Todenhöfers IS-Triumph

Mai 25, 2015

Todenhöfer verfällt in sein Hoden-tötendes Triumphgeheul gegen die USA, weil der IS (der mit dem Islam natürlich nix zu tun hat) endlich wieder auf dem Vormarsch ist:

Liebe Freunde, vor Wochen behaupteten die USA, mit dem IS gehe es bergab. Er habe 25% seiner Gebiete verloren. Ich habe vor dieser gefährlichen Lüge gewarnt. Jetzt hat der IS Ramadi, Palmyra sowie die größte irakische Öl-Raffinerie Baidschi überrannt. Die strategische Stadt Al Baghdadi ist umzingelt. Lügt die US-Führung oder ist sie ahnungslos? Oder beides?

(Jürgen Todenhöfer, 24.05.2015)

Erst behauptete der selbsternannte “Irak-Kenner”, dass der Irak gar nicht vom IS überrannt worden sei, sondern von einer “säkularen Koalition” namens “FNPI”:

Herr Todenhöfer, Bagdad bereitet sich auf den Angriff der Dschihadisten vor, heißt es. Wer steckt hinter diesem völlig überraschenden Vormarsch?

Eine Fehleinschätzung von Politikern und Medien, die den Irak nicht kennen. Die Terrororganisation Isis spielt nur scheinbar die alles überragende Rolle. Der Aufstand wird in Wirklichkeit überwiegend vom FNPI getragen, dem „Nationalen, Panarabischen und Islamischen Widerstand“ des Irak. Das ist eine säkulare Koalition mehrerer Gruppen, die schon mit großem Erfolg gegen die US-Armee gekämpft haben. Dieser irakische Widerstand, bei dem ich 2007 im umkämpften Ramadi eine Woche verbrachte, ist von den USA jahrelang systematisch totgeschwiegen worden, obwohl er ihr Hauptfeind war. Er hat sie letztlich aus dem Irak vertrieben.

(Frankfurter Rundschau, 17.06.2014)

Dann war er auf Besuch beim IS und schwärmt seitdem von der Unbesiegbarkeit seiner Gastgeber, deren Existenz er zuvor bestritten hatte.

Marx is Murx

Mai 24, 2015

In Wien wird bald eine marxistisch-islamische Realsatire aufgeführt:

Marx

Da die Proletarier der westlichen Welt sich als unwillig erwiesen haben, den linken Vordenkern zu folgen, waren Marxisten stets auf auf der Suche nach einem passenderen Proletariat, auch wenn gerade das islamische Proletariat fest in konservativen Händen ist.

Würden die linksprogressiven Denker ihr Gesellschaftsbild der islamischen Straße predigen, müssten sie mit ihrer spontanen Steinigung rechnen.

Solange Islamisten in der Minderheit sind, lassen sie sich von den nützlichen linken Idioten jedoch gerne betüteln.

Ist man in der Mehrheit, werden die linken Idioten mit ihren progressiven Ansichten schnell wieder entsorgt.

Putins Gesetz für Putins westliche Mitarbeiter

Mai 24, 2015

Präsident Wladimir Putin hatte das umstrittene Gesetz am Samstag unterzeichnet. Danach können russische Behörden internationale Nichtregierungsorganisationen (NGO) ohne Vorwarnung auf eine schwarze Liste setzen. Das Gesetz droht Bürgern, die sich mit solchen “unerwünschten Organisationen” einlassen, mit hohen Geldstrafen oder sogar bis zu sechs Jahren Gefängnis. Bereits 2012 hatte die Duma ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, nach dem von außerhalb Russlands finanzierte NGOs zu “ausländischen Agenten” erklärt werden können.

(Spiegel)

Putin finanziert im Westen Kreml-Propagandisten.

Würde man Putins Gesetz auf Putins westliche Mitarbeiter anwenden, würde Putins westlichen Fans vielleicht wieder bewusst werden, welchen Wert die Freiheit hat.

Nur die Kritik am Westen ist in Putins Reich genauso frei wie im Westen.

Für Kritik gegen das eigene Regime wird man hingegen nach wie vor in den Gulag gesteckt (wenn man nicht gleich ermordet wird).

Augsteins eigene Geister

Mai 23, 2015

Lucke, der brave Volkswirt aus Hamburg, will also mit den Ausländerfeinden und Islamophoben nichts zu tun haben, mit den Deutschnationalen und den Schwulenhassern. Er ist einfach nur gegen den Euro. Aber wie schon so mancher vor ihm mag er jetzt klagen:
Herr, die Not ist groß
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.

