Archive for Dezember 2010

„Die friedfertigen Muslime Lutons“

Dezember 14, 2010

Immer wieder mussten sich die friedfertigen Muslime Lutons vorhalten lassen, sie gingen nicht energisch genug gegen die Extremisten in den eigenen Reihen vor. Diesmal, beteuerte am Montag ein Moschee-Ältester, liege die Sache anders. „Wir haben ihn auf seine Irrtümer aufmerksam gemacht. Seitdem kam er nicht mehr zu uns“, berichtete Abdul Quadeer Baksh vom Islamischen Zentrum der BBC über den Stockholmer Terroristen. Der Polizei habe man von dem Zwischenfall 2007 nichts berichtet, „schließlich hört der Geheimdienst doch sowieso überall mit“.

(Der Standard)

…und genau deswegen werden Terrorangelenheiten wohl eher diskret besprochen.

„Aber“-Sätze

Dezember 13, 2010

Stockholm – Bei einer von Muslimen organisierten Demonstration gegen den Terroranschlag in Stockholm sind am Sonntagabend rund 100 Menschen auf die Straße gegangen. „Wir fühlten uns verantwortlich dafür, den Anschlag scharf zu verurteilen“, sagte Samaa Sarsour, eine der Organisatorinnen. „Aber es wäre naiv zu glauben, dass die gestrigen Ereignisse keine negativen Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Muslimen in Schweden haben werden.“

(Der Standard)

Wenn man eine solche Tat ehrlich verurteilt, dann bitte ohne „Wenn und Aber“.

Bei einem „Aber“-Satz kann man den ersten Teil des Satzes immer streichen:

Ich habe nichts gegen Ausländer, aber…

Der zweite – entscheidende – Teil ihres Satzes, der nach dem „Aber“ kommt, handelt von den nun bevorstehenden „negativen Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Muslimen in Schweden“.

Mit dieser Aussage zeigt Frau Sarsour, dass es ihr bei der Demonstration mehr darum geht, die nun drohende Islamophobie anzuprangern, als den islamistischen Terror zu verurteilen.

Verhängnisvolle Gesetze

Dezember 8, 2010

Nach links-progressivem Weltbild ist die „Unschuld“ ein kleines Mädchen aus dem Regenwald:

Die „Schuld“ wird hingegen am besten durch einen weißen, erfolgreichen Mann mittleren Alters verkörpert.

…dies könnte nun ausgerechnet dem linken Rebellen Julian Assange zum Verhängnis werden.

Unter den Staaten nehmen die USA die Rolle des „weißen Täters“ ein, der „irakische Widerstand“ oder die Taliban werden hingegen als benachteiligte „edle Wilde“, die sich gegen einen übermächtigen Gegner zur Wehr setzen müssen, wahrgenommen.

Diese vermeintliche Schieflage zwischen Opfern und Tätern gibt Julian Assange die moralische Legitimation, das „US-Imperium“ mittels Veröffentlichung gestohlener Daten zu bekämpfen.

Ironischerweise wird der links-progressive Antiamerikaner Julian Assange nun ausgerechnet vom europäischen Land mit der links-progressivsten Gesetzgebung verfolgt.

Auch das schwedische Gesetz will nur ein vermeintliches Ungleichgewicht zwischen Opfern und Tätern beseitigen:

Es schützt die Opfer der übermächtigen, männlichen Sextäter, indem es sogar einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen unter Strafe stellt, wenn sich die weiblichen Opfer danach irgendwie mißbraucht fühlen.

(Un)schuldzuweisungen

Dezember 8, 2010

Mit dem Ergebnis der Pisa-Studie sollte man sich tiefgehend auseinandersetzen und auf vorschnelle „Schuldzuweisungen“ verzichten.

Genauso entbehrlich sind jedoch auch politisch korrekte „Unschuldzuweisungen“:

„Migranten nicht schuld an Pisa-Absturz“

Familienfoto

Dezember 5, 2010

(via pi.news)

Auch Jürgen Elsässer würde noch gut in die Mitte dieses Familienfotos passen.

Der Dank der Barbaren

Dezember 5, 2010

Vor dem Terror des Tschetschenien-Kriegs  in den Westen geflüchtet.

Im Westen Asyl und Sozialhilfe erhalten.

Der Dank:

Terror gegen den Westen.

Kein „WikiLeaks-Geheimnis“

Dezember 3, 2010

Putin soll vom Mord an Litwinenko gewußt haben.

Das ist allerdings kein WikiLeaks-Geheimnis, sondern konnte schon die letzten Jahre auf Wikipedia nachgelesen werden.

Doch solange es nicht CIA oder Mossad betrifft, hält sich die mediale Empörung über die Drecksarbeit der Geheimdienste in Grenzen.

„WikiLeckt mich am Assange!“

Dezember 1, 2010

Paul von No Blood 4 Sauerkraut kommt beim Thema WikiLeaks voll in Fahrt:

[…] Zuletzt erwog er, sich in der Schweiz niederzulassen und dort politisches Asyl zu beantragen. Die Schweiz sei neben Island das einzige westliche Land, in dem sich WikiLeaks sicher fühle, sagte er Anfang November im Schweizer Fernsehen.

Dass er sich da mal nicht täuscht. Denn kriminelle Ausländer werden dort seit neustem ratzfatz in die Heimat zurückgeschickt. Womit die Ausschaffungsinitiative wenigstens etwas gutes hätte, da sich die australische Regierung sicher freuen wird, den kleinen Julian am Flughafen wieder in Empfang nehmen zu dürfen, um anschließend mit dem amerikanischen Botschafter in aller Ruhe die Formalitäten des unweigerlich folgenden Auslieferungsgesuches zu klären.

Mitarbeiter der Plattform fühlten sich wegen der Protokolle über die Kriege im Irak und in Afghanistan vom US-Verteidigungsministerium bedroht, erklärte der Internetaktivist mehrmals.

Klar, in der Schweiz oder Island wäre er vor den Todesschwadronen der CIA natürlich sicher, denn wenn die US-Killerkommandos vor was Respekt haben, dann sind es sicherlich Geissen und Geysire. Schon klasse, wenn jemand, der permanent Verschwörungsscheisse absondert, sich so offensichtlich weigert, selber reinzutreten.