Mit ‘Erdogan’ getaggte Beiträge

Der Sultan schickt Soldaten aus

Mai 13, 2013

Am Samstag wurde auf der Facebook-Seite “Die wahre Religion” dieses Foto veröffentlicht, das Suat Kilic (Bildmitte), türkischer Minister für Jugend und Sport, bei einem Treffen mit dem Kölner Salafisten-Chef und Hartz-IV-Betrüger Abou Nagie (2.v.r.) und anderen islamischen Hasspredigern zeigt.

(gefunden bei pi.news)

Möchtegern-Sultan Erdogan schickt gerne “Soldaten” aus und lässt “Bajonette” in Europa errichten:

“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.” 

Wenn sich seine “Soldaten” dann wie in Syrien festrennen und den Terror zurück in die Türkei tragen, schreit er nach der UNO:

Aber das Attentat zeige, „wie ein Funke zum Flächenbrand wird, wenn die internationale Gemeinschaft schweigt und der UNO-Sicherheitsrat nicht handelt“. Schließlich seien „nicht nur die chemischen Waffen“ eine Überschreitung der „roten Linie“, sondern auch die von syrischen Streitkräften verübten „Massaker“

Es stellt sich gerade heraus, dass der Möchtegern-Sultan außer großen Sprüchen über seine “Bajonette und Soldaten” und Drohungen gegen Israel nicht viel draufhat und mit der Situation an den eigenen Grenzen heillos überfordert ist.

Sultan Erdogans Grenzen

Mai 12, 2013

Erdogan hatte sich gerne als Anführer der islamischen Welt, die sich nicht vom Westen bevormunden lassen wolle, aufgespielt.

Nun hat die islamische Welt die westliche (Nicht-)Führung, die sie sich nach den bösen Bush-Jahren so gewünscht hatte.

Man soll aufpassen, was man sich wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen.

Es stellt sich nämlich gerade heraus, dass der Möchtegern-Sultan außer großen Sprüchen über seine “Bajonette und Soldaten” und Drohungen gegen Israel nicht viel draufhat und mit der Situation an den eigenen Grenzen heillos überfordert ist.

(more…)

Elsässers Phantome

April 9, 2013

Ergenekon-Phantom und NSU-Phantom

Zwei parallele Prozesse in der Türkei und Deutschland sollen die Macht der Globalisten zementieren. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT

Nicht nur der NSU-Prozess in Deutschland, Start nächste Woche, ist ein Jahrhundert-Prozess. Noch wichtiger ist das Ergenekon-Verfahren in der Türkei, und in vielem vergleichbar. Doch während sich das Erdogan-Regime den Mund zerreisst, weil in München keine Prozessplätze für türkische Medien reserviert sind, lässt es im eigenen Land die demokratische Öffentlichkeit beim Ergenekon-Prozess verprügeln und einschüchtern. Und vielleicht noch schlimmer: Kaum ein deutsches Medium nimmt Notiz davon!

Solange Erdogan als antiimperialistischer Verbündeter angesehen wurde, störte es Jürgen Elsässer nicht, dass in der Türkei tausende Menschen wegen eines “Phantoms” verfolgt wurden.

Ergenekon ist ein Phantom…

…sowie Gladio ein Phantom war.

Das Gladio-Phantom wurde den Italienern von Andreotti präsentiert, um von Italiens echten Skandalen abzulenken.

Der NSU ist kein Phantom, sondern eine reale, rechtsradikale Mörderbande.

Jürgen Elsässer versucht jedoch diese Mörderbande zu einem Phantom aufzubauschen, das “schlimmer als die RAF” gewesen sein solle und das natürlich auch Teil der großen Gladio-Verschwörung sei.

Dass der NSU von finsteren Mächten (CIA, Mossad,…) geschaffen worden wäre, um die “Macht der Globalisten” zu zementieren, glaubt wohl nicht einmal die NPD, welche die einzige politische Kraft ist, der die NSU-Sache eventuell ein wenig geschadet haben dürfte.

Hinter der Fassade des “Antizionismus”

Februar 28, 2013

Wien – Beim Wiener Gipfel der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen (UNAOC) hielt der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan heute eine Rede über die Rolle der Religionen. Der Islam sei eine friedliche Religion, und die Interpretation des Krieges in Mali als “religiöse Gewalt” sei falsch. Hass gegen Religionen sei zu ächten. “Darum sollten wir, ebenso wie Faschismus, Zionismus und Antisemitismus, auch Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachten”, sagte Erdogan.

