Posts Tagged ‘FPÖ’

Abschied vom rechtsextremen Eck?

April 8, 2014

Mölzer ist wie Kewil nicht auf den Mund gefallen.

Hinter seiner teilweise brillanten Rhetorik steckt jedoch genau dasselbe falsche Verständnis von “Politischer Inkorrektheit” wie bei Kewil.

Beiden geht in erster Linie darum, endlich wieder “Neger” sagen zu dürfen.

Ich bin zwar grundsätzlich gegen die Strafbarkeit von Meinungen, egal ob es sich dabei um rassistische Äußerungen oder sogar die Holocaust-Leugnung handelt.

In einer zivilisierten politischen Kultur hat “Negerkonglomerat” jedoch nichts verloren und Strache hat Mölzer daher völlig zu Recht von der Kandidatenliste für die EU-Wahl gestrichen.

Wenn man auf Leute wie Mölzer oder Kewil setzt, braucht man sich nicht zu beschweren, wenn man ständig in die rechtsextreme Ecke gestellt wird.

Darauf zu verzichten, von Negerkonglomeraten zu sprechen, ist wohl lediglich für Rechtsextreme ein Problem.

An Politischer Korrektheit ist nicht die Ächtung von rassistischen Äußerungen das Problem, sondern das Verbot, die Wahrheit zu sagen.

Strache hat einen ersten Schritt gesetzt, um sich vom Kewilismus in seiner Partei zu trennen, und zu einer wählbaren politischen Kraft zu werden.

Ein Schritt, der bei PI-NEWS leider noch aussteht.

Dabei war PI-NEWS schon einmal viel weiter als die FPÖ.

Politisch unkorrekte Reflexe

März 29, 2014

SPÖ, Grüne und ORF regen sich maßlos über das Wort „Negerkonglomerat“ auf, das vor Monaten ein freiheitlicher EU-Mandatar in einer Diskussion verwendet hat. Da ich nicht einmal genau weiß, was ein Negerkonglomerat ist, hat es mich überhaupt nicht aufgeregt.

(Andreas Unterberger)

Was ein “Negerkonglomerat” ist, weiß jeder Idiot.

Es ist ein Ausdruck, der in einer zivilisierten politischen Debatte zu Recht nichts verloren hat.

Offensichtlich entwickelt man gegen politische Korrektheit politisch unkorrekte Reflexe, selbst wenn die politische Korrektheit manchmal durchaus ihre Berechtigung hat.

Dass es nicht korrekt ist, gegen Minderheiten zu hetzen, ist ein politischer Grundkonsens jeder zivilisierten Gesellschaft.

Zunehmend wurde jedoch „politisch korrekt“ mit „politisch links“ gleichgesetzt.

Das Gebot, nicht auf Minderheiten zu hetzen, wurde um das Gebot ergänzt, keine unvorteilhaften Tatsachen über Minderheiten zu verbreiten.

Ermordete Roma zu verhöhnen, hätte schon immer gegen die politische Korrektheit verstoßen. Heute verstößt es gegen die politische Korrektheit, die ethnische Herkunft von kriminellen Roma in einem Zeitungsartikel zu erwähnen.

Jene reflexhafte politische Korrektheit wird zu Recht in Frage gestellt.

Man sollte sich jedoch davor hüten, selbst nur noch reflexhaft politisch unkorrekt zu reagieren.

Der Große Vaterländische Anschluss

März 12, 2014

Wer auf der Krim nicht für Putin stimmt, wählt Hitler:

Krim

Als Wahlbeobachter wünscht sich Putin die österreichische FPÖ, die Putin auch schon bei der Tschetschenien-Wahl (99 % für Putin bei 99 % Wahlbeteiligung) ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt hatte.

Schließlich sind wir Österreicher bei Anschlüssen große Experten.

Susanne, Yasser und Ozman

Januar 11, 2014

Die beiden Scharia-Gangsta-Deppen aus Graz haben nun etwas mit der Islam-feindlichen FPÖ-Politikerin gemeinsam.

Sie wurden von der Grazer Justiz zu Märtyrern der Meinungsfreiheit gemacht:

“Antijüdische Propaganda”: Rapper in Graz verurteilt

Geld- und bedingte Haftstrafe für die Angeklagten – Staatsanwalt und Verteidiger liefern sich scharfe Auseinandersetzung.

(Kurier)

Zumal die Haftstrafe nur bedingt ist, tut das Urteil den Gangsta-Deppen ohnehin nicht wirklich weh, trotzdem können sie sich nun als Verfolgte des “von Zionisten beherrschten Westens” aufspielen.

Sie wegen eines Liedes zu verurteilen, das Meinungen ihres Milieus widerspiegelt, wird leider nichts an der Verbreitung jener Meinungen ändern.

Es führt zwar dazu, dass jene Meinungen (zumindest vorübergehend) außerhalb des Milieus nicht mehr ausgesprochen werden, jedoch innerhalb des Milieus um so verfestigter werden.

