Natalie Bracht und der Muslim-Markt

Die 35jährige Natalie Bracht war auf Grund einer möglicherweise drohenden Gefährdung ihrer 5 Kinder in England zur landesweiten Fahndung ausgeschrieben:

bracht

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Dank dieser obskuren „Pazifisten“-Seite:

http://kriegspostille.blogspot.com/2009/08/httpdejure.html

ist es mir gelungen, den Inhalt der gelöschten Muslim-Markt-Kampagne zu bergen – er sollte der Nachwelt als historisch interessantes Dokument ;) erhalten bleiben:

Muslim-Markt interviewt
Natalie Bracht, ihr wurden fünf Töchter von den Behörden entzogen
23.9.2009

Natalie Bracht, geborene Brown (Jahrgang 1975) ist in Deutschland als Tochter einer Jüdin und eines Briten geboren und aufgewachsen (z.T. in den Niederlanden). Ihr Abitur macht sie an der Free Masonic School for Girls in den Niederlanden. Nach der Schule hat sie eine Ausbildung zum Steinmetz absolviert. Es folgte eine Studium von Sprachen (Hebräisch, Russisch, Polnisch, Surinams – daneben spricht sie perfekt Deutsch, Niederländisch und Englisch) und ein weiteres Studium der Architektur. In der Zeit ab 1995 war sie verheiratet mit einem Deutschen Christen, mit dem sie zwei Töchter hat. Die Ehe scheiterte nach zwei Jahren. Nach der Scheidung erhielt sie das alleinige Sorgerecht. Es folgte eine Heirat in einer Synagoge (1997) mit einem deutschen Juden, den sie in der linkspolitischen Szene kennen gelernt hat. Mit ihm hat sie drei Töchter. Sie hat damals seinen Nachnamen angenommen.

Mehrere Reisen des Ehemanns nach Israel führten zu einer ersten Zerrüttung der Ehe aufgrund der inhaltlichen Umorientierung des Ehemannes – nach Vorstellung von Frau Bracht – in eine zionistisch orientierte Ausrichtung, die ihren damals „linken“ Idealen widersprach. Eine scheinbar zwischenzeitliche Verbesserung der Beziehung führte zur nachträglichen standesamtlichen Heirat, allerdings erst im Februar 2003; aus heutiger Sicht eine der Ursachen für spätere Probleme. Die Kinder aus erster Ehe wurden durch den Ehemann bei der standesamtlichen Eheschließung namentlich übernommen, so dass alle vier damals lebenden Töchter den Namen Bracht annahmen. Bereits im April 2003 – acht Wochen nach der standesamtlichen Eheschließung – verließ der Ehemann die Familie erneut auf eine Reise. Danach kehrte er monatelang nicht wieder zurück. Sein Aufenthaltsort war dem Rest der Familie unbekannt. Im Mai 2003 wurde die jüngste Tochter geboren, ohne dass der Vater in der Nähe war oder nach dem Kontakt gesucht hätte. Er meldete sich erst sieben Monate nach der Geburt. Seine ultimative Forderung der Neuausrichtung der Familie wurde von Frau Bracht – die Familie lebt nach wie vor in Deutschland – und den älteren Töchtern nicht mitgetragen, so dass Herr Bracht die Scheidung eingereicht hat. Während des Scheidungsverfahrens 2005 erhält Frau Bracht das Sorgerecht und Herr Bracht ein Umgangsrecht, was er allerdings nur im Beisein seiner eigenen Mutter (Großmutter der Kinder) wahrnehmen darf. Dieses Recht hat er allerdings nie wahrgenommen.

Damals hatte Frau Bracht u.a. freiwillig in einem autonomen Frauenhaus gearbeitet und dadurch ihren Freundeskreis unter vielen Muslimas gehabt, was Sie zur Beschäftigung mit dem Islam führte. Durch das Lesen des Heiligen Qur’an entschloss sie sich Mitte 2005 den Islam anzunehmen. Im Herbst 2005 erhielt die arbeitsuchende Frau Bracht eine Einladung zum britischen Konsulat in Düsseldorf. Dort wurde ihr eine Arbeit in England aufgrund ihrer außergewöhnlichen Sprachfähigkeiten angeboten inklusive Umzugskosten und Erstausstattung in England. Frau Bracht erhielt zu ihrer eigenen Überraschung nicht nur einen englischen Pass (Britisch Citizen) für sich selbst (ihr Vater war ja Brite), sondern auch für ihre fünf Töchter. So reiste Frau Bracht mit ihren fünf Töchtern über Holland (allerdings damals noch ohne Kopftuch) an die englische Ostküste und konnte in ein fertig eingerichtetes Reihenhaus einziehen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit begann ohne Arbeitsvertrag die Übersetzungsarbeit, die ihr allerdings von Anfang an „merkwürdig“ vorkam, da sie Tonbandmitschnitte von Telefonaten übersetzen sollte (vor allem aus Surinam), weshalb sie die Arbeit ablehnte. Ohne den ausbleibenden Lohn war sie nunmehr als britische Staatsbürgerin auf Sozialeinrichten angewiesen.

Völlig unerwartet kam gemäß Angaben von Frau Bracht eines Tages ein Mann zu Besuch, der sich als Rabbiner ausgab und gut deutsch sprach. Er habe gehört, dass es jüdische Neuankömmlinge in der Region gäbe, die er begrüßen wollte. Da Frau Bracht noch kein Kopftuch trug, konnte der Rabbiner ihren nunmehr islamischen Hintergrund nicht kennen. Letztendlich wollte die Person ihr eine Arbeit vermitteln, die sie aus Gewissensgründen nicht annehmen konnte. Was sich danach zutrug detaillier wider zu geben, würde den Rahmen eines Interviews sprengen. Der Muslim-Markt ist über die Details informiert.

Zusammengefasst mündeten die Folgeereignisse in beständig zunehmende Schwierigkeiten für die Familie in England bis hin zur Einschaltung des dortigen Jugendamtes und dem Entzug ihres Sorgerechts. Den Höhepunkt des Eskalation bildete der Besuch eines „Gutachters“, merkwürdigerweise von einer 400 km entfernten Stadt herbeigerufen, obwohl es hinreichend Psychologen an ihren Wohnort gab. Jener bescheinige ihr „Kindsgefährdung“, und eine „unheilbare“ Erkrankung. Die „Gefährdung“ der Kinder sollte u.a. darin liegen, dass die Mutter sie aus ihrem „ethnischen Hintergrund“ herausgerissen hätte.

Weitere Vorwürfe folgten später von anderer Stelle, wie z.B. „Kinderpornographie“ aufgrund einen Kindsfotos mit Windeln (der Vorwurf wurde allerdings wieder zurückgezogen), Kindesmisshandlung durch Gewalt (konnte nie belegt werden) und Absicht, die Kinder töten zu wollen. Die Gefahr, dass ihr die Kinder in Kürze weggenommen werden würden, führte dazu, dass Frau Bracht sich entschloss zu fliehen. Inzwischen war die Presse in England in die Geschichte eingestiegen und sie wurde medienweit gesucht. Es gelang ihr dennoch über Umwege mit ihren Töchtern nach Deutschland zu kommen; dem Land dessen Staatsbürgerschaft sie und ihre Kinder haben.

Der Versuch von hier aus in ein muslimisches Drittland zu fliehen scheiterte allerdings bereits in München, wo sie wegen Besitzes gefälschter Dokumente festgenommen und in Untersuchungshaft gesteckt wurde. Die Kinder wurden der Mutter gewaltsam entzogen und kamen unter Behördenaufsicht. Elf Tage hat Frau Bracht keinen Anwalt zu Gesicht bekommen. Aus der Haftanstalt durfte sie ein Mal mit ihren Kindern telefonieren, in dem sie ihre Kinder dazu animieren sollte, zu essen, da die Kinder die Nahrungsaufnahme verweigerten, bis Sie wüssten wie es ihrer Mutter gehe. Nach 16 Tagen kam sie nach der Gerichtsverhandlung im Dezember 2008 bezüglich gefälschter Pässe ohne Auflagen bei einem geringen Bußgeld wieder frei. Ihr daraufhin engagierter Rechtsanwalt versuchte den Kontakt zum Jugendamt und zu den Kindern herzustellen. Das erwies sich als besonders schwer, obwohl es in Deutschland kein Gerichtsurteil gibt, dass ihr den Kontakt zu den Kindern verbietet. Ihr wurde später nur mitgeteilt, dass man in Deutschland das britische Gutachten und Beschlüsse übernommen hätte, so dass ihr das Sorgerecht auch für Deutschland entzogen worden wäre. Ein Eilantrag auf Umgangsrecht vom Februar 2009 ist bis heute nicht beantwortet worden.

Das Drängen der inzwischen eingeschalteten Anwälte ermöglichte letztendlich „außergerichtliche“ telefonische Kontakte zu den Kindern; allerdings erst im März 2009. Ein Mal wöchentlich durfte sie in der Folge jeweils fünf Minuten mit einem Kind telefonisch sprechen. Sie erfuhr, dass der Kontakt zum Vater seit Beginn der Unterbringung im Dezember 2008 erstellt wurde und dieser das Sorgerecht beantragt hätte. Am 14. Mai 2009 kam es zum ersten direkten Kontakt der Mutter mit jeweils 20 Minuten pro Kind im Waisenhaus in München unter Aufsicht zweier Personen. Am 3. Juni 2009 gab es eine Wiederholung. Die Gerichtsverhandlung um das Sorgerecht und den Umgang am 8.7.2009 wurden die zwei ältesten Kinder von der Richterin befragt. Die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes argumentierte u.a. gegen das inzwischen von der Muslima getragenen Kopftuch, weil das eine Gefährdung für die Mädchen wäre , die ein Art Kulturschock erhalten könnten. Da das Gericht zumindest einen intensiveren Kontakt zur Mutter empfohlen hat, kam es dazu am 22.7.2009 im Waisenhaus München. Erstmalig seit langer Zeit durfte die Mutter alle zusammen 100 Minuten sehen (und nicht getrennt wie vorher). Der letzte Kontakt zu den Kindern erfolgte am 5.8.2009. Obwohl die Kinder nicht verlegt werden wollten, wurden sie verlegt und die Mutter hat seither die Kinder nicht mehr gesehen.

Die Kinder wurden inzwischen nach Warburg verlegt, was nach Angaben von Frau Bracht sehr nahe zu der Familie des ebenfalls das Sorgerecht beanspruchenden Vaters ist. Die Töchter von Frau Bracht sind zum Zeitpunkt des Interviews 14, 13, 11, 10 und 6 Jahre alt.

Die Aufforderungen von Frau Bracht, dass in Deutschland ein Gutachten erstellt werden sollte, führte erst nach einer von Muslimen organisierten Kundgebung in München dazu, dass ein Gutachter bestimmt werden sollte. Ob und wann es zu einem neuen Gutachten kommen wird, steht zum Zeitpunkt dieses Interviews nicht fest.

MM: Sehr geehrte Frau Bracht sie haben seit mehreren Wochen keinen Kontakt zu ihren Kindern, wie verkraften Sie das?