(Augstein, am 21.05.2015 um 14:49)

Am gleichen Abend war Augstein dann allerdings noch bei Maybritt Illner eingeladen:

Fassungslosigkeit in der Runde. Fahimi fällt das Gesicht auf den Tisch. Jakob Augstein leidet sichtlich körperliche Qualen, verzieht und knetet seinen Mund. Bei Illner stürzen Welten ein. “Irgendetwas stimmt hier nicht”, sagt Augstein mit unüberhörbarem Sarkasmus. “Sie sind nicht gegen Moslems und Herr Lucke ist nicht rechts.”

(RP-Online)

Dass der neue Geist der ehemaligen Pegida-Fratze sich weitgehend mit Augsteins eigenem Geist deckt, war Augstein wohl etwas peinlich.

Rechts von Pegida ist Legida – und Legida verwendet erstaunlich viele linke Versatzstücke wie Antiamerikanismus und altlinke Verschwörungstheorien.

Und so spiegelten die Ungeister, die Augstein Lucke zuschreiben wollte, auf einmal den eigenen Ungeist wider.

Augsteins Pegida-Fratze

Mai 22, 2015

Pegida-Fratze

Die ehemalige Pegida-Fratze hat offenbar zu viel Jürgen Elsässer konsumiert:

“Die Nato-Propaganda ist sehr gefährlich, die Nato stürzt mit ihrer Propaganda Menschen in den Krieg. Dadurch kommen viele, viele Streitigkeiten auf, zum Beispiel die über den Islam und den bösen Moslem.”

Es folgen weitere Erkenntnisse Oertels, zusammenhanglos vorgetragen. Seit 9/11 schreibe die Propaganda den Moslems die Schuld zu. Über die wahren Ursachen der Flucht von Tausenden aus Afrika würden dem Volk fortwährend Lügen vorgesetzt: nämlich die unfairen Wirtschaftsbeziehungen mit Europa, das Wiesenhof-Hähnchen in Afrika zu billigeren Preisen verschleudere, als sie ein einheimischer Produzent anbieten könne. Darüber aber würde in Deutschland nie gesprochen.

Fassungslosigkeit in der Runde. Fahimi fällt das Gesicht auf den Tisch. Jakob Augstein leidet sichtlich körperliche Qualen, verzieht und knetet seinen Mund. Bei Illner stürzen Welten ein. “Irgendetwas stimmt hier nicht”, sagt Augstein mit unüberhörbarem Sarkasmus. “Sie sind nicht gegen Moslems und Herr Lucke ist nicht rechts.”

(RP-Online)

Dass das neue Feindbild der ehemaligen Pegida-Fratze sich weitgehend mit dem eigenen Feindbild deckt, war dem feinen Prinz Augstein wohl etwas peinlich.

Koran und Chomsky

Mai 20, 2015

Bin Ladens Empfehlung

Neben den bisher geheimen Dokumenten haben die Amerikaner auch eine Liste von englischsprachigen Büchern veröffentlicht, die in Bin Ladens Versteck gefunden wurden. Darunter zwei politische Bücher des bekannten linken Aktivisten Noam Chomsky, jede Menge Verschwörungstheoretiker, ein Buch über die Illuminati oder Bob Woodwards Buch über “Obamas Kriege”.

(Die Welt)

Dass kein einziger Todenhöfer in Bin Ladens Bibliothek zu finden ist, muss für Todenhöfer eine bittere Enttäuschung sein.

Hoffentlich hat wenigstens der IS kapiert, von welch einer bedeutsamen Person er da besucht worden war.

CIA-Fiktion und KGB-Realität

Mai 20, 2015

Businessman Alexander Perepilichnyy suddenly collapsed and died while jogging near his mansion in Surrey in 2012.

The death sparked rumours that he may have been targeted after it emerged he had fled to the UK and was helping an investigation into a Russian money laundering scheme.

An investigation by Surrey Police concluded that the 44-year-old’s death was not suspicious.

But a pre-inquest hearing on Monday heard that tests carried out by a leading botanist found traces of a poisonous plant in Mr Perepilichnyy’s stomach.

(The Telegraph)

Die CIA macht so etwas nur in Hollywood-Filmen.

Beim alten KGB-Mann ist es jedoch nach wie vor Realität.

Dass die CIA trotzdem als skrupellose Mörderbande gilt, während Snowden, der sich unter den Schutz des alten KGB-Mannes begeben hat, als Held verehrt wird, zeigt woher die meisten USA-Hasser ihre Bildung beziehen: aus blöden Hollywood-Filmen.

Die Menschenrechte als Einbahnstraße gegen den Westen

Mai 19, 2015

Sind die Menschenrechte westlich?

