Verhängnisvolle Gesetze

Nach links-progressivem Weltbild ist die „Unschuld“ ein kleines Mädchen aus dem Regenwald:

Die „Schuld“ wird hingegen am besten durch einen weißen, erfolgreichen Mann mittleren Alters verkörpert.

…dies könnte nun ausgerechnet dem linken Rebellen Julian Assange zum Verhängnis werden.

Unter den Staaten nehmen die USA die Rolle des „weißen Täters“ ein, der „irakische Widerstand“ oder die Taliban werden hingegen als benachteiligte „edle Wilde“, die sich gegen einen übermächtigen Gegner zur Wehr setzen müssen, wahrgenommen.

Diese vermeintliche Schieflage zwischen Opfern und Tätern gibt Julian Assange die moralische Legitimation, das „US-Imperium“ mittels Veröffentlichung gestohlener Daten zu bekämpfen.

Ironischerweise wird der links-progressive Antiamerikaner Julian Assange nun ausgerechnet vom europäischen Land mit der links-progressivsten Gesetzgebung verfolgt.

Auch das schwedische Gesetz will nur ein vermeintliches Ungleichgewicht zwischen Opfern und Tätern beseitigen:

Es schützt die Opfer der übermächtigen, männlichen Sextäter, indem es sogar einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen unter Strafe stellt, wenn sich die weiblichen Opfer danach irgendwie mißbraucht fühlen.

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5 Antworten to “Verhängnisvolle Gesetze”

  1. Alreech Says:

    Nett wird’s wenn Anomynous sich der Frauen annimmt die Anssange angeklagt haben.
    Kondom ablegen, ohne das Frau es merkt ? EPIC WIN !
    Frau fühlt sich danach verarscht ? BItCH wAs AsKiNg for It !

    • aron2201sperber Says:

      ich finde Opferschutz wichtig – und wenn Assange tatsächlich gegen den Willen der Frauen gehandelt hat, gehört er auch bestraft – das wäre auch nach unserem Gesetz wohl möglich.

      Tatsache ist allerdings, dass die politisch-korrekten schwedischen Gesetze schon verdammt weitgehen – insbesondere bei Prostitution

      früher waren die Huren die bösen Sünderinnen, welche die armen willenlosen Männer verführten.

      heute sind sie die armen Opfer, die von den Männern mißbraucht werden.

      ich halte zwar die heutige Sicht für zutreffender – trotzdem ist es absurd, alle Freier zu bestrafen

      • Hayek Says:

        Am dreistesten von Assange finde ich immer noch die Aussage, er habe keine Menschenleben gefährdet.
        Wenn sogar FDP und CSU die Informanten in ihren Reihen innerhalb kürzester Zeit auffliegen lassen und entlassen.
        Was passiert dann wohl gerade in Ländern wie Pakistan, Iran, Nordkorea und Russland? Blumensträuße und Gehaltserhöhungen?
        Assange ist mehr als gut bedient mit dieser juristischen Kakophonie.
        Ich gehe fest davon aus, dass die Amerikaner hinter dem Verhaftung von Assange stecken und noch viele Pfeile im Köcher haben.
        So Bessermenschen wie Assange darf man nicht davonkommen lassen.
        Das wäre ungerecht und zutiefst amoralisch, ein weiterer Sargnagel für die westliche Welt.

  2. aron2201sperber Says:

    Lese-Empfehlung:

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/619223/Warum-beim-Sex-immer-eine-Notarin-anwesend-sein-sollte

  3. Die Schwedenangst eines weißen Mannes « Aron Sperber Says:

    […] hat Julien Assange gute Gründe, sich vor einer Auslieferung nach Schweden zu […]

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