Archive for Mai 2011

Gaddafis deutsche Gehilfen

Mai 17, 2011

Die Bild berichtet über Gaddafis Terrorpläne zur Zeit des Mauerfalls:

„Für perspektivische Operationen des libyschen Geheimdienstes in Berlin (West) und der BRD sollen zwei Kategorien von DDR-Bürgern . . . gewonnen werden.“ Zum einen sollten „junge Perspektivkader . . . in Schlüsselpositionen der BRD“ eingeschleust werden. Im Klartext: Ostdeutsche sollten in der Wendezeit als Spione etwa in Parteien, Sicherheitsbehörden und Konzernen aktiv werden.

Blanker Zynismus spricht aus dem zweiten Teil des Terror-Plans: In „sozialen Randgruppen wie Punks und Skinheads“ sollten Gaddafis Agenten Terror-Nachwuchs rekrutieren, um so bei künftigen Anschlägen in der Bundesrepublik und Westberlin erfolgreich die libyschen Hintermänner zu verschleiern.

Solche Aktivitäten waren jedoch keineswegs neu. Bereits seit den späten 70er Jahren konnte Gaddafi auf deutsche Terroristen zurückgreifen, die seinen Agenten dabei behilflich waren, kritische Exil-Libyer zu liquidieren und Terrorstreiche in ganz Europa auszuführen.

Gaddafis wichtigster deutscher Mann war der zu lebenslanger Haft verurteilte Johannes Weinrich, die rechte Hand von Carlos, dem „Schakal“.

Johannes Weinrich konnte über sein altes Terrornetzwerk der „Revolutionären Zellen“ tatbereite Leute rekrutieren, die sich auch für den „internationalen Kampf“ einsetzen ließen.

Thomas Kram, Margot Fröhlich, Uwe Krombach und Carlos Lebensgefährtin Magdalena Kopp stellten den harten Kern dieser international agierenden, deutschen Terrortruppe dar.

Der „Internationale Kampf“ bestand in Wahrheit darin, für Gaddafis Libyen und andere kriminelle Staaten gegen Bezahlung Morde und Terroranschläge durchzuführen.

Dabei wurde bisher wohl nur ein Bruchteil ihrer Aktivitäten aufgedeckt.

Beispielsweise hielt sich der Weinrich-Mann Thomas Kram alias „Lothar“ am Tag des schlimmsten Terroranschlags der italienischen Geschichte am Tatort auf…

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Ohne Sheriff kein Gerichtsverfahren

Mai 16, 2011

Dass der Internationale Strafgerichtshof nun einen Haftbefehl gegen Gaddafi erlassen will, wird den Massenmörder wohl kaum davon abhalten, weiter brutal gegen seine Gegner vorzugehen.

Bevor der Internationale Strafgerichtshof über einen Verbrecher richten kann, muss derjenige zunächst einmal vor Gericht geschleppt werden.

Solange es keine Weltpolizei gibt, welche die Beschlüsse des Gerichtshofs exekutieren könnte, bleibt der Gerichtshof auf die Arbeit eines Sheriffs angewiesen.

Dabei wird gerade der Sheriff von gewissen Richtern des Internationalen Strafgerichtshofs besonders gehasst.

Wenn der Sheriff gegen Verbrecher wie Saddam oder Gaddafi vorgeht, muss er damit rechnen, selbst ins Visier  jener Richter zu geraten.

Die endlose Griechische Tragödie

Mai 15, 2011

In Griechenland erpressen Radikale seit langem das Land mit der Drohung: “Geld her, oder wir fackeln alles nieder”

Die Gewerkschaften nutzten die jederzeit gewaltbereiten Autonomen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen.

Um den „sozialen Frieden“ nicht zu gefährden, gab der Staat den Erpressern stets nach. Das schlechte Gewissen nach der Zeit der Militärdiktatur tat sein übriges.

Solange die EU diesen teuer erkauften „sozialen Frieden“ durch Kredite finanzierte, waren alle glücklich.

Hätte man stattdessen rechtzeitig gehandelt, hätte man sich die tatsächlich brutalen Einschränkungen im allgemeinen Lebensstandard, die nach der drohenden Staatspleite unumgänglich wurden, wohl ersparen können. Die Streiks und gewaltsamen Proteste gehen natürlich erst recht weiter.

Schuld an der griechischen Tragödie seien nämlich die Banken und die EU.

Die gewaltbereiten Linksradikalen glauben, dass sie nichts zu verlieren hätten, da sie ohnehin nichts von Kapitalismus, Euro oder EU halten.

Außerdem rechnen sie sich wohl gute Chancen aus, den maroden Laden am Ende ganz übernehmen zu können.

