Pallywood ohne Palästinenser

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Bei Pallywood-Produktionen inszenieren Palästinenser den Nahost-Krieg für die internationalen Medien – das Zusammenspiel von Medien und  Pallywood-Regisseuren konnte beim Gaza Einsatz zunächst verhindert werden, indem man ausländischen Korrespondenten den Zutritt zum Kriegsgebiet verweigerte.

 

Leider wurde dabei übersehen, dass nicht die Fotografen oder Kameramänner die Hauptschuldigen am Pallywood-Drama waren, sondern Medien wie France 2, welche die Pallywood-Berichte unkritisch übernahmen .

 

Statt  aufwendiger und nicht ungefährlicher Pallywood-Inszenierungen hat sich dank derselben Medien eine noch effizientere Form des Propagandakriegs gegen Israel durchgesetzt:

 

Gegner der israelischen Politik -zu denen die UNO und die meisten NGOs zählen – beliefern die Qualitätsmedien mit Gerüchten, die dann als Tatsachenberichte abgedruckt werden.

 

 Die Übermittler dieser Gerüchte haben immer eine eindeutige politische Agenda – als  Israelis bzw Juden genießen sie automatisch eine erhöhte Glaubwürdigleit, die es scheinbar auch rechtfertigt, Grundregeln des seriösen investigativen Journalismus außer Kraft zu setzen.

 

Die von Dani Zamir inszenierten Geständnisse von Kriegsverbrechen israelischer Soldaten wurden von der Haaretz als Augenzeugenberichte präsentiert – Mittlerweile gibt es starke Hinweise dafür, dass es sich dabei lediglich um Gerüchte handelte, die weitererzählt wurden.

 

Der UN Berichterstatter Richard Falk durfte eine Geschichte über einen 11ährigen Jungen, der als Schutzschild für einen israelischen Panzer mißbraucht worden sein soll, zum besten geben – kein sehr effektiver Schutz, wenn man bedenkt, dass für die Hamas jeder getötete Zivilist (egal ob Palästinenser oder Israeli) als Erfolg verbucht werden kann, während für Israel jeder getötete Zivilist als Mißerfolg gewertet wird.

 

Nun hat sich auch Human Rights Watch mit einer aufgewärmten Phosphor Story zu Wort gemeldet. Weißer Phosphor ist das ideale Thema, denn es klingt nach verbrannten Babys im vietnamesischen Dschungel – da kommen in den von alten 68ern beherrschten Redaktionsstuben nostalgische Gefühle auf.

 

Dank der hohen Reputation dieser Qualitätsmedien werden diese Berichte von sämtlichen anderen Medien übernommen.

 

Die Aufarbeitung dieser Gerüchte durch tatsächlich seriöse journalistische Recherche-Arbeit findet man dann nur noch in der Jerusalem Post

 

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6 Antworten to “Pallywood ohne Palästinenser”

  1. Claire Says:

    ausgerechnet die „Qualitätsmedien“ verabschieden sich wenn es um die „Vebrechen“ Israels geht schnell von ihren journalistischen Prinzipen

  2. lebowski Says:

    Die neuen Anschuldigungen sind auch schon wieder zusammen gefallen wie ein Soufflee. Aber es ist gut, mit Dreck zu schmeißen. Bei breiter Streuung bleibt immer irgendwas hängen.

  3. aron2201sperber Says:

    @lebowski

    du sagst es!

    bei der Verbreitung der Vorwürfe machen die MSM fleißig mit – die Richtigstellung ist dann aber keine Schlagzeile mehr wert

  4. sacha Says:

    Obschon diese Inszenierung schon mehrmals bewiesen ist, verbreiten immer noch französische öffentliche Medien (France 2, France Info, Le Monde…) sowohl solche Manipulationen, wie auch Anschuldigung von Verbrechen…

    Meiner Meinung nach hat dies nicht nur mit der französischen „politique arabe“ zu tun, sondern auch mehr mit der Kultur der Unterwerfung zu tun, die Bat Yeor schon erklärt hat.

    Was mir schwer fällt zu verstehen, ist die Tatsache, dass auch israelische Medien wie zB haAretz den arabischen Medienkrieg rückhaltlos annehmen und unterstützen.

    Merkwürdiger ist es auch, dass fast alle Intellektuellen (dh abgesehen von zionistischen Intellktuellen) zu ignorieren schienen, dass keine Bilder von Hamas-Soldaten während Oferet Yetsuka bei Fernsehprogrammen oder Sendungen gebracht wurden, als hayalim nur Zivilisten angriffen… Deswegen kann man begreifen, wie es mögllich ist, dass die schweigende Mehrheit arabische Propagandalügen als glaubhaft betrachtet.

  5. Die Kronen Zeitung und das „Jesuskind“ « Aron Sperber's Weblog Says:

    […] erste Foto ist ein perfektes Beispiel für Pallywood-Journalismus. Kinder attackieren – umringt von Fotografen  – israelische […]

  6. Intifada in Idomeni | Aron Sperber Says:

    […] Die für die aufgefädelten Kameramänner und Fotografen inszenierten Schlachten erinnern tatsächlich frappant an Pallywood: […]

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