Bracht: Zunächst einmal versuche ich meine Kraft aus meinem Glauben und der unerschöpflichen Barmherzigkeit Gottes zu ziehen, auf dem alle unsere Hoffnungen ruhen. Insofern habe ich immer noch die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es in Deutschland zu einem fairen Verfahren kommen wird und ein deutscher Richter erkennen kann, welches Leid meinen Töchtern zugefügt wird, indem man sie von mir trennt. Es ist für mich sehr schwer zu ertragen, daran zu denken, wie die Kinder am Telefon geweint haben. Wir hatten stets ein enges und warmes Verhältnis zueinander. Manchmal spüre ich mich ohnmächtig, aber dann denke ich wieder daran, dass unser Schöpfer einen Ausweg bereiten wird – so Gott will. Meine Sorge als Mutter ist, dass bei den Kindern bereits jetzt durch die gewaltsame Trennung von mir, die sie überhaupt nicht verstehen können, ein psychischer Schanden verursacht wird, der schwerlich zu heilen ist. Als Mutter will ich, dass es den Kindern gut geht. Der Druck der Belastung ist sehr groß, aber ich habe stets versucht diese Dinge von meinen Kindern fern zu halten, den mit öffentlich vorgetragener Trauer und Wut kann ich meinen Kindern nicht helfen. Ich beziehe meine Hoffnung aus meinem Glauben und werde – so Gott will – nicht aufgeben, mich für das Wohl meiner Kinder einzusetzen.

MM: Ihr öffentliches Auftreten wurde von manchen als „kühl“ bezeichnet und in diversen Internet-Foren würde sehr kontrovers über den Fall diskutiert. Was würden sie diesen Diskutierenden sagen?

Bracht: Ich finde es sehr schade, wenn Menschen sich Urteile über mich bilden, ohne mich zu kennen und ohne mir die Chance zu geben, mich gegen jegliche Vorwürfe zu wehren, seien es Gutachter oder seien es andere Personen. Bei meinen muslimischen Glaubensgeschwistern macht es mich besonders traurig, wenn Sie über mich sprechen und dabei fehlerhaft argumentieren. Was soll ich denn tun? Soll ich bei meinen öffentlichen Auftritten herumschreien und laut weinen? Das ist nicht meine Art. Ich bin in Deutschland groß geworden. Unser Temperament ist nicht das einer Orientalin. Zudem erachte ich es nicht für hilfreich für meine Kinder. Bei allem Schmerz in meinem Herzen versuche ich nach außen sachlich zu blieben. Könnten jene Menschen aber in mein Herz schauen und sehen, wie es manchmal vor Trauer zerspringen möchte, dann wüssten sie, dass sie mir Unrecht tun.

MM: Ein Gutachten aus England, dass Ihnen zur Last gelegt wird und das für die Trennung von Ihren Kindern maßgeblich verantwortlich ist, soll darauf hindeuten, dass sie Suizidgefährdet seien und/oder sogar eine ihrer Töchter zum Mord an den anderen Töchtern anstiften würden. Was antworten Sie darauf?

Bracht: Das ist doch absurd! Diese großen Anschuldigungen werden in sich zusammen fallen, wenn man sie detailliert betrachtet. Es gibt doch keinen einzigen Beleg und keinen einzigen Beweis, der jene Anschuldigung untermauern würde. Es liegt mir mehr als fern meinen Kindern irgendetwas anzutun. Ich habe doch die ganze Last der Flucht aus England auf mich genommen, um sie zu schützen! Das sind doch einfach nur Behauptungen, die aktenkundig gemacht wurden, damit man in England einen größeren Polizeiapparat auf uns hetzen konnte, um uns bei unserer Flucht zu jagen. Ich habe noch nie jemanden geschlagen, keine Körperverletzungsdelikte, die Kinder leben doch gesund, so lange sie bei mir waren und sie wollen zu mir zurück! Das spricht doch für sich. Und wenn mir irgendetwas vorgeworfen wird, warum gibt es dann noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren gegen mich diesbezüglich? Das ist doch alles unlogisch. Meine deutschen Kinder sind von mir als deutsche Mutter getrennt worden, ohne dass irgendein Gerichtsurteil gegen mich in Deutschland vorliegt. Ich weiß nicht, ob man das noch als „normal“ bezeichnen kann.

Anmerkung des Muslim-Markt: Bei einem gesonderten Gespräch mit einem der deutschen Anwälte von Frau Bracht teilte dieser uns mit, dass er es in seiner langen Karriere als Anwalt bis heute für unmöglich gehalten hat, dass in Deutschland aufgrund einer Aktenlage in England einer deutschen Staatsbürgerin ihre Kinder entzogen werden könnten.

MM: Ihnen wurde von einem der beteiligten deutschen Jugendämter vorgeworfen, sie seien untergetaucht. Was ist daran wahr?

Bracht: Gar nichts. Eine Person in Untersuchungshaft kann nicht untertauchen! Am selben Tag habe ich einen Rechtanwalt aufgesucht und seither werde ich aktenkundig von diesem Rechtsanwalt vertreten. Seit dem 8.12.2009 sind die Münchner Behörden informiert, dass ich vertreten werde. Mein Anwalt hat sich schriftlichen beim Jugendamt gemeldet, die nicht geantwortet haben.

Anmerkung des Muslim-Markt: Der Anwalt ist selbst überrascht über das unkooperative Verhalten des Jugendamtes.

MM: Die gegnerische Partei, die das Sorgerecht ihrer Kinder erstreiten will, gilt als einflussreich in Deutschland. Rechnen Sie sich dennoch Chancen aus, jemals ihre Kinder wieder zu sehen?

Bracht: Natürlich, ich habe Hoffnung, und das muss ich auch haben für meine Kinder. Ich hoffe, dass mit Gottes Hilfe, die deutschen Gerichte und Gutachter zum Wohl der Kinder die Beziehung zur Mutter nicht zu lange unterbrechen. Ich hoffe, dass hier nach Recht und Gerechtigkeit geurteilt wird, nach sozialen Aspekten und dem Schutz der Familie. Und ich hoffe, dass nicht anderen Quellen, Energien und Einflüsse eine Rolle spielen.

Anmerkung des Muslim-Markt: Dem Muslim-Markt liegt ein Schreiben des Jugendamtes München vom 7.8.2009 an den Muslimrat München e.V. vor, mit der das Amt versucht, Einfluss auf muslimische Organisationen zu nehmen, den Fall nicht im Zusammenhang mit der Religion der Betroffenen zu betrachten.

MM: Das Jugendamt München hat jetzt eine Warnung an das neue Heim in Warbung, die dortigen Polizeistellen und die Schulen der Kinder herausgegeben mit dem Inhalt, dass Sie eine ihrer Töchter angeblich entführen wollen. Wollen Sie Ihre Kinder entführen?

Bracht: Das ist doch eine Verdrehung der Tatsachen! Das Jugendamt hat offenbar Narrenfreiheit bei solchen Behauptungen, die Verleumdungen gleich kommen, und meint ohne Beweise dort verunsichern zu dürfen, wo es das Jugendamt am meisten benötigt. Zusätzlich will man wieder keinerlei Kontakt zulassen, wie immer aus Sicherheitsgründen versteht sich. Ich habe an keiner Stelle jemals versucht meine Kinder zu entführen. Tatsache ist doch, dass die Kinder bei mir sein möchten und sie gegen ihren eigenen Willen und gegen meinen Willen als Mutter von den Ämtern gewaltsam von mir getrennt worden sind. Somit ist fraglich wer hier wirklich die Kinder entführt hat und sie gegen ihren Willen festhält. Fehler können auch in Behörden passieren. Aber ich verstehe nicht, warum dieser Fehler tagtäglich vergrößert wird. Unsere Juristen sind nun bemüht diese haltlosen Beschuldigungen möglichst bald vor Gericht zu bringen, damit wir diese widerlegen können und aufzeigen, dass hier Dinge in den Raum gestellt werden um vom eigenen Fehlverhalten abzulenken. Denn wenn die Kinder sich frei äußern dürften, weiß jeder, wer dann Schwierigkeiten hat, sich zu rechtfertigen. Es wäre doch besser noch rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, und einzusehen, dass man mit dieser Methode der Verschleierung und Verschleppung nichts erreichen kann. So Gott will, wird bald die Zeit kommen, wo man sich nicht mehr hinter solchen billigen Unwahrheiten verstecken kann. Mein Wunsch ist es, in Frieden mit meinen Kindern leben zu können. Und ich bete zu Gott, dass mir dies ermöglicht wird. Wenn die zuständigen Verantwortlichen in Deutschland wirklich das Kindeswohl im Augen hätten, dann würden sie die Kinder nicht so lange von mir fern halten.

MM: Ein weiterer Vorwurf gegen Sie lautet, dass Sie eine Geschichtenerzählerin seien. Zugegebenermaßen ist der Fall auch sehr komplex. Wie können Sie den Vorwurf überprüfbar entkräften?

Bracht: Erst einmal durch meine Kinder selbst , durch die Briefe meiner Kinder, dadurch dass ich mich selbst mit den Kindern unterhalten kann, ich brauche nicht mehr unterzutauchen wie in England und kann Jedem seine Fragen beantworten. Wir haben in Deutschland eine andere Rechtsgrundlage, so dass ich mich dazu äußern kann und jeder kann ja meinen Angaben prüfen. Ich stelle mich ja der Öffentlichkeit, ich stelle mich auch Gutachtern, auf die wir händeringend warten, damit es endlich passiert. Wir sollten in Deutschland fairere Zustände haben, so dass jeder prüfen kann, dass alle Totschlagargumente gegen mich nicht wahr sind. In England hat man in den Medien versucht den Fall eines Briten (dem Vater) gegen einen Deutsche (die Mutter) aufzubauschen. Aber ich habe auch einen britischen Pass und das sind keine Argumente sondern Effekthascherei. Meine Töchter brauchen aber ihre Mutter. Bei mir waren sie zusammen, wie es sich für Geschwister gehört. Ich habe die große Sorge, dass das Jugendamt sie voneinander trennen wird.

MM: Sie haben Ihren Fall hier verschiedenen muslimischen Organisationen aber auch herkömmlichen Journalisten angetragen, warum glauben Sie gab es vergleichsweise wenig Resonanz?

Bracht: Es ist doch offenkundig ein brisantes Thema, wenn man die Geschichte zusammenfasst. Eine Jüdin, die Muslima wird und der ihre Töchter in Deutschland entzogen werden. Zudem ist der Fall sehr komplex. Sicherlich hat die deutsche Geschichte auch damit zu tun. Bei den meisten Medien bin ich mir gar nicht so sicher, ob es schlecht ist, dass sie sich zurückhalten, denn bei der vorherrschenden islamfeindlichen Stimmung, weiß ich nicht, was sie daraus machen würden. Aber bei den muslimischen Organisationen bin ich nur traurig, wenn sie einer Muslima in ihrem direkten Sprach- und Einflussraum nicht zur Hilfe kommen, wenn diese Hilfe benötigt.

MM: Was können wir Muslime für Sie tun?

Bracht: Als erstes und wichtigstes ist das Bittgebet, der Zusammenhalt, dass verschieden Gruppen nicht auseinander gehen und dass man einheitlich sachlich und vernünftig daran arbeitet und sich gegenseitig unterstützt und einfach, dass diese Sachen an die Öffentlichkeit kommen, mit allen legalen Mitteln.

MM: Frau Bracht, wir danken für das Interview und wünschen Ihnen einen gesegneten Monat Ramadan.

Anmerkung des Muslim-Markt: Das Interview wurde am Do. 20.8.2009 in Bremen geführt. Der Muslim-Markt betrachtet es ab sofort als seine Pflicht, den Fall so lange zu verfolgen, bis Mutter und Töchter zueinander finden.

