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Ein linker Agent feixt über den Rechtsstaat

Mai 26, 2009

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Eine neue juristische Untersuchung des Falls Benno Ohnesorg fürchtet Kurras offenbar nicht: „Niemand, auch der Staatsanwalt nicht, wird glauben, dass ich einen Mord begangen habe.“ Er sei „rechtskräftig freigesprochen“ worden, so der Rentner. „Fertig.“

Karl-Heinz Kurras verhöhnt die deutsche Justiz, vor der er sich auch früher schon nicht gefürchtet hatte.

Trotz der DDR-Propaganda wusste er genau, dass es sich eben doch um einen Rechtsstaat handelte, der selbst Staatsfeinde nicht grausam verfolgte, und schon gar nicht um einen Polizeistaat, der den Bürgern hinterherspionierte.

Die „Staatssicherheit“ war schließlich einer der wenigen Disziplinen, in der die totalitäre DDR der BRD naturgemäß überlegen war.

Auch die RAF-Terroristen hatten keine Angst vor den Repressionen eines angeblichen „Polizeistaats“.

Sie gaben zwar gerne vor, „Hitler“ zu bekämpfen – wußten aber genau, dass es ein „Hitler“ war, der sich skrupelhaft an das Grundgesetz hielt und auf Grund der historischen Schuld stark zu schlechtem Gewissen neigte.

Sympathisierende Anwälte, die den Rechtsstaat bis zum Äußersten und oft noch weiter ausreizten, waren von Anfang an ein wichtiger Teil der „Bewegung“:

Zuerst Horst Mahler – danach der besonders miese Klaus Croissant, durch den etliche Sympathisanten erst zu Terroristen wurden.

Und selbstverständlich die etwas feineren Herren, die sich nicht selbst  die Hände schmutzig machten und später bemerkenswerte Karrieren im angeprangerten „Unrechtsstaat“ machten.

Die autoaggressiven Handlungen der inhaftierten Baader-Meinhof Bande erfolgten keineswegs aus Verzweiflung über die staatlichen Maßnahmen (auch wenn es den Anwälten erstaunlich gut gelungen war, das Bild eines, die „politischen Gefangenen“ folternden  und sogar mordenden Staates zu verbreiten), sondern aus Frustration, dass der verhasste Staat nicht vor ihrem Größenwahn in die Knie gegangen war.

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