FPÖ fuhr nach Kölle

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Es gab gute Gründe, die von Pro Köln organisierte Konferenz kritisch zu betrachten.

Habe mit pi.news und Pro Köln so meine Probleme.

Viel zu oft wird berechtigte Kritik am Islamismus mit (zwar manchmal auch berechtigter) Kritik an Migrantenkriminalität auf unberechtigte Weise zusammengemischt. Der Kommentarbereich ist ein berüchtigter Tummelplatz für Ausländerhasser.

Rechte Parteien wie Pro Köln oder die FPÖ prangern zwar die Islamisierung an (daham statt islam), meinen aber eigentlich die Muslime, die sie aus rassistischen Motiven nicht hier haben wollen. Solange sie “daham” bleiben, hat man mit Islamisten keine Probleme, und gerade die FPÖ unterhält gute Beziehungen zum Ölmullah Regime im Iran.

Die Teilnahme der FPÖ beweist, dass es bei der Konferenz nicht um Islamismus geht, sondern hauptsächlich um Hetze gegen Muslime…

Das rechtfertigt jedoch nicht die Vorgänge vom letzten Jahr, als man die Demonstration aus Angst vor Übergriffen gewaltbereiter Gegendemonstranten nicht zuließ.

Bei Verdacht auf Verfassungsfeindlichkeit wäre ein Verbot der Demonstration ein mutiges Zeichen des Staates gegen Rechtsextremismus gewesen.

Ein Demonstrationsverbot aus Angst vor Übergriffen gewaltbereiter Gegendemonstranten ist jedoch weder für die Zivilgesellschaft noch für die Demokratie ein Sieg.

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3 Antworten to “FPÖ fuhr nach Kölle”

  1. Bernd Dahlenburg Says:

    Genau getroffen.

    http://castollux.blogspot.com/2008/01/schwarzbraun-ist-die-haselnuss.html

    Wenn man glaubwürdig nachweisen könnte, dass es um den Politischen Islam geht (und nichts anderes), dann sähe es anders aus.

    Das ist aber leider nicht der Fall und deshalb fällt dein urteil vollkomen richtig aus.

    Schade nur, dass sich einige (auch christliche) Idealisten von den Pro Köln-Typen vereinnahmen lassen, ohne zu bemerken, wohin der Zug schon längst abgefahren ist. Und das widerum ist Wasser auf die Mühlen der linken Antizionisten.

    Der Gipfel ist auch, dass eine Type wie Beisicht sich einen abgrient, während eine Pfarrerin neben ihm ihren Idealismus (für wen und was eigentlich? opfert.

  2. Marti Says:

    Wenn es um Rasse ging, müssten Islamkritiker Pierre Vogel und Abu Bakr Rieger toll finden, die sind nämlich beiude mehr oder minder blond und Ayaan Hirsi Ali grauenhaft finden, weil sie schwarz ist.

    Necla Kelek und Bassam Tibi sind nicht blond und trotzdem der Renner unter islamkritikern.

    Das ganze Gerede um Rassismus ist völliger Humbug, es geht der Islamverbänden und Antirassisten darum jede Kritik am Islam zu unterbinden.

    Necla Kelek sagt das sehr gut hier:

    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/der-menschliche-makel/

    Bassam Tibi erklärt wie man Islamkritiker mundtotmacht, hier:

    http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1085689-1-10/friede-freude-eierkuchen

    Und hier noch eine sehr mutige Frau mit islamischem Hintergrund:

  3. aron2201sperber Says:

    @Marti:

    es gab Juden, die waren im Gegensatz zu Hitler ebenfalls blond, was sie jedoch nicht vor der Vernichtung durch die Nazi-Rassisten bewahrte.

    Necla Kelek und Bassam Tibi leisten wertvolle Aufklärungsarbeit – und man kann ihren Einsatz nicht hoch genug einschätzen – trotzdem berufen sich natürlich auch Rassisten auf die beiden, wenn es gerade gut ins Konzept passt.

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2008/11/03/islamkritiker-und-israelkritiker-gemeinsamkeiten-und-unterschiede/

    Genauso wie Bin Laden, der, wenn er sich auch gerne auf Chomsky beruft, natürlich trotzdem ein Judenhasser bleibt.

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2008/09/25/warum-empfiehlt-uns-bin-laden-chomsky/

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