Die Blauguten

Irgendwie sind mir die blauen 3D-Animationskreaturen unheimlich – so halb Elb, halb Schlumpf…

…da waren mir sogar die Blaumiesen eindeutig sympathischer:

300 Millionen Dollar durfte James Cameron für seinen Technik-Schnickschnack verprassen – trotzdem rechnet sich der Film bereits jetzt.

…aber Hauptsache, die Message stimmt:

Wir sollen endlich aufhören, aus Profitgier Ressourcen auszubeuten, denn das gehe immer auf Kosten edler Wilder, die mit der Natur im Einklang leben wollen.

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13 Antworten to “Die Blauguten”

  1. ramonschack Says:

    Schaust Du Dir solche Filme an?Ich wohl eher nicht.

  2. oren1 Says:

    Also ich war fasziniert. Gleichzeitig hab ich mir gedacht, was gewesen wäre, wenn Ernst Lubitsch oder Billy Wilder diese Technik zur Verfügung gehabt hätten.
    So war es halt ein bisschen Pocahontasartig. Trotzdem, reinsitzen und geniessen, alles geht gut aus, ist doch entspannend oder?

    • aron2201sperber Says:

      außer man hält zu den Bösen – dann ist die Enttäuschung riesengroß…

      😉

      auch ich liebe die unverfälschte wilde Natur, auch ich reise gerne in möglichst ursprüngliche vom Massentourismus verschonte Orte, von mir aus könnte es nicht genug Nationalparks geben, ich würde die industrielle Fischerei sofort verbieten lassen,…

      dass ich so empfinden kann, liegt jedoch daran, dass ich in einer Zivilisation aufwachsen durfte, die unsere bedürfnisse abdeckt und uns erlaubt, über die Welt zu reflektieren.

      Man kann die „edlen Wilden“ zu einer schützenwerten art erklären – und sie wie schützenswerte Tierarten vor unserer Zivilisation schützen – es ist fraglich, ob sie das tatsächlich wollen würden.

      Veränderung ist ein Bestandteil der Natur – Eine Rückkehr zu einem ursprünglichen Idealzustand gibt es nicht – auch wenn Sehnsüchte nach dem Garten Eden immer bleiben werden.

  3. oren1 Says:

    Jetzt wart einmal aron, halte inne sozusagen. Die unberührte Natur ist ja weder schön noch kuschelig, sondern unser Feind. In der unberührten Natur geht es nur mehr ums Überleben, mehr ist da nicht mehr. Der edle Wilde ist eine reine Erfindung, den hat es nie gegeben, und den wird es nie geben. Der edelste Wilde, war ein selbstsüchtiges, verlogenes, gieriges Wesen, so wie wir es sind.

    Also wenn wir ein feines Eigenheim, mit FlatscreenTV, highspeed internet, vollem Kühlschrank und vielleicht Sauna, Pool und Carport mit zwei Autos haben, dann können wir es uns leisten die Natur als etwas Schönes, Romantisches zu sehen und dann können wir es uns leisten, einen edlen Wilden zu imaginieren, wie er immer nackt im Einklang mit der Natur lebt, nie kalt hat, nie von Moskitos gebissen wird, keinen Wolf, kein Zahnweh und keine Blinddarmentzündung hat, einen edlen Wilden im verlorenen Paradies.

    Da es sowas nicht gibt, schauen wir uns Filme an wie Avatar, freuen uns und machen beim Verlassen des Kinos den Anorak zu, weil es kalt ist wie Schwein, die Standheizung hat das Auto schon warm gemacht und gemächlich gleiten wird durch die Nacht nach Hause……

    • aron2201sperber Says:

      sehe ich eh auch so, allerdings ein „geliebter Feind“

      ich hätte auch nicht gerne im Mittelalter gewohnt, trotzdem gehe ich gerne ins Museum oder bewundere die Bauwerke jener Zeit.

      genauso finde ich die Nutur wunderschön und erhaltenswert – auch wenn ich nicht ohne die mich vor ihr schützenden Errungenschaften der Zivilisation in ihr leben wollen würde

  4. ramonschack Says:

    Aron-wahrscheinlich so wie hier, oder?

  5. oren1 Says:

    du aron, ausserdem ist die blaue dame irgendwie hübsch, wenn man sich einmal gewöhnt hat, oder? sei ehrlich!

  6. ramonschack Says:

    Pfui! Ich dachte, dieses hier wäre eine moralische Website..

  7. „Mein cooler Onkel Charlie“ « Aron Sperber's Weblog Says:

    […] wird, kann man an den Oscars erkennen: Von Oliver Stone bis Michael Moore, von George Clooney bis James Cameron galt stets das Motto – je paranoider, desto höher die […]

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