Mit ‘obama’ getaggte Artikel

Obama und die enttäuschten linken Spinner

November 5, 2012

Klein-Augstein vergießt seine linken Krokodilstränen um das “untergehende amerikanische Imperium”.

Der Untergang des amerikanischen Imperiums hat begonnen. Es kann sein, dass ihn die Amerikaner trotz aller Mühe nicht aufhalten können. Aber sie versuchen es nicht einmal.

Dass Obama es nicht einmal versucht habe, Amerika vom “totalen Kapitalismus” zu befreien, kann Augstein Obama nicht verzeihen.

Die Enttäuschung geht sogar so weit, dass er – obwohl im Zweifel immer links – Obama mit Gleichgültigkeit straft:

Aus europäischer Sicht ist es gleichgültig, wer diese Wahl gewinnt. Für uns zählt die amerikanische Außenpolitik. Und da ist Obama keine Taube und Romney kein Falke. Der amtierende Präsident führt seine Kriege zwar lieber mit Drohnen als mit Truppen. Aber den Opfern dürfte es egal sein, ob sie von Menschen oder Maschinen getötet werden.

Ein ähnliches Dilemma hatte man auch schon mit einem anderen enttäuschenden Heilsbringer: ausgerechnet in Kennedys Amtszeit erreichte der kalte Krieg gegen die Sowjetunion mit der Kuba-Krise seinen Höhepunkt.

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Türkei ruft nach der Weltpolizei

September 8, 2012

Jetzt soll Obama, wenn es nach Erdogan geht, auf einmal doch wieder Weltpolizei spielen.

Dasselbe konnte man auch am Balkan beobachten.

Gerade wenn es keine klaren amerikanischen Interessen gibt, soll die USA gefälligst einschreiten.

Doch trotz der Parteinahme des Westens für die muslimischen Bosnier und Kosovaren hatten weite Teile der islamischen Welt anschließend auf 9/11 mit Schadenfreude reagiert.

Obama enttäuscht seine Jünger

Juni 11, 2012

Obama gebärdet sich nicht wie der ersehnte antiamerikanische Messias, sondern wie ein amerikanischer Präsident.

Sheriff Obama geht sogar schärfer als sein Vorgänger vor, indem er Schurken nicht einfach nur ins Gitmo-Kittchen verfrachtet, sondern sie gleich von seinen Drohnen abknallen lässt.

Ein ähnliches Dilemma hatte man auch schon mit einem anderen enttäuschenden Heilsbringer.

Ausgerechnet in Kennedys Amtszeit erreichte der kalte Krieg gegen die Sowjetunion mit der Kuba-Krise seinen Höhepunkt.

Dank eines kleinen, unbedeutenden linken Spinners konnte Kennedy jedoch von großen, bedeutenden linken Spinnern wieder zum Heiland umgedeutet werden, der die USA und die Welt sogar vor dem Vietnamkrieg und allen anderen rechten Sünden bewahrt hätte, wenn er nicht einer rechten Verschwörung zum Opfer gefallen wäre:

Die Rückkehr der “Friedens-Präsidenten”

Mai 29, 2012

Wie es sich für einen Friedensnobelpreisträger geziemt, wird Obama nicht in den syrischen Bürgerkrieg militärisch eingreifen.

Stattdessen wird er die Rebellen mit schönen Worten und wohl auch mit Waffen unterstützen.

Genauso hatte es auch sein Vorgänger als Präsident und Friedensnobelpreisträger gehalten.

Unter Jimmy Carter wurden die Mudschaheddin im Kampf gegen die Sowjetunion unterstützt.

Ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen, wollte man den Sowjets ein eigenes Vietnam bescheren.

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“Warlord Obama” – “Mossad-Opfer Kennedy”

Februar 20, 2012

Amerikanische Präsidenten, die als Hoffnungsträger der Linken galten, werden schnell zu Hassobjekten, wenn sie sich doch nicht an der Weltrevolution beteiligen, sondern stattdessen amerikanische Interessen vertreten:

http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/10/23/warlord-barack-obama-lasst-5500-soldner-im-irak-stationiert/

Der “Warlord Obama” sei ein imperialistischer Kriegshetzer, der sich dem Iran gegenüber höchst unfair verhalte.

Auch Kennedy wurde aufgrund seiner Kuba-Politik zum Feindbild der Antiimperialisten.

http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_Play_for_Cuba_Committee

Als ein geltungssüchtiger “Fair Play for Cuba”-Aktivist zur Tat schritt, wurde den linken Hetzern jedoch nicht die Schuld an seiner Indoktrinierung gegeben.

Das schlechte Gewissen der McCarthy-Ära führte dazu, dass man auf eine Hexenjagd gegen Oswalds Gesinnungsgenossen verzichtete:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/05/02/hexenjagden/

Im Lauf der Jahre wurde der “Kriegstreiber” Kennedy zur linken Friedenstaube umdeklariert, die laut Oliver Stones Film von rechten Verschwörern umgebracht wurde, weil sie gegen den Vietnamkrieg gewesen wäre:

Falls sich irgendein Spinner dazu berufen fühlen sollte, den neuen imperialistischen “Warlord” zu beseitigen, wird man auf altbewährte Erklärungsmuster zurückgreifen:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/03/06/ein-neuer-lee-harvey-oswald/

Den “Warlord” würde man dann ganz schnell wieder zum “Friedenspräsidenten” erklären, der von der allmächtigen “Israel-Lobby” aus dem Weg geräumt worden sei:

http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/02/19/der-beginn-der-grosen-macht-der-israel-lobby-in-den-usa/

“Die Charaktermaske des Imperialismus”

Januar 31, 2012

Amerikanische Präsidenten, die als Hoffnungsträger der Linken galten, haben etwas mit Juden gemeinsam.

