Mit ‘kewil’ getaggte Beiträge

Abschied vom rechtsextremen Eck?

April 8, 2014

Mölzer ist wie Kewil nicht auf den Mund gefallen.

Hinter seiner teilweise brillanten Rhetorik steckt jedoch genau dasselbe falsche Verständnis von Politischer Inkorrektheit wie bei Kewil.

Beiden geht in erster Linie darum, endlich wieder Neger sagen zu dürfen.

Ich bin zwar grundsätzlich gegen die Strafbarkeit von Meinungen, egal ob es sich dabei um rassistische Äußerungen oder sogar die Holocaust-Leugnung handelt.

In einer zivilisierten politischen Kultur hat “Negerkonglomerat” jedoch nichts verloren und Strache hat Mölzer daher völlig zu Recht von der Kandidatenliste für die EU-Wahl gestrichen.

Wenn man auf Leute wie Mölzer oder Kewil setzt, braucht man sich nicht zu beschweren, wenn man ständig in die rechtsextreme Ecke gestellt wird.

Darauf zu verzichten, von Negerkonglomeraten zu sprechen, ist wohl lediglich für Rechtsextreme ein Problem.

An Politischer Korrektheit ist nicht das Verbot von rassistischen Äußerungen das Problem, sondern das Verbot, die Wahrheit zu sagen.

Strache hat einen ersten Schritt gesetzt, um sich vom Kewilismus in seiner Partei zu trennen, und zu einer wählbaren politischen Kraft zu werden.

Ein Schritt, der bei PI-NEWS leider noch aussteht.

Dabei war PI-NEWS schon einmal viel weiter als die FPÖ.

Kewil entlarvt Israels westlichen Geheimplan

Oktober 26, 2013

Kewil hatte bei pi-news immer wieder Beiträge des Ur-Antideutschen und Verschwörungstheoretikers Jürgen Elsässer veröffentlicht.

Nun ist Kewil endgültig selbst bei der jüdischen Weltverschwörung gelandet:

Mit der Ausrufung einer Regierung für die Region Cyrenaika geht der Staatszerfall Libyens in eine weitere Runde.

Man hat den Eindruck, es gibt einen westlichen Geheimplan, nach dem im ganzen Nahen Osten und in Nordafrika noch mehr Flüchtlinge erzeugt werden müssen und Millionen der Weg nach Europa freigebombt werden soll! Anders ist diese westliche Idiotenpolitik nicht mehr zu begreifen. Oder ist der Zerfall der arabischen Staaten im Interesse Israels?

(pi-news)

Als die arabische Revolution in Tunesien und Ägypten ausbrach, wurde sie von Jürgen Elsässer bejubelt.

Dass sich die arabische Revolution nicht nur gegen Verbündete des Westens, sondern auch gegen antiimperialistische Diktatoren richten könnte, hatte man vor lauter Jubeln nicht bedacht.

Auch Gaddafi selbst hatte den Israelis zu Beginn des “Arabischen Frühlings” eine „Erhebung der arabischen Massen” an den Hals gewünscht.

Stattdessen ist er selbst daran verreckt.

Wer sich ein wenig mit Gaddafis Werdegang beschäftigt hat, sollte eigentlich wissen, dass es gerade um ihn nicht wirklich schade ist.

“Die verlorene Ehre der Beate Zschäpe”

November 18, 2012

Heinrich Böll hatte eine Terroristen-Unterstützerin zum Opfer der bösen Springer-Presse stilisiert.

Pi.news hat mit Frau Zschäpe Ähnliches vor.

Dummerweise ist Frau Zschäpe eine reale Person, deren Rolle man nicht wie bei einer Romanfigur selbst festlegen kann.

Wenn es um Propaganda geht, waren Linksradikale schon immer schlauer als Rechtsradikale, so sehr sich die Kewils auch bemühen, ihren linken Cousins nachzueifern.

V-Leute raus?

November 10, 2012

Vorsitzende von Pro Deutschland hatte versucht, mit “Nazis raus”-Rufen fünf V-Leuten NPD-Leuten den Zugang zur Demo zu verweigern und wurde daraufhin von der Polizei wegen “versuchter Körperverletzung” festgenommen.

(pi.news)

Warum schmeißt man bei pi.news nicht selbst auch alle Nazis raus, wenn es sich dabei ohnehin nur um “V-Leute” handelt?

Solange man nicht darauf verzichten will, die Nazi-Fraktion zu bedienen, ist es ziemlich scheinheilig sich darüber zu beklagen, dass man ständig ins Nazi-Eck gedrängt werde.

Nazis sind bei Verschwörungstheoretikern wie Jürgen Elsässer, auf den Kewil gerne verweist, natürlich immer die armen Opfer einer allmächtigen jüdischen zionistischen Weltverschwörung.