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63 Antworten to “Natalie Bracht und der Muslim-Markt”

  1. aron2201sperber Says:

    die „Linke Zeitung“ ist jetzt auch mit von der Partie:

    http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7130&Itemid=59

  2. mrbaracuda Says:

    Also irgendwie bestätigt sich meine Theorie immer wieder, dass Muslime einen an der Waffel haben. Gehörig einen an der Waffel.

    • aron2201sperber Says:

      die Betreiber von Islamically Incorrect haben einen an der Waffel, die TAZ hat einen an der Waffel, wenn sie diese Seite als antirassistisch bewirbt und natürlich hat auch die Linke Zeitung einen an der Waffel.

      aber wenn du irgendwelche pauschale Theorien über die Waffeln von Muslimen verbreitest, hat du leider auch selbst einen an der Waffel

      • mrbaracuda Says:

        Sich mehrmals täglich gen ominösen Kubus in obskurer Pilgerstadt für etwas niederzuwerfen, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht einmal existiert, ist für mich einen an der Waffel haben. Für dich nicht?

  3. aron2201sperber Says:

    ich bin katholisch, meine Religion gebietet mir theoretisch an die unbefleckte Empfängnis zu glauben.

    auch in der jüdischen Religion, der mein Großvater angehört hatte, finden sich reichlich irrationale Ideen

    man kann sich jedoch auch zu einer religiösen Gemeinschaft zugehörig fühlen, ohne alles kritiklos zu übernehmen.

    und auch genug Atheisten neigen dazu an allen möglichen irrationalen Schwachsinn zu glauben.

    Das Problem ist nicht die irrationale Religion, sondern dass gewisse Leute eine Religion als eine Ideologie auffassen

  4. mrbaracuda Says:

    Papst-Bashing ist öde. Wenn Sie (ich dachte wir wären beim Du?) schon beim Anfang Ihres vermeintlichen Retters in Form Jesus anfangen Wörter wie „theoretisch“ zu benutzen, wieso sagen Sie dann noch „meine eigene Religion“? Offensichtlich finden Sie Ihre „eigene Religion“ bescheuert und unglaubwürdig.

    Was ist es, dass Sie so reden, wie hier:

    man kann sich jedoch auch zu einer religiösen Gemeinschaft zugehörig fühlen, ohne alles kritiklos zu übernehmen.

    Gruppenzwang? Angst vor möglichen, verachtenden Blicken und einer anderen Behandlung innerhalb der Familie? Ich würde wenn ich schon so rede wie Sie nicht unbedingt darauf erpicht sein mit dem Verein in irgendeiner Art und Weise assoziiert zu sein.

  5. aron2201sperber Says:

    Du bist aber ein empfindlicher Baracuda…

    ja, ich finde vieles an meiner Religion bescheuert und unglaubwürdig.

    aber das ist bei einer fast 2000 jahre alten Religion wohl naturgemäß so – andererseits ist gerade die lange Geschichte auch faszinierend.

  6. aron2201sperber Says:

    zum Thema Tod und Religion:

    http://krebstagebuch.wordpress.com/2009/07/20/tod-und-so/

    • mrbaracuda Says:

      Ah schau, auch ein Agnostiker. Allerdings mit einer etwas komischen Definition. Wie dem auch sei, soll mir das etwas sagen? Ich sehe da gerade nicht so recht den Zusammenhang.

  7. aron2201sperber Says:

    ein paar interessante Infos zum angeblich jüdischen Agenten-Vater:

    http://www.thenorthernecho.co.uk/news/2371677.parents_counter_missing_mums_internet_broadcast_claims/

    und zum angeblich jüdischen Agenten-Ex-Ehemann und „Nuklearphysiker“:

    http://www.newsguardian.co.uk/latest-news/Exhusband-of-missing-mother-makes.4239827.jp

    Frau Bracht leidet offensichtlich an einer psychischen Erkrankung – das ist tragisch – und sie und die Kinder können einem echt leid tun.

    Typen wie der Verschwörungs-Freak Tony Gostling

    http://www.911forum.org.uk/board/viewtopic.php?p=127731&sid=24248035d62cd7583d854bbc1030a35d

    oder jetzt dawa.news sind nicht Opfer ihrer krankheitsbedingten Lügengeschichten, sondern die Täter, da sie es als geistig gesunde eigentlich besser wissen müssten, aber stattdessen die kranke Frau in ihren Wahnideen bestärken. (natürlich ohne jede Rücksicht auf das Wohl der Kinder)

  8. mrbaracuda Says:

    aron2201sperber sagt:
    August 7, 2009 um 10:40

    Frau Bracht leidet offensichtlich an einer psychischen Erkrankung

    Na das war mir schon klar, als ich las, dass sie konvertierte. LoL.

    Typen wie der Verschwörungs-Freak Tony Gostling […]
    oder jetzt dawa.news sind […] geistig gesunde

    Was du immer für einen Unfug schreibst. 😉

  9. Abu Said Says:

    bevor ihr vor lauter Waffelnverteilen etwas verpasst, hier die neulich veröffentlichten Gespräche zwischen Natalie Bracht und ihren Kindern:

    http://dawa-news.de/2009/08/die-tonbandaufnahmen-der-kinder/

    Ist einer von euch (nebst Waffelverteilen) fähig, uns (die einen an der Waffel haben) ein fachmännisches Gutachten zu erstellen?

    Herzlichen Dank,

    jemand der einen an der Waffel hat, und das ist auch gut so.

    P.S. wo kommt denn eigentlich dieser Spruch her?

    • aron2201sperber Says:

      ich finde das Schicksal tragisch und mir tun die 5 Kinder und die Mutter ehrlich leid, die Telefonate sind total traurig.

      aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit schwere psychische Probleme hat und das der Grund für die Abnahme der Kinder ist.

      Wenn sich herausstellt, dass ihre Mossad/Zionisten- Geschichten doch stimmen, wäre ich sofort bereit meinen Fehler einzugestehen und mich für meine Unterstellungen zu entschuldigen.

      Wärt ihr auch zu so einem Schritt bereit, wenn sich herausstellt, dass es sich bei ihren Geschichten um Lügen bzw. Wahnvorstellungen gehandelt hat?

      habe mir auch das Pierre Vogel-Video angeschaut, in dem er sie während ihrer Rede fragt für welche Sprachen sie in der englischen Moschee als Dolmetscherin gearbeitet hat – eine sehr gute Frage, die von ihr trotz Ankündigung nicht beantwortet wird.

      Arabisch? Urdu? oder gibt es in England eine eigene Community deutscher Konvertiten?

      • Abu Said Says:

        „…dass die Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit schwere psychische Probleme hat“

        es wäre interessant, das durch einen unabhängigen Fachmann untersuchen zu lassen. Vielleicht sind ja die Tonaufnahmen schon mal das Ausgangsmaterial dafür. Kannst du sowas veranlassen oder bist du etwa dazu selbst in der Lage? Woraus schließt du eigentlich deine Behauptung? Dass Frau Bracht eine Frage nicht beantwortet hat, kann auch andere Gründe haben (z.B. einfach vergessen).

        „…wäre ich sofort bereit meinen Fehler einzugestehen und mich für meine Unterstellungen zu entschuldigen.“

        Erst vorverurteilen und dann entschuldigen? Wie wärs mit erst prüfen und dann urteilen? Die Entschuldigung der Deutschen gegenüber den Opfern des NS-Regimes bringen ihnen jetzt auch nichts! (Entschuldigung für die Übertreibung, sowas darf aber einfach nicht wieder passieren!)

        „…Wärt ihr auch zu so einem Schritt bereit, wenn sich herausstellt, dass es sich bei ihren Geschichten um Lügen bzw. Wahnvorstellungen gehandelt hat?“

        Ich bin bereit für die Wahrheit. Falls sich die Vorwürfe als wahr herausstellen sollten, dann bin ich bereit, das hier ohne Wenn und Aber einzugestehen.

        Übrigens noch zu der Sprache: Wenn jemand so kreativ sein sollte, sich so eine heiße Verfolgungsstory auszudenken, dann ist die Sprache auch kein Problem mehr (z.B. Englisch -> Deutsch).

  10. aron2201sperber Says:

    bin kein Fachmann – aber die Tonaufnahmen stellen sicher keine Grundlage dar, ihren Gesundheitszustand und ob dieser die Wegnahme der Kinder rechtfertigt, festzustellen.

    ein fachärztliches psychiatrisches Gutachten wäre sicher empfehlenswert.

    Sollte es sich herausstellen, dass sie tatsächlich psychische Probleme hat, solltet ihr der Frau (die anscheinend viel Vertrauen zu euch hat) empfehlen von nun an eng mit den Behörden zu kooperieren und sich selbst einer fachärztlichen Behandlung zu unterziehen.

    meine Frau hat selbst beim Jugendamt gearbeitet und ich kann euch versichern, dass es den Mitarbeitern keinen Spaß macht, Kinder den Eltern wegzunehmen.

    hoffe für die Frau, dass sie ihre Probleme überwinden kann und bald wieder bei ihren Kindern ist.

    Von wegen Vorverurteilung: ihr vorverurteilt auch die Jugendämter, den Vater der Kinder und die Großeltern.

    also laßt bitte das NS-Regime aus dem Spiel.

    zur Sprache: wozu soll man in einer englischen Moschee eine Englisch-Deutsch Übersetzerin brauchen?

  11. Abu Said Says:

    Also bist du kein Fachmann, vertraust aber einfach mal dem Jugendamt, da mal deine Frau dort gearbeitet hat. So einfach ist das aber nicht. Ämter sogar Gerichte können sich mal irren (das ist menschlich). Es geht hier nicht darum, staatl. Organe, Großeltern und Vater vorzuverurteilen, sondern den Fall sachlich aufzuklären. Vermutungen und Vertrauen reichen da nicht.

    Die letzte Frage verstehe ich nicht so ganz, deswegen empfehle ich mal folgende Videos:

    http://einladungzumparadies.de/#nav:videos-serien-nicht-ohne-meine-fuenf-toechter&t=1249690278

    Die sind auch lang genug für einen Fachmann – denke ich – um zu beurteilen, ob die Frau – wie das hier so schön heißt – „einen an der Waffel“ hat.

    Herzlichen Dank für die nette Konversation.

  12. aron2201sperber Says:

    die Frage bezieht sich auf das mehrteilige youtube video über ihren 1. öffentlichen Auftritt in deutschland (auf eurer seite gefunden)

    „die Schwester“ behauptet darin vom britischen Konsulat nach England gelockt worden zu sein, wo dann ein Rabbi sie zur Geheimdienst-Arbeit anwerben wollte – sie hätte mit ihren 5 Kindern in eine Studenten-WG ziehen sollen, um dort Aktivisten zu bespitzeln

    als sich sich weigerte, strich man ihr alle finanziellen Zuwendungen – sie fand jedoch Arbeit als Dolmetscherin in einer Moschee bzw. Islamischen Verein.

    hier fragte „Bruder“ Pierre Vogel nach, in welchen Sprachen sie gedolmetscht habe.

    sie sagte, sie komme gleich dazu…

    • Abu Said Says:

      Genau so habe ich das in Erinnerung. Und wo ist da von einer engl. Moschee die Rede? Wie gesagt, vielleicht ist sie dazu nicht gekommen, weil sie es vergessen hat. Hilft es dir aber weiter, wenn ich die Sprache rausfinde? Wärest du dann bereit, die Ausdrucksweise „mit hoher Wahrscheinlichkeit schwere psychische Probleme“ zurückzunehmen?