Statt einzelne zu verurteilen, sollte man sich der Realität stellen, dass Antisemitismus unter islamischen Zuwanderern verbreiteter ist als in der Partei der gerichtlich verurteilten “Hetzerin” Susanne Winter.

Durch das Urteil wird jenes Problem (so wie viele andere Probleme, die mit der islamischen Zuwanderung zusammenhängen) lediglich unter den Teppich gekehrt…

…wovon letztlich die “Hetzer” wie Susanne Winter profitieren können, indem sie die Probleme dann doch hervorkramen.

EU begünstigt die Türkei (und die FPÖ)

April 23, 2012

Wien – Der Spruch des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg ist mehr als fünf Monate alt, doch erst jetzt sorgt er für Aufregung. Denn was das höchste EU-Gericht am 15. November 2011 im Fall des in Oberösterreich lebenden Türken Murat Dereci erkannt hat, führt dazu, dass Türken, die mit Österreichern verheiratet sind, sowie Kinder aus solchen Verbindungen (wenn sie einen türkischen Pass haben), von einer ganzen Reihe strenger Fremdenrechtsbestimmungen befreit sind. Für den Fall, dass sie nach Österreich ziehen wollen.

Für sie ab sofort gestrichen sind Deutschlernpflichten und die Integrationsvereinbarung, der Nachweis eines gesicherten Einkommens, einer passenden Unterkunft und einer Sozialversicherung, die Altersgrenze von 21 Jahren, wenn sie als Ehepartner einreisen wollen, sowie das Gebot, ihren Antrag auf Aufenthalt nicht in Österreich, sondern von außerhalb zu stellen.

Wer nicht aus ideologischen Gründen die Augen verschließt, muss mitbekommen, dass es in Österreich ein Problem mit einer türkisch-islamistischen Parallelgesellschaft gibt.

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Rechtsruck als Vorbote des linken Endsiegs?

März 30, 2012

Straches FPÖ liegt in aktuellen Umfragen in Führung.

Österreichs marxistischer Paradejournalist will sich jedoch weiterhin lieber mit der “verkommenen und unkultivierten Mitte” auseinandersetzen:

Die Demokratie zu verteidigen, gilt es ebenso – wahrscheinlich jedoch weniger gegen einen Vormarsch der Rechten als gegen die Indolenz und Verkommenheit, gegen den haltlosen Opportunismus und die Unkultiviertheit der politischen Mitte.

http://www.profil.at/articles/1211/572/322325/georg-hoffmann-ostenhof-der-rechtsruck

Statt Vetreter der Mitte – wie den Sozialdemokraten Sarrazin, den Konservativen Sarkozy oder den Liberalen Wilders – ständig in die rechtsextreme Ecke zu stellen, sollte man lieber froh sein, dass in jenen Ländern im Gegensatz zu Österreich keine (in weiten Teilen) tatsächlich rechtsextreme Partei zu einem wesentlichen politischen Machtfaktor geworden ist.

Die “Gefahr von rechts” wird von den linken Meinungsmachern jedoch nur solange beschworen, solange man damit der politischen Mitte ein schlechtes Gewissen einreden kann.

Sobald tatsächlich ein gefährlicher Rechtsruck droht, redet man sich ein, dass darauf als Gegenreaktion bald der ersehnte Linksruck folgen werde.

Darauf hatten schon die Genossen der KPD fest vertraut:

Auf dem 12. Parteitag der KPD im Juni 1929 polemisierte Thälmann gegen die deutsche Sozialdemokratie „als den aktivsten Vorkämpfer des deutschen Imperialismus und seiner Kriegspolitik gegen die Sowjetunion“.

Dagegen bezeichnete die KPD-Führung den Nationalsozialismus noch wenige Monate vor dessen Machtübernahme öffentlich als lediglich sekundäre Randerscheinung in der Endphase der kapitalistischen Entwicklung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands

Immerhin hatten die deutschen Genossen nach 12 bitteren Jahren dann doch noch ihren Anteil abbekommen.

Die iranischen Genossen warten hingegen immer noch darauf, für ihre revolutionären Mühen entlohnt zu werden:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/02/17/georg-hoffmann-ostenhof-und-die-demokratische-volksrevolution/

Wahlergebnisse in Demokraturen

März 5, 2012

Im früheren Kriegsgebiet Tschetschenien stimmten 99,76 Prozent der Wahlberechtigten für Putin, bei einer Wahlbeteiligung von 99,61 Prozent.

„Das ist ein richtiges Fest“, sagte Ramsan Kadyrow. „Anders kann man das Geschehene nicht abzeichnen. Die Menschen gehen familienweise, sie nehmen auch ihre Kinder mit. Das Volk verbindet mit den Wahlergebnissen seine Zukunft und die Zukunft des Landes. Wir freuen uns über so eine politische Reife und bürgerliches Engagement“

http://german.ruvr.ru/2012_03_04/67508731/

Solch eine “Vorstellung” von „politischer Reife“ und „bürgerlichem Engagement“ hat man wohl seit der österreichischen “Volksabstimmung” für den Anschluß an Hitler-Deutschland nicht mehr erlebt.

