Posts Tagged ‘Hamas’

In einer idealen Welt

Februar 23, 2010

In einer idealen Welt hätten die Behörden der Emirate den Hamas-Terroristen festgegenommen, um ihn an Israel auszuliefern.

Al Qaida-Terroristen hätten in keinem Land einen sicheren Hafen und würden überall gnadenlos von Polizei und Rechtsstaat gejagt werden.

Doch bis dahin müssen international agierende Terroristen auch weiterhin mit unschönen Mitteln wie Geheimdienst-Attentaten oder Gitmo, dessen Schließung Obama jetzt immer weiter hinauszögert, bekämpft werden.

(Obama, als er beschloss, Guantanamo bis Jänner 2010 zu schließen)

Gudrun Harrers Binsenweisheiten

Januar 7, 2009

Israel und die islamistischen Geister

Eine alte Kontroverse lebt in den Diskussionen über den Gaza-Krieg wieder auf: die Rolle Israels bei der Gründung der Hamas – In Wahrheit ein Streit um des Kaisers Bart

Wenn israelische Offizielle die Behauptung zurückweisen, Israel hätte bei der Gründung der Hamas die Finger im Spiel gehabt, dann sagen sie die Wahrheit. Ebenso lügen diejenigen nicht, die behaupten, Israel sei mitbeteiligt gewesen an deren Aufstieg. Es ist, wie so oft in der Nahost-Geschichte, ein Streit um des Kaisers Bart.

Als Scheich Ahmed Yassin 1987 die Harakat al-Muqawama al-Islamiya (Islamische Widerstandsbewegung, das Akronym Hamas bedeutet auch “Eifer” ) gründete, ideologisch ein Ableger der ägyptischen Muslimbruderschaft, da war die Sache den Israelis tatsächlich nicht mehr geheuer. In einem Flugblatt, auf dem der Name Hamas zum ersten Mal auftauchte, wurde Israel der Unterwanderung der palästinensischen Jugend beschuldigt – und da war schon was dran.

Dass Israel dem Aufkommen von islamistischen Aktivitäten in den Palästinensergebieten in den 1970er-Jahren freundlich gegenüberstand, ist eine Binsenweisheit: Ihre Stärkung sollte auf Kosten der PLO von Yassir Arafat gehen. Ein Streitfall ist das Ausmaß der Unterstützung, aber man muss wohl Analysten vom Stand eines Anthony Cordesman vom CSIS (Center for Strategic and International Studies) in Washington vertrauen, der von “direkter” israelischer Hilfe, inklusive Geld, für Yassins Islamisten spricht.

Für die israelische Militärverwaltung war die Förderung der Islamisten, die durch ihre Sozialarbeit großen Zulauf hatten, leicht zu bewerkstelligen – und ihnen wurde auch erlaubt, Unterstützung von außen anzunehmen: eine Einladung an Saudi-Arabien und andere islamistische Organisationen, die mit dem linken säkularen Nationalismus eines Arafat nichts am Hut hatten.

Außer “Divide et impera” hatte Israel jedoch noch einen Vorteil vom freundschaftlichen Umgang: Zugang zu Informationen durch Infiltration durch Kollaborateure. Dem schob Yassin 1987 durch die Neuorganisierung einen Riegel vor. Und in den 1990ern begannen die Angriffe auf Israel.
Bei alldem: Die Behauptung, dass Israel die islamistische Bewegung “geschaffen” hätte, bleibt Unsinn. So etwas wäre nach der arabischen Niederlage 1967 nicht notwendig gewesen, die Islamisierung brach buchstäblich über Nacht aus – übrigens mit einem gleichzeitigen Aufstieg der Nationalreligiösen auf israelischer Seite.
1979 war dann die Islamische Revolution im Iran eine große Inspiration für alle islamistischen Bewegungen, obwohl keiner der Sunniten den Schiiten Khomeini als “islamischen Führer” akzeptiert hätte (gerade jetzt probieren es die Iraner wieder, zum Ärger vieler Sunniten).

Die Hamas wäre gar nicht mehr auf israelische Hilfe – abgesehen vom Umdenken dort – angewiesen gewesen. Ein im Irak 2003 sichergestellter Geheimdienstreport von 1998 berichtet, dass die Hamas von Teheran zu der Zeit 15 Millionen Dollar pro Monat und praktische Hilfe bekam. Nun waren, wie wir wissen, die Iraker damals auch nicht mehr die professionellsten Spooks, aber im Prinzip wird es schon gestimmt haben. Dazu kam weiter Unterstützung diverser Araber. (Gudrun Harrer/DER STANDARD Printausgabe, 7. Jänner 2009)

Nach Gudrun Harrers Ansicht ist es eine „Binsenweisheit“, dass Israel dem Aufkommen islamistischer Aktivitäten unter den Palästinensern freundlich gegenüberstand.