  13. aron2201sperber Says:

    diese Angabe ist nur einer von vielen unplausiblen Punkten – entscheidend ist vielmehr ob sie tatsächlich vom israelischen Geheimdienst verfolgt wurde, oder ob sie auf Grund ihrer Erkrankung die Zusammenarbeit mit den Behörden verweigerte und mit ihren Kindern „untertauchte“

    • Abu Said Says:

      Ich habe mir ein erstes Urteil eines Fachmanns eingeholt, das im Kern folgendes aussagt:

      1. die Aufnahmen geben KEINE ANZEICHEN auf eine persönliche Störung (HPS, Paranoia, Schizophrenie etc.). Für ein endgültiges Gutachten ist ein Gepräch mit dem engen Personenkreis notwendig.

      2. selbst im positiven Fall: für die Kinder besteht KEINE GEFAHR (wegen Kindstötung wie u.a. behauptet) durch die Mutter.

      Mit anderen Worten: die Wahrscheinlichkeit, dass du oder ich an einer Persönlichkeitsstörung leiden, ist genauso groß wie für Frau Bracht.

      • Abu Said Says:

        Nachtrag:

        Fr. Bracht erkärt bei der letzten Kundgebung in München sinngemäß, dass ein unabhängiges, psychologisches Gutachten über ihren Zustand im Laufen ist, dieses sich aber hinzieht:

        http://dawa-news.de/2009/08/die-kundgebung-in-munchen-teil-1/

        ab ca. 48. Minute

        d.h. man hat nicht einmal darauf gewartet, bevor die Kinder vom Waisenhaus (!) in München nach Unbekannt weggebracht wurden.

  14. Abu Said Says:

    verwunderlich, dass dieser Punkt jetzt unplausibel ist. Er ist sehr wohl „plausibel“, denn falls ein Krankheitsfalll vorliegen sollte, hat sich die Frage nach der Rolle von Geheimdiensten auf einem Schlag erledigt.

  15. mrbaracuda Says:

    gelöscht

    hier ist nicht pi.news

  16. mrbaracuda Says:

    aron2201sperber sagt:
    August 9, 2009 um 8:13

    […] das Pierre Vogel-Video angeschaut, in dem er sie während des Interviews fragt

    LoL, Link? Es wird ja immer besser.

  17. mrbaracuda Says:

    gelöscht

    hier ist nicht pi.news

  18. mrbaracuda Says:

    aron2201sperber sagt:
    August 10, 2009 um 6:47

    diese Angabe ist nur einer von vielen unplausiblen Punkten – entscheidend ist vielmehr ob sie tatsächlich vom israelischen Geheimdienst verfolgt wurde

    Wenn die Frau offensichtlich schon über ihre eigene Familie lügt um diese in ihre Fantasien einzubauen würde ich nicht viel Zeit damit verschwenden über das „ob“ nachzudenken, LoL. Vom israelischen Geheimdienst verfolgt. Klar, und die Weisen von Zion sitzen am Hebel. Wie steht das in etwa noch gleich im Buch derer die einen an der Waffel haben? Die Juden sind an allem Schuld? LoL.

  19. mrbaracuda Says:

    mrbaracuda sagt:
    August 12, 2009 um 6:46
    gelöscht

    hier ist nicht pi.news

    LoL. Na dann lass ich dich mal mit deinem neuen Freund alleine. Ihr habt sicher wichtige irrationale Dinge zu besprechen.

  20. Abu Said Says:

    Wie ich sehe, hat wohl jemand was gegen Verständigung und sachlicher Diskussion.

    „Wenn die Frau offensichtlich schon über ihre eigene Familie lügt um diese in ihre Fantasien einzubauen würde ich nicht viel Zeit damit verschwenden…“

    @mrbaracuda

    damit hast du Ehrenmord legitimiert, denn die Frauen „lügen“ ja eh. Wir werden damit viel Zeit „verschwenden“, der Frau zu helfen – ob krank oder nicht. Hast du Angst, dass dabei die Wahrheit ans Licht kommt?

    „…Wie steht das in etwa noch gleich im Buch derer die einen an der Waffel haben? Die Juden sind an allem Schuld?“

    Die „einen an der Waffel“ haben sind über eine Mrd. Muslime global verteilt. In ihrem Buch ist nirgendwo zu lesen, dass die „Juden an allem Schuld“ sind. Das ist ein europäisches Vorurteil, dass genau hier auf diesem Boden – leider – katastrophale folgen hatte. Google doch mal nach dem Begriff „Judenverfolgung“.

    • mrbaracuda Says:

      Alles Teil der jüdischen Verschwörung, Frau Brecht ihre Kinder wegzunehmen, denn: „Aufgrund ihres Konfessionswechsels wird sie von gewissen “Organisationen” in England systematisch “mundtot” gemacht“.

      Seltsam daran ist, dass die Frau in allen Daily Mail und BBC-Artikeln seit ihrem Verschwinden im Mai 2008 nie als Konvertitin bezeichnet wurde. Mal davon abgesehen, dass es schon ziemlich bekloppt ist zu glauben, dass den Stuss jemand abkauft. Aber so manche Muslime sind halt sehr leichtgläubig in bestimmten Dingen. Wenn da dann noch Zionisten und andere Juden im Spiel sein sollen, umso besser.

      Wie man hier lesen kann, soll Frau Brecht schon als Kind so gelogen haben, dass sich nicht nur die Balken bogen, sondern hat Behauptungen aufgestellt, dass sie von ihren Eltern misshandelt wurde, was dazu geführt haben soll, dass sie ihren Eltern weggenommen wurde. Die Geschichte stellte sich laut Aussage ihres Vaters allerdings als gelogen heraus und so kehrte Frau Brecht nach einem Gerichtsverfahren zurück zu ihrer Familie.

      Liest man davon etwas auf dawanews? Nein. Nicht, dass Daily Mail das glaubwürdigeste Blatt wäre, was es gibt, aber mich beschleicht das Gefühl, dass Vogel & Co die Frau instrumentalisieren um gegen die Justiz zu hetzen. Da braucht man sich nur die ersten 10 Minuten der Rede anschauen und wie dieses non-Thema samt Unterstellungen ausgebreitet wird.

      Laut den vorliegenden Berichten der Daily Mail und auch BBC, wie hier zu lesen, wurde die Frau mit einer Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, oder genauer mit“histrionic personality disorder“ diagnostiziert. Die Störung heißt im Deutschen „Histrionische Persönlichkeitsstörung“ (histrionisch bedeutet hierbei theatralisch) und wie man an diesem Wiki-Artikel sieht, passt ihr Verhalten – dass Sie sich zum Beispiel während ihrer „Flucht“ per Internet über das Jugendamt etc. ausgelassen haben soll (siehe letzter Absatz in diesem Artikel) – doch interessanterweise zu den Eigenschaften dieser Störung, die im Wiki-Artikel so beschrieben werden:

      „Charakteristisch für Histrioniker ist der Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen. Betroffene sind meistens extravertiert, sozial ungezwungen und kontaktfreudig, haben aber nicht selten auch einen Hang zur Aggressivität. In Stresssituationen reagieren sie oft mit Schuldabwehr und Selbstbemitleidung, aber auch mit aggressivem Verhalten. Nicht selten suchen sie in derartigen Situationen zudem nach Selbstbestätigung und zeigen deutlich ein Bedürfnis nach sozialer Unterstützung.

      Das Selbstwertgefühl ist eher schwach ausgeprägt. Sie können die eigene Bedeutung nur schlecht einschätzen, haben dafür aber ein sehr ausgeprägtes Gespür, wie andere auf ihr Auftreten reagieren. Entsprechend wichtig ist für Histrioniker die Bestätigung durch das Umfeld. Um diese Bestätigung zu erreichen, neigen sie zur exzessiven, oft theatralischen Selbstdarstellung.

      Histrioniker sind extrem suggestibel. Leicht werden sie durch andere beeinflusst, wobei sie meist nach Übereinstimmung streben und Positionen des Gegenüber übernehmen. Gleichermaßen findet eine Anpassung an das jeweilige Umfeld statt, wobei sich die Persönlichkeit deutlich ändern kann.“

      Da freut sich natürlich ein Pierre Vogel, wenn man sich an und mit der Frau gegenseitg hochschaukeln kann, bis vielleicht auch die Medien diese Kuriosität aufgreifen. Frau Bracht steht wie man sieht auch gerne im Mittelpunkt, ja veröffentlicht sogar die Telefongespräche mit ihren Kindern. Für mich sieht das nicht normal aus, aber sehr nach besagter Persönlichkeitsstörung. Zur dummen Hetze gegen deutsche Behörden reicht es aber allemal, wie man schon am Vorredner Vogels sieht, der davon fantasiert, dass es jedem zu jeder Zeit passieren kann.

      Dass du, „Abu Said“, das so nicht siehst – wenn auch nur ansatzweise – sollte dir zu denken geben.

      @mrbaracuda

      damit hast du Ehrenmord legitimiert, denn die Frauen “lügen” ja eh. Wir werden damit viel Zeit “verschwenden”, der Frau zu helfen – ob krank oder nicht. Hast du Angst, dass dabei die Wahrheit ans Licht kommt?

      Mit meiner Aussage, die du um deine kruden Fantasien zu stützen abgeschnitten hast, legitimiere ich gar nichts, schon gar keinen Ehrenmord .

      Und ob ich Angst habe, dass die Wahrheit ans Licht kommt? Ich glaube weniger, dass ich hier derjenige bin, der solche Ängste hegt. Ich kenne die Frau nicht, lasse mir aber auch keinen Bären aufbinden. Im Gegensatz zu so manch anderen Gestalten, die jede Chance dazu nutzen, herbeifantasierte oder reale Schicksale für ihren kranken Glauben zu instrumentalisieren.

      Die “einen an der Waffel” haben sind über eine Mrd. Muslime global verteilt. In ihrem Buch ist nirgendwo zu lesen, dass die “Juden an allem Schuld” sind. Das ist ein europäisches Vorurteil, dass genau hier auf diesem Boden – leider – katastrophale folgen hatte. Google doch mal nach dem Begriff “Judenverfolgung”.

      Nun, ich zähle zu denen, die einen an der Waffel haben nicht nur euch „eine Milliarde“ (was auch immer das sein soll außer ein „Mob-Argument“). Und doch, in eurem Buch ist diese Grundtendenz nicht nur zu lesen, die manifestiert sich dann auch und zwar zum Beispiel so (von islam.de genommen):

      Und die Juden sagen: „Die Hand Allahs ist gefesselt.“ Ihre Hände sollen gefesselt sein, und sie sollen verflucht sein um dessentwillen, was sie da sprechen. Nein, Seine Hände sind weit offen; Er spendet, wie Er will. Und was auf dich von Deinem Herrn herabgesandt wurde, wird gewiß viele von ihnen in ihrem Aufruhr und Unglauben noch bestärken. Und Wir haben unter ihnen Haß und Zwietracht bis zum Tage der Auferstehung gesät. Sooft sie ein Feuer für den Krieg anzündeten, löschte Allah es aus, und sie trachteten nur nach Unheil auf Erden; und Allah liebt nicht die Unheilstifter. [5:64]

      Wenn man jetzt so bescheuert ist und diesen Unsinn als bare Münze nimmt, kommen einem besagter „überzeugter Zionist“, sowie vermeintliche im Hintergrund agierende Juden wie „Richter David Rosen“ natürlich nur zu gelegen.