Der Sozialphilosoph Hans Joas stellt diese Frage im Titel seines neuesten Büchleins. Schon mit dem Inhaltsverzeichnis wird klar, wie er sie beantworten will.

(Vera Lengsfeld – Die Achse des Guten)

Sind sie – aber wie lange noch?

Wenn es darum geht, irgendeine linke Agenda (wie die ungeregelte Migration nach Europa) zu rechtfertigen, können die Menschenrechte für solche “Soziaphilosophen” niemals weit genug ausgelegt werden.

Von Nicht-Westlern zu verlangen, diese Werte ebenfalls anzunehmen, wäre jedoch westlich-arrogant.

Daher müssen die edlen Wilden von Putin bis zu den Dschihadisten vor dem westlichen “Menschenrechts-Imperialismus” in Schutz genommen werden.

Linke Richter folgen leider allzu oft den perversen Argumenten der “Sozialphilosophen”.

Wenn die Menschenrechte nur noch dazu da sind, die Gegner unserer Werte zu schützen und uns selbst zu bestrafen, wird man allerdings auch im Westen irgendwann auf westliche Werte wie die Menschenrechte pfeifen.

Auch die Magna Carta wäre bald ignoriert worden, wenn sie den Menschen in England mehr geschadet als genützt hätte.

Die Kraft, die stets das Gute will

Mai 19, 2015

“UmF” ist im Behördenjargon die Abkürzung für “unbegleitete minderjährige Flüchtlinge”. Hinter diesem Kürzel verbergen sich Kinder und Jugendliche, für die man sich in ihrer neuen Heimat Deutschland oft erst dann interessiert, wenn sie kriminell geworden sind. Für solche jungen Flüchtlinge endet die Integration immer öfter im deutschen Strafvollzug und nicht in der Gesellschaft.

(Spiegel)

UMF

Für unbegleitete Minderjährige gilt die Dublin-Verordnung nicht. Außerdem kann bei einer Asyl-Zuerkennung die gesamte Familie aus der Heimat nachgeholt werden.

Erst durch die rechtliche Sonderbehandlung verführt man Eltern dazu, ihre minderjährigen Kinder alleine durch die Welt zu schicken.

Die Flucht rentiert sich zwar für die Familie, wenn am Ende die ganze Familie legal einreisen darf, die Kinder sind auf der Flucht jedoch schrecklichen Situationen ausgesetzt (oft wesentlich schlimmere als in ihren Heimatländern).

Indem man spezielle “gute” Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anbietet, schafft man eine “böse” Nachfrage.

“Nun gut, wer bist du denn?” / Mephistopheles. “Ein Teil von jener Kraft, / Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.”

Obama vollendet Carters Werk

Mai 17, 2015

Die Golfstaaten – das sind die sechs Länder des Golf-Kooperationsrats (GCC): Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain, Oman, Vereinigte Arabische Emirate. Allesamt Erzfeinde Irans. Schon haben etwa die Saudis mit atomarer Aufrüstung gedroht. Obamas Atom-Deal werten sie nicht als Verhinderung der iranischen Bombe, sondern als deren Ermöglichung.

(Spiegel)

Dank Obama dürfte das atomare Wettrüsten zwischen den Ölscheichs und den Gas-Mullahs endgültig begonnen haben.

An den Ölscheichs gibt es vieles auszusetzen.

Sie verbreiten mit ihren Moscheen und Dialügzentren den wahabistisch geprägten Islam in der Welt, halten sich jedoch im eigenen Land islamische Flüchtlinge vom Leibe.

Die Saudis stehen daher zu Recht oft im Zentrum der Kritik.

Trotzdem kann man die Saudis nicht einfach mit Al-Qaida und dem IS gleichsetzen.

Die sunnitischen Golfstaaten gehören sogar zu den unmittelbar vom sunnitischen IS bedrohten Staaten.

Ausgerechnet diejenigen, die dem Westen mangelnden Realismus im Umgang mit arabischen Despoten wie Saddam oder Assad vorhalten, spielen bei den Saudis die Moralaposteln.

Obama scheint wirklich in die Fußstapfen von Jimmy Carter treten zu wollen, der auf Zuruf der Intelligenzija den bösen Schah fallen ließ und die Mullahs erntete.

Wie die Dankbarkeit für den amerikanischen Verrat aussah, konnte man bald sehen.

Obama will jedoch trotzdem Carter nacheifern, indem er die Mullahs rehabilitiert und dafür die Scheichs wie den Schah fallen lässt.

Man darf gespannt sein, wie diesmal die Dankbarkeit der nunmehr zwei Islamischen Staaten (IS und Iran) diesmal aussehen wird.

Carter Obama


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