieder Flugzeuge abgeschossen, darunter auch eine militärische Transportmaschine.

Eine Luftwaffe stand hingegen nur der Ukraine zur Verfügung.

Welches Szenarien sind daher vorstellbar?

Entweder die Rebellen haben das Passagierflugzeug für eine Militärmaschine der Ukraine gehalten und somit irrtümlich abgeschossen.

Oder die Ukraine hat das Passagierflugzeug vorsätzlich abgeschossen, um in einer “False Flag”-Operation den Rebellen die Schuld in die Schuhe zu schieben.

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Anderer Schleier, gleiche Ideologie

September 7, 2014

Misstrauen: Wie Muslime unter IS leiden

Nun ist die 20-Jährige selbst in Österreich geboren. Doch zu ihrer Identität gehört auch ein weiterer Aspekt – sie ist Muslima. Und als solche auch nach außen erkennbar, denn sie trägt Kopftuch.

Es ist nicht das erste Mal, dass sie wegen ihres Kopftuchs belästigt wird. Verbale Belästigungen kommen immer wieder vor. Einmal wollte ihr eine ältere Dame sogar das Tuch vom Kopf reißen. Zur Polizei ist sie nie gegangen. Nein, das hätte ja doch keinen Sinn, meint sie. Außerdem ziehe sie ja sowieso bald nach Wien. Da, so hofft sie, würde sie mit dem Kopftuch nicht so auffallen und hätte ihre Ruhe.

(Die Presse)

Das “identitätsstiftende Kopftuch” der belästigten Frau unterscheidet sich vielleicht ein wenig von der vorgeschriebenen Art der Verschleierung im IS-Kalifat.

Die Ideologie ist jedoch die gleiche.

Islam bedeutet stets Unterwerfung.

Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs, Scheichs, Emire und Kalifen versuchen einander mit ihrer Form von Islam zu unterwerfen.

Muslime werden heute in erster Linie von anderen Muslimen im Namen des Islam terrorisiert.

Trotzdem zögern sie nicht, sich mit allen anderen islamischen Ideologien bzw. Verschleierungen zu solidarisieren, wenn es darum geht, sich als Opfer der westlichen “Islamophobie” darzustellen.

Katars Chuzpe

September 5, 2014

Katars Al-Jazeera prangert das Asylsystem der EU als “Russisches Roulette” an:

It would help streamline a system that is currently plagued by a schizophrenic logic; and allow Europe to accept more asylum seekers, particularly from conflict zones like Syria, Iraq and Afghanistan, instead of leaving migrants to play Russian roulette, where their chance of being granted protection depends on whose shores they land upon.

(Al Jazeera)

Katar kann sich zwar die Ausrichtung einer Fußball-WM und einen internationalen Medienkonzern wie Al-Jazeera leisten, bei der Aufnahme von Flüchtlingen liegt Katar jedoch nur an 143. Stelle.

Obwohl es genug Bedarf nach ausländischen Arbeitskräften gibt, nimmt das wohlhabende Emirat lieber keine armen, verfolgten Muslime auf.

Beherbergt wird in Katar lediglich die Führung der radikal-islamischen Hamas.

Für die materielle Versorgung des gemeinen muslimischen Fußvolkes soll weiterhin die EU zuständig sein, auch wenn man sich bei Al-Jazeera regelmäßig über Europas “Islamophobie” beklagt.

Allerdings ist man gerne dazu bereit, die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen und Dialüg-Zentren zu versorgen, damit sie sich trotzdem schön in die Umma integrieren können.

Vorurteil oder Tatsache?

September 4, 2014

Armut betreffe 24 Prozent der Menschen quer durch die Europäische Union, verweist der Zentralratsvorsitzende auf aktuelle Statistiken. Besonders damit in Verbindung gebracht werden aber – auch laut der aktuellen Studie – vor allem Sinti und Roma. Dieses althergebrachte Vorurteil schmerzt Rose besonders: “Die Juden waren zu reich, wir sind zu arm.”

(DW)

Wenn es durch eine Studie bestätigt wird, handelt es sich eben nicht nur um ein Vorurteil, sondern um eine Tatsache.

Als Opfer bestehen jene Menschen darauf, als “Sinti und Roma” bezeichnet zu werden.

Als Täter sind sie dann auf einmal wieder Serben, Rumänen, Bulgaren, Slowaken.

So kommt es, dass auch offizielle Statistiken scheinbar bestätigen, dass es sich beim “kriminellen Zigeuner” nur um ein böses Vorurteil handle.

Keine Vorurteile gegen Juden?

September 4, 2014

Wie schlecht Sinti und Roma in Deutschland gelitten sind, belegt eine andere Zahl aus der Studie. Demnach ist die soziale Distanz zu dieser Minderheit mit 20 Prozent stärker als gegenüber jeder anderen. Es folgen Asylbewerber (15 %), Muslime (13 %), Osteuropäer (8 %), Juden (3 %) und Schwarze (2 %).

(DW)

Juden scheint es gemäß dieser Umfrage in Europa heute toll zu gehen.

Tatsächlich ist die Lage seit dem 2. Weltkrieg noch nie so schlimm gewesen.

Solange sie in der Minderheit sind, stellen sich Muslime als die “neuen Juden” dar, die von der islamophoben Mehrheit verfolgt werden.

Wenn sie jedoch in der Mehrheit sind, lassen sie ihrem Antisemitismus freien Lauf, und es gibt in Europa wieder Viertel, wo sich Juden besser nicht hinwagen.

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