      Und danke, aber ich weiß, was Judenverfolgung bedeutet. Google du aber einmal nach Pogrome+von+Muslimen+Juden, dann hörst du vielleicht auf so viel Scheiße zu erzählen und kommst dem Boden der Tatsachen wenigstens einmal etwas näher.

      • aron2201sperber Says:

        beim nächsten Mal mal ich mir nicht mehr die Mühe deine Gehässigkeiten rauszulöschen, sondern lösche den ganzen Beitrag.

        wieso schafft es Abu Said, dessen Ideologie ich ablehne, wie ein zivilisierter Mensch zu kommunizieren, während du gehässig herumpöbeln musst?

        wenn du das nicht schaffst, poste lieber wirklich bei pi.news (die dulden Hass-Kommentare in ihrem Kommentarbreich – https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/10/fpo-fuhr-nach-kolle/ ), bevor du dich über umsonst geschriebene Beiträge ärgern musst…

  21. mrbaracuda Says:

    Ich seh dich nicht jammern wenn er mir plump vorwirft ich würde Ehrenmorde legitimieren. Weißt du, verarschen kannst du dich selber, aron.

  22. mrbaracuda Says:

    Ach du Scheiße. Ich schau mir grad die Frau bei ihrer Rede an, wie sie davon fantasiert, dass ihre Kinder bestimmt aufgeteilt und über die Bundesrepublik verstreut wurden – weil dann findet man die ja schwieriger.

    Und dann kommt das, was ich glaube ich schon erwähnt habe: Diese widerwärtige Mobmentalität. Da sagt die Frau doch glatt, sie, die Muslime, wären viele und sie würden die Kinder schon finden, woraufhin das obligatorische takbir ertönt.

    Ja, das nenne ich sachliche Diskussion. LoL.

  23. Abu Said Says:

    „wieso schafft es Abu Said, dessen Ideologie ich ablehne, wie ein zivilisierter Mensch zu kommunizieren, während du gehässig herumpöbeln musst?“

    Am meisten hat mich diese Aussage beeindruckt! Ich finde das ist eine absolut gesunde Diskussionsbasis, bei der von vorneherein klar ist:

    „Wir sind zwar ganz unterschiedl. Meinung – aber der Wahrheit willen – trotzdem bereit, vernünftig miteinander zu reden“.

    Einfach klasse, herzlichen Dank!

    Ach, ja @mrbaracuda:

    die Artikel sind mir nicht unbekannt. Nur geht der Fall einfach weiter und ist ungelöst. Ich weiß nicht, wie er zu Ende gehen wird, bin aber sehr gespannt darauf. Falls er zu „deinen Gunsten“ ausgehen sollte, bin ich bereit, auch dir gegenüber meinen fehlerhaften Standpunkt einzugestehen, nämlich:

    dass dieser Fall vorher sachlich zu prüfen ist, bevor eine Mutter als psychisch krank erklärt wird und deswegen die Kinder von ihr getrennt werden.

    Die Behörden können sicher dazu ein bed. Stück beitragen. Die hüllen sich in Schweigen und es scheinen auch wenig Dokumente dazu zu existieren (bitte berichtigen, wenn dem nicht so ist). Das psychologische Gutachten ist wie gesagt im Gange, nur ist bisher schon alles „gelaufen“.

    Noch zur Fr. Bracht:

    irgendwie hat es diese „verrückte Frau“ geschafft, gewisse Leute – dich eingeschlossen – und die Behörden richtig zu verärgern. Wieso bloß, wenn sie doch nur „verrückt“ ist?

    Wenn diese Frau sich entschlossen hat, von (deiner?) Gemeinde auszutreten und unserer beizutreten, hat sie sich dann ihr Recht auf gerechte Behandlung „verwirkt“? Ob verrückt oder nicht – sie hat sich an uns gwandt und wir sind bereit, sie in jeder sinnvollen Hinsicht zu unterstützen. Menschen wirft man nicht einfach so weg, weil sie ihre Meinung geändert haben.

    • aron2201sperber Says:

      ich halte den Islamismus für eine große gefahr und habe auch zu Israel wohl sehr unterschiedliche Ansichten, aber weder Muslime und schon gar nicht Araber sind meine Feinde.

      Bush und Blair mögen beim „war on terror“ vieles falsch gemacht haben – Muslime wurden von ihnen trotz der Terroranschläge nie zum Feindbild gemacht.

      Amerika ist ein gesundes Land geblieben, in dem ein Halbafrikaner namens Barack Obama Hussein Präsident werden konnte.

    • mrbaracuda Says:

      Abu Said sagt:
      August 12, 2009 um 4:27

      Ach, ja @mrbaracuda:

      die Artikel sind mir nicht unbekannt. Nur geht der Fall einfach weiter und ist ungelöst. Ich weiß nicht, wie er zu Ende gehen wird, bin aber sehr gespannt darauf. Falls er zu “deinen Gunsten” ausgehen sollte, bin ich bereit, auch dir gegenüber meinen fehlerhaften Standpunkt einzugestehen, nämlich:

      dass dieser Fall vorher sachlich zu prüfen ist, bevor eine Mutter als psychisch krank erklärt wird und deswegen die Kinder von ihr getrennt werden.

      Der Standpunkt ist nicht fehlerhaft. Nur scheint dir – wie deinen „Mitstreitern“ – abhanden gekommen zu sein, dass es schon ein Gutachten gibt und deswegen gehandelt wurde, woraufhin die Frau samt Kindern geflüchtet ist. In einem Artikel war die Rede davon, wie sie sich in die Türkei absetzen wollte. Die hätte sonst wo wieder auftauchen – oder enden – können.

      Die Behörden können sicher dazu ein bed. Stück beitragen. Die hüllen sich in Schweigen und es scheinen auch wenig Dokumente dazu zu existieren (bitte berichtigen, wenn dem nicht so ist). Das psychologische Gutachten ist wie gesagt im Gange, nur ist bisher schon alles “gelaufen”.

      Warum auch nicht? Es gibt eine Präzedenzentscheidung und ein Gutachten aus Großbritannien. Vielleicht ist dir schonmal aufgefallen, dass wir in der Europäischen Union eng mit anderen Unionsmitgliedern zusammenarbeiten. Da verwundert mich das nicht, dass das Gutachten und die Entscheidung weiter verfolgt werden, sollte dies überhaupt der Fall sein.

      Und wem gegenüber sollen die Behörden sich in Schweigen hüllen? Pierre Vogel und dem Mob der sich um die fantasierende, höchstwahrscheinlich lügende und dem Gericht niederere Motive (absichtliche Verschleppung zum Beispiel) unterstellende Frau bildete? Auch mehr als verständlich.

      Noch zur Fr. Bracht:

      irgendwie hat es diese “verrückte Frau” geschafft, gewisse Leute – dich eingeschlossen – und die Behörden richtig zu verärgern. Wieso bloß, wenn sie doch nur “verrückt” ist?

      Wenn eine geistesgestörte Frau ohne Finanzmittel auf einmal quer durch England reist und sich nach Deutschland absetzt kann ich das verstehen, wenn die Behörden „richtig verärgert“ sind. Mir geht die Frau ehrlich gesagt ziemlich am Arsch vorbei. Soll sie das vor Gericht klären – was Sie in England hätte machen sollen. Ich bin auch nicht der Fan von auseinandergehenden Familien. Nur wenn die Frau unzurechnungsfähig und wie auch immer eine Gefahr für die Kinder darstellt, dann sehe ich diese lieber woanders aufwachsen als bei einer Geistesgestörten.

      Was mich verärgert ist, dass sie sich bereitwillig von Pierre Vogel instrumentalisieren lässt und dieser mit seinem Vorredner gegen deutsche Institutionen hetzt, Panik verbreitet und Misstrauen sät und gleichzeitig anderen das Gleiche vorwirft.

      Wenn diese Frau sich entschlossen hat, von (deiner?) Gemeinde auszutreten und unserer beizutreten, hat sie sich dann ihr Recht auf gerechte Behandlung “verwirkt”?

      Nein. Nur versteht „deine Gemeinde“ offensichtlich etwas anderes unter „gerechter Behandlung“, sonst würden Mitglieder dieser nicht einen Mob auffahren, von Kindesaufpürung und -entführung durch die herbeifantasierte Macht der Masse der Muslime sowie Vogel von Blutbädern fantasieren. Was man sieht ist, dass „deine Gemeinde“ Mobverhalten auszeichnet. Das hier ist nicht die „arabische Straße“. Aber das Verhalten ist auch nicht sehr verwunderlich bei kollektivistischen Ideologien wie der, denen ihr anhängt. Unangenehm wird es nur, wenn wie gesagt von Blutbädern und Kindesentführung mit „takbir“ im Hintergrund geredet wird.

      Davon ab; was soll überhaupt „meine Gemeinde“ sein? Mir kommt das ganz so vor, als würdest du den Antisemiten raushängen lassen wollen. Nur zu.

      Ob verrückt oder nicht – sie hat sich an uns gwandt und wir sind bereit, sie in jeder sinnvollen Hinsicht zu unterstützen. Menschen wirft man nicht einfach so weg, weil sie ihre Meinung geändert haben.

      Ja, das merke ich, dass ihr der Frau „in jeder sinnvollen Hinsicht“ unterstützt – indem ihr jede Behauptung ohne Hinterfragen weiterverbreitet und als Fakt verkauft. Ich zitiere dawanews:

      Wir bitten jeden, sich eine Stunde für dieses Video Zeit zu nehmen und Zeuge der Realität zu werden.

      Erzähl du mir nichts von sachlicher Diskussion, wenn du dich gerade zu denen zählst, die gestörte Frauen instrumentalisieren um den Demagogen in der Fußgängerzone raushängen lassen zu können.

  24. mrbaracuda Says:

    aron2201sperber sagt:
    August 12, 2009 um 4:59

    ich halte den Islamismus für eine große gefahr und habe auch zu Israel wohl sehr unterschiedliche Ansichten, aber weder Muslime und schon gar nicht Araber sind meine Feinde.

    Ich nehme an Osama & Co sind keine deiner sich dir gegenüber erklärten Feinde? Natürlich sind Araber und Muslime deine Feinde. Nicht alle, aber ein Haufen. Und das ging und geht nicht von dir aus, sondern von ihrer Religion.

    Na, du kannst dich wahrscheinlich noch irgendwie glücklich schätzen, wenn sie dich als Teil der „Schriftbesitzer“ zählen. Ich hätte da weniger Glück. 😀

  25. aron2201sperber Says:

    aus meiner Lieblings-Serie „King of Queens“:

    An wen erinnert mich Arthurs „Debattier-Kunst“ bloß?

    😉

  26. Abu Said Says:

    „ich halte den Islamismus für eine große gefahr und habe auch zu Israel wohl sehr unterschiedliche Ansichten, aber weder Muslime und schon gar nicht Araber sind meine Feinde.“

    Wenn du einen neuen Thread zum Thema eröffnest, beteilige ich mich evtl. gerne daran, jetzt ist aber Fr. Bracht das Thema dachte ich?