Dass in der europäische Geschichte nach jedem Staats-Ruin stets Faschisten an die Macht gespült wurden, scheint den linken Chaoten keine Sorgen zu bereiten…

Bassam Tibi in der „Kleinen Zeitung“

Mai 15, 2011

Als Erfinder des „Euro-Islam“ war Bassam Tibi der Liebling der „Großen Medien“ und der „Hohen Politik“.

Bassam Tibi begnügte sich jedoch nicht damit, Europa eine schöne Theorie für das Zusammenleben mit dem Islam zu geben, sondern er verlangte auch, dass diese in die Praxis umgesetzt werde.

Und zwar nicht nur von den Europäern, sondern auch von den nach Europa zugewanderten Muslimen.

Seitdem wird der unbequeme Geist von den den „Großen Medien“ weitgehend ignoriert.

Bassam Tibi, Erfinder des „Euro-Islam“, in einem desillusionierenden Gespräch mit der Kleinen Zeitung:

Mit Moslembrüdern ist kein demokratischer Staat zu machen?

Sie spielen ein Doppelspiel: Nach außen reden sie liberal und demokratisch, in ihrem eigenen Kreis treten sie für einen Scharia-Staat ein. Aber Scharia und Demokratie vertragen sich wie Öl und Wasser. In einer Demokratie muss man zwar auch undemokratische Bewegungen einbinden, aber man darf ihnen nicht die Macht überlassen. Wir sehen das jetzt in der Türkei.

In der Türkei?

Die Türkei ist formal ein demokratisches Land, wo die Regierung demokratisch gewählt ist, aber die Regierungspartei AKP ist keine demokratische, sondern eine islamistische Partei, die das Land wie in einem Einparteienstaat regiert. 163 türkische Journalisten sind ohne Gerichtsprozess in Haft. Wer heute Premier Recep Erdogan kritisiert, wird morgen verhaftet. Die AKP islamisiert das Land schleichend mit formal demokratischen Mitteln.

Wäre die EU gut beraten, der Türkei eine Beitrittsperspektive zu bieten, um dieses Bündnis zu verhindern?

Das ist ein unheimlich naiver Glaube in Europa. Man sagt, wenn die Türkei Mitglied der EU werden würde, würde die Türkei demokratisiert. Aber die EU ist kein Demokratisierungsklub. Man erfüllt die Aufnahmekriterien oder nicht. Auch Griechenland wurde auf Basis gefälschter Tatsachen Mitglied der Währungsunion. Und die griechische Ökonomie wird durch die EU nicht besser. So verhält es sich mit der Türkei, in Bezug auf Demokratie. Nach den Wikileaks-Enthüllungen wissen wir: Der türkische Außenminister hat intern gesagt, wir wollen Mitglied der EU werden, um auf diese Weise den Islam besser in Europa verbreiten können.

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Dirty Old Pornosama

Mai 14, 2011

Der schmutzige, alte Mann hatte nicht nur vier Ehefrauen zu seiner Verfügung, sondern besaß auch eine beachtliche Pornosammlung.

Die islamische Frauenverteilung begünstigt schmutzige, alte Männer wie Osama Bin Laden.

Für die jungen, reinen islamischen Männer, die deswegen im Diesseits nicht zum Zug kommen, bleibt nur die Hoffnung auf die 72 Jungfrauen, die Allah seinen Märtyrern im Jenseits versprochen hat.

Mit jenen wird Osama Bin Laden wohl nicht rechnen dürfen, da er nicht im Kampf, sondern beim Versteckspielen verstarb.

„Obama wie Osama, nur viel schlimmer“

Mai 13, 2011

Der Standard ist immer wieder für die Verbreitung von grobem Umfug verantwortlich.

Schließlich weiß man, was man seinen Lesern schuldig ist.

Nach dem Erdbeben von Haiti durfte eine Innsbrucker Universitätsprofessorin die große, böse USA wegen des angeblichen Einsatzes einer „Erdbebenwaffe“ gegen den armen, kleinen Karibikstaat anprangern.

Nun läßt man einen Gewinner des „alternativen Nobelpreis“ die Gemeinsamkeiten und feinen Unterschiede zwischen Osama und Obama aufzeigen:

Es gibt keine Beweise dafür, dass Osama bin Laden die Attentate vom 11. September 2001 geplant hat, so wie es keine Beweise gegeben hat für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak, die Begründung für den US Angriff gegen das Land im Jahr 2003. Es stimmt, dass Osama den 9/11 Angriff begrüßt hat, das aber ist eine Angelegenheit der Meinungsfreiheit.

