Posts Tagged ‘Türkei’

Alltagsantizionismus

Mai 16, 2014

Am Eingang zum Supermarkt stellen sich mehrere Menschen Erdogan in den Weg. Unter ihnen sind eine Frau, die schnell zur Seite gezogen wird, sowie ein junger Mann in einem blauen T-Shirt. Erdogan packt den Jungen mit seiner linken Hand im Nacken und brüllt ihn an: “Warum rennst du weg, du israelische Brut?”, sagt Erdogan offenbar. Anschließend lässt der Politiker den Mann los und versetzt ihm einen leichten Schlag mit der linken Hand.

(Spiegel)

Wenn in den USA irgendeine Privatperson in irgendeinem Privatgespräch irgendetwas Politisch Unkorrektes sagt, wird es gleich als Beweis für den Alltagsrassismus einer gesamten ethnischen Bevölkerungsgruppe herangezogen.

Wenn hingegen der türkische Regierungs-Chef “Israeli” als Schimpfwort benützt, kommt der Spiegel nicht auf die Idee, von Rassismus zu sprechen.

Dabei gehört es voll zum türkischen Alltag, sich gegenseitig als Jude zu beschimpfen. Auch Erdogan wird von seinen politischen Gegnern gerne als “Zionist” bezeichnet.

Nur im Dialüg mit dem Westen vertauscht man die Rollen:

Dann verurteilt man den Antisemitismus, der “genauso schlimm wie die Islamophobie” sei.

Um die eigene antisemitische Ideologie ungestört nach Europa zu exportieren, stellt man sich selbst als die neuen Juden dar.

Entmündigte Clubs und Gesetzgeber

August 15, 2013

Eine Disco in Hannover muss 1000 Euro Schadenersatz an einen Deutschen türkischer Herkunft zahlen, weil sie den Mann an der Tür abgewiesen hat. Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass männliche Ausländer in der Diskothek nicht erwünscht seien, teilte das Amtsgericht Hannover mit.

Private Clubs dürfen in Zukunft also nicht mehr selbst entscheiden, wen sie hereinlassen und wen nicht.

(American Viewer)

Sowie die deutschen Gerichte privaten Clubs vorschreiben, wen sie hereinlassen müssen, schreibt auch der Europäische Gerichtshof den EU-Staaten vor, dass sie ihre Zuwanderungsbestimmungen nicht auf Türken anwenden dürfen.

Elsässers Phantome

April 9, 2013

Ergenekon-Phantom und NSU-Phantom

Zwei parallele Prozesse in der Türkei und Deutschland sollen die Macht der Globalisten zementieren. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT

Nicht nur der NSU-Prozess in Deutschland, Start nächste Woche, ist ein Jahrhundert-Prozess. Noch wichtiger ist das Ergenekon-Verfahren in der Türkei, und in vielem vergleichbar. Doch während sich das Erdogan-Regime den Mund zerreisst, weil in München keine Prozessplätze für türkische Medien reserviert sind, lässt es im eigenen Land die demokratische Öffentlichkeit beim Ergenekon-Prozess verprügeln und einschüchtern. Und vielleicht noch schlimmer: Kaum ein deutsches Medium nimmt Notiz davon!

Solange Erdogan als antiimperialistischer Verbündeter angesehen wurde, störte es Jürgen Elsässer nicht, dass in der Türkei tausende Menschen wegen eines “Phantoms” verfolgt wurden.

Ergenekon ist ein Phantom…

…sowie Gladio ein Phantom war.

Das Gladio-Phantom wurde den Italienern von Andreotti präsentiert, um von Italiens echten Skandalen abzulenken.

Der NSU ist kein Phantom, sondern eine reale, rechtsradikale Mörderbande.

Jürgen Elsässer versucht jedoch diese Mörderbande zu einem Phantom aufzubauschen, das “schlimmer als die RAF” gewesen sein solle und das natürlich auch Teil der großen Gladio-Verschwörung sei.

Dass der NSU von finsteren Mächten (CIA, Mossad,…) geschaffen worden wäre, um die “Macht der Globalisten” zu zementieren, glaubt wohl nicht einmal die NPD, welche die einzige politische Kraft ist, der die NSU-Sache eventuell ein wenig geschadet haben dürfte.

“Die Eroberung von Berlin” abgeblasen?

Oktober 16, 2012

Ein Bündnis aus Rußland und Türkei erklärt dem Westen den Krieg und zerschlägt die Europäische Union: Burat Turnas Thriller „Der dritte Weltkrieg“ ist in der Türkei ein Bestseller.

(FAZ – “Die Eroberung von Berlin”)

Die türkischen Leser werden sich jetzt wohl eine andere Fiktion aussuchen müssen, um ihren Allmachtsphantasien nachzuhängen.