    „Bush und Blair mögen beim “war on terror” vieles falsch gemacht haben – Muslime wurden von ihnen trotz der Terroranschläge nie zum Feindbild gemacht.“

    O doch. Nach dem Motto „wir sind die guten, sie die bösen“. Folge: üer 1,5 Mill. tote im Irak nach der Invasion (nach Blair „nur“ 50000). Nebenbei wurden übrigens 4 muslim. Zivilisten in den USA ermordet.

    „Amerika ist ein gesundes Land geblieben, in dem ein Halbafrikaner namens Barack Obama Hussein Präsident werden konnte.“

    und trotzdem gibt es öffentliche Hinrichtungen von „schwarzen“ Judendlichen durch die Polizei, z.B. zuletzt zu Silvester/Weihnachten?

  27. mrbaracuda Says:

    “Bush und Blair mögen beim “war on terror” vieles falsch gemacht haben – Muslime wurden von ihnen trotz der Terroranschläge nie zum Feindbild gemacht.”

    O doch. Nach dem Motto “wir sind die guten, sie die bösen”.

    Wen willst du jetzt in Schutz nehmen; Al Qaida und Osama bin Laden, der kein Problem damit hatte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers fliegen zu lassen um Tausende zu ermorden (im Namen deiner Religion)?

    Die Taliban, die das afghanische Volk massivst unterdrückten und unterdrücken (im Namen deiner Religion) und um nur eine Tat zu nennen die Hazaras im Norden zu tausenden umbrachten (auch im Namen deiner Religion)?

    Vielleicht Saddam Hussein, der veranlasste an die hunderttausend Kurden zu vergasen, zusammenzutreiben um Landstriche zu „arabisieren“ und „kurdenfrei“ zu machen, sein Volk in Geiselhaft nahm und versklavte, unterdrückte und in Teilen vernichtete?

    Den Iran mit Ahmadinejad, der meint es gäbe keine Schwulen in seinem Land (die hängen ja auch regelmäßig am Kran)? Mit Khomeini, der Jugendlichen Plastikschlüssel fürs Paradies in die Hand drücken ließ, bevor er sie zum Minenräumen losschickte?

    Oder vielleicht doch mehr oder weniger obskure Gruppierungen um Israel herum oder in der Ecke Indonesiens?

    Wenn das keine „Bösen“ sind, sondern diese zu „deiner Gemeinschaft“ zählen, solltest du dir überlegen ob du noch Mitglied sein willst, oder was für einen Unfug du hier erzählst.

    Folge: üer 1,5 Mill. tote im Irak nach der Invasion (nach Blair “nur” 50000). Nebenbei wurden übrigens 4 muslim. Zivilisten in den USA ermordet.

    Gibt es einen Grund warum du die höchste und unrealistischste Zahl nimmst? Aber nehmen wir einmal 1,5 Millionen Tote Irakis. Wie viele davon wurden von wem getötet?

    Mich beschleicht dabei das Gefühl, dass „deine Gemeinde“ mehr Blut -vorallem Unschuldiger, wenn sie sich mal wieder auf einem Wochenmarkt in die Luft jagen – an den Händen hat als die gesamte amerikanische Armee seit 2003.

  28. Martin Says:

    Hallo,

    zum Fall Bracht für Euch vielleicht interessant:

    http://www.suedwatch.de/blog/?p=1509

    PS: Lese hier sehr gerne.

  29. Abu Said Says:

    Also irgendwie habt ihr etwas nicht begriffen:

    Osama & Co, Saddam Hussein, Bush & Blair sind nicht nur „eure“ sondern auch „meine“ und „unsere“!

    Das nur, um einen Punkt herauszugreifen. Wie gesagt: Einen neuen Thread aufmachen, dann reden wir weiter.

    Zum Fall Natalie Bracht gibt es ein neues Video:

    http://einladungzumparadies.de

    (Startseite)

  30. Abu Said Says:

    EDIT:

    Osama & Co, Saddam Hussein, Bush & Blair sind nicht nur “eure” sondern auch “meine” und “unsere” Feinde!

  31. mrbaracuda Says:

    Abu Said sagt:
    August 13, 2009 um 3:29

    Also irgendwie habt ihr etwas nicht begriffen:

    Osama & Co, Saddam Hussein, Bush & Blair sind nicht nur “eure” sondern auch “meine” und “unsere” Feinde!

    Blair ist seit mehr als zwei Jahren nicht mehr im Amt, Bush seit etwas mehr als einem halben und beide sind und waren nicht meine Feinde (außer vom Standpunkt der Logik und Vernunft), vorallem nicht in einer Reihe mit und im Sinne der anderen, von denen Hussein jetzt auch schon seit gut zwei Jahren endgültig ausgeschaltet war. Bleiben wie von dir erwähnt nur Osama & Co, die hoffentlich auch endgültig bald eingestampft sind. Aber solange genug Abschaum deiner „Ummah“ ihnen Schutz und Aufenthalt bietet, wird das nichts, siehe Afghanistan. Apropos, selbiges gilt für die Taliban, die du interessanterweise nicht weiter erwähnst.

    Sollte mir das zu denken geben? Ich hatte ja noch weitere erwähnt, wie die iranische Theokratie, oder Hamas, Hezballah und all diese Grüppchen.

  32. mrbaracuda Says:

    Darüber hinaus hätte ich gerne noch eine Stellungnahme zum letzten Teil meines Kommentares vom August 12, 2009 um 8:40.

  33. Abu Said Says:

    „Darüber hinaus hätte ich gerne noch eine Stellungnahme zum letzten Teil meines Kommentares vom August 12, 2009 um 8:40.“

    Wenn man deine Kommentare liest, so hat man das Gefühl sich zwischen mit Fäkalien befüllten Kübeln zu befinden. Dann wunderst du dich über fehlende Stellungnahme? Du hast dich doch für ein sachliches Gespräch selbst disqualifiziert, was jammerst du eigentlich dann rum?

    Mach mal deinen Thread auf, mit passendem Thema, dann können wir gerne reden (ohne Beleidigungen und Dreckswörter). Hier geht es um etwas ganz anderes, bitte dabei bleiben. Oder fehlen dir die Argumente?

    P.S: wolltest du nicht schon längst gehen?

    @aaron
    wolltest du nicht Beiträge mit Beschimpfungen etc. löschen?

  34. aron2201sperber Says:

    Muslim-Markt hat die große Hilfs-Kampagne wieder abgeblasen:

    http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1057.htm

    der Fall war ihnen dann doch zu „hochkomplex“ obwohl das Jugendamt natürlich trotzdem einen „schweren Fehler gemacht“ haben soll…

  35. aron2201sperber Says:

    …und selbst die meisten Natalie Bracht-links bei dawa.news sind jetzt nicht mehr abrufbar – eine große zionistische Verschwörung, die man endlich einmal aus nächster Nähe zu erleben glaubte, bröckelt offensichtlich in sich zusammen…

    Eine Richtig-Stellung (wie sie mir Abu Said versprochen hatte) sucht man vergebens…

    so kann man die besonders motivierten „Brüder“ und „Schwestern“ weiter im Glauben lassen, man weiche dem Druck einer bösen, bösen zionistisch unterwanderten Welt

    auch ohne die Märchen (an die man offensichtlich selbst nicht mehr glaubt) weiter zu verbreiten.

    Natalie Bracht hat ihre Schuldigkeit getan…

  36. Martin Says:

    Hallo Aaron,

    folgende Zeilen bitte nur privat verwenden, nicht im Blog abdrucken:

    Schön, dass wenigstens Du Dich noch etwas um die Bracht-Sache kümmerst, nachdem Dawa und Özoguz die heiße Kartoffel haben fallen lassen. Du hast ja wohl noch das MM-Interview mit Natalie gelesen, in dem sie angab, in Holland die „Free mason school“ besucht zu haben und anschließend eine Steinmetzlehre absolviert zu haben. Özoguz hat das tatsächlich so abgedruckt und spätestens da konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und habe ihn gefragt, wo denn diese Freimaurerschule genau zu finden sei und ob es da auch Zeugnisse gab. Gleichzeitig dachte ich, irgendwie muß die Frau Humor haben, wenn ich einen Islamisten verarschen möchte, würde ich ihm auch sowas ähnliches erzählen.

    Ich hatte dann einen längeren mail-Wechsel mit Yavuz, es stellte sich raus, dass er die ganze Vorgeschichte in England nicht recherchiert hatte. Umso emsiger kniete er sich dann in die Rechewrche und nahm Kontakt zu den Eltern sowie der mysteriösen Tante Haberbeck auf. Er kam dann als einer der letzten auf den Trichter, dass wohl was dran sein könnte an der „theatralischen Geschichtenerzählerin“ und er hat die Aktion abgeblasen, ist aber nach wie vor davon überzeugt, dass die Kinder zur Mutter gehören. Immerhin hat er sein Publikum einigermaßen über die Problematik informiert, was sich Dawa-News komplett erspart, die halten ihre Leser wirklich für Idioten.

    Mich selbst, der ich mich vor vielen Jahren mit den Islamisten online gezankt hatte und mit dem Thema schon lange fertig war, hat die Sache gleichzeitig so aufgeregt und amüsiert, dass ich eine Satireseite draus machen wollte, habe es aber dann sein lassen, weil mir die Frau im Grunde genommen leid tut. Auch wollte ich nicht, dass sich die PI-Meute nochmal der Sache annimmt. Außerdem habe ich Respekt vor Leuten, die einem Yavuz Özoguz treuherzig unter einem Kopftuch hervorblinzelnd eine Freimaurerschule und eine Steinmetzlehre verkaufen können, ohne rot zu werden.

    Für die paar Leute, die sich wahrheitssuchend an der Diskussion beteiligt haben, mag folgender Link vielleicht zum Schmunzeln anregen, der aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist und den ich nächste Woche wieder rausnehme:

    http://www.geocities.com/martinxschmid/nataliebracht

    Schönen Gruß
    Martin

    • Abu Said Says:

      „Mich selbst, der ich mich vor vielen Jahren mit den Islamisten online gezankt hatte und mit dem Thema schon lange fertig war, hat die Sache gleichzeitig so aufgeregt und amüsiert, dass ich eine Satireseite draus machen wollte, habe es aber dann sein lassen, weil mir die Frau im Grunde genommen leid tut.“

      Das habe ich mir gedacht. Die Welt ist klein und irgendwann kommt die Wahrheit – wenn auch ungewollt – ans Licht. In diesem Sinne: auf einen gelungenen Dialog!

  37. aron2201sperber Says:

    mein Beitrag hatte eigentlich nicht die bedauernswerte Frau Bracht zum Thema, sondern die Seite „Islamically Incorrect“ (dawa.news)

    und diese hat im Gegensatz zum Muslimmarkt oder sogar Pierre Vogel keine Richtigstellung gebracht…

    alle diese „Sprachrohre der Umma“ waren nicht Opfer von Brachts Lügengeschichten, sondern Täter, die eine kranke Frau und das tragische Schicksal ihrer Familie für ihre Zwecke mißbraucht haben.