Der “Antizionismus” ist so ziemlich das einzige, worauf sich Islamisten einigen können.

Wenn sie nicht Israel als Ausrede hätten, müssten sie sich eingestehen, dass Muslime heute in erster Linie von Muslimen im Namen des Islam tyrannisiert werden.

Obwohl die Türkei einen Wirtschafts-Boom erlebt, und die Golfstaaten in Petro-Dollars schwimmen, bevorzugen es Muslime trotz aller beklagten “Islamophobie”, sich in Europa humanitär versorgen zu lassen.

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur beim Antizionismus und bei der Verbreitung der islamistischen Ideologie.

Im Dialüg mit dem Westen verurteilt man den “Antisemitismus”, der genauso schlimm wie die “Islamophobie” sei, weil es dabei hilft, die eigene antisemitische Ideologie ungestört nach Europa zu verbreiten.

“Seit 5700 Jahren regieren Juden die Welt. Es ist eine Herrschaft des Unrechts, der Grausamkeit und der Gewalt. Sie haben einen starken Glauben, eine Religion, die ihnen sagt, dass sie die Welt beherrschen sollen. Sehen Sie sich diese Ein-Dollar-Note an. Darauf ist ein Symbol, eine Pyramide von 13 Stufen, mit einem Auge in der Spitze. Es ist das Symbol der zionistischen Weltherrschaft. Die Stufen stellen vier „offene“ und andere geheime Gesellschaften dar, dahinter gibt es ein „Parlament der 300“ und 33 Rabbinerparlamente, und dahinter noch andere, unsichtbare Lenker. Sie regieren die Welt über die kapitalistische Weltordnung.”

(Erdogans politischer Ziehvater Erbakan)

Putins Marinebasis und Erdogans Raketen

Dezember 25, 2012

Der Anteil der Sunniten beträgt in Syrien etwa 75 % und Syrien ist von lauter Staaten mit sunnitischen Mehrheiten umgeben. Selbst in Libyen, das nicht von einer religiösen Minderheit regiert wurde und dessen Diktator mittlerweile ein gutes Verhältnis zum Westen entwickelt hatte, bedeutete die arabische Revolution für das alte Regime das Ende .

Für die alawitischen und christlichen Minderheiten in Syrien wäre ein Machtwechsel zwar in jedem Fall bitter gewesen. Wäre der Sturz des altes Regimes jedoch wie in Libyen schnell vollstreckt worden, hätte es im post-revolutionären Syrien trotzdem eine Zukunft für Assads ehemalige Regime-Stützen geben können.

Durch die Einmischung Russlands und des Iran und die Nichteinmischung des Westens ist eine Bürgerkriegs-Situation entstanden, in der es für die Christen und Alewiten in einem geeinten Syrien endgültig keine Zukunft mehr geben kann.

Die einzige Chance besteht in der Gründung eines Alawitenstaates am Mittelmeer, der vollkommen von Russland abhängig wäre. Russland könnte so seinen (einzigen) Marine-Stützpunkt im Mittelmeer massiv ausbauen. Russland wird damit wohl auch durchkommen, da es dabei auch um das Schikal von Zehntausenden Christen geht, die auch der Westen nicht der Rachsucht der sunnitischen Mehrheit überlassen wird wollen.

Wenn der syrische Staat zerfällt, werden natürlich auch die Kurden versuchen, einen Anteil zu erhalten. Dies ist wohl auch der Grund, warum Erdogan die Patriot-Raketen so dringend benötigt, denn eine kurdische Souveränität an der syrisch-türkischen Grenze würde natürlich auch die Souveränitätsbestrebungen der Kurden in der Türkei beflügeln. Durch die Patriot-Raketen könnte Erdogan sie wesentlich leichter zunichte machen. Die angebliche Gefahr einer militärischen Bedrohung durch das ohnehin massiv geschwächte Assad-Regime ist daher nur ein Vorwand, um sich gegen die Kurden in eine gute militärische Position zu bringen.

Da die Kurden keine Lobby haben, wird auch Erdogan damit durchkommen, und die Kurden werden am Ende wohl wieder einmal übrig bleiben.

Auch die linken Antiimperialisten werden sofort wieder aufhören, sich über den “Kriegstreiber” Erdogan zu empören, sobald sie merken, dass seine Raketen nicht gegen den “Antiimperialisten” Assad, sondern gegen die Kurden gerichtet sind…

…obwohl gerade die Kurden die einzigen Linken in der Region sind.

