Wortführer der islamischen Gesellschaft

Omar Al Rawi hat zum wie erwartet widerlichen Standard-Kommentar von Fritz Edlinger einen Leserbrief verfasst. Darin greift er Efgani Dönmez an, dem es als Alevit nicht zustehen soll, Muslime zu kritisieren:

1.: Dönmez ist laut eigenem Bekunden alevitischer Herkunft und ohne Bekenntnis. 2.: Würde ein Politiker afrikanischen Pfarrern in Österreich mit den Worten „Pfarrer brauchen eine Ausbildung und dürfen keine Bloßhapperten aus dem Busch sein“ begegnen, würde wohl jedem der plumpe Rassismus ins Auge stechen – und sicher niemand auf die Idee kommen, dieses Statement als Selbstkritik eines Vertreters der christlichen Mehrheitsgesellschaft zu werten.

Wenn ein Afrikaner Mißstände in siner Community aufdeckt, und er dabei drastischere Ausdrücke verwendet als es nach unserer Political Correctness üblich ist, wird kein vernünftiger Mensch ihn als einen Rassisten bezeichnen.

Doch offensichtlich traut er Selbstkritikfähigkeit nur Nicht-Muslimen zu.

Damit würdigt er Muslime herab, und disqualifiziert sich selbst als Sprecher dieser Menschen.

Es gibt genug gläubige Muslime, die in der Lage sind, Probleme der islamischen Gesellschaft offen anzusprechen. Leider sind es meistens ganz andere, die es schaffen, sich zu deren Wortführer aufzuschwingen.

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4 Antworten to “Wortführer der islamischen Gesellschaft”

  1. lindwurm Says:

    Al Rawi ist eine Schande für die SPÖ

  2. aron2201sperber Says:

    Dönmez hat mit einer verbesserungswürdigen Rhetorik ein real existierendes Problem angesprochen (hinterwäldlerische Imame, die eine Trennung der Gesellschaft vorantreiben)

    Al Rawi beschwert sich in seinem Leserbrief allerdings gerade über Rauschers Kommentar, obwohl Rauscher die Wortwahl ebenfalls explizit kritisert hatte. Es geht Al Rawi daher nicht um die Wortwahl sondern um den Inhalt.

    Abgesehen davon halte ich ohnehin die gut deutsch sprechenden, hochintelligenten Verführer wie Tariq Ramadan für noch wesentlich gefährlicher

  3. Nur die Spitze des Eisbergs « Aron Sperber’s Weblog Says:

    […] den Wortführern der islamischen Gesellschaft wurden die geäußerten Ansichten auch umgehend als Privatmeinungen […]

  4. Q Says:

    Wenn ein Volk 60% seiner Intelligenz ungenutzt vergammeln lasst (Frauenanteil) und von den verbleienden 40% weitere 90 % nur Religionsregeln lernen und kennen, verbleiben de Fakto nur mehr 4% der Bevölkerung die als intelligent bezeichnet werden kann. Wenn von diesen 4 % noch 3% fuer die Machterhaltung der Religionsführer in Anspruch genommen werden bleibt nur mehr 1% Intelligenz fuer Naturwissenschaften und Forschung uebrig. Demnach sieht auch die Infrastruktur der islamischen Gesellschaft aus. Sie brauchen sich daher nicht zu wundern wenn sie als Idioten der Menscheitsgesellschaft gesehen werden.

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