Milosevic, Khatami, Saddam Hussein, alle wollten den Dialog. Gaddafi fordert eine Feuereinstellung mit Dialog. Washington will aber nur eines: „Regimewechsel“, um die Person los zu werden, die man derart dämonisiert hat, dass man selber daran glaubt, dass mit dessen Verschwinden auch der Konflikt gelöst wäre. Sie verfüttern diese Kost den untertänigen Medien und einer US-Öffentlichkeit, die da betet „Gib uns unsere tägliche Lügen“.

Beide, Obama und Osama, sind extrem gewalttätig, sie töten massiv Zivilisten. Beide sind rhetorisch begnadet und intelligent. Aber einer ist auf der Seite der Geschichte, kämpft allerdings unrechtmäßig für die unrechtmäßig Unterdrückten und der andere kämpft für die unrechtmäßigen Unterdrücker, für ein sterbendes Imperium, gegen die Geschichte.

(Johan Galtung, STANDARD-Printausgabe, 14./15.5.2011)

Schon beim normalen Nobelpreis kommen für gewöhnlich nur gestandene „Kritiker“ des Westens zum Zug.

Um den „alternativen Nobelpreis“ zu ergattern, muss man sich hingegen schon als echter „Hasser“ unserer Zivilisation hervortun.

Mißglückte Überfahrt, geglückte Propaganda

Mai 9, 2011

Wie der Guardian berichtet, sollen Einsatzkräfte der Nato im März und April ein steuerloses Boot mit 72 Flüchtlingen auf offener See ihrem Schicksal überlassen haben.

(Der Standard)

Nicht der Schlepper, der die armen Teufel in einem maroden Boot von Tripolis aus auf eine ungewisse Reise nach Europa geschickt hat, sei schuld, sondern die böse Nato.

Europas „Qualitätsmedien“ wie der Guardian helfen Gaddafi mit ihrer Berichterstattung, das Elend der Flüchtlinge für seine Propagandazwecke zu mißbrauchen.

Nach so einem „Erfolg“ werden morgen garantiert wieder ein paar marode Boote von Tripolis aus in See stechen.

Gut gebrüllt, Obama

Mai 9, 2011

 “So nervös wie ich während der ganzen Mission auch war: Die Entscheidung, Osama auszuschalten, hat mir keine schlaflosen Nächte bereitet. Und ich denke, dass jeder, der zweifelt, dass ein Mann, der Massenmord auf unserem Boden beging, nicht das bekam, was er verdient hat, sollte seinen Kopf untersuchen lassen.”

Pogrom gegen Koptische Christen

Mai 8, 2011

In Kairo haben Muslime koptische Christen angegriffen und dabei 12 Menschen massakriert.

Wie beschreibt der „politisch korrekte“ ORF so ein Ereignis?

„Zwölf Tote bei interreligiösen Zusammenstößen in Kairo“

Die verlorene Ehre der Angela Merkel

Mai 7, 2011

PS: Der Kreisverband Recklinghausen von Bündnis 90/Die Grünen hat zusammen mit dem Portal Muslim-Markt Strafanzeige gegen die Kanzlerin gestellt, unter anderem wegen „Billigung von Straftaten“ und „Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“. Die NPD überlegt nach eigenen Angaben, ähnliche Schritte einzuleiten, sollte weiterhin behauptet werden, der nie vor einem ordentlichen Gericht rechtskräftig verurteilte, 1945 als frischvermählter Hundebesitzer verstorbene Adolf Hitler, für den die Unschuldsvermutung gilt, wäre ein „Massenmörder“ gewesen. Sie fordert zudem die Rückbenennung von Stauffenberg- oder Georg-Elser-Straßen, da ansonsten Selbstjustiz verherrlicht werde.

(Bluthilde)

Schon wieder eine Satire, die von der Realität übertroffen wurde:

Nicht der Muslim-Markt oder die GrünInnen haben die Strafanzeige gegen Merkel eingebracht, sondern ein biederer deutscher Richter.

Der Marsch durch die Institutionen hat sich für die 68er voll ausgezahlt:

In der Justiz können sie viel mehr Schaden anrichten als ihre ehemaligen militanten Gesinnungsgenossen von der RAF.

Obwohl die 68er-Ideologie verfassungsfeindlich war, wurden ihre Aktivisten von der angeblich „faschistischen BRD“ niemals wegen ihren politischen Ansichten verfolgt, sondern nur für ihre kriminellen Taten.

Die in ihrer Einbildung „Politisch Verfolgten“ sind nun selbst die Ersten, wenn es darum geht, falsche Meinungen strafrechtlich zu verfolgen.