Haiders „Notgroschen für Wahlkämpfe“

Laut Profil soll Jörg Haider bis zu 45 Millionen Euro nach Liechtenstein geschleust haben.

Besonders spannend ist die Frage, von wem die großzügigen Spenden stammen könnten:

Jörg Haiders politischer Aufstieg war jedenfalls geprägt von pompösen Auftritten, aufwändigen Wahlkämpfen, exotischen Privatreisen und kostspieliger Toilette. Bekannt war bisher nur, dass er lange Zeit auf das Wohlwollen potenter österreichischer Gönner, etwa des verstorbenen Industriellen Herbert Turnauer, zählen konnte. Spekulationen, wonach auch Libyens eigenwilliger Diktator Muammar al-Gaddafi auf Haiders Spenderliste stand, ließen sich dagegen nie festmachen. Gaddafis Sohn Saif al-Islam zählte bekanntlich zu Haiders Freundeskreis, Haider war zweimal Gast im Zelt des Revolutionsführers.

Ein langjähriger Vertrauter des Landeshauptmanns – profil nennt seinen Namen bewusst nicht – erzählt jetzt Erstaunliches: „Gaddafi hat uns vor Wahlkämpfen immer wieder Geld zukommen lassen, und zwar in bar. Das war fest in Plastik eingeschweißt.“ So sollen wiederholt Beträge zwischen 150.000 und 200.000 Dollar den Besitzer gewechselt haben. Haiders Entourage stellte das immer wieder vor organisatorische Herausforderungen. „Wir haben das anschließend in kleine Beträge von zirka 7000 Dollar aufgeteilt und sind quer durch Österreich gefahren, um das in Bankfilialen in Euro zu wechseln. Allein die Wechselspesen waren ein Wahnsinn.“

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