    „Islamically Incorrect“ hat nicht einmal den Anstand, seine Leser über den wahren sachverhalt aufzuklären…

  38. aron2201sperber Says:

    Dank dieser obskuren „Pazifisten“-Seite:

    http://kriegspostille.blogspot.com/2009/08/httpdejure.html

    ist es mir gelungen, den Inhalt der gelöschten Muslim-Makt-Kampagne zu bergen – er sollte der Nachwelt als historisch interessantes Dokument 😉 erhalten bleiben:

    Muslim-Markt interviewt
    Natalie Bracht, ihr wurden fünf Töchter von den Behörden entzogen
    23.9.2009

    Natalie Bracht, geborene Brown (Jahrgang 1975) ist in Deutschland als Tochter einer Jüdin und eines Briten geboren und aufgewachsen (z.T. in den Niederlanden). Ihr Abitur macht sie an der Free Masonic School for Girls in den Niederlanden. Nach der Schule hat sie eine Ausbildung zum Steinmetz absolviert. Es folgte eine Studium von Sprachen (Hebräisch, Russisch, Polnisch, Surinams – daneben spricht sie perfekt Deutsch, Niederländisch und Englisch) und ein weiteres Studium der Architektur. In der Zeit ab 1995 war sie verheiratet mit einem Deutschen Christen, mit dem sie zwei Töchter hat. Die Ehe scheiterte nach zwei Jahren. Nach der Scheidung erhielt sie das alleinige Sorgerecht. Es folgte eine Heirat in einer Synagoge (1997) mit einem deutschen Juden, den sie in der linkspolitischen Szene kennen gelernt hat. Mit ihm hat sie drei Töchter. Sie hat damals seinen Nachnamen angenommen.

    Mehrere Reisen des Ehemanns nach Israel führten zu einer ersten Zerrüttung der Ehe aufgrund der inhaltlichen Umorientierung des Ehemannes – nach Vorstellung von Frau Bracht – in eine zionistisch orientierte Ausrichtung, die ihren damals „linken“ Idealen widersprach. Eine scheinbar zwischenzeitliche Verbesserung der Beziehung führte zur nachträglichen standesamtlichen Heirat, allerdings erst im Februar 2003; aus heutiger Sicht eine der Ursachen für spätere Probleme. Die Kinder aus erster Ehe wurden durch den Ehemann bei der standesamtlichen Eheschließung namentlich übernommen, so dass alle vier damals lebenden Töchter den Namen Bracht annahmen. Bereits im April 2003 – acht Wochen nach der standesamtlichen Eheschließung – verließ der Ehemann die Familie erneut auf eine Reise. Danach kehrte er monatelang nicht wieder zurück. Sein Aufenthaltsort war dem Rest der Familie unbekannt. Im Mai 2003 wurde die jüngste Tochter geboren, ohne dass der Vater in der Nähe war oder nach dem Kontakt gesucht hätte. Er meldete sich erst sieben Monate nach der Geburt. Seine ultimative Forderung der Neuausrichtung der Familie wurde von Frau Bracht – die Familie lebt nach wie vor in Deutschland – und den älteren Töchtern nicht mitgetragen, so dass Herr Bracht die Scheidung eingereicht hat. Während des Scheidungsverfahrens 2005 erhält Frau Bracht das Sorgerecht und Herr Bracht ein Umgangsrecht, was er allerdings nur im Beisein seiner eigenen Mutter (Großmutter der Kinder) wahrnehmen darf. Dieses Recht hat er allerdings nie wahrgenommen.

    Damals hatte Frau Bracht u.a. freiwillig in einem autonomen Frauenhaus gearbeitet und dadurch ihren Freundeskreis unter vielen Muslimas gehabt, was Sie zur Beschäftigung mit dem Islam führte. Durch das Lesen des Heiligen Qur’an entschloss sie sich Mitte 2005 den Islam anzunehmen. Im Herbst 2005 erhielt die arbeitsuchende Frau Bracht eine Einladung zum britischen Konsulat in Düsseldorf. Dort wurde ihr eine Arbeit in England aufgrund ihrer außergewöhnlichen Sprachfähigkeiten angeboten inklusive Umzugskosten und Erstausstattung in England. Frau Bracht erhielt zu ihrer eigenen Überraschung nicht nur einen englischen Pass (Britisch Citizen) für sich selbst (ihr Vater war ja Brite), sondern auch für ihre fünf Töchter. So reiste Frau Bracht mit ihren fünf Töchtern über Holland (allerdings damals noch ohne Kopftuch) an die englische Ostküste und konnte in ein fertig eingerichtetes Reihenhaus einziehen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit begann ohne Arbeitsvertrag die Übersetzungsarbeit, die ihr allerdings von Anfang an „merkwürdig“ vorkam, da sie Tonbandmitschnitte von Telefonaten übersetzen sollte (vor allem aus Surinam), weshalb sie die Arbeit ablehnte. Ohne den ausbleibenden Lohn war sie nunmehr als britische Staatsbürgerin auf Sozialeinrichten angewiesen.

    Völlig unerwartet kam gemäß Angaben von Frau Bracht eines Tages ein Mann zu Besuch, der sich als Rabbiner ausgab und gut deutsch sprach. Er habe gehört, dass es jüdische Neuankömmlinge in der Region gäbe, die er begrüßen wollte. Da Frau Bracht noch kein Kopftuch trug, konnte der Rabbiner ihren nunmehr islamischen Hintergrund nicht kennen. Letztendlich wollte die Person ihr eine Arbeit vermitteln, die sie aus Gewissensgründen nicht annehmen konnte. Was sich danach zutrug detaillier wider zu geben, würde den Rahmen eines Interviews sprengen. Der Muslim-Markt ist über die Details informiert.

    Zusammengefasst mündeten die Folgeereignisse in beständig zunehmende Schwierigkeiten für die Familie in England bis hin zur Einschaltung des dortigen Jugendamtes und dem Entzug ihres Sorgerechts. Den Höhepunkt des Eskalation bildete der Besuch eines „Gutachters“, merkwürdigerweise von einer 400 km entfernten Stadt herbeigerufen, obwohl es hinreichend Psychologen an ihren Wohnort gab. Jener bescheinige ihr „Kindsgefährdung“, und eine „unheilbare“ Erkrankung. Die „Gefährdung“ der Kinder sollte u.a. darin liegen, dass die Mutter sie aus ihrem „ethnischen Hintergrund“ herausgerissen hätte.

    Weitere Vorwürfe folgten später von anderer Stelle, wie z.B. „Kinderpornographie“ aufgrund einen Kindsfotos mit Windeln (der Vorwurf wurde allerdings wieder zurückgezogen), Kindesmisshandlung durch Gewalt (konnte nie belegt werden) und Absicht, die Kinder töten zu wollen. Die Gefahr, dass ihr die Kinder in Kürze weggenommen werden würden, führte dazu, dass Frau Bracht sich entschloss zu fliehen. Inzwischen war die Presse in England in die Geschichte eingestiegen und sie wurde medienweit gesucht. Es gelang ihr dennoch über Umwege mit ihren Töchtern nach Deutschland zu kommen; dem Land dessen Staatsbürgerschaft sie und ihre Kinder haben.

    Der Versuch von hier aus in ein muslimisches Drittland zu fliehen scheiterte allerdings bereits in München, wo sie wegen Besitzes gefälschter Dokumente festgenommen und in Untersuchungshaft gesteckt wurde. Die Kinder wurden der Mutter gewaltsam entzogen und kamen unter Behördenaufsicht. Elf Tage hat Frau Bracht keinen Anwalt zu Gesicht bekommen. Aus der Haftanstalt durfte sie ein Mal mit ihren Kindern telefonieren, in dem sie ihre Kinder dazu animieren sollte, zu essen, da die Kinder die Nahrungsaufnahme verweigerten, bis Sie wüssten wie es ihrer Mutter gehe. Nach 16 Tagen kam sie nach der Gerichtsverhandlung im Dezember 2008 bezüglich gefälschter Pässe ohne Auflagen bei einem geringen Bußgeld wieder frei. Ihr daraufhin engagierter Rechtsanwalt versuchte den Kontakt zum Jugendamt und zu den Kindern herzustellen. Das erwies sich als besonders schwer, obwohl es in Deutschland kein Gerichtsurteil gibt, dass ihr den Kontakt zu den Kindern verbietet. Ihr wurde später nur mitgeteilt, dass man in Deutschland das britische Gutachten und Beschlüsse übernommen hätte, so dass ihr das Sorgerecht auch für Deutschland entzogen worden wäre. Ein Eilantrag auf Umgangsrecht vom Februar 2009 ist bis heute nicht beantwortet worden.

    Das Drängen der inzwischen eingeschalteten Anwälte ermöglichte letztendlich „außergerichtliche“ telefonische Kontakte zu den Kindern; allerdings erst im März 2009. Ein Mal wöchentlich durfte sie in der Folge jeweils fünf Minuten mit einem Kind telefonisch sprechen. Sie erfuhr, dass der Kontakt zum Vater seit Beginn der Unterbringung im Dezember 2008 erstellt wurde und dieser das Sorgerecht beantragt hätte. Am 14. Mai 2009 kam es zum ersten direkten Kontakt der Mutter mit jeweils 20 Minuten pro Kind im Waisenhaus in München unter Aufsicht zweier Personen. Am 3. Juni 2009 gab es eine Wiederholung. Die Gerichtsverhandlung um das Sorgerecht und den Umgang am 8.7.2009 wurden die zwei ältesten Kinder von der Richterin befragt. Die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes argumentierte u.a. gegen das inzwischen von der Muslima getragenen Kopftuch, weil das eine Gefährdung für die Mädchen wäre , die ein Art Kulturschock erhalten könnten. Da das Gericht zumindest einen intensiveren Kontakt zur Mutter empfohlen hat, kam es dazu am 22.7.2009 im Waisenhaus München. Erstmalig seit langer Zeit durfte die Mutter alle zusammen 100 Minuten sehen (und nicht getrennt wie vorher). Der letzte Kontakt zu den Kindern erfolgte am 5.8.2009. Obwohl die Kinder nicht verlegt werden wollten, wurden sie verlegt und die Mutter hat seither die Kinder nicht mehr gesehen.

    Die Kinder wurden inzwischen nach Warburg verlegt, was nach Angaben von Frau Bracht sehr nahe zu der Familie des ebenfalls das Sorgerecht beanspruchenden Vaters ist. Die Töchter von Frau Bracht sind zum Zeitpunkt des Interviews 14, 13, 11, 10 und 6 Jahre alt.

    Die Aufforderungen von Frau Bracht, dass in Deutschland ein Gutachten erstellt werden sollte, führte erst nach einer von Muslimen organisierten Kundgebung in München dazu, dass ein Gutachter bestimmt werden sollte. Ob und wann es zu einem neuen Gutachten kommen wird, steht zum Zeitpunkt dieses Interviews nicht fest.

    MM: Sehr geehrte Frau Bracht sie haben seit mehreren Wochen keinen Kontakt zu ihren Kindern, wie verkraften Sie das?

    Bracht: Zunächst einmal versuche ich meine Kraft aus meinem Glauben und der unerschöpflichen Barmherzigkeit Gottes zu ziehen, auf dem alle unsere Hoffnungen ruhen. Insofern habe ich immer noch die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es in Deutschland zu einem fairen Verfahren kommen wird und ein deutscher Richter erkennen kann, welches Leid meinen Töchtern zugefügt wird, indem man sie von mir trennt. Es ist für mich sehr schwer zu ertragen, daran zu denken, wie die Kinder am Telefon geweint haben. Wir hatten stets ein enges und warmes Verhältnis zueinander. Manchmal spüre ich mich ohnmächtig, aber dann denke ich wieder daran, dass unser Schöpfer einen Ausweg bereiten wird – so Gott will. Meine Sorge als Mutter ist, dass bei den Kindern bereits jetzt durch die gewaltsame Trennung von mir, die sie überhaupt nicht verstehen können, ein psychischer Schanden verursacht wird, der schwerlich zu heilen ist. Als Mutter will ich, dass es den Kindern gut geht. Der Druck der Belastung ist sehr groß, aber ich habe stets versucht diese Dinge von meinen Kindern fern zu halten, den mit öffentlich vorgetragener Trauer und Wut kann ich meinen Kindern nicht helfen. Ich beziehe meine Hoffnung aus meinem Glauben und werde – so Gott will – nicht aufgeben, mich für das Wohl meiner Kinder einzusetzen.