Laut Wictionary eine “allgemein bekannte Tatsache” also!

Dank der Verwendung dieser Prämisse kann sie sich anschließend als Verteidigerin Israels darstellen, und relativiert ihre Unterstellungen ein wenig. (nämlich nicht gegründet, sondern nur gefördert habe Israel die Hamas – und außerdem hätten das auch andere Länder, im 5. Absatz kommt sogar der Iran vor)

Der Unterschied zu den Aussagen gewisser Personen, die nicht müde werden, zu behaupten, dass eigentlich die Juden selbst an Hitlers Aufstieg schuld gewesen seien, ist wahrlich nicht mehr groß.

Zum “linken säkularen Nationalismus” eines Arafats kann ich ihr nur empfehlen, sich doch ein wenig mit dessen Mentor zu beschäftigen.

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Friedensprozess nur Blah Blah?

Dezember 29, 2008

Habe heute mit einem Palästinenser gesprochen, der alles andere als radikal und schon gar kein religiöser Fanatiker ist.

Den Friedensprozess bezeichnete er als Blah Blah

Die für ihn einzige Lösung: die Juden müssen wieder weg (am besten nach Deutschland, Österreich,…)

Mit Sicherheit haben die Militärschläge Israels seine Aussagen beeinflusst, trotzdem hätte er wohl auch zwei Tage vorher kaum andere Ansichten vertreten.

Ich halte den Friedensprozess für kein Blah Blah. Aber man muss sich bewusst sein, dass die andere Seite keinen Frieden will, solange sie glaubt auf voller Länge gewinnen zu können. Diese Hoffnung gibt der Hamas-Islamismus den Palästinensern im Moment – auch den Nichtislamisten.

Frieden konnte Israel immer nur aus einer Position der Stärke erreichen. Das war in Israels 60jähriger Geschichte immer schon so.

Ägypten, Syrien, Jordanien und später die PLO mussten ihre Erfahrungen mit dem Überlebenswillen des Judenstaats machen. Erst danach konnte halbwegs Friede herrschen.

Solange Israel den Willen hat, zu bestehen, wird man auch Gegner wie die Hisbollah, die Hamas und die hinter ihnen stehenden Muslimbrüder und Ölmullahs niederringen können.

Ob die Welt Israel dafür hasst spielt zwar eine große Rolle – ohne Unterstützung wird es verdammt schwierig werden. Leider gibt es keine Garantie, dass die USA für immer loyal bleiben werden. Von Europa (wohin orientalische Judenfeinde wie Ahmadinejad die Juden zurückschicken wollen) darf man sich ohnehin nichts erwarten.

Wichtiger ist es jedoch, auf die eigene Kraft zu vertrauen. Israel ist trotz aller Bedrohung der erfolgreichste Staat (Grundrechte, Demokratie, Ökonomie) der ganzen Region.

Dafür lohnt es sich weiterzukämpfen. Und Israel kann kämpfen – mit der besten Armee der Welt.

In Europa genießt man den Luxus, nicht mehr zu wissen, was es heißt ohne diese Werte und Errungenschaften leben zu müssen. Folglich können wir auch nicht mehr nachvollziehen, wozu man diese überhaupt verteidigen sollte.

Frauen und Kinder zuerst

Dezember 27, 2008

Warum kündigt Israel normalerweise seine Angriffe an?

Damit der Gegenseite die Möglichkeit eingeräumt wird, unbeteiligte Zivilisten wie Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen.

Israel hat diesmal früher als erwartet zugeschlagen. Die Operation war vergleichsweise massiv. Trotzdem lesen wir anders als gewohnt wenig von zivilen Opfern. Bislang gibt es auch noch keine Pallywood Bilder von getöteten Kindern.

Sich auf einen Angriff vorzubereiten, heißt bei der Hamas offenbar nicht, Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen, sondern diese strategisch zu platzieren.

Alles bloß Einbildung

Dezember 26, 2008

Die ständigen Angriffe auf Israel durch die beiden iranischen Terror Outlets Hamas und Hisbollah werden von den MSM gerne ignoriert. Erst wenn Israel zurückschlägt, wird es interessant, zu berichten.