Die Verschwörungstheorie frisst ihre Kinder

November 23, 2012

Solange Erdogan ein Verbündeter im “Kampf gegen das Imperium” war, störte es Elsässer nicht, dass er hunderte Journalisten wegen einer angeblichen Verschwörung anklagen ließ.

Damals genoß Erdogan bei Elsässer noch wie alle anderen islamistischen, rechtsextremen oder linksextremen “Volksherrscher” automatisch den “Demokraten-Status”, egal wie undemokratisch er sich benahm:

Heute verlauft die Hauptfront zwischen den Unterstützern des Imperiums einerseits und den Gegnern des Imperiums; auf beiden Seiten der Frontlinie finden sich Linke wie Rechte. Vereinfacht ausgedrückt: Hie Imperialisten, dort Demokraten – das ist die Hauptkampflinie im 21. Jahrhundert.

Demokratie = Volksherrschaft. Das ist dieselbe Hauptkampflinie.

(Jürgen Elsässer)

Seit Erdogan aus Elsässers “Demokraten”-Achse ausgeschert ist, steht es ihm jedoch nicht mehr frei wie andere “Demokraten” bzw. “Volksherrscher” nach Belieben unliebsame Gegner verfolgen zu lassen.

Dass Erdogan ausgerechnet einen der größten türkischen Verschwörungstheoretiker wegen einer angeblichen Verschwörung hat einsperren lassen, ist natürlich eine besonders bittere Ironie des Schiksals:

Soner Yalcin sitzt in Erdogans Gefängnis, weil er die Wahrheit über das Gladio-Terrornetzwerk in der Türkei weiß. Von Jürgen Elsässer.

Bis gestern kannte ich Soner Yalcin nicht. Seit heute ist er mein Bruder.

Am heutigen 16. November beginnt sein Prozess, seit bald zwei Jahren sitzt er im Gefängnis. Für nichts, was strafwürdig ist. Nur, weil er zu viel weiß und darüber geschrieben hat.

(Jürgen Elsässer)

Falls auch in Deutschland eine “Demokratie”, wie sie sich Elsässer wünscht, an die Macht gelangen sollte, könnte Elsässer ein ähnliches Schicksal drohen.

So wie es dem türkischen Verschwörungstheoretiker nichts nützt, dass er einer derjenigen war, die dafür gesorgt haben, dass unbeweisbare Verschwörungstheorien als besonders strafenswert angesehen werden, könnte Elsässer ebenso von einem deutschen (zwar antiamerikanischen, aber vielleicht trotzdem nicht immer Elsässers Linie folgenden) Volksherrscher mit den zuvor von Elsässer selbst populär gemachten Verschwörungstheorien, die man praktischerweise nicht beweisen muss, da sie unbeweisbar sind, abgestraft werden, falls der Hofnarr dem Volksherrscher einmal lästig werden sollte.

Ein antiimperialistischer Held auf Abwegen

Oktober 6, 2012

Als sich der Islamist Erdogan für die palästinensischen Islamisten stark machte, wurde er zum antiimperialistischen Helden erklärt:

“Bravo Erdogan, Bravo Paech!”

Ebenfalls ausgezeichnet war die Stellungnahme Erdogans gestern. Der türkische Premier fand die notwendigen klaren Worte. Egal wie man über seine Innen- und Europapolitik denkt: Im Nahen Osten ist er derzeit der Garant des Friedens und des Ausgleichs. Ihm ist es zum großen Teil zu verdanken, dass Israel plus USA den Iran bisher nicht angegriffen haben.

(Jürgen Elsässer)

Dass der sunnitische Islamist Erdogan im syrischen Bürgerkrieg Partei für die sunnitischen Islamisten ergreift, kann hingegen nur mit einer zionistisch-imperialistischen Weltverschwörung erklärt werden:

“USA und Israel stehen kurz vor einem strategischen Sieg”

Der großtürkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan verkündete am Freitag, die Türkei sei von einem Krieg gegen Syrien “nicht mehr weit entfernt.”

Die USA und Israel stehen damit kurz vor einem strategischen Sieg. Der strategische Sieg ist erreicht, wenn es zu einem Krieg zwischen Syrien und der Türkei kommt. Wer bei dem Krieg gewinnt, ist für die USA und Israel ziemlich egal. Für sie ist es bloß wichtig, dass anti-zionistische Muslime in Massen andere Muslime massakrieren und der Krieg möglichst lange dauert und möglichst blutig ist.