Wenn sie die Erwartungen enttäuschen, werden sie schnell zu Hassobjekten: 

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/30/obama-der-hassliche-amerikaner/

Obama sei schlimmer als der “abstoßende Bush”:

Tatsächlich war die Bush-Administration so abstoßend gewesen, dass es mit Barack Obama nur besser werden konnte, dachten wir nach seinem Wahlsieg im November 2008. Es wurde aber nicht besser. Es wurde schlimmer. Ein schwarzer Softi kann das Plündern und Morden nämlich besser Verkaufen als ein weißer Redneck.

Der “schöne Deutsche” empört sich über die “häßlichen Amerikaner” und ihre “farbigen, weiblichen, schwulen Charaktermasken”:

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“Obama wie Osama, nur viel schlimmer”

Mai 13, 2011

Der Standard ist immer wieder für die Verbreitung von grobem Umfug verantwortlich.

Schließlich weiß man, was man seinen Lesern schuldig ist.

Nach dem Erdbeben von Haiti durfte eine Innsbrucker Universitätsprofessorin die große, böse USA wegen des angeblichen Einsatzes einer “Erdbebenwaffe” gegen den armen, kleinen Karibikstaat anprangern.

Nun läßt man einen Gewinner des “alternativen Nobelpreis” die Gemeinsamkeiten und feinen Unterschiede zwischen Osama und Obama aufzeigen:

Es gibt keine Beweise dafür, dass Osama bin Laden die Attentate vom 11. September 2001 geplant hat, so wie es keine Beweise gegeben hat für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak, die Begründung für den US Angriff gegen das Land im Jahr 2003. Es stimmt, dass Osama den 9/11 Angriff begrüßt hat, das aber ist eine Angelegenheit der Meinungsfreiheit.

Milosevic, Khatami, Saddam Hussein, alle wollten den Dialog. Gaddafi fordert eine Feuereinstellung mit Dialog. Washington will aber nur eines: “Regimewechsel”, um die Person los zu werden, die man derart dämonisiert hat, dass man selber daran glaubt, dass mit dessen Verschwinden auch der Konflikt gelöst wäre. Sie verfüttern diese Kost den untertänigen Medien und einer US-Öffentlichkeit, die da betet “Gib uns unsere tägliche Lügen”.

Beide, Obama und Osama, sind extrem gewalttätig, sie töten massiv Zivilisten. Beide sind rhetorisch begnadet und intelligent. Aber einer ist auf der Seite der Geschichte, kämpft allerdings unrechtmäßig für die unrechtmäßig Unterdrückten und der andere kämpft für die unrechtmäßigen Unterdrücker, für ein sterbendes Imperium, gegen die Geschichte.

(Johan Galtung, STANDARD-Printausgabe, 14./15.5.2011)

Schon beim normalen Nobelpreis kommen für gewöhnlich nur gestandene “Kritiker” des Westens zum Zug.

Um den “alternativen Nobelpreis” zu ergattern, muss man sich hingegen schon als echter “Hasser” unserer Zivilisation hervortun.

Gut gebrüllt, Obama

Mai 9, 2011

 “So nervös wie ich während der ganzen Mission auch war: Die Entscheidung, Osama auszuschalten, hat mir keine schlaflosen Nächte bereitet. Und ich denke, dass jeder, der zweifelt, dass ein Mann, der Massenmord auf unserem Boden beging, nicht das bekam, was er verdient hat, sollte seinen Kopf untersuchen lassen.”

“Opfer Osama, Mörder Obama”

Mai 3, 2011

Wieder einmal hat die Realität Broders Satire übertroffen.

Eine Welt ohne Sheriff

April 6, 2011

Gaddafi ist ein mieser Bandit.

Schon längst hätte ihn ein Sheriff zur Strecke bringen sollen.

Reagan hatte es 1986 versucht.

Doch leider wurde Gaddafi von seinen italienischen Kumpanen rechtzeitig gewarnt.

Was man jetzt macht, halte ich leider für keine gute Idee.

Den Banditen Gaddafi stürzen zu wollen, indem man den Banditen von Bengasi Feuerhilfe gibt, könnte dazu führen, dass man sich gleich mehrere neue Gaddafis und im schlimmsten Fall sogar neue Osamas züchtet.

Man hat sich eine Welt ohne Sheriff gewünscht, und sich stattdessen nach einem Weltenlenker der schönen Worte gesehnt…

…nun wird man die Konsequenzen dafür tragen müssen.

Den hohen Ölpreis wird die ganze Welt abbekommen.

Den Flüchtlingsstrom wir Europäer ganz alleine.


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