Hitler wurde zwar auch von vielen Österreichern bejubelt.

Allerdings zu einem Zeitpunkt, als er das Land noch nicht ins Kriegs-Chaos gestürzt hatte.

Ob vielen Tschetschenen nach zwei brutalen Kriegen gegen ihr Land noch zum Feiern zumute sein konnte, sei dahingestellt.

Doch wenn Kadyrow seinem Wahlvolk befiehlt, zu feiern, ist es wohl besser, zu gehorchen:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/01/23/mord-unter-tschetschenen/

Kadyrow pflegt eine Form von Machtausübung, mit der sich die FPÖ voll identifizieren kann:

„Wir waren einer Meinung“, sagte Gudenus. „Der überwiegende Großteil der Asylanten sind Wirtschaftsflüchtlinge. Und wir konnten uns selbst überzeugen, dass keine Verfolgung seitens Kadyrows vorliegt.“ Daher „würden wir uns über eine Kooperation mit Tschetschenien freuen“, wird Johannes Hübner auf Kadyrows Website zitiert.

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/730447/Gudenus_Geheime-FPOeMission-nach-Tschetschenien

…weckt sie doch viele Erinnerungen an die “gute alte Zeit”, als man bei “Abstimmungen” ebenfalls 99 % der Wählerstimmen für sich verbuchen konnte.

Mein rechter Besucher und mein linker Stalker

Februar 8, 2012

Meine zwei “Lieblinge” haben sich nun endlich gefunden:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/02/06/die-schmeisfliegen-des-dschihad/#comments

Mein “Besucher”, der zwar ein rechter Dikaturenversteher ist, sich jedoch auch gerne von linken Verschwörungstheorien inspirieren lässt:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/08/intellektuelles-niveau-und-meinungssuff/

…und “Aron Speiber”, mein linker Stalker, der alle, die politisch rechts von ihm stehen, als „rechtsextreme Rassisten“ diffamiert:

http://aronspeiber.wordpress.com/2012/01/20/beweis-durch-behauptung/

…und zwar insbesondere dann, wenn diese „rechtsextremen Rassisten“ anders als der „Besucher“ nichts mit Diktaturen oder totalitären Ideologien am Hut haben, sondern eine tatsächlich rechtsextreme Ideologie namens Islamismus kritisieren.

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“Schlemihl” Muzicant

Januar 26, 2012

Rechtextremismus konnte noch nie erfolgreich durch linksextremen Terror bekämpft werden.

Jener wird dadurch höchstens verstärkt.

Obwohl schon im vorhinein klar ist, dass die Demonstration gegen den Korporationsball für Gewaltexzesse mißbraucht werden wird, glaubt Ariel Muzicant, sich daran beteiligen zu müssen.

http://derstandard.at/1326503716971/WKR-Ball-Behoerden-befuerchten-Ausschreitungen-IKG-beruhigt

Wenn absehbar wäre, dass eine Anti-Moschee-Demo für Pogrome gegen türkische Geschäfte genutzt werden soll, würde es wohl auch nicht ausreichen, sich in Lippenbekenntnissen davon zu distanzieren.

Würde die FPÖ trotzdem mitmarschieren, müsste sie sich die rechtsextreme Gewalt wohl zu Recht zurechnen lassen.

Wenn es den friedlichen Demonstranten ernst mit ihrer “Distanzierung von der Gewalt” wäre, so könnten sie die Demo an einen anderen Ort verlegen, sodass eine Teilnahme für Krawallsuchende unattraktiv wäre bzw. die Gewalttäter ohne „friedliche Masse“, in der sie untertauchen können, unterwegs wären.

Bei so einer tatsächlich friedlichen Demo wäre auch ich dabei, da Muzicants Kritik an dem rechtsextremen Spektakel von mir inhaltlich durchaus geteilt wird.

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“Als Schlemihl nach Tripolis ging”

Juli 17, 2011

Einem Tyrannen, der kurz vor seinem Abgang steht, und von dem daher wohl kaum mehr etwas zu holen sein wird, Solidaritätsbesuche abzustatten, ist nicht nur ekelhaft, sondern auch ziemlich dämlich.

Straches Gesandter war ausgerechnet der jüdische Gemeinderat David Lasar, ein (r)echter Schlemihl.

Doch wer keine Probleme damit hat, für eine Partei zu kandidieren, in der Typen wie Andreas Mölzer immer noch den Ton angeben, dem stört es offensichtlich auch nicht, dem größten Förderer der PFLP, deren Terror unzähligen Juden das Leben gekostet hatte, den Arsch zu küssen.


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