Mit ‘Breivik’ getaggte Beiträge

Verschwörungstheorien völlig “Anders”

August 4, 2011

Auch bei den Großmeistern der Verschwörungstheorie ist alles „Anders“:

Diesmal kein “CUI BONO”

…und Tratsch über Geheimdienstverwicklungen zählt auf einmal nicht zu den „Fakten“.

Ganz anders als bei der 9/11-Wahrheitssuche, bei der irgendwelche Gerüchte, die vom Figaro abgedruckt und dann von allen anderen MSM nachgedruckt wurden, selbstverständlich als unumstößliche Tatsachen gewertet werden müssen.

Terror einmal “Anders”

August 4, 2011

Niemand feiert den Massenmörder als Helden.

Vergleiche 9/11

Niemand sucht nach Rechtfertigungen für die Wahnsinnstat.

Vergleiche 9/11

Niemand erfindet Verschwörungstheorien, um den Opfern die Schuld zuzuweisen.

Vergleiche 9/11

“Geistige Mittäterschaft”

Juli 28, 2011

Pi.news und andere mögen „rassistischer und faschistischer“ (wie sich der Lindwurm stets auszudrücken pflegt) sein als Broder.

Mit Breiviks Taten haben sie jedoch genauso wenig zu tun wie Broder.

Denn weder Broder noch pi.news haben irgendwen zur Gewalt aufgerufen.

Linke Denker, die niemanden zum Terror aufforderten, mussten auch nicht die Taten der RAF verantworten.

Aber im Gegensatz zum RAF-Terror, für den die großen linken Köpfe von Böll bis Sartre viele verständnisvolle Worte fanden, wird Breiviks Terror weder von Broder noch von sonstwem gerechtfertigt.

Breivik und Oswald

Juli 28, 2011

Dass sich Lee Harvey Oswald als “Marxist” deklariert hatte, wurde nicht dafür ausgenützt, um auf alle Marxisten eine Hexenjagd zu veranstalten (die McCarthy Ära war vorbei).

Die Gelegenheit, mit allen “Islamkritikern” endlich abrechnen zu können, ist hingegen für viele einfach zu verlockend.

Die Ideologien der Einzeltäter

Juli 27, 2011

Wenn Einzeltäter aus “politischen Gründen” Verbrechen verüben, geht es meistens um die eigene Psyche.

Beipiele für solche Einzeltäter:

  • Der “Marxist” Lee Harvey Oswald
  • Der Nixon-Attentäter Samuel Byck
  • Der Una-Bomber
  • Der Briefbombenattentäter Franz Fuchs

Die Ideologie ist austauschbar, die Persönlichkeitsstruktur jedoch stets ähnlich.

Welche Lehren könnte man daraus ziehen?

In erster Linie, dass man Irre ernst nehmen sollte.

Insbesondere das persönliche Umfeld sollte dazu ermutigt werden, rechtzeitig auf Persönlichkeitveränderungen zu reagieren.

Dass Lee Harvey Oswald ein “Marxist” war, wurde nicht dazu benutzt, um auf Marxisten Hexenjagden zu veranstalten (die McCarthy Ära war vorbei).

Die Gelegenheit, mit allen Islamkritikern endlich abrechnen zu können, ist hingegen zu verlockend.

Und wieder wird die Chance verpasst, einen “Psychopathen, der mordet, um Aufmerksamkeit zu erregen”, als das zu erkennen, was er ist:

“Ein Psychopath, der mordet, um Aufmerksamkeit zu erregen”

Auf diese Weise verabsäumt man es ein weiteres Mal, die richtigen Schlüsse zu ziehen, die ähnliche Ereignisse in der Zukunft vielleicht verhindern könnten.

Terror einmal anders

Juli 26, 2011

 

Niemand feiert den Massenmörder als Helden.

Vergleiche 9/11

Niemand sucht nach Rechtfertigungen für die Wahnsinnstat.

Vergleiche 9/11

Niemand versucht mit Hilfe einer Verschwörungstheorie wem anderen die Schuld zuzuweisen.

Vergleiche 9/11

Jemand fordert stattdessen einen “harten Kampf” gegen die Ideologie (“rechts”) des Täters.

Vergleiche 9/11

Terror und “CUI BONO” einmal anders

Juli 24, 2011

Diejenigen, die sonst stets darauf bestehen, zwischen friedlichen und gewaltbereiten Muslimen genau zu unterscheiden, sind die Ersten, wenn es darum geht, allen Islamkritikern pauschal die Verantwortung für die Wahnsinnstat eines Einzelnen zuzuschreiben.

Und diejenigen, die sonst jeden Terroranschlag mit ihrer “Cui bono”-Theorie als Inszenierung dunkler Mächte entlarven, sind auch die ersten, die auf “Cui bono” pfeifen, wenn der Terrorist einmal nicht einer ihrer Genossen im Kampf gegen die “imperialen Mächte” ist:

Wenn Islamisten morden, schade es stets den friedlichen Muslimen und nütze der CIA und dem Mossad – folglich sei Terror stets eine Inszenierung der Imperialisten.

Wenn ein Islamkritiker mordet, schadet es zwar wohl auch den friedlichen Islamkritikern und nützt den Feinden der Freiheit.

Trotzdem ist dann alles anders:

Und die Frage CUI BONO, liebe Kollegen, ist ein wichtiges, aber immer nur EIN Element bei der Aufklärung eines Verbrechens. Die Frage führt ins Nichts, wenn nicht rationale Kalküle, sondern irrationale Wahnvorstellungen das Movens sind.

(“CUI BONO”-Experte Jürgen Elsässer)


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