Mutmaßliche Zivilisten

Dubai – Die Enthüllungsplattform WikiLeaks soll im Besitz von Dokumenten sein, wonach unter anderem „hunderte“ irakische Zivilisten an US-Checkpoints getötet wurden. Dies gehe aus geheimen US-Militärdokumenten über dem Krieg im Irak hervor, die im Besitz von WikiLeaks seien, berichtete der arabische Sender Al-Jazeera am Freitag. In der Nacht auf Samstag wurden die rund 400.000 Dokumente online gestellt. Die US-Regierung reagierte empört auf die neuen Enthüllungen.

Wikileaks enthüllt (ohne journalistische und rechtliche Verantwortung).

Al-Jazeera posaunt die (angeblichen) Fakten in die Welt hinaus.

Der Standard schließt sich (begeistert) an.

Während bei Terroristen minutiös die „Unschuldsvermutung“ beachtet wird, und bis zur gerichtlichen Verurteilung daher immer nur von „angeblichen Terroristen“ gesprochen wird, verzichtet man auf das „angeblich“ oder „mutmaßlich“, wenn die Anschuldigungen von Wikileaks und Al Jazeera kommen und sich gegen die USA richten.

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