Noch schlimmer als die Medien sind aber oftmals deren Konsumenten. In diversen Kommentarbereichen kann man immer wieder Aussagen finden, die Sympathie für die palästinensischen Terroristen bekunden und dabei gleichzeitig ihre Taten leugnen oder zumindest relativieren (ähnlich wie bei Al Qaida und 9/11)

Der Iran will ja auch nicht Israel vernichten, sondern nur einen Regimewechsel, also lediglich eine andere Regierungsform. Das versichern uns zumindest die Übersetzungsexperten der deutschen Qualitätsmedien.

Wüßte aber gerne, was den Ölmullahs so vorschwebt – vielleicht ein fundamentalistischer Gottesstaat nach eigenem Vorbild - also eine Art Rabbiner-Regime – oder wohl doch lieber was ganz ohne Juden?

Brief eines palästinensischen Muslimen an den Weihnachtsmann – und dessen Antwort

Dezember 25, 2008

Lieber Weihnachtsmann!

Hier ist eine ungewöhnliche Bitte für jemand der ein Muslime ist, aber ich habe einiges auf dem Herzen.

Könntest du bitte in Palästina vorbeischauen, und speziell zu einem Ort in diesem Jahr gehen, der Gaza genannt wird. Es ist nicht weit von Bethlehem entfernt, den Geburtsort von Jesus, welcher “der Grund ist für die Festtage”. Es gibt dort 1.5 Millionen Menschen, die in Gaza am verhungern sind und die aus der Luft, dem Meer und dem Land seit drei Jahren eingekesselt sind. Du wirst fragen, was ist der Grund dafür? Diese Menschen wollten frei sein und unabhängig, genau wie ihr in Amerika.

Über 51 Prozent der Bevölkerung sind unter 15 Jahre. Unter diesen Leuten gibt es auch 3’000 Christen. Statistisch gesehen sollte es ungefähr 1’500 christliche Kinder geben, die keine fröhliche Weihnachten erleben werden, wegen dem Mangel an Grundbedürfnisse um zu überleben, wie Lebensmittel, Wasser, Brennstoff und Medizin. Die Tiere sind in noch einem schlimmeren Zustand wie die Menschen in Gaza. Es gibt kein Grass oder Futter mehr in Gaza. Eltern wie auch Kinder sterben täglich, weil sie keine medizinische Versorgung bekommen, weder innerhalb noch ausserhalb Gaza, wegen der Blockade. Die UNO ist nicht mehr in der Lage, die Lebensmittel zu liefern, wegen der Schliessung der Grenzen und warnt for einer bevorstehenden humanitären Katastrophe.

Die Kinder in Gaza brauchen kein Spielzeug oder Videospiele, so wie in anderen Teilen der “christlichen” Welt, deshalb schlage ich folgendes vor:

Babynahrung, Wasserflaschen, Kerzen, Vitamintabletten (ich hörte viele leiden unter Unterernährung), Bekleidung und Toilettenartikel, Batterien, Hörgeräte für Kinder, Futtermittel (ich hörte die Tierhandlungen haben ein tolles Angebot, wenn man eins kauft, ist das zweite gratis!)

Fertigrationen (MRE), das gleiche welches auch das Militär verwendet.

Nachspeisen werden nicht benötigt, sind im MRE-Paket enthalten. Aber, wenn es Lebkuchen im Sonderangebot gibt, dann würde ich einige Schachteln mitbringen. Ich bin sicher die Kinder werden es geniessen und darüber jahrelang sprechen.

Vielen Dank im Voraus. Gute Reise. Möge Allah (Gott auf Arabisch) mit dir sein, und wie du sagen würdest; Ho, Ho, Ho.

Hochachtungsvoll

Mahmoud El-Yousseph

 

Lieber Mahmoud!

Meine kleinen Kollegen, die Christkinder schenken den Palästinensern in Gaza ohnehin eine Menge Zeugs – eigentlich so ziemlich alles, was von Dir aufgezählt wurde und natürlich auch reichlich Kohle (nicht den Brennstoff, den ich schlimmen Kindern bringe, sondern natürlich Geld)

Aber Geld ist bekanntlich nicht alles im Leben (schon gar nicht zu Weihnachten)

Allah bzw. seine islamistischen Musterschüler aus Teheran haben den Palästinensern daher noch was viel Wertvolleres geschenkt: Eine Ideologie, die ihnen die Kraft und den Wahnsinn geben soll, bis zum Ende (der Vernichtung Israels und später der gesamten nichtislamischen Zivilisation) weiterzukämpfen.

Bis dahin werden die Christkinder auch weiterhin die Versorgung mit materiellen Gütern übernehmen.

Hochachtungsvoll

Dein Weihnachtsmann

 


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