Wie schnell aus einem verehrten “Feind des Feindes” wieder ein verhasster Feind werden kann.

Mit dem Kopftuch nach Österreich

September 1, 2012

Kasnudl zeigt auf, wie wunderbar sich ein anachronistisches Gesetz aus der Monarchie und anachronistische Bestimmungen zu einem EU-Beitritt der Türkei – aus Sicht der Islamisten – ergänzen:

64 % der in Österreich lebenden Frauen mit türkischem Migrationshintergrund tragen – nach einer Gallup-Umfrage im Auftrag der europäischen Grundrechteagentur – das Kopftuch, in Deutschland sind es lediglich 27 %. Mit diesem Wert ist Österreich europaweiter Spitzenreiter, mit großem Abstand – oder wie derStandard es formuliert „Österreich das Land der Kopftuchträger“.

Die Verschleierung ist das Symbol des Islamismus.

Im Vergleich zu Burka, Niqab und Tschador gilt das türkische Kopftuch als “gemäßigt”.

Ein Interview mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten und Milli Görüs-Gründer Erbakan lässt erkennen, wie “gemäßigt” die Ideologie des türkischen Kopftuch-Islamismus  tatsächlich ist:

“Seit 5700 Jahren regieren Juden die Welt. Es ist eine Herrschaft des Unrechts, der Grausamkeit und der Gewalt. Sie haben einen starken Glauben, eine Religion, die ihnen sagt, dass sie die Welt beherrschen sollen. Sehen Sie sich diese Ein-Dollar-Note an. Darauf ist ein Symbol, eine Pyramide von 13 Stufen, mit einem Auge in der Spitze. Es ist das Symbol der zionistischen Weltherrschaft. Die Stufen stellen vier „offene“ und andere geheime Gesellschaften dar, dahinter gibt es ein „Parlament der 300“ und 33 Rabbinerparlamente, und dahinter noch andere, unsichtbare Lenker. Sie regieren die Welt über die kapitalistische Weltordnung.”

EÜ begünstigt türkische Import-Ehen

Mai 18, 2012

Wenn ein Österreicher sich eine junge Braut aus Asien importieren will, muss er zumindest abwarten, bis das Objekt der Begierde 21 ist.

Außerdem muss er ein Einkommen vorweisen, durch das er seine Liebste selbst versorgen kann, sodass seine importierte Liebe nicht der Allgemeinheit finanziell zur Last fällt.

In Österreich lebende Türken können sich hingegen dank eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs wieder 18jährige Bräute aus dem Heimatdorf holen, auch wenn sie selbst nur Sozialhife beziehen.

Ein klassischer Fall von Inländerdiskriminierung?

Österreicher dürften sich theoretisch auch 18jährige Türkinnen importieren.

Auch wenn die österreichischen Staatsbürger, die von diesem Privileg Gebrauch machen werden, wohl zu 99 % Türken sein werden.

EU begünstigt die Türkei (und die FPÖ)

April 23, 2012

Wien – Der Spruch des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg ist mehr als fünf Monate alt, doch erst jetzt sorgt er für Aufregung. Denn was das höchste EU-Gericht am 15. November 2011 im Fall des in Oberösterreich lebenden Türken Murat Dereci erkannt hat, führt dazu, dass Türken, die mit Österreichern verheiratet sind, sowie Kinder aus solchen Verbindungen (wenn sie einen türkischen Pass haben), von einer ganzen Reihe strenger Fremdenrechtsbestimmungen befreit sind. Für den Fall, dass sie nach Österreich ziehen wollen.

Für sie ab sofort gestrichen sind Deutschlernpflichten und die Integrationsvereinbarung, der Nachweis eines gesicherten Einkommens, einer passenden Unterkunft und einer Sozialversicherung, die Altersgrenze von 21 Jahren, wenn sie als Ehepartner einreisen wollen, sowie das Gebot, ihren Antrag auf Aufenthalt nicht in Österreich, sondern von außerhalb zu stellen.

Wer nicht aus ideologischen Gründen die Augen verschließt, muss mitbekommen, dass es in Österreich ein Problem mit einer türkisch-islamistischen Parallelgesellschaft gibt.

(more…)

Türkei erpresst die EU

März 10, 2012

Die Türkei ist nur dann bereit, den Grenzschutz auszubauen, wenn sie dafür auch die Visa-Freiheit bekommt. Wegen der Verhandlungs- und Kommunikationsblockade funktioniert das derzeit nicht. Das Sicherheitsproblem wird durch den diplomatischen Stillstand nur verschärft.

http://kurier.at/nachrichten/4487807-tuerkei-will-visafreiheit-fuer-mehr-grenzschutz.php

Hätte die EU Eier in der Hose, würde als Antwort folgen, dass man die Sozialleistungen an türkische Bürger streichen werde und das Geld stattdessen dazu verwenden werde, den maroden griechischen Grenzschutz zu finanzieren.

