Linker/Rechter des Jahres 2009

Gegen Inländerfeindlichkeit UND Islamophobie

bzw.

Für Ausländerfeindlichkeit UND Islamismus

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11 Antworten to “Linker/Rechter des Jahres 2009”

  1. ramonschack Says:

    Ich wünsche Euch alles Gute für 2010

  2. ramonschack Says:

    Übrigens, ich besuchte kürzlich eine Veranstaltung von Jürgen Elsässer hier in Berlin. Es war recht interessant…

  3. ramonschack Says:

    Genau!

  4. aron2201sperber Says:

    sehr gut passt zu dem Thema auch die von Dir empfohlene Göbbels-Doku:

    http://ramonschack.wordpress.com/2009/12/06/7996/

  5. aron2201sperber Says:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels

    Goebbels’ Aufstieg

    Die Elberfelder Zeit mit Gregor Strasser

    Goebbels bewunderte Hitler seit dessen Münchener Hochverratsprozess im Februar 1924 und begann sich – angeleitet von einem Schulfreund – für dessen Bewegung zu interessieren. Mit diesem Freund gründete er am 21. August 1924 die München-Gladbacher Ortsgruppe der Nationalsozialistischen Freiheitsbewegung Großdeutschlands und begann seine Karriere als Redner und Journalist. Im Oktober 1924 wurde er Redakteur der Elberfelder Völkischen Freiheit.[10] Goebbels trat der von Gregor Strasser in Norddeutschland neuorganisierten NSDAP sofort bei und wurde im März 1925 Geschäftsführer des Gaues Rheinland-Nord. Er zog nach Elberfeld und entwickelte sich zum führenden Agitator der Partei in Rheinland und Westfalen. Gregor Strasser machte ihn zum Redakteur der nationalrevolutionären Nationalsozialistischen Briefe. Das kleine A.B.C. des Nationalsozialismus fasste seine Weltanschauung zusammen.[11]

    Goebbels glaubte und propagierte den linken Kurs der Gebrüder Strasser, die Sozialismus und Nationalismus wollten. Deutschland sollte ein Bündnis mit der Sowjetunion gegen den verhassten Westen eingehen. Goebbels feierte Lenin als „nationalen Befreier“ Russlands. Goebbels nannte sich selbst einen „deutschen Kommunisten“. Den Kommunismus der KPD lehnte er scharf ab, da dieser nur im Auftrag Russlands tätig sei.„Lenin opferte Marx und gab dafür Rußland die Freiheit. Sie wollen die deutsche Freiheit nun Marx opfern“.[12]

    Goebbels sah die Münchener Reaktionäre schon geschlagen und dachte Hitler „auf unser Terrain“ zu locken: „Elberfeld soll das Mekka des deutschen Sozialismus werden“ (Tagebuch).[13] Er ging öffentlich auf Distanz zu Hitler. Goebbels wollte nicht akzeptieren, dass Hitler Gelder von Industriellen dankbar entgegennahm, was ihn aber selbst nicht davon abhielt, sich von dem Fabrikdirektor Arnold finanzieren zu lassen, wie aus seinem Tagebuch hervorgeht. Goebbels stärkte den Flügel um die Strasser-Brüder, die Machtzentrale der Partei sollte von München nach Norddeutschland verlegt werden. Hitler sollte nur noch Ehrenvorsitzender der Partei sein und Gregor Strasser Parteiführer.

    Hitler kannte und schätzte Goebbels als geschickten Propagandisten und wollte ihn von der Strasser-Fraktion abwerben, was ihm im Nachgang zur Bamberger Führertagung der NSDAP am 14. Februar 1926 auch gelang. Hitler zeigte Goebbels die Abschnitte aus Mein Kampf, die sich mit Propaganda und Organisation beschäftigten. Goebbels war von diesen Thesen begeistert. Seine alte Verehrung Hitlers erstarkte wieder, und er wurde zum treuen Gefolgsmann.

    Joachim Fest bezweifelt, dass Goebbels überzeugter linker Nationalsozialist war. So bezeichnete Goebbels die berühmte Forderung Gottfried Feders nach „Brechung der Zinsknechtschaft“ als Unsinn, bei dem man nur brechen könne.[14]

  6. ramonschack Says:

    Ja, die Goebbels-Doku ist sehr gelungen. Persönlich stufe ich Elsässers-Bewegung als eindeutig National-Bolschewistisch ein, flankiert von einigen ideologischen Irrlichtern..

  7. ramonschack Says:

    Es gab da noch ein interessantes Interview mit Lutz Hachmeister, dem Autor der erwähnten Goebels-Doku. Ich wollte es gerne hier verlinken, habe es aber leider nicht mehr gefunden. Nun ja,Du weißt ja auch so- worum es geht..