    MM: Ihr öffentliches Auftreten wurde von manchen als „kühl“ bezeichnet und in diversen Internet-Foren würde sehr kontrovers über den Fall diskutiert. Was würden sie diesen Diskutierenden sagen?

    Bracht: Ich finde es sehr schade, wenn Menschen sich Urteile über mich bilden, ohne mich zu kennen und ohne mir die Chance zu geben, mich gegen jegliche Vorwürfe zu wehren, seien es Gutachter oder seien es andere Personen. Bei meinen muslimischen Glaubensgeschwistern macht es mich besonders traurig, wenn Sie über mich sprechen und dabei fehlerhaft argumentieren. Was soll ich denn tun? Soll ich bei meinen öffentlichen Auftritten herumschreien und laut weinen? Das ist nicht meine Art. Ich bin in Deutschland groß geworden. Unser Temperament ist nicht das einer Orientalin. Zudem erachte ich es nicht für hilfreich für meine Kinder. Bei allem Schmerz in meinem Herzen versuche ich nach außen sachlich zu blieben. Könnten jene Menschen aber in mein Herz schauen und sehen, wie es manchmal vor Trauer zerspringen möchte, dann wüssten sie, dass sie mir Unrecht tun.

    MM: Ein Gutachten aus England, dass Ihnen zur Last gelegt wird und das für die Trennung von Ihren Kindern maßgeblich verantwortlich ist, soll darauf hindeuten, dass sie Suizidgefährdet seien und/oder sogar eine ihrer Töchter zum Mord an den anderen Töchtern anstiften würden. Was antworten Sie darauf?

    Bracht: Das ist doch absurd! Diese großen Anschuldigungen werden in sich zusammen fallen, wenn man sie detailliert betrachtet. Es gibt doch keinen einzigen Beleg und keinen einzigen Beweis, der jene Anschuldigung untermauern würde. Es liegt mir mehr als fern meinen Kindern irgendetwas anzutun. Ich habe doch die ganze Last der Flucht aus England auf mich genommen, um sie zu schützen! Das sind doch einfach nur Behauptungen, die aktenkundig gemacht wurden, damit man in England einen größeren Polizeiapparat auf uns hetzen konnte, um uns bei unserer Flucht zu jagen. Ich habe noch nie jemanden geschlagen, keine Körperverletzungsdelikte, die Kinder leben doch gesund, so lange sie bei mir waren und sie wollen zu mir zurück! Das spricht doch für sich. Und wenn mir irgendetwas vorgeworfen wird, warum gibt es dann noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren gegen mich diesbezüglich? Das ist doch alles unlogisch. Meine deutschen Kinder sind von mir als deutsche Mutter getrennt worden, ohne dass irgendein Gerichtsurteil gegen mich in Deutschland vorliegt. Ich weiß nicht, ob man das noch als „normal“ bezeichnen kann.

    Anmerkung des Muslim-Markt: Bei einem gesonderten Gespräch mit einem der deutschen Anwälte von Frau Bracht teilte dieser uns mit, dass er es in seiner langen Karriere als Anwalt bis heute für unmöglich gehalten hat, dass in Deutschland aufgrund einer Aktenlage in England einer deutschen Staatsbürgerin ihre Kinder entzogen werden könnten.

    MM: Ihnen wurde von einem der beteiligten deutschen Jugendämter vorgeworfen, sie seien untergetaucht. Was ist daran wahr?

    Bracht: Gar nichts. Eine Person in Untersuchungshaft kann nicht untertauchen! Am selben Tag habe ich einen Rechtanwalt aufgesucht und seither werde ich aktenkundig von diesem Rechtsanwalt vertreten. Seit dem 8.12.2009 sind die Münchner Behörden informiert, dass ich vertreten werde. Mein Anwalt hat sich schriftlichen beim Jugendamt gemeldet, die nicht geantwortet haben.

    Anmerkung des Muslim-Markt: Der Anwalt ist selbst überrascht über das unkooperative Verhalten des Jugendamtes.

    MM: Die gegnerische Partei, die das Sorgerecht ihrer Kinder erstreiten will, gilt als einflussreich in Deutschland. Rechnen Sie sich dennoch Chancen aus, jemals ihre Kinder wieder zu sehen?

    Bracht: Natürlich, ich habe Hoffnung, und das muss ich auch haben für meine Kinder. Ich hoffe, dass mit Gottes Hilfe, die deutschen Gerichte und Gutachter zum Wohl der Kinder die Beziehung zur Mutter nicht zu lange unterbrechen. Ich hoffe, dass hier nach Recht und Gerechtigkeit geurteilt wird, nach sozialen Aspekten und dem Schutz der Familie. Und ich hoffe, dass nicht anderen Quellen, Energien und Einflüsse eine Rolle spielen.

    Anmerkung des Muslim-Markt: Dem Muslim-Markt liegt ein Schreiben des Jugendamtes München vom 7.8.2009 an den Muslimrat München e.V. vor, mit der das Amt versucht, Einfluss auf muslimische Organisationen zu nehmen, den Fall nicht im Zusammenhang mit der Religion der Betroffenen zu betrachten.

    MM: Das Jugendamt München hat jetzt eine Warnung an das neue Heim in Warbung, die dortigen Polizeistellen und die Schulen der Kinder herausgegeben mit dem Inhalt, dass Sie eine ihrer Töchter angeblich entführen wollen. Wollen Sie Ihre Kinder entführen?

    Bracht: Das ist doch eine Verdrehung der Tatsachen! Das Jugendamt hat offenbar Narrenfreiheit bei solchen Behauptungen, die Verleumdungen gleich kommen, und meint ohne Beweise dort verunsichern zu dürfen, wo es das Jugendamt am meisten benötigt. Zusätzlich will man wieder keinerlei Kontakt zulassen, wie immer aus Sicherheitsgründen versteht sich. Ich habe an keiner Stelle jemals versucht meine Kinder zu entführen. Tatsache ist doch, dass die Kinder bei mir sein möchten und sie gegen ihren eigenen Willen und gegen meinen Willen als Mutter von den Ämtern gewaltsam von mir getrennt worden sind. Somit ist fraglich wer hier wirklich die Kinder entführt hat und sie gegen ihren Willen festhält. Fehler können auch in Behörden passieren. Aber ich verstehe nicht, warum dieser Fehler tagtäglich vergrößert wird. Unsere Juristen sind nun bemüht diese haltlosen Beschuldigungen möglichst bald vor Gericht zu bringen, damit wir diese widerlegen können und aufzeigen, dass hier Dinge in den Raum gestellt werden um vom eigenen Fehlverhalten abzulenken. Denn wenn die Kinder sich frei äußern dürften, weiß jeder, wer dann Schwierigkeiten hat, sich zu rechtfertigen. Es wäre doch besser noch rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, und einzusehen, dass man mit dieser Methode der Verschleierung und Verschleppung nichts erreichen kann. So Gott will, wird bald die Zeit kommen, wo man sich nicht mehr hinter solchen billigen Unwahrheiten verstecken kann. Mein Wunsch ist es, in Frieden mit meinen Kindern leben zu können. Und ich bete zu Gott, dass mir dies ermöglicht wird. Wenn die zuständigen Verantwortlichen in Deutschland wirklich das Kindeswohl im Augen hätten, dann würden sie die Kinder nicht so lange von mir fern halten.

    MM: Ein weiterer Vorwurf gegen Sie lautet, dass Sie eine Geschichtenerzählerin seien. Zugegebenermaßen ist der Fall auch sehr komplex. Wie können Sie den Vorwurf überprüfbar entkräften?

    Bracht: Erst einmal durch meine Kinder selbst , durch die Briefe meiner Kinder, dadurch dass ich mich selbst mit den Kindern unterhalten kann, ich brauche nicht mehr unterzutauchen wie in England und kann Jedem seine Fragen beantworten. Wir haben in Deutschland eine andere Rechtsgrundlage, so dass ich mich dazu äußern kann und jeder kann ja meinen Angaben prüfen. Ich stelle mich ja der Öffentlichkeit, ich stelle mich auch Gutachtern, auf die wir händeringend warten, damit es endlich passiert. Wir sollten in Deutschland fairere Zustände haben, so dass jeder prüfen kann, dass alle Totschlagargumente gegen mich nicht wahr sind. In England hat man in den Medien versucht den Fall eines Briten (dem Vater) gegen einen Deutsche (die Mutter) aufzubauschen. Aber ich habe auch einen britischen Pass und das sind keine Argumente sondern Effekthascherei. Meine Töchter brauchen aber ihre Mutter. Bei mir waren sie zusammen, wie es sich für Geschwister gehört. Ich habe die große Sorge, dass das Jugendamt sie voneinander trennen wird.

    MM: Sie haben Ihren Fall hier verschiedenen muslimischen Organisationen aber auch herkömmlichen Journalisten angetragen, warum glauben Sie gab es vergleichsweise wenig Resonanz?

    Bracht: Es ist doch offenkundig ein brisantes Thema, wenn man die Geschichte zusammenfasst. Eine Jüdin, die Muslima wird und der ihre Töchter in Deutschland entzogen werden. Zudem ist der Fall sehr komplex. Sicherlich hat die deutsche Geschichte auch damit zu tun. Bei den meisten Medien bin ich mir gar nicht so sicher, ob es schlecht ist, dass sie sich zurückhalten, denn bei der vorherrschenden islamfeindlichen Stimmung, weiß ich nicht, was sie daraus machen würden. Aber bei den muslimischen Organisationen bin ich nur traurig, wenn sie einer Muslima in ihrem direkten Sprach- und Einflussraum nicht zur Hilfe kommen, wenn diese Hilfe benötigt.

    MM: Was können wir Muslime für Sie tun?

    Bracht: Als erstes und wichtigstes ist das Bittgebet, der Zusammenhalt, dass verschieden Gruppen nicht auseinander gehen und dass man einheitlich sachlich und vernünftig daran arbeitet und sich gegenseitig unterstützt und einfach, dass diese Sachen an die Öffentlichkeit kommen, mit allen legalen Mitteln.

    MM: Frau Bracht, wir danken für das Interview und wünschen Ihnen einen gesegneten Monat Ramadan.

    Anmerkung des Muslim-Markt: Das Interview wurde am Do. 20.8.2009 in Bremen geführt. Der Muslim-Markt betrachtet es ab sofort als seine Pflicht, den Fall so lange zu verfolgen, bis Mutter und Töchter zueinander finden. Aus diesem Grund wird das Thema in den bevorstehenden Wochen e

  39. „Morbus Günther“ « Aron Sperber’s Weblog Says:

    […] Aufklärer“ wie Islamically Incorrect zögern natürlich nicht, diese „hochwissenschaftlichen Erkenntnisse“ […]

  40. Ein Histrioniker für Gladio | Aron Sperber Says:

    […] Islamisten gerne auf Histrioniker, die einem die Vorurteile von der jüdischen Weltverschwörung bestätigen, hereinfallen, kann […]

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