Archive for 2. Februar 2009

Nächstes Fettnäpfchen von Papst Benedikt

Februar 2, 2009

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Der zum neuen Bischof von Linz bestellte Gerhard Maria Wagner warnt vor der dem Satanismus Harry Potters.

Warum auch nicht gleich vor dem Aschenputtel? Immerhin bedienen sich die Feen teuflischer Magie, um Aschenputtel den Ballbesuch zu ermöglichen. Ach ja – und da wäre auch noch dieser Jude, der Wasser in Wein verwandelt haben soll – diabolisch!

Gut finde ich aber, dass er versucht der Weltklima-Religion Konkurrenz zu machen:

Als der Hurrikan „Katrina“ im Jahr 2005 die US-Küstenstadt New Orleans zerstörte, verkündete Wagner im Pfarrblatt seiner damaligen Gemeinde: „Es ist wohl kein Zufall, dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtclubs zerstört wurden.“ Nach der Tsunami-Katastrophe 2004 merkte er an, dass die Flutwelle nicht zufällig zu Weihnachten aufgetreten sei, wenn die Leute aus dem reichen Westen ins arme Thailand flüchteten. (Spiegel Online)

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Becoming The Dread Thing

Februar 2, 2009

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Als ich vor ca. 3 Jahren nach Leuten googlete, die sich selbst als neocons bezeichnen würden, fand ich zwar massenhaft Beiträge, die sich mit jenen Finsterlingen beschäftigten, jedoch niemanden der sich jemals selbst so bezeichnet hätte. (Nein, auch nicht Paul Wolfowitz)

Schließlich stieß ich auf diesen Blog und bin seit damals ein treuer Leser.

Neo-Neocon beschreibt sich selbst folgendermaßen:

Previously a lifelong Democrat, born in New York and living in New England, surrounded by liberals on all sides, I’ve found myself slowly but surely leaving the fold and becoming that dread thing: a neocon. My friends and family don’t want to hear about my inexplicable conversion, so I started this blog to tell the tale of my political change and provide a forum for others. I have a background as a therapist, and my politics make me a pariah in the profession, too. Little did I know that I moved in such politically homogeneous circles.

Auf Grund ihrer Zweifel an der Falschheit George W. Bushs Irakkriegs begann sie auch andere Gewissheiten, die sie und ihre 68er Generation geprägt hatten, zu hinterfragen.

Sie geht dabei in ihre eigene Vergangenheit als Studentin während der Vietnamkriegsära zurück und versucht ihre damalige Wahrnehmung mit historischen Fakten in Zusammenhang zu setzen – höchst lesenswert.