Den Schutz der europäischen Grenzen einer türkischen Regierung zu überlassen, welche die Islamisierung Europas zum Ziel hat, wäre ohnehin schwer fahrlässig.

Erdogan als Beschützer der Meinungsfreiheit?

Januar 24, 2012

Paris – Die Türkei hat die Verabschiedung des Völkermordgesetzes in Frankreich scharf verurteilt. “Das ist ganz klar ein Massaker an der Meinungsfreiheit”, sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag vor Politikern seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP.

Die Meinungsfreiheit gilt zu Recht als eines der höchsten Güter unseres politischen Systems.

Selbst die Holocaustleugung (die wohl widerlichste Art der Geschichtsverfälschung) wird in den USA und GB daher vom Recht auf Meinungsfreiheit umfasst.

Auch wer den Genozid an den Armeniern leugnet, sollte als Ignorant geächtet, aber nicht für seine falsche Ansicht bestraft werden. 

Dabei steht es jedoch Erdogan & Co wohl am wenigsten zu, das Recht auf Meinungsfreiheit einzufordern.

Während man in den USA der eigenen Regierung ungestraft vorwerfen darf, für das schlimmste Verbrechen der amerikanischen Geschichte verantwortlich zu sein, werden türkische Journalisten, welche die offizielle Version der “Ergenekon-Verschwörung” in Zweifel ziehen, vom AKP-Regime gerichtlich verfolgt.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/22/vorbild-erdogan/

Indem man – wenn auch aus noch so hehren Motiven – das Recht auf Meinungsfreiheit einschränkt, stellt man sich auf dieselbe Stufe eines Erdogans.

Die in Deutschland strafbare Holocaustleugnung bietet Ahmadinejad die Möglichkeit “den Westen” als “doppelmoralisch” darzustellen.

Wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die verschiedenen Holocaustleugner behandelt werden, hat er sogar Recht:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/29/leugner-der-holocaustleugnung/

Auch wenn es sich dabei nicht um den “Westen”, sondern lediglich um Deutschland und Österreich handelt.

Mevlüt Kar nicht auslieferbar

Januar 6, 2012

Die dritte Sensation des DIA-Berichtes erschließt sich erst mit Zusatzinformationen. Der bei der Bankeinzahlung in Heilbronn beobachtete „M.K.“, die Abkürzung für Mevlüt Kar, ist selbst ein V-Mann der US-Amerikaner! Beobachtete DIA die eigenen Leute? Oder musste er observiert werden, weil er aus dem Ruder gelaufen war? Oder war Mevlüt Kar ein Mann der Konkurrenzfirma CIA, mit der die DIA bisweilen über Kreuz liegt?

 http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/06/nsu-nato-secret-underground/

Wo hält sich der angebliche CIA-Mann heute auf?

Gegen Mevlüt Kar haben deutsche Behörden 2009 einen internationalen Haftbefehl erlassen. Kar soll sich derzeit in Istanbul aufhalten.

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/zwickauer-terrorzelle-von-agenten-und-einem-polizistenmord,11151296,11244000.html

Bei Jürgen Elsässers “antiimperialistischen” türkischen Freunden:

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/11/06/erdogan-im-tal-der-wolfe/

Trotz des internationalen Haftbefehls weigert sich die Türkei, Herrn Kar nach Deutschland auszuliefern.

Wenn ein Staat seit 2002 von Islamisten regiert wird, verwundert es nicht, dass auch der Geheimdienst von Islamisten unterwandert ist.

Herr Kar wurde 2002 in Instanbul nach einem Hinweis des FBI verhaftet.

Statt einer wohlverdienten Haftstrafe winkte dem Deutschtürken mit Al Qaida-Kontakten eine Karriere beim türkischen Geheimdienst MIT.

Eine Position, die er dazu nützte, auf dem Balkan Terrorzellen zu gründen und die Sauerlandgruppe mit Zündern zu versorgen:

http://www.fr-online.de/politik/sauerland-prozess-haftbefehl-gegen-mevluet-k-,1472596,3297288.html

Doch das Verhältnis zu einem von Islamisten regierten Land und insbesondere zu einem von Islamisten geführten Geheimdienst wird wohl auch weiterhin nicht hinterfragt werden.

Und so wird man sich – zur Freude von Deutschland und USA hassenden Verschwörungstheoretikern – die Streiche eines von Islamisten geführten Geheimdienstes auch weiterhin zurechnen lassen müssen.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17356


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