(Mein Parteibuch)

Allerdings waren es genau jene “Muslime, die Muslime massakrieren”, die man 2004 bis 2007 als Helden des antiimperialistischen irakischen Widerstands gefeiert hatte:

“Der irakische Widerstand als globaler antiimperialistischer Pol”

Und seltsamerweise hielt sich die antiimperialistische Freude über die Befriedung des Iraks ab September 2007 sehr in Grenzen.

Wußten die Antiimperialisten damals noch nicht, dass die Fortsetzung der Gewalt eigentlich im Interesse von USA und Israel gelegen wäre?

Bush wußte es auf jeden Fall auch nicht, da er sonst nicht den Surge gegen den Willen des Senats durchgesetzt hätte.

Türkei ruft nach der Weltpolizei

September 8, 2012

Jetzt soll Obama, wenn es nach Erdogan geht, auf einmal doch wieder Weltpolizei spielen.

Dasselbe konnte man auch am Balkan beobachten.

Gerade wenn es keine klaren amerikanischen Interessen gibt, soll die USA gefälligst einschreiten.

Doch trotz der Parteinahme des Westens für die muslimischen Bosnier und Kosovaren hatten weite Teile der islamischen Welt anschließend auf 9/11 mit Schadenfreude reagiert.

Erdogan als Beschützer der Meinungsfreiheit?

Januar 24, 2012

Paris – Die Türkei hat die Verabschiedung des Völkermordgesetzes in Frankreich scharf verurteilt. “Das ist ganz klar ein Massaker an der Meinungsfreiheit”, sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag vor Politikern seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP.

Die Meinungsfreiheit gilt zu Recht als eines der höchsten Güter unseres politischen Systems.

Selbst die Holocaustleugung (die wohl widerlichste Art der Geschichtsverfälschung) wird in den USA und GB daher vom Recht auf Meinungsfreiheit umfasst.

Auch wer den Genozid an den Armeniern leugnet, sollte als Ignorant geächtet, aber nicht für seine falsche Ansicht bestraft werden. 

Dabei steht es jedoch Erdogan & Co wohl am wenigsten zu, das Recht auf Meinungsfreiheit einzufordern.

Während man in den USA der eigenen Regierung ungestraft vorwerfen darf, für das schlimmste Verbrechen der amerikanischen Geschichte verantwortlich zu sein, werden türkische Journalisten, welche die offizielle Version der “Ergenekon-Verschwörung” in Zweifel ziehen, vom AKP-Regime gerichtlich verfolgt.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/22/vorbild-erdogan/

Indem man – wenn auch aus noch so hehren Motiven – das Recht auf Meinungsfreiheit einschränkt, stellt man sich auf dieselbe Stufe eines Erdogans.

Die in Deutschland strafbare Holocaustleugnung bietet Ahmadinejad die Möglichkeit “den Westen” als “doppelmoralisch” darzustellen.

Wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die verschiedenen Holocaustleugner behandelt werden, hat er sogar Recht:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/29/leugner-der-holocaustleugnung/

Auch wenn es sich dabei nicht um den “Westen”, sondern lediglich um Deutschland und Österreich handelt.

“Unverhältnismäßige Maßnahmen”

Dezember 29, 2011

Als sich die Israelis gegen ein ungesetzliches Eindringen in ihre Hoheitsgewässer zur Wehr setzen mussten, regte sich Erdogan über die “Unverhältnismäßigkeit” der israelischen Maßnahmen auf.

Wie hätte wohl Erdogan an Stelle der Israelis reagiert?

Um kurdischen “Schmugglern” das Handwerk zu legen, hat er gerade ein ganzes Dorf bombardieren lassen:

Ankara – Bei einem Luftangriff der türkischen Armee im Grenzgebiet zum Irak sind zwischen 20 und 35 Menschen getötet worden.

Dorfbewohner berichteten der Nachrichtenagentur Dogan dagegen, es habe sich bei den Opfern um Schmuggler gehandelt, die mit Maultieren Dieselkraftstoff beförderten. Der Angriff habe sich in der Nacht zum Donnerstag beim Dorf Ortasu im Landkreis Uludere in der Provinz Sirnak im Südosten der Türkei ereignet.


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