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Antizionistischer Antirassismus?

April 19, 2009

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Der Ausdruck Faschist ist heute ein gern gebrauchtes Schimpfwort für politische Gegner (alle, die rechts des linken Flügels der Grünen stehen, Bush und Israel).

Kaum jemand würde sich heutzutage selbst als „Faschist“ bezeichnen, und selbst Menschen, welche die Bezeichnung als „Faschist“ wirklich verdienen würden, verwenden den Ausdruck mittlerweile oft selber, um ihre Gegner zu diffamieren.

Als Anhänger des demokratischen Verfassungsstaats verspüre ich wenig Bedürnis, mich selbst als „Antifaschist“ zu bezeichen, denn es ist ohnehin klar, dass ich alle anderen Ideologien (wie den Faschismus, Kommunismus oder den Islamismus) ablehne.

Antirassismus ist der einzige Anti-ismus, mit dem ich mich identifizieren kann – in Durban wurde daraus eine Farce gemacht.

Die 2001 dort stattgefundene UN Antirassimus-Konferenz wollte uns weismachen, dass der Zionismus rassistisch sei.

Der Zionismus ist die jüdische Nationalbewegung, welche die Errichtung eines jüdischen Nationalstaats anstrebte.

Was bedeutet Antirassimus? – Ist Nationalismus rassistisch?

Für mich bedeutet Antirassismus, in einem Staat leben zu wollen, indem die Menschen nicht auf Grund ihrer Abstammung schlechter behandelt werden dürfen.

Zur Zeit funktioniert das am besten in “Nationalstaaten” – wenn es in Zukunft einmal einen „Weltstaat“ geben wird, der dasselbe schafft: um so besser.

Würde sich ein Deutscher als „Anti-Russe“, ein Kurde als „Anti-Türke“, ein Chinese als „Anti-Tibeter“ bezeichnen – würde man solche Aussagen wohl als rassistisch qualifizieren. Ein Antirassist sollte keine anderen Nationen zum Feindbild haben – auch nicht seine eigene.

Nur im Falle Israels wird nicht derjenige, der eine andere Nation vernichten will, als Rassist wahrgenommen, sondern der Bedrohte.

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