Posts Tagged ‘Libyen’

Libyen entledigt sich der Dschihadisten

Mai 21, 2014

Der libysche Ex-General Chalifa Haftar kann in seinem Kampf gegen islamistische Milizen offenbar zunehmend auf Unterstützung zählen. Der libysche Innenminister habe sich Haftars Kampf gegen Islamisten angeschlossen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur LANA heute. Auch der Oberkommandant der Luftstreitkräfte soll laut Medienberichten Haftar unterstützen.

(ORF)

General Haftar macht, was notwendig ist:

Bevor eine Demokratie funktionieren kann, muss Libyen die im Bürgerkrieg eingesickerten islamistischen Terroristen kaltstellen.

Wie Sisi sollte er sich den Segen für die Säuberungen besser gleich bei Putin holen.

Obama würde ihm bestimmt sämtliche wirkungsvollen Maßnahmen gegen die islamistischen Extremisten verbieten und ihn im Falle des Falles dann trotzdem erst recht fallenlassen.

Demokraten siegen bei libyschen Wahlen

Juli 18, 2012

Es ist ein klarer Sieg für die säkularen Kräfte in Libyen: Die liberale Allianz des früheren Regierungschefs Mahmud Dschibril hat bei den Wahlen mehr als doppelt so viele Mandate gewonnen wie die religiösen Parteien. Die Mehrheitsverhältnisse im Parlament sind dennoch unklar.

Wie die Entwicklung in Libyen weitergehen wird, kann natürlich trotzdem niemand voraussagen (außer man hält sich wie PSL für einen Propheten).

Das Wahlergebnis ist jedoch erfreulich.

Erstmals seit Beginn der arabischen Revolution wurde eine demokratische Wahl von Demokraten und nicht – wie in Ägypten und Tunesien – von Islamisten gewonnen.

In Libyen wurde der Krieg gegen den Tyrannen dank Sarkozys beherztem Einsatz rasch beendet.

In Syrien überlässt man den Kampf gegen den Tyrannen den Dschihadisten.

Folglich werden auch die Dschihadisten bestimmen, wie das politische System aussehen wird, sofern es ihnen gelingt, den Tyrannen zu stürzen.

Jürgen Todenhöfer hatte über die Revolutionen in Ägypten und Tunesien jubiliert, obwohl die Zukunft um nichts sicherer war als in Libyen und Syrien.

Ausgerechnet bei der Absetzung von Tyrannen wie Gaddafi und Assad wird jedoch Besorgnis über eine “islamistische Zukunft” oder die “Verfolgung der christlichen Minderheit” geheuchelt.

Assad und der Dschihad

Februar 6, 2012

Was wäre geschehen, wenn der Westen in Libyen nicht eingegriffen hätte?

Der Bürgerkrieg zwischen Bengasi und Tripolis wäre wohl trotzdem ausgebrochen.

Nur hätte er nicht 6 Monate gedauert, sondern er wäre länger, verworrener und auch wesentlich blutiger ausgefallen. Italien und die Türkei hätten weiter ihren Erdöllieferanten unterstützt, während reiche Ölscheichs die Sache der “Rebellen” gefördert hätten.

Obama hätte wohl die Politik seiner demokratischen Vorgänger in Afghanistan und Bosnien wiederholt, und die größten Feinde des Westens indirekt unterstützt. Dieser Sumpf wäre der ideale Nährboden für Al Qaida und Konsorten gewesen.

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Merci Sarkozy

August 29, 2011

Der Westen hatte sich mit Gaddafi gut arrangiert.

Ohne KGB waren Gaddafis Möglichkeiten, Terror einzusetzen, recht beschränkt.

Die neue Generation islamistischer Terroristen war auf Gaddafis Geld nicht angewiesen.

Nach 9/11 wurde das Kriegsbeil zwischen Gaddafi und dem Westen endgültig begraben.

Stattdessen widmete man sich lukrativen Geschäften.

