Solange es nur die Kinder der “Unterklasse” betraf, wurden jene Ängste vom jugendlich-urban-progressiven Falter als kleinbürgerliche “Nazi-Kacke” angeprangert.
Solange es nur die Kinder der “Unterklasse” betraf, wurden jene Ängste vom jugendlich-urban-progressiven Falter als kleinbürgerliche “Nazi-Kacke” angeprangert.

Spektuläre Kriminalfälle, die einen politischen Hintergrund vermuten lassen, beflügeln immer wieder die Phantasien diverser Verschwörungstheoretiker.
Daher sind “neue Erkenntnisse” wahrheitssuchender Einzelkämpfer immer mit großer Vorsicht zu genießen.
Hier geht es jedoch nicht um eine der üblichen Verschwörungstheorien, bei denen Regierung, Geheimdienst, Justiz oder gar das halbe Land Kärnten mit dem Mossad unter einer Decke stecken sollen, sondern um einen möglichen Beteiligten, auf den das ursprüngliche Täterprofil erstaunlich gut gepasst hätte.
Sollte sich herausstellen, dass Franz Fuchs und Braun Kontakt zueinander gehabt hatten, erscheint mir eine Mittäterschaft sogar recht wahrscheinlich.
Falls dies hingegen nicht der Fall war, wäre es zumindest möglich, dass Fuchs Brauns Publikationen kannte und durch diese inspiriert worden war.
Das würde auch die Ähnlichkeit in der Ausdrucksweise erklären.
Der Falter hat die Politische Unkorrektheit für sich entdeckt:
Da eine kritische Islam-Studie – dort eine Schelte für den Vorsitzenden der israelitischen Kultusgemeinde.
…und hier die Verteidigung des Rechts auf Meinungsfreiheit für den Verfasser der Holocaust-Industrie:

Ich bin auch der Ansicht, dass das Recht auf Meinungsfreiheit (im Rahmen der Gesetze) allen zustehen muss.
Norman Finkelstein vom Vorwurf der Holocaust-Relativierung freizusprechen, zeugt jedoch von schwerer journalistischer Inkompetenz:
Finkelsteins Argumente werden nicht einfach von “Rechten” (Rechte und Rechtsextreme sind für den auf der “korrekten” linken Seite stehenden Falter dasselbe) “aufgegriffen”. Finkelstein kooperiert aktiv mit Protagonisten, die eine noch größere Gefahr als unsere Honsiks darstellen.
Wenn Finkelstein kein Holocaust-Relativierer ist, dann gibt es keinen Holocaust-Relativismus.
Und als Draufgabe das hier:

In einer italienischen Fabel nehmen die Dorfbewohner den Warnruf eines jungen Schäfers, der aus Jux zu oft vor dem bösen Wolf gewarnt hatte, nicht mehr ernst…
Hier ist es noch schlimmer. Der Schäfer namens “Falter” kann den “bösen rechten Wolf”, vor dem er so oft gewarnt hatte, nicht erkennen, wenn er vor ihm steht.
Anders ist es nicht zu erklären, warum man ausgerechnet jetzt, wo sogar Bundeskanzler Faymann zu Recht aufgeschreckt ist, mit solchen Verharmlosungen daherkommt.