Worauf wartet Obama?

Ägyptens ehemaliger Präsident Hosni Mubarak war wohl selbst nach Gerhard Schröders Maßstäben kein „lupenreiner Demokrat“.

Die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen wurden in Ägypten jedoch nicht vom Regime, sondern von diversen Extremisten begangen.

Mubaraks Vorgänger wurde für seinen Friedensschluss mit den Israelis von Islamisten ermordet.

Der Islamisten-Mob verübte wiederholt Terrorattentate gegen Touristen und gegen Angehörige der koptischen Minderheit.

Verfolgt wurden von Mubaraks Regime im Wesentlichen jene Extremisten, die für den Terror verantwortlich waren.

Libyens Gaddafi ist hingegen selbst ein Terrorpate gewesen.

Und verfolgt wurde vom totalitären Diktator jeder, der sich gegen ihn stellte.

Worauf die EU und Obama warten, um endlich Position gegen den miesen Mörder zu beziehen, ist mir schleierhaft.

Den ohnehin verhassten Berlusconi könnte man jetzt gut den Rest geben, indem man ihn zwingt, auf seine Geschäfte mit dem Terrorpaten zu verzichten. Gaddafi besitzt nämlich die halbe italienische Wirtschaft.

Aber Europas Medien fallen zu Berlusconi lediglich irgendwelche Lustgreis-Schmuddelgeschichten und pauschale (unbewiesene) Vorwürfe von Mafia-Kontakten ein.

Dabei sitzt Italiens größter Mafioso seit vielen Jahren südlich von Sizilien.

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11 Antworten to “Worauf wartet Obama?”

  1. Karl Says:

    unglaublich, dass sich Obama zu keiner Stellungnahme durchringen konnte.

    dabei riskieren die Libyer jeden Tag ihr Leben, um den Tyrannen endlich loszuwerden

  2. Hayek Says:

    Was du von Mr. Schwätzer erwartest, ist mir ein Rätsel.
    Die Ereignisse überschlagen sich jedenfalls auch ohne ihn:

    Gaddafis Sohn Saif versucht es noch einmal mit üblen Drohungen und Verschwörungstheorien, während sich der Papi schon nach Venezuela abgesetzt haben soll.
    Vielleicht ist der Fluchtbericht von Al-Dschasira auch nur eine geschickte Ente. Ich hab‘ jedenfalls schon noch Hoffnung, dass alle Gaddafis im Land bleiben. Stricke sind genug vorhanden.
    Was Reagan und ein italienischer Verräter versaut haben, versuchen die Libyer jetzt endlich selber. Möge Gott oder Allah oder was auch immer mit ihnen sein. Es sieht gut aus:

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/gaddafi-flieht-offenbar-nach-venezuela/3865088.html

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,746692,00.html

  3. Die Verharmlosung von Verbrechen | Aron Speiber Says:

    […] manche Artikel von Aron Sperber sind mir irgendwie ein Rätsel, so auch dieser vom Samstag, in dem er es nicht auslässt, Verbrechen zu verharmlosen und […]

  4. aron2201sperber Says:

    in Aron Speibers Realität sind die westlichen Konservativen „rechtsextrem“, während die Islamisten wiederum als „Konservative“ angesehen werden, vor denen man sich nicht zu fürchten braucht, weil man sich vor unseren Konservativen trotz aller „Rechtsextremismus“-Vorwürfen ja auch nicht ängstigen muss…

    hat man jenen intellektuellen Gedankensprung geschafft, kann man mutig alle Islamkritiker als „Panikmacher“ abkanzeln:

    http://www.welt.de/print/wams/kultur/article12597611/Augen-auf-Kollege.html

  5. Sherlock Edel Says:

    „Deine Entwertung des Stalking-Begriffs durch die unpassende Anwendung auf ggü. dir kritische Blogartikel ist eine Verhöhnung von tatsächlichen Stalking-Opfern. „Der Hauptsinn deines Blogs ist mutwillige Verleumdung, also passt Stalker schon…

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