„Frag doch den Inder“

Selbst in der blödesten Werbung kann ein weiser Ratschlag stecken:

Ohne Besserwisserei und Schadenfreude setzt sich Fareed Zakaria im Spiegel mit der Krise und dem postamerikanischen Zeitalter auseinander.

fareed_zakaria_2007

Menschen beginnen ihre Gesundheit erst zu schätzen, sobald diese durch eine Krankheit oder einen Unfall beeinträchtigt wird – ähnlich hielt sich unsere Zufriedenheit über die letzten 25 goldenen Jahre sehr in Grenzen.

Auch die Stimmung vor dem Ausbruch der Finanzkrise beschreibt er sehr treffend:

„Die ganze Situation“, sagte er, „erinnert an Aschenputtel auf dem Ball: Die Jungs sehen immer besser aus, die Musik klingt immer schöner, man hat immer mehr Spaß und denkt sich: ‚Warum soll ich bloß um viertel vor zwölf gehen? Ich werde um zwei Minuten vor zwölf gehen.‘ Das Problem ist jedoch, dass nirgendwo Uhren an der Wand hängen. Und jeder glaubt, dass er um zwei Minuten vor zwölf gehen wird.“

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