Die Arabeske vom verzückten ORF-Reporter

Der ehemalige Präsident Hosni Mubarak war wohl selbst nach Gerhard Schröders Maßstäben kein „lupenreiner Demokrat“.

Aber verglichen mit Regimen wie Saddam Husseins Baath-Dikatatur oder dem islamistischen Taliban-Regime war Murabaks Ägypten ein Hort der Freiheit und Vernunft.

Über 20 Jahre hatte Karim El-Gawhary zunächst als freier Journalist und später als Korrespondent für westliche Medien über das Land berichten dürfen.

Trotz seiner oft durchaus kritischen Reportagen hatte er sich nie vor Repressionen fürchten müssen.

Die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen wurden in Ägypten nicht vom Regime, sondern von diversen Extremisten begangen.

Mubaraks Vorgänger wurde für seinen Friedensschluß mit den Israelis von Islamisten ermordet.

Der Islamisten-Mob verübte wiederholt Terrorattentate gegen Touristen und gegen Angehörige der koptischen Minderheit.

Warum Karim El-Gawhary angesichts des Sturzes eines Regimes, das ihm alle Freiheiten gewährt hatte, in Verzückung gerät, während ihn beispielsweise der Sturz eines Tyrannen wie Saddam kalt ließ, würde mich schon interessieren.

Ohne die Protest-Leistung der „ägyptischen Straße“ herabwürdigen zu wollen, so handelte es sich bei Mubarak eben nicht um einen Saddam, Gaddafi oder Ahmadinejad.

Auch in Ägypten kamen zwar Menschen bei den Protesten ums Leben.

Systematische Verfolgung, wie sie gegen die Demonstranten von Teheran angewandt wurde, brauchte jedoch niemand zu befürchten.

 

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14 Antworten to “Die Arabeske vom verzückten ORF-Reporter”

  1. kakerlak Says:

    Manes Sperber würde im Grab rotieren, dass ihm die Scherben von den Augen fielen, läse er den Stumpfsinn den da sein Namensvetter verzapft. Ein Kommentator der unfähig ist, den Namen des von ihm kritisierten Karim El-Gawhary richtig zu schreiben, ist lächerlich. Allein der Blogname „Aron Sperber’s Weblog“ zeigt, dass der Gute keine Ahnung vom Genitiv hat.
    Wahrscheinlich schreibt Aron Sperber auch. „Meines Vater’s Hut“ und ähnliche Blödheiten!
    Die Unfähigkeit, nachzuvollziehen was ein Journalist mit ägyptischen Wurzeln beim Sturz des Korruptionisten Mubarak empfinden muss, deutet auf erstaunliches Empathieunvermögen!

    • aron2201sperber Says:

      den Spruch vom im Grab rotierenden Sperber habe ich schon öfters gehört…

      Für alle Pseudo-Sperber-Kenner, die meinen, ich hätte durch meinen Blog-Namen das Ansehen des „kommunistischen Denkers“ besudelt, kann ich diesen Beitrag empfehlen:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2010/08/27/biermann-uber-sperber/

      für den Hinweis auf die falsche Schreibweise bei El-Gawharys Namen bin ich aber natürlich dankbar 😉

    • Hayek Says:

      Wie einige Leute immer wissen, wer wann wo wie warum im Grab rotiert.
      Das ist schon faszinierend.

      Sieh’s doch mal positiv:
      Es kann nicht jeder seinen Namen mit so viel Bedacht wählen wie du.
      Kakerlaken sind aber eigentlich ziemlich anspruchslos und dass sie Rechtschreibpingel sind, wäre mir auch neu.

  2. genova68 Says:

    „Aber verglichen mit Regimen wie Saddam Husseins Baath-Dikatatur oder dem islamistischen Taliban-Regime war Murabaks Ägypten ein Hort der Freiheit und Vernunft.“

    Junge, du hast einfach keine Ahnung, sondern bist nur ein kleiner Rassist.

  3. No More Mr. Nice Guy Says:

    Tja, Sperber, da siehste mal: Keine (linke) Sau geht auf dich ein. Die hacken nur auf allem rum, weil das nicht nur dem Zeitgeist entspricht, sondern auch viel einfacher ist.

    • aron2201sperber Says:

      wozu mit Argumenten kommen, wenn man sich wie Kakerlak in Spießer-Manier über Anglizismen mokieren kann oder wie genova68 ganz schlicht die Rassismus-Keule schwingen lässt?

      aber wenn sie dann eins mit der Antisemitismus-Keule retour bekommen, fühlen sich die linken Spießer furchtbar ungerecht behandelt…

  4. umbra Says:

    „Der Islamisten-Mob verübte wiederholt Terrorattentate gegen Touristen und gegen Angehörige der koptischen Minderheit.“
    Der Mob ist per se islamisch…

  5. Die politisch korrekte Umschreibung für ein Progrom « Aron Sperber Says:

    […] beschreibt der ORF so ein […]

  6. It’s the End of Gaddafi (And I Feel Fine) « Aron Sperber Says:

    […] mediale Hurrageschrei über den arabischen Frühling habe auch ich reichlich kurzsichtig […]

  7. Wo sich Jubelaraber in Zurückhaltung üben « Aron Sperber Says:

    […] https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/02/11/die-arabeske-vom-verzuckten-orf-korrespondenten/ […]

  8. Merci Sarkozy – Shame on Jürgen « Aron Sperber Says:

    […] hatte von Anfang an in zahlreichen Beiträgen meine Besorgnis über die Entwicklung des “arabischen Frühlings” […]

  9. “Hoch lebe die arabische Revolution” « Aron Sperber Says:

    […] hatten über die Revolutionen in Ägypten und Tunesien jubiliert, obwohl die Zukunft um nichts sicherer war als in Libyen und […]

  10. Demokraten siegen bei libyschen Wahlen « Aron Sperber Says:

    […] hatten über die Revolutionen in Ägypten und Tunesien jubiliert, obwohl die Zukunft um nichts sicherer war als in Libyen und […]

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