Der grausame Alltag im „KZ Fukushima“

Wenn man diesen schauerlichen APA-Bericht liest, könnte man glatt vergessen, dass gerade 10.000 Menschen durch ein Erdbeben ums Leben gekommen sind:

Kein Mittagessen

Mittagessen gebe es keines, hieß es. Bis zum 22. März hätten die Arbeiter täglich zudem nur eine Flasche mit 1,5 Liter Mineralwasser bekommen. Vom 23. März an seien dann mehr Hilfsgüter an der Atom-Anlage eingetroffen, sagte Yokota. Die Männer könnten seither eine Flasche mehr verlangen.

Gegen 17.00 Uhr – wenn es dunkel wird – kehrten die erschöpften Arbeiter meist zu ihren Unterkünften auf dem Gelände zurück, berichtete Yakota. Zum Abendessen gibt es dann auch wieder Not-Rationen: Instant-Reis, der mit heißem Wasser essfertig gemacht wird, und jeweils eine Dose mit Huhn oder mit Fisch. Die Arbeiter würden schweigend essen. Manche klagten auch, sie würden gerne etwas Besseres zu essen bekommen.

Im selben „Qualitätsmedium“ konnte man übrigens auch erfahren, dass das Erdbeben von Haiti durch den Einsatz von Erdbebenwaffen ausgelöst worden sei…

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Eine Antwort to “Der grausame Alltag im „KZ Fukushima“”

  1. aron2201sperber Says:

    übertroffen wird der Bericht nur durch die Kommentare:

    KZ Fukushima?
    Wenn dieser Bericht ansatzweise den Tatsachen entspricht, dann gibt es lediglich ein passendes Wort: skandalös. Fehlt ja nur noch das schmiedeeiserne „Arbeit macht frei“-Schild über dem Eingang der Atomruine.
    (Philipp Kienzl)

    Danke für die Inspiration, habe die ursprüngliche Überschrift („Kein Mittagessen“) geändert

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