Gaddafis Probleme begannen erst, als die prowestlichen Regierungen in Ägypten und Tunesien friedlich gestürzt wurden, und dadurch auch seine eigenen Untertanen genug Mut zur Auflehnung fassten.

Gerade Sarkozy und Berlusconi hätten mit einem Status Quo in Libyen sehr gut weiterleben können.

Obama wollte sich sowieso heraushalten.

Was wäre wohl geschehen, wenn Sarkozy nicht die Initiative ergriffen hätte?

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Rebellische Dankbarkeit

August 28, 2011

Die “Rebellen” haben noch nicht einmal das ganze Land unter Kontrolle gebracht.

Und schon werden unverschämte Töne in jene Richtung gespuckt, die ihnen den Sieg gegen den Diktator ermöglicht hatte:

Tripolis – Der verurteilte und später freigelassene Lockerbie-Attentäter Abdelbaset al-Megrahi wird nicht an den Westen ausgeliefert. Das sagte ein Minister des libyschen Nationalen Übergangsrates am Sonntag. “Wir werden keinen libyschen Bürger dem Westen übergeben”, sagte der für Justiz zuständige Mohammed al-Alagi in Tripolis. Megrahi sei bereits einmal vor Gericht gestanden und werde sich nicht noch einmal verantworten müssen.

Den kleinen Lakaien dürfen sich die “Rebellen” allerdings ohnehin gerne behalten.

Der Auftraggeber muss jedoch schleunigst vor ein westliches Gericht gestellt werden.

Sonst haben sich die “Rebellen” selbst ein paar Bomben verdient.

Gaddafis neue Residenz?

August 26, 2011

Gaddafi “incognito”

August 24, 2011

“Ich gehe unerkannt spazieren, ohne dass die Menschen mich sehen.” Er habe eine Tour durch die Hauptstadt gemacht und dabei den Eindruck gewonnen, dass die Stadt “nicht in Gefahr” sei, zitierte Reuters den Diktator.

Wie darf man sich das vorstellen?

“Einigen wir uns auf Unentschieden”

August 23, 2011

Der Sohn von Gaddafi, Saif al-Islam, hat verkündet, das Regime werde die Rebellen zurückwerfen und bis zum Ende kämpfen:

Dr. Saif und Mr. Hannibal

August 23, 2011

Gaddafis Söhne könnten nicht unterschiedlicher sein.

Saif, der zivilisierte Freund und Geschäftspartner:

Hannibal, der unberechenbare Gewalttäter:

…und doch sind sie beide ihrem Vater ähnlich, der in einer Person der “gute Freund” vieler westlicher Politiker, und gleichzeitig größter Sponsor des antiwestlichen Terrorismus war.

Gaddafi bejammert “Einmischung”

August 21, 2011

Gaddafi beklagt sich über das Eingreifen der NATO in den libyschen Bürgerkrieg.

Er scheint dabei völlig vergessen zu haben, was er selbst im Tschad, in Tansania, in der Zentralafrikanischen Republik und in Liberia gemacht hat:

Gaddafi ran a school near Benghazi called the World Revolutionary Center (WRC), where he gave military training to foreign leaders who shared ideological similarities with him.[92]Blaise Compaoré of Burkina Faso and Idriss Déby of Chad were graduates of this school, and are currently in power in their respective countries.[93] Gaddafi trained and supported Charles Taylor of Liberia, Foday Sankoh, the founder of Revolutionary United Front, Jean-Bédel Bokassa, the Emperor of the Central African Empire.,[94][95] and Mengistu Haile Mariam of Ethiopia.[95] Gaddafi intervened militarily in the Central African Republic in 2001 to protect his ally Ange-Félix Patassé from overthrow. Patassé signed a deal giving Libya a 99-year lease to exploit all of that country’s natural resources, including uranium, copper, diamonds, and oil.[92] He also sent troops to fight against Tanzania on behalf of Idi Amin and lost 600 Libyan soldiers defending Amin’s collapsing regime.[94]

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