    Herzliche Grüße
    RS

  8. aron2201sperber Says:

    Elsäßer ist jetzt tatsächlich bei der FPÖ und ihrem „daham statt islam“-Slogan angekommen:

    http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/01/07/daham-und-islam/

    für seine Zwecke ändert er den Slogan jedoch in „daham und islam“ um.

    auch die FPÖ sieht im Islamismus Verbündete, allerding nur solange sie in der Ferne bleiben:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/02/07/islamhetze-und-islamismus-unterstutzung-kein-gegensatz/

    bei Elsäßer sind Islamisten auch „daham“ willkommen, soweit sich die „Murats“ am Kampf gegen das „Finanzkapital“ beteiligen.

    Revolutionäre wie Elsäßer sind immer auf der suche nach geeigneten Proletariern – die „Arschgeweih“-Proletinnen hat er abgeschrieben – Hoffnungsträger seiner Revolution sind jetzt die „Kopftuchmädchen“

  9. Der Barde des “großen vaterländischen Krieges” « Aron Sperber's Weblog Says:

    […] wohl anders ausgegangen, und Jürgen Elsässer hätte sich die seltsamen intellektuellen Verrenkungen und Umwege (Antideutscher, Anti-Antideutscher) ersparen können – und könnte stattdessen […]

  10. aron2201sperber Says:

    wenn elsässer vor von kapitalisten geförderter Massenzuwanderung und Inländerfeindlichkeit warnt, kommt seine ganze Verlogenheit zum Vorschein

    die Zuwanderung nach deutschland erfolgte die letzten 20 Jahre definitiv nicht nach den Bedürfnissen der Wirtschaft, sondern über die Asylschiene und die Familienzusammenführung (insbesondere bei Zuwanderern aus der Türkei)

    nicht zuletzt die überproportionale Vertretung jener Gruppen in den Sozialsystemen verdeutlichen den unökonomischen Aspekt, nach dem Deutschland Menschen aufgenommen hatte.

    Elsässer war ursprünglich einer jener Menschen, die (meiner Ansicht nach zu recht) das Recht auf Zuwanderung gemäß der Genfer Flüchtlingskovention und der Europäischen Menschenrechtskonvetion eingemahnt hatten – aber eben auch noch mehr als das:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/04/11/asyl-als-entschadigung-fur-die-kolonialzeit/

    Elsässer und seine genossen hatten einen noch ungeregelteren Zugang verlangt:

    Die heute in der radikalen Linken diskutierten Inhalte des Begriffes antideutsch sind erst zu Beginn des Jahres 1989 in einem Kreis namens Radikale Linke markant geworden. Gebildet hat sich dieser Kreis im „Umfeld von in der Grünen Partei pleite gegangenen linken Grünen, Trotzkisten, Mitgliedern des Kommunistischen Bundes, der Zeitschrift konkret und anderen linksradikalen Gruppierungen (…) Aus diesem Kreis, an dem auch Autonome der unterschiedlichsten Couleur beteiligt waren, wurde nach dem Fall der Mauer wesentlich eine Kampagne unter dem Motto ‚Nie wieder Deutschland‘ vorangetrieben.“ [6] Hintergrund war der Zusammenbruch des Realsozialismus Ende der 80er Jahre und die darauf folgende deutsche Wiedervereinigung. Die Befürchtung eines Wiedererstarkens des deutschen Nationalismus sahen nicht nur die Antideutschen und traditionellen Antiimperialisten in den frühen 90er Jahren durch zahlreiche Fälle von Gewalt gegen Nichtdeutsche bestätigt, so u. a. durch den Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und den Mordanschlag auf die Solinger Familie Genç. Zu diesen Ausbrüchen xenophob und nationalistisch motivierter Gewalt kam die Zunahme staatlicher Repression gegen Migranten, so etwa die drastische Einschränkung des Asylrechts durch eine große Koalition aus CDU, FDP und SPD im Jahre 1993

    (wikipedia über die historischen Antideutschen)

    Deutschland ist mittlerweile längst kein Industrieland mehr, das billige unqualifizierte arbeitskräfte zum Ausbeuten benötigt .

    Benötigen würde Deutschland qualifizierte Arbeitskräfte, aber Streber, die der deutschen Volkswirtschaft nutzen würden, sind für den Ur-Antideutschen, heute Anti-Antideutschen, der nicht davor zurückschreckt auf die “Inländerfeindlichkeitskarte” zu setzen und gegen „Multikulti-Überfremdung“ zu hetzen, unerwünscht

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