Dabei sind es aktuell nicht irgendwelche Nazi-Lümmeln, die vom Establishment grundlos wie gefährliche Terroristen behandelt werden, sondern proisraelische Islamkritiker wie Tommy Robinson.

Elsässers übliche Unlogik

November 7, 2012

Generalbundesanwalt Harald Range hat nach Informationen des Tagesspiegels die mehrere hundert Seiten umfassende Anklageschrift gegen den “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) jetzt unterschrieben, das Material wird seit Dienstag zusammen mit über 1000 Ordnern voller Ermittlungsakten an das Oberlandesgericht München geschickt. In der Zwischenzeit hat Jürgen Elsässer vom Compact-Magazin weitere 31 baugleiche Ceskas entdeckt. Siehe Video mit Elsässer hier ab Minute 14 ungefähr! Sie waren für die Stasi und gingen nach der Wende an den Verfassungsschutz oder an die Freunde dieser beiden Organisationen. Wir freuen uns immer mehr auf den Prozeß.

(kewil.news)

Elsässers “Entdeckung” bezieht sich wohl auf diesen Artikel aus dem Tageanzeiger:

Die deutschen Ermittler hatten zuvor festgestellt, dass von der Sonderedition der Ceska, mit der neunmal getötet wurde, nur 55 Stück hergestellt worden waren. Gemäss dem damaligen Leiter der Untersuchung waren 31 der Pistolen in die DDR an den Geheimdienst Stasi gegangen und 24 nach Derendingen. Aus Gründen, die nie offengelegt wurden, konnten die Ermittler vor etwa zwei Jahren ausschliessen, dass es sich bei der Tatwaffe der «Döner-Morde» um eines der Exemplare aus Ostdeutschland handelte. Die Waffe stammte aus der Schweiz.

Was genau ist Elsässers Theorie wohl diesmal?

Der Verfassungsschutz habe (warum auch immer) die Türken mit der Stasi-Waffe selbst ermordet oder (warum auch immer) irgendwelchen bösen Türken (erst seit dem Syrienkonflikt Elsässers Feindbilder) eine Stasi-Waffe zugesteckt , mit der dann die Landmänner ermordet wurden?

…und dann ein paar Jahre später den armen NSUlern die Waffe untergeschoben?

Zwar wäre es wohl der simpelste Teil jenes genialen “Geheimdienst-Komplotts” gewesen, einfach zu behaupten, ein Stasi-Agent habe die Ceska den Nazis zukommen lassen.

Doch nach Elsässers altbekannter 9/11-Verschwörungstheoretiker-Logik konnte ja auch die Bush-Administration das genialste Verbrechen unter totaler Geheimhaltung durchführen, war dann jedoch zu doof war, im Irak den Fund von MVW vorzutäuschen.

Kewil & Co. gefällt eine solche Logik natürlich sehr, wenn die gefallenen Volksgenossen dadurch entlastet werden können.

Politisch “behinderter” Kewilismus

September 3, 2012

Behinderte” als Schimpfwort zu benutzen, mag zwar auch “politisch unkorrekt” sein.

Es hat jedoch verdammt wenig mit der politischen Unkorrektheit, um die es bei Pi.news ursprünglich ging, zu tun.

Die politische Korrektheit, die von Pi.news bekämpft wurde, bezog sich auf Mißstände (z.B. Islamisierung oder Migrantenkriminalität), die aus politischer Korrektheit von den MSM verschwiegen wurden.

Unter Kewil wird nun “politische Unkorrektheit” so verstanden, dass man sich einer widerwärtigen Sprache, die in Deutschland völlig zu Recht lange Zeit politisch verpönt war, bedient.

Pi.news auf Elsässer-Niveau abgesunken

August 29, 2012

Der ohnehin unerträgliche Kewilismus wird jetzt auch noch mit “Shit” von Jürgen Elsässer aufgemotzt.

Pi.news hat nun endgültig nichts mehr mit Pi.news zu tun.

Warum man sich trotzdem immer noch als “proamerikanisch” und “proisraelisch” bezeichnet, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Kewils nützliche “Deppen”

Mai 18, 2012

Kewil bezeichnet die pi.news-Leser, die mit seiner Linie nicht einverstanden sind, als Deppen.

Doch sobald wieder ein Fall Breivik eintritt, werden die Deppen rasch wieder willkommen sein.

Wenn es darum geht, zu zeigen, dass es bei pi.news nicht nicht nur um rabiaten Kewilismus geht, sondern um vernünftige Kritik an Mißständen ohne politisch korrekte Scheuklappen, werden wir nützliche “Deppen” wieder vorgeschoben.


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